Beiträge von Sulz

    Ja, bei den Gärten gebe ich dir vollkommen recht. Nur in den Gärten finden sich relativ wenige "als problematisch diskutierte" Neophyten.

    Deswegen die Vermutung, es könnte vielleicht an der Geographie liegen, dass es länger dauert, bis ein Springkraut oder ein Riesenbärenklau über den normalen Samenflug im ganzen Land Verbreitung findet.

    In den Gärten, wurden aber "die diskutierten" Arten kultiviert.....

    Springkraut, Riesenbärenklau, Goldrute, Sommerflieder....usw.


    Bei dem Erdmandelgras, einjähriges Berufskraut, und weitere Arten, ist man sich ja Einig.

    Ich frag mich schon länger, ob vor 40 Jahren und weiter zurück, unsere Landschaft wirklich soviel anders aussah?

    Optisch gesehen, hat sich in der Schweiz nicht viel verändert.


    Bei genauerem Hinsehen, ist eine Veränderung schon sichtbar.

    In der/en Bergzone/en, zeigt die Agrarpolitische Wendung schon eine Veränderung zugunsten der Artenvielfalt, und generell zu einer besseren Umwelt.......Und das drüsige Springkraut, ist in meiner Gegend kaum noch vorhanden.....Für mich, wohl eher eine Verarmung :S


    Lg Sulz.

    Ansonsten ist es vielleicht der Geographie des Landes geschuldet, dass "noch" nicht alle invasiven Neophyten flächendeckend in der Schweiz angekommen sind?

    Die Geographie der Schweiz, hatte diesbezüglich sicher keinen Einfluss, auf die Verbreitung der invasiven Neophyten.


    So gehörte es früher zum "guten Ton", einen englischen Garten zu pflegen.

    So wurden damals diese Arten, auch in die hintersten Täler "verbreitet".

    Ohne Pflege durch den/die Gärtner/in, konnten sich nur sehr wenige Arten halten.


    Von einer flächendeckenden Ausbreitung, ist mir keine Art bekannt.

    Ich lasse mich aber diesbezüglich, gerne weiterbilden.


    Lg Sulz.

    Im Engadin gibt es bereits solche Auswüchse, dass amtlich genehmigt, die Landwirte auf den Langlaufloipen reines "Zucht"gras einsäen durften, weil die Flächen Anfang Sommer durch den Kunstschnee sehr spät begrünen.

    Gotthardsternli


    Obschon es nichts mit "invasiven Arten" etwas zu tun hat, so hätte ich gerne mehr Infos zu diesen "Auswüchsen".

    Mit der Google-Suche, habe ich nichts darüber gefunden.


    Mir ist auch nichts bekannt, dass man für das einsäen von Zuchtgräsern (im Handel, sind mir nur Zuchtsorten bekannt) im Kanton Graubünden eine amtliche Genehmigung benötigt.


    Lg Sulz.

    Da fühlt man sich so richtig minderwertig in seiner Nachbarschaft.

    Immerfroh


    Ich kenne mich damit zwar nicht aus.


    Aber wenn es ein Trost ist......Meine Kollegen hier im Tal, sind von dem sublimieren (Dem verdampfen von Oxalsäure) wieder abgekommen, und träufeln wieder.

    Ich weis zwar nicht warum........Aber ich denke, dass es nicht unbegründet ist, und sie dies schon wissen.


    Lg Sulz.

    Der "Imp" ist das gleiche wie der "Bien",

    Nur mal so zur Klarheit.


    "Imp", und "Bien" waren mal als Definition wahrscheinlich das Gleiche.

    Die "Wesensgemässen", haben dem Bien, nun aber eine Definition gegeben, mit der ich nicht einverstanden bin, welche sich offenbar als "Allgemeingebräuchlich" festgesetzt hat.


    Ich habe mir nur eine andere Bezeichnung für die Definition des Bienenvolkes als Einheit gesucht, und nun halt den "Imp" zu diesem Zwecke wieder "auferstehen" lassen.


    Ich hoffe, ihr könnt dies akzeptieren, und vielleicht auch verstehen......


    Lg Sulz.

    Das drüsige Springkraut, unterliegt dem Freisetzungsverbot.....Genau genommen, darfst du noch nicht einmal daran denken, in deinem eigenen Grundstück, ein paar Pflanzen zu ziehen. X(X(


    Lg Sulz.

    Google mal die Liste der ausgestorbenen Pflanzenarten Deutschlands. Dann erkennst du, vielleicht, dass solche Freisetzungsverbote im Interesse der Artenvielfalt der reinste Blödsinn sind.

    swissmix , hat meinen Beitrag schon verstanden....Und ich seine Antwort auch.


    Eine Google-suche, ergibt dabei keinen Sinn. ;)

    Gesetz, ist halt Gesetz.....Verstehen, muss man es nicht.


