Beiträge von reinerm60

    Ich habe auch jedes Jahr ein großes Hornissennest im Schuppen- aber konnte keine nennenswerten Verluste bei meinen Bienen feststellen. Ab und zu fliegt mal eine Hornisse bei den Bienen rum aber großartige Kämpfe habe ich nicht beobachten können. Hornissen sind wertvolle Insekten für unsere Natur.

    LG Reinhard

    Ich habe im letzten Winter auch ein Volk gehabt das im Nov.2019 massiv Totenfall hatte - es war aber noch die Königin mit ca. 300 Bienen da. Ich habe sie gelassen und Anfang April mit einer Wabe mit ansitzende Bienen und Brut dazu gesetzt - daraufhin ist die Königin in Brut gegangen und hat ein starkes Volk aufgebaut das heute noch lebt und auf 6 Waben DNM 1,5 sitzt. Das Volk dem ich die Bienen mit Wabe gemopst habe hat im letzten Jahr 75kg Honig gebracht.

    LG Reinhard

    Ich halte von dieser Thermofolie über den Rähmchen und Thermoschiede überhaupt nichts. Ich habe meine Dadant Beuten mit dem Innendeckel ohne Folie und darüber mit 5cm Styropor + Blechdeckel abgedeckt und habe jetzt bei der Träufelbehandlung meiner Bienen keinerlei Nässe und Schimmel gesehen. Die Trogbeuten sind ohne Folie nur mit Brettern abgedeckt und darüber liegen Wolldecken. Da ist auch alles trocken. Die Böden sind teils offen und teils geschlossen.

    LG Reinhard

    Meinem Kenntnisstand nach verringert die Oxalsäure-Träufelbehandlung massiv die Lebenszeit der Bienen ab dem Einsatz-Zeitpunkt.

    Das halte ich für Unfug und deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen. Ich habe im letzten Jahr meine Völker Angang Dezember mit Oxybee nach Anleitung geträufelt und danach keinen verstärkten Totenfall gehabt. Selbst das eine Volk welches Ende Novermber fast komplett auf dem Boden lag (massiver Totenfall vor Behandlung) und danach nur eine Handvoll Bienen war mit Königin hat danach keinen Totenfall gehabt und lebt heute noch. Und die Völker sind stark aus dem Winter gegangen.

    LG Reinhard

    Ich will da aber auch mal meine Erfahrungen mit der Landbiene einbringen und die ist durchaus positiv. Mein stärkstes Volk mit einer aus Schwarmzellen geschlüpften Königin hat dieses Jahr keine Schwarmstimmung gezeigt und 75kg Honig gebracht ohne wandern. Eine andere Königin war ähnlich gut. Allerdings haben sie gerne alles verbaut und verkittet. Und gutmütig waren sie auch.

    Die Unterschiede sind oftmals nicht sehr groß und erst auf den 2. Blick sichtbar. Ich finde es als Anfänger wichtig das man einen Königinnenvermehrer quasi um die Ecke hat um schnell mal an eine Königin zu kommen. Und da gibt es auch gute Königinnenvermehrer.

    LG Reinhard

    Ich hab auch mit Handschuhen angefangen

    Ich kann auch nicht mit Handschuhen imkern - erst recht nicht mit diesen Fahrradschlauchhandschuhen. Den Schleier setze ich nur auf bei großen Eingriffen oder wenn die Damen etwas pissig werden. Bienenstiche machen mir auch immer weniger aus und werden weniger - was wohl auch daran liegt das man mit der Zeit mehr Übung im Umgang mit den Bienen bekommt.

    So.

    Also die Problemkisten haben alle kiloschwere Trauben unter dem Boden sitzen gehabt.

    Das hatte ich letztens auch so - allerdings nicht durch die Brutentnahme sondern bei der Kunstschwarmbildung bei der Honigernte. Dazu nahm ich die Honigräume ab stellte den Brutraum mit den Pflegebienen und Königin an einen anderen Platz. An die alte Stelle kam eine neue Beute mit Mittelwänden und einer begatteten neuen Königin im Ausfresskäfig, dann Bienenflucht und Honigräume darauf. Am nächsten Morgen habe ich die Honigräume abgeräumt und den Fütterer aufgesetzt und 6l Zuckerwasser 1:1 gegeben. Die haben auch gut gebaut und sind aber sehr unruhig vor der Beute umhergeflogen und Abends war dann unter der Beute die Traube. Ich habe dann am nächsten Morgen die Bienen in einen Hobok abgefegt und oben wieder rein getan und den Bodenschieber rein gemacht. Jetzt ist Ruhe, es wird Pollen eingetragen und morgen werde ich nachsehen was sie gebaut haben.

    Die Bienen scheinen neue Beuten nicht zu mögen.