Beiträge von Jungimker1301

    Hallo zusammen,

    ich hänge mich hier mal ran, da es passt.

    Meine Zander-Völker sollen nach zweizargiger Überwinterung einräumig durch Frühling und Sommer. Komme ja klassisch von der zweiräumigen Betriebsweise und habe folglich brav die hohen Böden gekauft.

    Würde eigentlich ggf. nächste Woche (da soll es hier warm werden, die Wildkirsche, Kirschpflaume stehen schon zum Teil in Blüte) die starken Völker nach oben über Absperrgitter erweitern. Sollte ich Eurer Meinung nach eine Bausperre einsetzen oder erst mal abwarten, ob sie den oberen Raum als genug ansehen? Bernhard Heuvel sagt ja immer, wenn unten Wildbau entsteht, dann ist oben zu spät erweitert worden. Aber kann man das auch auf Zander 1-räumig übertragen? Vom Denkansatz müsste es ja unabhängig von der Beute sein.

    Herzliche Grüße

    Sandra

    RalfK

    Bisher habe ich auch lieber Zuckerrübe genutzt, lag aber eher an der Regionalität, das wächst hier bei uns an jeder Ecke.

    Das Ausfällen des Weizensirups ist jetzt mehr ein Grund, das auch so beizubehalten.

    Mein Händler war im Herbst nur einmal nicht da, ich also zu einem anderen. Da wusste ich aber nicht, dass der standardmäßig eher den Weizensirup verkauft und man Zuckerrübe dabei sagen muss. Mein Haus-Händler hat nur Zuckerrübe. Wieder mal schlauer geworden.

    rase

    Voll schafft Tabea doch wohl alleine.


    frisbee

    Kandiert Rapsanteil und Obstblüte im kalten Kessel nicht aus. Herr Fritz deutete dies an, als ich sagte, dass ich im Hobbock abschäumen möchte. Er meinte, das könne durchaus nach kurzer Zeit schon passieren.


    Das Buch von Heuvel habe ich erst gelesen, als ich diverse Vermehrungsmöglichkeiten schon probiert hatte. ;)

    Dieses Jahr bin ich aber schlauer. Ich werde nur mit Bedacht vermehren und meinen Bestand versuchen zu optimieren.

    Vom letztjährigen Honig sind nur noch 70 kg übrig. Der von rase gezeigte Verkauf vor dem Haus funktioniert auch bei mir sehr gut. Das gleiche noch einmal an zwei meiner Bienenstände funktioniert bisher gut. Dazu Sondersachen wie Weihnachten. Aber mir ist auch klar, dass ich bei 20 + Völkern noch über alternative Vertriebsstrategien nachdenken muss.

    Ich denke aber über medizinische Anwendungen nach, da muss ich dieses Jahr etwas experimentieren. Da werden wohl ein paar Völker außerhalb der Produktion laufen. Deswegen wird die Menge des Restes wohl funktionieren - außerdem weiß man ja nie, wie das Wetter dieses Jahr wird. Letztes Jahr hatte ich mit meinem ersten Honigjahr richtig Glück, aber das kann ja auch ganz anders laufen. Von daher: lieber etwas großzügiger kalkulieren.

    Hallo Peter,

    zwar schon älterer Beitrag, aber für mich trotzdem hilfreich.

    Beschreibung an sich klar, lediglich die Mengen beim Natron möchte ich noch einmal nachfragen.

    'Eimer Wasser mit einem bisschen Ätznatron': heißt das, den Eimer auf ungefähr 3%ige Lösung anrühren? Und diese Lösung dann einfach in den Dampfwachsschmelzer (Sieb bedecken), einweichen, am nä Tag etwas bürsten und nachspülen?

    Ich habe mir nämlich letzte Woche einen eigenen Dampfwachsschmelzer zugelegt, da ich nämlich (lustig) das gleiche mit dem niegelnagelneuen Gerät aus dem Verein hatte. Auch stundenlang geföhnt und mit Zewa aufgenommen. Und da ich selber die Ehefrau bin, habe ich mir gesagt: nie wieder.


    Den Tip mit den Strumpfhosen fand ich auch gut. Habe bisher erst die geschmolzene Pampe durch den Strumpf gejagt, den direkt im Schmelzer einzusetzen ist ja viel eleganter.

    Nur bei den Sieben noch eine kleine Verständnisfrage:

    Da ist ja schon das Lochsieb dabei, darüber also einen Strumpf. Dann noch ein zweites (gröberes) kaufen und das ebenfalls mit Strumpf bespannen? Dieses dann nach zwei Durchgängen immer leeren.

