Beiträge von Sulz

    Würde Kondenswasser sich nicht eher an den Rändern niederschlagen?

    Mir wurde erklärt, dass offenes Futter Wasser anzieht, wenn es abkühlt. Dies soll angeblich hydroskopisch sein. (oder so ähnlich)

    Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.


    Lg Sulz.

    DAS bezweifle ich

    Wenn ich eine Tüte Pommes-Chips esse, bin ich dann auch voller Zweifel? (Zweifel Chips)


    Mir reicht eigentlich die Erkärung von einem Bienenwissenschaftler.......Und das dies so geschieht, sehe ich jedes Jahr wieder durch das Abschlussfenster.


    wasgau immen .

    Für deine Zweifel, bin ich also nicht verantwortlich.


    Lg Sulz.

    Aber ist ok, wenn man sich fuer etwas rechtfertigen muss was *bei mir* funktioniert ... passt scho ... damit kann ich leben und meine Maedels sowieso

    Guten Abend lemon70 .


    Mach dir nichts draus.....Auch mein alter Meister, gab den Bienen Wasser im Stock. Ich mache dies auch noch Heute. In diesem Jahr, wo schon im Februar Pollen eingetragen wird, könnte es sogar von besonderer Wichtigkeit sein.....Zumindest an meinem Standort.


    Lg Sulz.

    Guten Abend.


    An meinem Standort, tragen die Bienen nach Brutbeginn, Futter in die äusersten Randwaben um, und später wieder in das Brutnest zurück. Mir wurde mal erklärt, dass die Bienen so das Futter mit Kondenswasser "anfeuchten". Kann so sein, da dieses Futter nach ein paar Tagen sehr dünnflüssig ist. (rinnt aus beim schräg halten der Wabe)


    BerlinBees .


    Ich kann dir aber nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich bei dir um das gleiche handelt.


    Lg Sulz.

    Wozu? Wenn sie nicht nötig sind.

    Guten Tag Harald.


    Ob ein Absperrgitter notwendig ist, oder nicht, hängt ab von dem Betriebssystem/Betriebsweise, und auch von der Volksstärke. Ein "Hüngeler" mit geringerer Volksstärke als ein "Brüter", kann auch gut ohne Absperrgitter geführt werden, wenn das Betriebssystem dazu passt.

    Ebenso kann es "ohne" gehen, wenn mit nur einem Rahmenmass geimkert wird. Dabei muss aber mit einer geringeren Honigernte gerechnet werden.

    Bei angepasstem Brutraum, kann ich mir kaum vorstellen, dass es auch "ohne" funktioniert.


    Ob "mit" oder "ohne" muss somit wohl jeder für sich selber entscheiden.


    Lg Sulz.

    Hier wäre mal interessant wie es bei den Naturbauimkern ausschaut?


    Führt Naturbau im BR zu weniger Drohnenzellen im HR?

    Guten Abend.


    An meinem Standort, steht die Zellengrösse, im direkten Zusammenhang mit der Tracht.

    Bei intensiver Tracht, bauen sie sehr grosse Zellen. Dies sehe ich vor allem bei Schwärmen, welche bei Volltracht ihre Behausung einrichten. Da werden zuerst übergrosse Zellen (gemessen bis 9mm) gebaut, und sofort mit Nektar vollgetragen. Erst später, werden kleinere Zellen gebaut, in denen dann auch Brut angelegt wird.


    Grosse Zellen, sind halt einfach nur "Gross", und haben nicht zwingend etwas mit Drohnen zu tun....Für die grösseren Zellen, braucht es weniger "Baumaterial".


    Lg Sulz.

    Von mehreren Naturbauimkern habe ich mittlerweile gelesen, dass sie mehr Drohnen haben.

    Guten Abend.


    An meinem Standort, wird bei Naturbau recht viele Drohnenzellen gebaut, welches auch von der herrschenden Tracht beeinflusst wird. Mehr Drohnen als mit Mittelwänden, gibt es aber deswegen nicht, da nur in einem Teil davon gebrütet wird.


    Eine ältere Grundregel besagt dazu:

    Ein Volk mit einer alten Königinn wo ev. schwärmen will, pflegt mehr Drohnen, als ein Volk mit einer jungen Königinn.


    Lg Sulz.

    Ich bekomme immer zuviel Drohnenzellen.

    Guten Abend.


    Dies ist bei mir auch so, wenn ich mit Naturbau erweitere. Darum lasse ich nur Schwärme am Anfang "frei Bauen". Bei jeglicher späteren Erweiterung, gebe ich Mittelwände.

