Beiträge von Sulz

    Von den Zuchterfolgen ist mir noch nicht bekannt geworden, dass Zuchtpopulationen dauerhaft ohne Behandlung auskommen – oder hab ich da was verpasst? Dagegen gibt es NichtbehandlerInnen und Regionen in denen nicht behandelt wird.

    Guten Abend Harry.


    Ob du etwas verpasst hast, oder nicht, hängt davon ab, was als Zuchtpopulation bezeichnet wird.

    Meiner Meinung nach, ist eine Zuchtpopulation; eine Bienenpopulation, welche durch Zucht und Selektion von der Imkerschaft bestimmt wird.


    Ich kenne nicht Behandler, wo Rassenreinzucht über eine Belegstelle betreiben......Dies ist doch eine Zuchtpopulation. Oder?


    Lg Sulz.

    und der Durchschnittsertrag aus der Vorvarroazeit gar nicht mehr erwünscht ist.

    Diese Aussage, trifft sogar zu.

    Denn vor der Varroa, war ich noch Erwerbsimker, und auf den Honigertrag angewiesen.

    Heute lebe ich von der Landwirtschaft, und halte die Bienen zum Hobby.

    Die Honigernte, ist dabei eigentlich auch nur eine Mehrarbeit, und Arbeit, habe ich in der Landwirtschaft eigentlich genug.............ABER!!!!


    Offenbar bin ich dir mit meinem Beitrag auf die Füsse, oder in dein Gehege getrampelt......Ansonsten, hättest du diesen Beitrag nicht geschrieben.


    Ein "Zack", hätte aber gereicht.


    Lg Sulz.

    Na dann mach das doch so und berichte über Deine Fortschritte! (Nicht "theoretisieren" sondern "handeln und berichten"! ;-) :-) )

    .... wenn ich hier ein großes Waldgebiet mit vielen Völkern drin (vor allem auch einigen wilden Völkern) und selber mehrere Hundert Völkern hätte, würde ich das auch machen .....

    Guten Abend wald&wiese .


    Die 14 "nicht Behandler", wo ich nun kennengelernt habe, haben bei wenigen Völkern die Behandlung ausgesetzt, und aus den überlebenden wieder vermehrt. Wildvölker, waren dabei aber keine beteiligt.


    Dies kann in gewisser Weise, als "natürliche Selektion" bezeichnet werden, und war damals wohl auch die einzige bekannte Vorgehensweise.

    Wie sich nun in den letzten paar Jahren herausgestellt hat, kann diese Vorgehensweise mit Zucht und Selektion verbessert, bzw, die Verluste verringert werden.


    Könntest du mir nun erklären, warum du dazu hunderte von Bienenvölkern, und einen Wald mit Wildvölkern benötigst?


    Lg Sulz.

    Inzwischen sind weitere 15 Jahre ins Land gezogen...

    Guten Abend.


    Dies waren aber sehr interessante, und lehrreiche Jahre.


    Dabei wurde mir klar, dass weder eine Zufallsgenetik, und auch nicht die "Wildvölker", den weiteren Verlauf beeinflussen werden.


    An der Varroatolleranz/resistenz, wird auf verschiedenen Ebenen gearbeitet......Bei der Zucht, könnten wohl viele ihren Beitrag dazu geben.


    Lg Sulz.

    Hallo Rainfarn,

    wenn jetzt Dein Link noch passen würde zum Thema. Oder hab ich inzwischen den Faden verloren?

    Gruß Eisvogel

    Tut mir leid, da ist der falsche Link hinterlegt und ich habe deine Antwort falsch interpretiert. Danke für den Hinweis. Evtl. kannst du es ja noch ändern.

    Rainfarn .

    Der nun korrigierte Link, wäre im Thema "Varroatolleranz und Populationsgenetik" auch recht passend.;)


    Lg Sulz.

    Guten Abend zusammen.


    Vielleicht, gibt es einen Grund, warum ein "Fachmann" in der wesensgemässen Imkerei, erstaunt darüber war, dass die "nicht" wesensgemäss geführten Völker ohne Behandlung, gut mit der Milbe klarkommen.....Heisst dies nun; dass die wesensgemäss gehaltenen Völker Mühe haben???


    Wie auch immer.....Meinen "nicht" wesensgemäss geführten Völkern, geht es gut, und es sieht danach aus, dass sie den Winter auch überstehen werden.


    Soweit meine Ansicht zu diesem Thema.


    Lg Sulz.

    Guten Abend Night Shadow .


    Wenn aus deiner "menschliche Schwäche" noch weitere solche präzis zutreffende Berichte kommen, dann lass deiner "Schwäche" mehr Raum....Zumindest dieser Beitrag, zeigt das "Problem" sehr genau.


    Lg Sulz.