    Lg Sulz.

    Sulz, kannst du uns noch mehr über den Imp erzählen?

    Dazu gäbe es sicher noch einiges zu "erzählen", welches den meisten wohl schon bekannt ist.

    Dies gehört aber doch eher in ein anderes Thema.


    Mir ging es nur darum, dass eine TBE den Imp nicht zerreist. Er bleibt als Einheit bestehen, und muss sich nur wieder neu einrichten. Auch wenn dabei die Königin getauscht wird, so bleibt der Imp beisammen.


    Lg Sulz.

    Wie war das, was da immer so hervorgehoben wird?

    DER BIEN ALS ORGANISMUS

    Das ist nun eine Frage der Ansicht.


    Für mich, ist es klar. Bei einer TBE, bleibt der Imp erhalten, denn für mich, ist der Imp, derjenige Teil, wo beim schwärmen als Schwarmtraube am Baum/Ast hängt.....Die Alten, redeten bei schwärmen von der Geburt eines Imp/Imm.


    Wabenbau und Brut, gehören für mich da ganz klar nicht dazu.


    Aber ja. Vielleicht ist Bien und Imp auch nicht das Gleiche.


    Lg Sulz.

    Da wäre es doch gut, wenn man nach kurzer Beratung die Leute auf eine Liste verweisen könnte, wo die Profis nach Entfernung gesucht und am besten gleich kontaktiert werden können

    Bei mir, ist es nun so geregelt, dass meine Handynummer, bei der REZ (regionales Einsatzzentrum), sowie bei der Gemeindeverwaltung hinterlegt ist.

    Egal ob nun die Feuerwehr, oder Polizei gewählt wird. Der Anruf, wird dann zu mir durchgestellt.

    So braucht es keine Liste, sondern eben nur der Hinweis, wo man Hilfe bekommt.....Es kann ja auch sein, dass es mal zu einer personellen änderung kommt. Und dann will ich auch keine Anrufe mehr.


    Lg Sulz.

    Bedenkt aber auch, dass viele der Spezialisten auf Pflanzen angewisen sind, die sich nur in der vom Menschen gepflegten Kulturlandschaft finden (Almwiesen, Feldrand etc.).

    In meiner Gegend, ist durch die Nutzung des Menschen eine recht grosse Artenvielfalt entstanden...Da dürfte auch das Springkraut als "Kulturpflanze" einen Platz in der Kulturlandschaft bekommen.


    Ohne die Nutzung der Wiesen und Wälder, würde die Fichte die meisten anderen Arten auf ein kläglichen Rest verdrängen, und nur kurzzeitig durch Sturmschlag, und Käferfras etwas "Platz machen".


    Für die Artenvielfalt, sorgen eben diejenigen, wo die Wiesen und Wälder nutzen.....Denn nutzen, ist auch Pflege.


    Die Naturschützer, müssen bei mir schon mit einem besseren Argument kommen, als die Verdrängung von einheimischen Arten.

    Wobei ich noch immer gerne gewusst hätte, welche Art denn nun vom drüsigen Springkrat verdrängt wird?


    Lg Sulz.

    . Wenn űberhaupt dann schon Lebensdauer.

    Wobei mit der Bezeichnung "Lebensdauer" noch nicht klar ist, ob diese kurz, oder eben lang ist......


    Ob sich nun die Bezeichnung "Langlebigkeit", bzw, "Kurzlebigkeit", besser verkaufen lässt??......Aber es ist zumindest klar, was damit gemeint ist.


    Lg Sulz.

    Selbstverständlich geht es nur um das eigene Grundstück, auf dem ich mir ein paar Pflanzen ziehen möchte. Aber selbst das darf man wohl kaum noch offen zugeben. :oops:

    Das drüsige Springkraut, unterliegt dem Freisetzungsverbot.....Genau genommen, darfst du noch nicht einmal daran denken, in deinem eigenen Grundstück, ein paar Pflanzen zu ziehen. X(X(


    Lg Sulz.

    Was sind denn die Nachteile der Langlebigkeit?

    Guten Abend Thomas.


    Ich habe die Berichte von damals nicht mehr so ganz auf dem Schirm.


    Soweit ich mich noch erinnern kann, wurde der geringere Massenwechsel als Nachteil aufgeführt.

    Dies kann die Entwicklung, von Krankheiten bei der erwachsenen Biene begünstigen.

    Man muss sich auch im klaren sein, dass damals Acarapiose, Nosematose, Malpighamoebiose, usw, die Probleme verursachten, und nicht die Varroamilbe, wo es damals noch nicht gab.


    Ich habe es so verstanden, dass langlebige Linien/Rassen, den Krankheiten schlechter "Davonbrüten", als eben der kurzlebige "Brütertyp".


    Lg Sulz.