Beiträge von reinerm60

    Ich halte von dieser Thermofolie über den Rähmchen und Thermoschiede überhaupt nichts. Ich habe meine Dadant Beuten mit dem Innendeckel ohne Folie und darüber mit 5cm Styropor + Blechdeckel abgedeckt und habe jetzt bei der Träufelbehandlung meiner Bienen keinerlei Nässe und Schimmel gesehen. Die Trogbeuten sind ohne Folie nur mit Brettern abgedeckt und darüber liegen Wolldecken. Da ist auch alles trocken. Die Böden sind teils offen und teils geschlossen.

    LG Reinhard

    Meinem Kenntnisstand nach verringert die Oxalsäure-Träufelbehandlung massiv die Lebenszeit der Bienen ab dem Einsatz-Zeitpunkt.

    Das halte ich für Unfug und deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen. Ich habe im letzten Jahr meine Völker Angang Dezember mit Oxybee nach Anleitung geträufelt und danach keinen verstärkten Totenfall gehabt. Selbst das eine Volk welches Ende Novermber fast komplett auf dem Boden lag (massiver Totenfall vor Behandlung) und danach nur eine Handvoll Bienen war mit Königin hat danach keinen Totenfall gehabt und lebt heute noch. Und die Völker sind stark aus dem Winter gegangen.

    LG Reinhard

    Ich will da aber auch mal meine Erfahrungen mit der Landbiene einbringen und die ist durchaus positiv. Mein stärkstes Volk mit einer aus Schwarmzellen geschlüpften Königin hat dieses Jahr keine Schwarmstimmung gezeigt und 75kg Honig gebracht ohne wandern. Eine andere Königin war ähnlich gut. Allerdings haben sie gerne alles verbaut und verkittet. Und gutmütig waren sie auch.

    Die Unterschiede sind oftmals nicht sehr groß und erst auf den 2. Blick sichtbar. Ich finde es als Anfänger wichtig das man einen Königinnenvermehrer quasi um die Ecke hat um schnell mal an eine Königin zu kommen. Und da gibt es auch gute Königinnenvermehrer.

    LG Reinhard

    Ich hab auch mit Handschuhen angefangen

    Ich kann auch nicht mit Handschuhen imkern - erst recht nicht mit diesen Fahrradschlauchhandschuhen. Den Schleier setze ich nur auf bei großen Eingriffen oder wenn die Damen etwas pissig werden. Bienenstiche machen mir auch immer weniger aus und werden weniger - was wohl auch daran liegt das man mit der Zeit mehr Übung im Umgang mit den Bienen bekommt.

    So.

    Also die Problemkisten haben alle kiloschwere Trauben unter dem Boden sitzen gehabt.

    Das hatte ich letztens auch so - allerdings nicht durch die Brutentnahme sondern bei der Kunstschwarmbildung bei der Honigernte. Dazu nahm ich die Honigräume ab stellte den Brutraum mit den Pflegebienen und Königin an einen anderen Platz. An die alte Stelle kam eine neue Beute mit Mittelwänden und einer begatteten neuen Königin im Ausfresskäfig, dann Bienenflucht und Honigräume darauf. Am nächsten Morgen habe ich die Honigräume abgeräumt und den Fütterer aufgesetzt und 6l Zuckerwasser 1:1 gegeben. Die haben auch gut gebaut und sind aber sehr unruhig vor der Beute umhergeflogen und Abends war dann unter der Beute die Traube. Ich habe dann am nächsten Morgen die Bienen in einen Hobok abgefegt und oben wieder rein getan und den Bodenschieber rein gemacht. Jetzt ist Ruhe, es wird Pollen eingetragen und morgen werde ich nachsehen was sie gebaut haben.

    Die Bienen scheinen neue Beuten nicht zu mögen.

    Die rote Vogelmilbe kann das im Bienenstock wohl schlecht sein, die lebt in Geflügelhaltungen in der Nähe der Schlafplätze von Geflügel. Sie benötigt Blut um sich zu vermehren und geht deswegen nachts auf Hühner und Co um Blut zu saugen und dabei auch Krankheiten zu übertragen. Tagsüber versteckt sie sich in Ritzen an den Sitzstangen und Schlafplätzen vom Geflügel und legt dort ihre Eier die nach 7 Tagen schlüpfen. Ich habe Hühner und auch die Vogelmilbe in meinen Hühnerställen und bekämpfe sie regelmäßig.

    VG Reinhard

    Das mit der Schwarmgenetig bloß weil man einige Schwärme hatte, halte ich für wenig überzeugend

    Das sehe ich auch so. Ich habe 3 Ableger vom letzten Jahr welche gute fleißige Wirtschaftsvölker in diesem Jahr sind und gut Honig eintragen und bisher keinerlei Schwarmstimmung. Die sind aus Schwarmzellen entstanden. Das eine Volk sitzt auf 5 Waben DNM 1,5 und hat Brut auf allen Waben bis an die Außenwand, das andere Volk sitzt auf 6 Waben Dadant auch komplett bebrütet. Im Brutnest wenig Pollen und wenig Nektar. Das 3. Volk sitzt auf nur 3 Waben DNM 1,5 und bringt auch Honig und hat bisher keine Schwarmstimmung. Mit der Betriebsweise kann man einiges gegen Schwärme tun , der Rest ist Genetig.

    Viele Grüße

    Reinhard

    Das habe ich auch so erlebt, bein meinem abgeschwärmten Volk war auch das gesamte Brutnest mit Nektar voll getragen ( 5Waben DNM 1,5). Als ich 10 Tage später rein gesehen habe waren Stifte und Maden da und alle Waben geputzt und der Nektar umgetragen. Die Bienen können das sehr gut. Die Kö stiftet auch nur soviel wie Bienen zum wärmen der Brut vorhanden sind.

    VG Reinhard

    Ich verwende wie wir von rase gelernt haben einen Hobok zum sammeln der Bienen aus 4 verschiedenen Völkern aus dem Honigraum und sprühe sie gut nass. Dann verteile ich die nassen Bienen auf die Anzahl KS die ich bilden will in Papierkörbe eines schwed. Möbelhauses und mache den Deckel rauf, durch ein 2. Loch setze ich die KÖ mit Begleitbienen zu. Das muss schnell gehen damit nicht soviel Bienen abfliegen - also alles bereit legen. Dann 3 Tage Kellerhaft mit Sirupfütterung im Schraubglas mit löcher im Deckel. Dann nach 3 Tagen fahre ich zum Außenstand 3km weg und schlage sie in die vorbereiteten (Rähmchen mit Mittelwand, gefüllte Futtertasche, Folie und bereitliegendem Deckel) Beuten ein, Deckel rauf - fertig. So funktioniert es, meine 3 400g KS in DD heute kontrolliert und erste verdeckelte Brut vorgefunden. Am 10.06. schlüpfen die ersten Bienen der neuen Kö.

    Einfach so machen wie erklärt, dann funktioniert das auch und nicht rumprobieren.

    VG Reinhard