Beiträge von Ehrenbuerg

    Apidät Wo hast du die 10er Zargen für die DD Honigrähmchen gekauft oder hast du selber gebaut? Wieviele Honigrähmchen nimmst du dann in der Zarge (10,9,8,..)

    Ich stehe hier von ner ähnlichen Problemstellung. Aus meinen Zander werden diesjahr Zadant, ich hab aber auch ein paar 12erDD. (Da kann ich die Vorauswahl der Zuchtkö´s nochmal eine Saison auf 12 DD Bruträhmchen testen). Honigräume sollen auf alle Kästen. Nur eine Maß wäre dann super..

    Grüße

    Ich such die aus, von denen ich weiter vermehren will und gebe von denen ab, die ich auch als Wirtschaftsvölker weiterführen würde. Ich lasse jeden Interessenten selbst aussuchen. Der eine möchte möglichst starke Völker haben, der andere möglichst sanftmütige. Mittelprächtige behalte ich und verwurste die zu Ablegern für Edelzellen.

    Die ersten vier hab ich gestern geliefert. Das war eins davon:IMG_20210228_220110_606.jpg

    Hängt davon ab, wieviel mehr an Tagesleistung drin ist. Wenn ich das Wachs gleich zur Umarbeitung da lassen kann und an die 100 Zargen mit nem mitgebrachten Helfer fertig bekomme, würd ich aus dem Bauch ´raus schon so 2-3€ Aufschlag pro Kilo fertige Mittelwände akzeptieren.

    Ich kann mir aber vorstellen, dass es extrem schwer wird, ein Angebot zu schnüren, dass für verschiedene Volkszahlen funktioniert und dann auch ausreichend nachgefragt wird.

    Schwierig mit dem Preis. Ich schaff am Tag 500 Rähmchen, würde mir aber gerne Auf- und Abbau und den Schmodder auf dem Grundstück ersparen. Wenn einer den Platz und das Equipment (für noch mehr Durchsatz) tageweise vermieten würde, dann würde ich das mal ausprobieren.

    Und nun?

    Wachs in flachem Behälter verflüssigen und ein entsprechend große vorher gewässerte Holzplatte mehrfach einseitig in das flüssige Wachs tauchen bis die gewünschte Wachsdicke erreicht ist. Wachs abziehen, fertig. Die Mittelwände haben zwar keine Wabenprägung, den Bienen ist das aber wurscht. Hab ich mal ein Jahr zum Anfang meiner Imkerei so gemacht weil ich damals auch nur ein paar Kilo zusammenbekommen hab und nicht extra eine teure Mittelwandpresse kaufen wollte.

    Da bin ich ganz bei dir, weswegen ich bisher auch bei andauernder Schwarmlust lieber mal eine Brutwabe entnehme und im weiteren Verlauf maximal noch eine weitere.

    Wobei man trefflich drüber streiten kann, ob das massenhafte Schlüpfen der Jungbienen der eigentliche Faktor ist oder aber die resultierende Arbeitslosigkeit im Ammenstadium. Der Effekt wird wohl der selbe sein.

    Aber zu deiner eigentlichen Frage zum Zufegen der Bienen, sehe ich ein geringeres Risiko die Schwarmlust wieder zu befeuern, wenn du tatsächlich die Bienen entnimmst, die das Ammenstadium schon hinter sich haben. Ich hab da auf die Schnelle keine bessere Idee als das mittels ASG und Honigräumen zu lösen...

    Der entscheidende Punkt bei deiner Frage ist die eigentliche Ursache des Schwärmens. Da die ja durchaus unterschiedlich ausfallen kann, ist es auch schwierig, die entscheidende Frage präzise zu beantworten

    Konterkariert das spätere Zufegen der jungen Bienen nicht den Effekt, der duch die Brutentnahme entsteht, steigert also wieder die Schwarmlust?

    Es gibt Kollegen, die zur Schwarmverhinderung Bienen entnehmen statt Brut. Die werden von den BRUTwaben entnommen und nicht aus dem Honigraum.

