Beiträge von Ehrenbuerg

    Mich erinnert das hier vor allem an unser Volksbegehren 2019 in Bayern. Auch da war es ein Zusammenschluss von vielen Interessenverbänden, auch da war der DBIB dabei und auch da war die Diskussion durchsetzt von Stereotypen und übertriebenen Verallgemeinerungen. Klar ist nicht alles perfekt und alles auch immer Abwägungssache, aber ich halte das Begehren in Bayern nach wie vor für richtig auch wenn die Umsetzung etwas hakt. Insofern ist es aus meiner Sicht seitens des DBIB nur konsequent, auch in Niedersachsen als Unterstützer aufzutreten. Und soweit ich das überrissen habe, ist das doch von alle Fraktionen eures Landesparlamentes auch angenommen worden und wird nun in irgendeiner Form in Gesetze gegossen, oder? Sieht für mich am Ende also aus wie breiter Konsens.

    Ich war vor dem bayerischen Volksbegehren schon DBIB-Mitglied und bin es heute auch noch.

    Gibt es eigentlich irgendwo Tabellen bzw eine Gegenüberstellung bei Sonnenblumenertrag mit oder ohne Bestäubung ? Wenn ja gibts das auch für andere Nutzpflanzen ? So als Argumentationshilfe , das Landwirt und imker sich gegenseitig helfen können

    Bestäubungshandbuch. für Gärtner, Landwirte und Imker. Mandl & Sukopp 2011. Sammlung eigener Untersuchungen und Zusammenfassung der Fachliteratur.


    Das find ich nicht schlecht für den Einstieg. Da kann man sich auch weiterhangeln, alleine der Literaturnachweis erstreckt sich über 60 Seiten...

    Kieselgur verstäuben

    Hab gerade den Titel des Fadens nochmal gelesen und festgestellt, dass ich garnicht OT bin: bei Kaninchen(ställen) ist Kieselgur ebenfalls ein probates Mittel. Eine Prise im Fell verstrichen, eine im (großzügigen) Stall verteilt und der Spuk hat bis auf weiteres ein Ende. Ist echt erstaunlich effektiv.

    so machen wir das auch bei den Hühnern. Den (Kampf)Hahn mag keiner mehr pudern, aber die Hühner bekommen das mehr oder weniger regelmäßig...

    Das mit der räumlichen Trennung von Verkauf und Urproduktion kann so auch nicht stimmen. Sonst wäre es nicht erlaubt, eigene landwirtschaftliche Erzeugung z.B. Kirschen, Erdbeeren oder Honig am Straßenrand zu verkaufen, wie es hier in der Region überall praktiziert wird. Auf Nachfrage wurde mir vom Ordnungsamt schriftlich bestätigt, dass dafür kein Gewerbe(schein) vorliegen muss.

    Wir haben Schwierigkeiten, dass Saatgut zu bekommen. Hat einer von euch eventuell eine Bezugsquelle für eine der 5 genannten Sorten für ca. 3ha? Gerne auch per PN.

    Haste Hahn, haste Ärger!

    Dafür sorgen leider die dazu gezogenen Städter!

    Klappt hier hervorragend. Ich war auch verblüfft. Aber da scheint auch ein Umdenken stattgefunden zu haben. Oder ich hab einfach Glück.

    Kann ich für hier auch bestätigen. An unserm Hennri hat sich noch keiner gestört obwohl der ziemlich laut und regelmäßig kräht.

    Ich neige dazu, Honigräume mit Mittelwänden nicht auf-, sondern unterzusetzen. Das wird ja meist bei anhaltender Tracht empfohlen, und ohne anhaltende Tracht macht das Geben von Mittelwänden auch keinen Sinn.

    ich verstehe das nicht. Wieso sollte man untersetzen? Fördert das nicht Räuberei? In der Natur tragen die Bienen den Honig immer möglichst weit entfernt von der Brut ein. Auch fällt der Müll varoa usw. doch nach unten in den Honigraum.

    Ich denke, dass hast du einfach mißverstanden. WFLP bezieht sich mit dem "untersetzen" sicher auf die vorhanden Honigzargen und landet dann direkt über dem Brutraum. Das macht in der beschriebenen Situation Sinn wenn man mit der entsprechenden Biene imkert. Bei meinen B... blonden Carnica ist das nicht mehr nötig. Ich bin davon abgekommmen, als es mal in die Rapsblüte geschneit hat und die Temperaturen einige Tage nahe 0 waren. Unten waren die Völker fast verhungert und über den MW war das bisschen Honig kristallisiert....

    Die grenzwertige Temperatur auf der Ladefläche und das daraus resultierende mögliche Verkühlen auf dem Gitterboden oder die warme Fahrt im Kombi und der mögliche Kälteschock beim Ausladen?