    Umgebaut, werden bei mir diese Drohnenzellen nur dann, wenn Arbeiterinnenzellen benötigt werden. Am Rande des Brutnestes, ist dieser notwendige Bedarf, jedoch eher selten vorhanden. Und zum Honig einlagern, ist kein Bedarf für das verkleinern der Zellen vorhanden. (unnötige Arbeit)


    Lg Sulz.

    Andererseits gibt es genügend Beispiele für andere Herangehensweisen sowohl bei der Pflanzenproduktion als auch bei den Tierhaltern.

    In den letzten 30-40 Jahren, hat sich da einiges geändert.


    So wurde früher versucht die Krankheiten auszurotten, oder durch sterile Haltung aus den Beständen fernzuhalten. Und die Krankheiten mit dem beimischen von Medikamenten im Futter, unter "Kontrolle" zu behalten.


    Heute wird eher auf resistenz gezüchtet und selektiert. So kann sich das Nutztier, und auch die Nutzpflanze, an die Veränderung anpassen.


    Mit der Einzelaufstellung bei den Bienen, will man offenbar den Eintrag von Krankheiten/Parasiten verringern, welches aber in der Praxis nicht funktioniert, da wohl kaum jemand die Möglichkeit hat, seine Völker mit 2 Km Abstand aufzustellen.....


    Lg Sulz.

    Dann sind auch innen die Zargenwände verkotet und die Waben auch.

    Bei starkem Befall kann es auch ordentlich stinken.

    Guten Tag.


    Diese Symptome, deuten eher auf eine "gewöhnliche" Ruhr hin. Auch Amöbenruhr (Malpighamoebiose), kann hier die Ursache sein. Dann ist der Kot eher schwefelgelb.


    Bei Nosema, können die Bienen nur mit Mühe abkoten, und legen den Kot in Form von "Punktketten" ab, welche um das Flugloch an der Beutenwand aussen/innen "abgesetzt" werden.


    Mit der Nosema Probe, kann eine Vordiagnose gemacht werden. Dabei wird eine Bienen auseinander gerissen, so das der Darm sichtbar wird.

    Normal: Braun-Gelb.

    Nosema: Milchig-weiss.


    Genau lässt sich aber Nosema nur im Labor bestimmen.


    Mit der Gabe, von dünnem Zuckerwasser, kann ein befallenes Volk, oftmals geheilt werden.....Zur Nachzucht, ist es aber nicht geeignet.


    Lg Sulz.

    ...Manche Entscheidungen, können recht schwierig sein, bei denen die Wissenschaft, kaum eine Hilfe ist.

    Das könnten seit zig Jahren möglicherweise erfolgreiche Nichtbehandler kennen.

    Guten Abend Manne.


    In gewisser Weise, kann ich dies auch so bestätigen.....;)


    Nur eine "brauchbare" Lösung für die Praxis, ist es eben leider noch nicht.....Aber eine Lösung!!!!!!:P


    Lg Sulz.

    Vor gut sieben Jahren stellten Wissenschaftler fest, dass in Bienen, welche mit Neonics in Kontakt gekommen waren, ein Gen deutlich aktiver war. Jenes Gen soll die Produktion eines immundämpfenden Signalstoffs und damit die Vermehrung des DWV fördern. Daher erschiene es nicht als unwahrscheinlich, wenn das CBPV eine ähnliche Erfahrung macht.

    Für die Praxis, steht dann schon mal 2 Lösungen im Raum.


    Ist es nun sinnvoller, dieses "deutlich aktivere" Gen durch Zucht und Selektion, aus dem Bienenbestand zu "entfernen", oder auf den Einsatz von Neonics zu verzichten.....???


    Manche Entscheidungen, können recht schwierig sein, bei denen die Wissenschaft, kaum eine Hilfe ist.


    Lg Sulz.

    manche Viren bekommt man nicht weg, nicht für die Ewigkeit...

    Guten Abend.


    Aus diesem Grunde, setze ich auf das Imunsystem/die Selbstheilung der Bienen.....Z.B. Umweiseln mit guter Pflege. Auch der Tausch des Standplatzes mit einem "Besseren" Volk, kann angeblich für die "Virenabwehr" bei einem kranken Volk, hilfreich sein.


    Nur bei Erregern, wo "ausgerottet" werden können, oder sich zumindest stark eindämmen lassen, würde ich eine andere Strategie wählen.


    Mir braucht dies kein Wissenschaftler erklären, oder belegen. Der Erfolg/Misserfolg, in der Praxis, ist bei mir von Bedeutung.


    Lg Sulz.