    Beim späteren Zufegen der Bienen wird es vermutlich auch einen Unterschied machen, ob du eine bunte Mischung von Ammen-, Putz-, Bau- und Flugbienen aus deiner Brutsscheune entnimmst, oder die Bienen mittels Honigräumen auf das Altvolk transferierst.


    Also alles nicht so einfach, wie man es sich wünschen würde aber allemal einen kleinen Versuch wert. ;-)

    Stimmt, das hat nix mit Wettbewerb zu tun, wenn der eine für die Produktionsmittel 25% weniger bezahlen muss als sein Mitbewerber ;)

    Komisch, dass in Bayern, wo ja auch Produktionsmittel gefördert werde, die Honigpreise trotzdem viel höher sind als bei euch. Dabei müsste es doch gerade umgekehrt sein, wenn du mit deiner Kritik an der Föderung recht hättest?

    Na ist doch klar: Weil wir Millionäre einfach den Hals nicht voll kriegen können. :saint:

    interessant! Hast du dann alle HR im Zander quer oder immer nur jeden zweiten?

    Nein, das geht ja nicht, weil unter 12er DNM oben 10er Zander. Die Zargen sind nicht quadratisch.

    Schon klar, d.h, alle deine HR sind mit Zander bestückt und nicht abwechselnd DN/Zander um 90° versetzt?

    Ist das mit den queren Rähmchen im HR dann wirklich ein Vorteil?

    Ja, die Völker bebrüten bei mir nie mehr als 8 1,5-DNM-Waben. Da wird dann der nicht über der Brut gelegene Teil des Honigwaben schlecht ausgebaut und gefüllt. Das ist bei den um 90 Grad gedrehten Honigräumen ganz anders.

    Das ist bei mir im angepassten Zander auch so. Bisher hab ich dann irgendwann im Trachtverlauf, meist im Raps die ungeraden HR um 180° gedreht und so dann eine halbwegs gleichmäßige Belegung hingebracht.

    Mich würde in dem Zusammenhang auch interessieren, ob das drehen der Honigräume einen (vorübergehenden) meßbaren Nachteil beim Trachtquellen finden auslöst. Vorgetanzt wird im Honigraum ja dann auch "verdreht". Wobei ich annehme, dass die meisten Tänze unten im Brutraum ablaufen?!

    Hohenheimer mit Zadant im Brutraum und (mindestens) im ersten 2/3HR DN quer (dann muss es nicht quadratisch sein),

    Ich mache das ähnlich nur anders herum, d.h. 12er 1,5 DNM-Brutraum und 10er Zander-Flachzargen.

    interessant! Hast du dann alle HR im Zander quer oder immer nur jeden zweiten? Ist das mit den queren Rähmchen im HR dann wirklich ein Vorteil? Wie sind da deine Beobachtungen?

    Hohenheimer mit Zadant im Brutraum und (mindestens) im ersten 2/3HR DN quer (dann muss es nicht quadratisch sein), Nicotboden. Damit hättest du alle deine Anforderungen erschlagen.


    Ob´s Sinn macht? Hab ich so noch nicht getestet, mach ich aber dieses Jahr mal spaßeshalber. Ausser Nicotboden, der fällt aus wegen Bio...

    Bei einem weiteren Gespräch habe ich gerade folgende Info bekommen:

    Der IBC mit 1 Tonne Sirup muss dann aber von mir vom LKW gehoben werden - eine Ladebordwand würde das nicht mitmachen, ich bräuchte dann einen Radlader vor Ort.


    Jetzt die Frage an alle, die sich IBCs liefern lassen: Habt ihr etwa alle noch einen Gabelstapler in der Imkerei? Ist das bei allen Lieferanten so?

    Ich hab keinen eigenen Gabelstapler. Bei mir kommt auf Zuruf die Baumschule mit dem Radlader oder einer "meiner" Landwirte mit dem Bulldog.

    Aber pass mit dem Gewicht auf. Viele sprechen von 1to IBC, weil da 1000l drin sind. Da sind dann aber bei Futtersirup ca. 1400kg. Da steigen die AllerweltsFrontlader an den kleinen Bulldogs schon aus....

    Einmal kam der Lieferant auch mit LKW und eigenem Gabelstapler....