    Guten Abend Zusammen.


    Vor einigen Jahren, (90er Jahre) hatte ich mal eine Arbeit von einem französischen "Wissenschaftler"? gelesen, der zu dem Schluss gekommen ist, Dass ältere Waben mehr Wasser aufnehmen können, als junge Waben.


    Dieser höhere Wassergehalt in der Brutwabe, führe zu einer höheren Luftfeuchte in der Brutzelle, welche der Bienenlarve förderlich sein soll,(über 80% rel. Luftfeuchtigkeit), und der Milbe zum Schaden ist. (über 85%-----invertil).


    Ich selber, habe kein System bei der Wabenbauerneuerung.

    Wenn es dem Volk passt, kann dies schon nach 2 Jahren der Fall sein.

    Oder eben auch erst nach 10 Jahren.......Die älteste Wabe, welche ich je einem Volk entnommen habe, war 18 Jahre im Brutnest in "Betrieb".....


    Ich sehe dies also nicht ganz so Eng, da ich nun auch schon gesehen habe, was die Bienen mit einer "zu" Alten Wabe machen........Abschroten, und neu aufbauen.


    Lg Sulz.

    wie sind denn die Langzeiterfahrungen mit Dadant und Warmabu und was ist beim Einwintern zu beachten?

    Schon vor langer Zeit (150 Jahre?) wurde das Maas von Dadant im Warmbau angewendet.

    Die Hinterbehandlungsbeute von Johann Blatt (geb. 1815. gest. 1884), war im Warmbau. Ob er nun der Namensgeber vom Dadant-Blatt Magazin ist, weiss ich nicht.


    In der Praxis, hat sich aber diese Breitwabe im Warmbau offenbar jedoch nicht bewährt.


    Im Warmbau, sind Hochwaben doch eher besser geeignet, da diese Wabenform, noch heute in gewissen Betriebssystemen vorkommen.


    Lg Sulz.

    ...Wenn es diese Parasiten nicht geben würde, wäre das Imkern sicher um einiges einfacher. Könnte mir viel Arbeit mit Selektion, Entmilbung, Infektion, Auszählung, Milbenbegleiterscheinungen wie Viren usw. ersparen. Das sehe ich als Problem.

    Und wie lang ist der Weg bis zur Problemlösung etwa noch, vor dem Hintergrund des hohen Auswandes dazu in Wissenschaft und Praxis?

    Von der Wissenschaft, erwarte ich in dieser Richtung, keinen Durchbruch.


    In der Praxis, arbeiten nun doch schon einige daran.


    Habe also Geduld........Aber dies, sollte für dich ja nicht mehr relevant sein.

    Von meiner Seite her, würde mich dieser "Durchbruch" zwar sehr freuen, aber kaum noch betreffen.


    In diesem Thema, geht es ja um Varroa 2020.

    Dazu habe ich mal wieder ein Volk, bei dem die Milben hinter dem Abschlusskeil zu sehen sind......Wie diese Milben da nun zu hunderten hingekommen sind, weiss ich nicht....?

    Mir hilft es aber auch nichts, wenn ich dies wissen würde.


    Lg Sulz.

    Alles was sich in der Praxis bewährt, kann als "Richtig" bez, werden.


    Viele verschiedene Varianten, haben sich in der Praxis bewährt. Unter der Berücksichtigung der unterschiedlichen Erwartungen, welche an die Bienen gestellt werden, ist eigentlich alles davon "Richtig". Nur eben nicht für alle gleich.


    "Jedem das seine....Aber mir ein bisschen mehr".


    Lg Sulz.

    Guten Abend.


    "Eine Biene im Frühjahr, ist soviel Wert wie 10 im Sommer".


    Dieser Grundsatz, welcher darauf hinweist, dass jede lebende Biene nach dem Reinigunsflug sehr wertvoll ist, sollte meiner Meinung nach, jeder Imker wissen.

    Daher ist, kurz nach dem Reinigunsflug, der "dümmste" Zeitpunkt, um mit dem verstellen den Verlust von Bienen zu riskieren.

    Der Transport, wird von den Bienen kaum wahrgenommen, und stellt nicht das eigentliche Problem dar......


    lg Sulz.

    Bei mir, hängen die Bienen in warmen Juli/Augustnächten als grössere, oder auch mal kleinere "Schwarmtrauben" an den Flugbrettern. Wir nennen dies "Bienenbärte", und ist bei unseren 120 Liter Beuten, eigentlich ganz normal.


    Klar. Man könnte nun diese "Bärte" am Abend in eine Schwarmkiste packen, und damit Kunstschwärme bilden........Aber wozu?...Interessant zum Verkauf, ist Genetik. Aber wer kauft denn einfach "nur" Bienen?


    Lg Sulz.