    Der Kombi muss ja nicht warm sein, bist du ja selber dabei. Fenster auf, Heizung aus und Jacke an.


    Aber der einzig relevante Punkt wäre für mich die Vibration. Auf der Ladefläche vom Pickup holpert es doch schon mal schnell, da ist der Transport im Kombi sicherlich schonender. Geht ja anscheinend auch nicht um tausende Völker, sonst wäre der Kombi ja nicht im Rennen.

    Die Vibration ist denke ich kein Problem. Zumindest hab ich bisher bei den Transporten da nichts negatives feststellen können. Bis auf die Blattfederung ist das mit nem normalen PKW vergleichbar. Und die läßt sich mit angepaßter Fahrweise ganz gut ausgleichen.


    Löst sich die Wintertraube überhaupt so schnell auf, dass das bei einer Stunde Fahrt passieren kann?

    Löst sich ziemlich schnell, allein durch die Bewegung. Durfte ich letztes Wochenende erleben. (Am Standplatz wurde gerodet, musste weg).

    Ungeheizter Kombi wäre meine Wahl.

    Stimmt, da hab ich was auf Insta gesehen glaub ich:/:thumbup:

    Ich denk´ das spricht dann auch wieder eher für einen Transport am wärmsten verfügbaren Tag wie rase schrieb. Die Wintertraube ist dann ja so oder so, ob durch die Bewegung und/oder die Wärme im Kombi eine Zeit lang nicht vorhanden.


    Hast du den Umzug damals im geschlossenen Auto durchgezogen?

    Ich hatte mir einen großen und geschlossenen Transporter gemietet (wie z.B. so einen IVECO Daily). Ich weiß noch, dass es echt kalt war und sogar Schnee lag, weil ich mich mit dem Transporter im Wald auf der Wiese festgefahren hatte :D

    Die Völker haben die mehrstündige Fahrt hinten drin komplett unbeschadet überstanden. :)

    :thumbup:

    Ich tendiere mit den Rückmeldungen jetzt eher zum Pickup und werde die Kästen auf Paletten mit einer dicken winddichten Plane einpacken, so das noch etwas Luftaustausch von unten durch die Paletten möglich ist ohne das es zugig wird.

    Danke schonmal!:thumbup:

    Wenn ich es nicht vergesse, dann gebe ich hier nach der Aktion kurz Bescheid, wie es gelaufen ist.


    (...und manchmal hätt ich schon Bock mit Ian Steppler (s.Video) zu tauschen, aber nur wenn ich satt auf dem warmen Sofa liege und mich genüßlich dem Größenwahn hingeben kann);)

    Ich hol den alten Thread nochmal aus der Versenkung, da ich für meine Frage keinen extra aufmachen wollte.

    Ich habe es bisher immer vermieden, Völker über den Winter umzuziehen.

    Jetzt muss ich es aufgrund äußerer Umstände noch vor Weihnachten durchziehen.

    Mein Plan ist die häufig bei uns auftretende Warmphase kurz vor Heiligabend abzuwarten und dann möglichst bei >10°C die Kisten abzufahren. Ich bin ca. eine Stunde unterwegs und kann wählen zwischen offenem Pickup und geschlossenem Kombi. Was ist eurer Meinung nach das kleinere Übel? Die grenzwertige Temperatur auf der Ladefläche und das daraus resultierende mögliche Verkühlen auf dem Gitterboden oder die warme Fahrt im Kombi und der mögliche Kälteschock beim Ausladen?

    Löst sich die Wintertraube überhaupt so schnell auf, dass das bei einer Stunde Fahrt passieren kann?

    Manuel91 : Hast du den Umzug damals im geschlossenen Auto durchgezogen?

    Ich bin dankbar für jeden Tipp.

    Kommt drauf an wieviel Arbeit du dir machen willst. Wenn du eher weniger Völker pflegst, kannst du die Anzahl der ausgebauten Waben ja auf die Breite des Brutnestes drunter anpassen und die so "gewonnenen" Waben in die zweite Honigzarge drüber hängen. Die Bienen sind ja im allgemeinen eher vertikal orientiert. ;)

    Ob der theoretisch mögliche Mehrertrag den Aufwand rechtfertigt, musst du selbst entscheiden.

    Ich arbeite nur noch zargenweise, entweder ausgebaut oder Mittelwände, für hin- und herschlichten einzelner Rähmchen fehlt mir die Zeit.

    Mittlerweile habe ich mehr ausgebaute Zargen als Völker. D.h. jedes Volk bekommst zuerst eine davon und im weiteren Verlauf entscheide ich nach Volksstärke und Trachtangebot ob sie Mittelwände oder Waben erhalten, aber immer zargenweise...