Beiträge von Ehrenbuerg

    in Höhe von 1,6 Milliarden Euro aus Bestäubungs-Leistung im Obst- und Kulturpflanzenanbau gegenüber

    Da würd mich ja mal interessieren, wie man solche Zahlen berechnet? Die kann man doch genau so gut auswürfeln. Die vorhergehenden Annahmen wären sehr interessant.

    Mich auch. Im Bestäubungshandbuch von Mandl & Sukopp 2011 auf Seite 9 finden sich einige Anhaltspunkte zu weiterführender Literatur:

    http://www.bestaeubungshandbuch.at/Bestaubungshandbuch01.pdf


    Dass die Bestäubungsleistung die Honigleistung um ein vielfaches übersteigt, scheint aber breiter Konsens zu sein oder doch nicht?. ;)

    OT: Zumindest bei meinen Völkern und der erbärmlichen Ernte dieses Jahr trifft das wahrscheinlich zu, obwohl viel Obstbestäubung gab´s hier auch nicht. Ein Schnapsbrenner, auf dessen Streuobstwiesen ich 2 meiner Stände hab, brennt heuer das erste Mal gar nix. Zitat: "Des lohnt sich heuer überhaupts net…"


    Grüße

    … über Weihnachten find ich vllt. die Zeit. dazu. Das wird aber schwammig, weil ich ein Doku-Muffel bin. Ich sag nur: Kreide auf Zarge :D

    Bis dahin kann ich nur empfehlen, die YouTube Playlist von Ximono zu Mike Palmer zu studieren. Einfach auf YouTube suchen mit "mike palmer ximono" (61 Video).

    Das ist übrigens mein Lieblingsvortrag von ihm (s.o.):


    Grüße

    Frage an die anderen DBIB-Mitglieder: Seit wann gibt es Forderungen in dieser Art als offiziellen Verbandskonsens?

    Mir war das in diesem Ausmaß neu.

    Mir auch. 8|

    Habs grad aus dem Briefkasten gefischt und mal in Ruhe komplett gelesen, sind ja immerhin 3 A4 Seiten. Da wird auf weit mehr eingegangen, als da am Schluss aus meiner Sicht doch ziemlich verkürzt auf 7 Punkte gebracht wird (die du korrekt wiedergegeben hast).


    Als 13a-Ausreizer bin ich bei rase:

    Man hätte, um mehr Bienen je Imker zu erreichen, mal eine Erhöhung der Grenze für den 13a fordern können.

    Aus volkswirtschaftlicher Sicht bin ich außerdem der Meinung, dass der Bestäubungsleistung größere (auch finanzielle) Unterstützung zuteil werden darf.

    Zitat aus dem offenen Brief: "....steht einem jährlichen Umsatz aller deutschen Imker von rund 100 Millionen Euro aus Honig und Bienenwachs, ein jährlicher volkswirtschaftlicher Nutzen […] in Höhe von 1,6 Milliarden Euro aus Bestäubungs-Leistung im Obst- und Kulturpflanzenanbau gegenüber..."


    Ich war zum Ende der Sommerferien mit meinen Kindern im Deutschen Bienenmuseum und habe dort zum ersten Mal die festgelegten Bestäubungsprämien aus DDR-Zeiten schwarz auf weiss gesehen. ;( Umgerechnet auf den durchschnittlichen Monatsverdienst damals ein echter Anreiz:

    Jeweils pro Volk

    Raps 5 Mark

    Gewürze 10 Mark

    Stein- und Beerenobst 30 Mark

    Rotklee 35 Mark

    Kernobst bis zu 125 Mark pro Volk


    Grüße

    Servusla,


    rall0r hat´s mit #96 geschafft, dass ich mich nach jahrelangem Mitlesen jetzt dochmal angemeldet hab. :thumbup:


    Der Vortrag vom Palmer gehört seit 2-3 Jahren zum meinem Standard(winter)programm. Den hab ich mir bestimmt schon 20 Mal gegeben und jedes Mal wieder was neues gelernt. Wer´s spassiger mag, findet auf YouTube den Vortrag von ihm auch in einer Version, gehalten vor Imkerkollegen aus Florida. Da macht er seine Späße über KS-Importe aus südlichen Gefilden. Die haben da drüben ja einen ähnlichen Handel […].

    Wäre es möglich, das wir den Palmer und die Beiträge zu Jos Guth in einem Extrafaden haben könnten? Ich habe die Ideen und Vorgehensweisen vom Palmer in diesem Jahr mal in der eigenen Imkerei ausprobiert und es hat richtig gut funktioniert. So gut, dass noch ein halbvoller Futter-IBC im Hof steht und alle meine Kästen gut voll sind (auch die neu gebauten). ;)


    Grüße