Beiträge von Ehrenbuerg

    Ja,das geht. Stell beides nebeneinander. Oben jeweils ein Absperrgitter drauf, Deckel bissl zurückschieben damit die rein und raus können und morgen früh hin und einschlagen. Idealerweise sind dann alle schon in dem Teil mit der Kö.

    Mach abends die Fluglöcher zu und stell die gleich auf den Hänger mit verzurren und allem Pipapo, ob quer oder längs hab ich noch keinen Unterschied bemerkt. Dann kannste frühs nach dem Frühstück direkt entspannt los oder auch gleich noch abends ein Stück je nach Gefühl. Wandergitter hab ich noch nicht benutzt, mir ist noch kein Volk verbaust auch wenn's die Nacht über 20 Grad hatte. Aber zusätzlich zu den verschlossenen Fluglöchern so ein Gazenetz übern ganzen Hänger, falls doch Mal eins der Fluglöcher nicht ganz zu ist oder eine Kiste verrutscht. Biste entspannter im Stau oder auf der Raststätte. Ich fahr so übernacht mit 40-44 Völkern ca. 500km in die Robinie.

    Wir haben heute die vollen verdeckelten Honigräume von der Weide abgeräumt und schleudern die übers Wochenende leer, damit die Ende nächster Woche dann fürs Steinobst wieder frei sind. So kann's diesjahr weitergehen.
































    April, April

    Wir haben gestern und heute alle Völker geschiedet. An die Wand kommt eine Futterwabe, dann das erste Schied und danach der Brutnestbereich auf 3-6 Waben Zander oder 3-5 Waben Zadant je nach Stärke, dann das zweite Schied und dahinter werden Futterwaben aufgefüllt. Unsere Schiede sind aus dem gleichen Material wie die Honigräume, ein 20mm Vollholzbrett aus Strobe in ein altes mod. Zanderrähmchen ohne Unterträger getackert Höhe 260mm. Außerdem kommt unter den Brutbereich ein Wärmebrett, etwas größer als Beer es empfahl. Je nach Brutnestentwicklung wird meist bis zum Raps auf max. 8 Zander- oder 6 Zadantwaben im Brutbereich erweitert und erst zur Einfütterung dann auf 10 Zander/Zadant aufgefüttert.

    Mach ich fast genauso wie hornet und funktioniert ähnlich gut. Ein paar wenige Kisten muß ich jedes Jahr trotzdem abräumen. Deshalb werde ich daran nicht viel ändern, außer vllt. die zweite Nassenheiderbehandlung mal testweise weniger dosieren wie hornet. Danke für den Tipp!

    Heut früh hab ich überm Walberla die Sonne aufgehen sehen bei -8 Grad am zweiten Stand und Spritze in der Hand..

    Ich zieh die einfach mit nem sauberen Anschlag über die Tischkreissäge einmal rundherum. Ist nix für Perfektionisten aber mit russischen Spaltmaßen ist meist auch gut imkern. ;)

    Und geht deutlich schneller, als die Flachzargen aus neuen Brettern herzustellen. 100 Flachzargen brauch ich erstmal noch bis März, also ca ein Drittel zersägen und zwei Drittel neu.

    Die andere Hälfte der Völker soll dann nächstes Jahr von Zander auf Zadant umgestellt werden.

    Wir haben die Hälfte der (Zander)Völker heuer im Zuge der TBE Anfang Juli auf Zadant gesetzt. Ich brauch die langen Ohren wegen meiner Grobmotorik. Die Öhrchen waren beim 12erDD Test das Jahr davor eine Hauptschwachstelle für mich.

    Im Honigraum bin ich parallel von 10er Halb auf 9er Flachzargen umgestiegen wegen der geringeren Materialkosten: 3x9 Flachrähmchen statt 4x10 Halbrähmchen.

    Die Halbzargen werden zu Böden, die überflüssigen ZanderZargen zu Flachzargen gesägt, die Reste zu Griffleisten für neue Zadantzargen...

    "Eine Notfallzulassung für Neonicotinoide im fränkischen Zuckerrübenanbau wird es aller Voraussicht nach im Jahr 2022 nicht geben. Das Landesamt für Landwirtschaft (LfL)in Freising hält den Einsatz des Insektizids, gegen das Imkerverbände und Naturschützer seit Jahren Sturm laufen, nicht länger für erforderlich."

    Siehe hier:


    https://www.mainpost.de/region…fuer-neonics-art-10679103

    Das glaube ich erst im Mai '22 nach der Aussaat. Das bayerische LfL und die Südzucker AG haben heute die anwaltlichen Schreiben mit Frist zum 10.11. für freien Zugang zu Umweltinformationen nach Paragraph 3 UIB erhalten. Ich habe die Ergebnisse der Proben aus dem Lkr. Neustadt Aisch/ Bad Windsheim von den Abschwemmungen und Nachbarschlägen gesehen und die Fotos auch aus den Landkreisen Bamberg, Forchheim, Erlangen-Höchstadt. Weitere Proben sind auf dem Weg ins Labor. Alle Verdachtsmomente werden beim LfL und den AELFs angezeigt.

    Behält der LVBI seine Stillhaltepolitik bei und bezieht weiterhin keine klare Stellung für seine Mitglieder, dann wird ihn das nicht nur Austritte aus den Ortsvereinen, sondern auch die Mitgliedschaften ganzer Vereine kosten. Mancherorts wird es dann auch keine Kreisverbände mehr brauchen...

    Da gibst schon ein paar Meister hier, da komm ich im Leben nicht ran. Holzofenbäckerei Mehl in Hetzles zum Beispiel. Da versuch ich jedes Mal, wenn ich Honig für den Verkauf nachliefere ein paar Geheimnisse zu erschleichen.

    Die machen das auf nem ganz andern Level als ich Hobby-Stümper. ^^

    Die haben das nicht nur gelernt, sondern seit Generationen mit der Muttermilch aufgesogen. Da ist jedes Brot die pure Freude. :)