    Habt ihr besondere Strümpfe? Meine machen immer das, was sie ja auch in natura gerne tun, Laufmaschen und dann Löcher. Oder eben alternativ das Vlies für das Gemüse. Das habe ich für den Gemüsegarten eh in Mengen.

    Herzliche Grüße

    Sandra

    Gut, ich fasse das mal für mich nach der Schleuder zusammen:

    Mit Carl Fritz habe ich heute Morgen nett telefoniert. Er hat mir jetzt auch zu einer 16 Ganz-/28 Halbrahmen-Radialschleuder, 72 cm Durchmesser geraten

    Bei dieser könnte ich 25er-Eimer drunter stellen, diese leere ich dann ins Klärfass, nach dem Abschäumen durchs Sieb in Gebinde. Wie lange müsste das Fass denn rumstehen, bis ich ablaufen lassen kann. Stelle mir so vor, Honig, Wetter und Zeit und alles stimmt zum Schleudern, aber das Fass ist noch voll. Dann fange ich doch wieder mit Hobbock an oder bin dann beim zweiten Fass?

    Herr Fritz schlug mir vor, Schleuder, 25er-Eimer, diese in einen Siebkübel und darunter mein Lagergebinde. Klingt auch charmant.

    Evtl. klingt das hier alles für Euch blöd, aber als ich mit Bienen (2 für meine Obstbäume) angefangen habe, war der Honig eben so in Kauf zu nehmen. Nun spielt er plötzlich so eine große Rolle, weil irgendwie die Bienen sich so artfremd (Kaninchen) verhalten und mich zwingen, mich mit der Logistik drumrum zu beschäftigen.

    Ich sehe mich schon im nächsten Jahr hier mit dem nächsten Thema beschäftigt: Marketing und Vertrieb ;)

    Ja, das war es wohl, ich hatte bisher nur Zuckerrübe, der war es egal, wie kalt es ist. Also habe ich alle Kanister draußen gehabt, das war dann wohl ein Fehler. Ich wusste nicht, dass Weizensirup es lieber wärmer hat. Dann werde ich ich wohl mal nach einem Rührer Ausschau halten. Basteln? Habe bisher nur mit Holz und Säge gebastelt. Dürfte in diesem Falle wohl eher nicht funktionieren.

    rase Wie bekomme ich denn den Klumpatsch aus dem Kanister denn raus? Das ist ja mein Problem, da sitzt ein Riesenkaugummi im Kanisterboden. Holzwolle als Aufstiegshilfe in den Kanister und im Herbst über Leerzarge den Bienen aufsetzen und jetzt Zuckerrübensirup nachkaufen, wäre auch noch eine Idee.

    frisbee Klärfass ist für mich schwierig. Ich lagere meinen Honig im kühlen Keller meiner Eltern. Die Hobbocks sind ja nur für den Zwischenschritt, danach können sie wieder gestapelt in einer Ecke verschwinden. Ein Klärfass nimmt ja wesentlich mehr Platz in Anspruch. Ich hatte letztes Jahr bei 8 Völkern über 400 kg Honig, wieviele Klärfässer brauche ich dann wohl für 20 Völker. Das sprengt meinen Platz. Zumindest derzeit.


    Rene J. Über das Spitzsieb mit Heizspirale habe ich auch schon nachgedacht, aber dann habe ich wieder 'Übergangsmaterial' hier rumstehen. Die Doppelsieb gingen bei mir noch ganz gut. Ich habe mit Föhn entdeckelt, da war wenig Wachs in den Sieben und wenn sie langsam zu gingen, habe ich sie einfach etwas ausgekratzt. Das ging. Ich möchte dieses Jahr auch mit Föhn entdeckeln und erst im Nachinein die Waben im trockenen Zustand runterschneiden, denn einen Deckelwachsschmelzer habe ich natürlich auch nicht und auf diese Wachs-Honig-Matsche habe ich jetzt nicht wirklich Lust ohne professionelle Lösung.


    rase Werde die Doppelsiebe tatsächlich unter die Hobbocks nach dem Abschäumen stellen, das klingt nach einer guten Idee.

    Guten Abend zusammen,

    ich wollte schon mal ein paar Zip-Beutel mit Futtersirup füllen, da in diesem Jahr es bei ein paar meiner Völker knapp werden wird, obwohl ich im Sommer/Herbst viel mehr Sirup gekauft habe als im Jahr davor.

    Fälschlicherweise habe ich in einer Charge Weizensirup bekommen anstelle von Zuckerrüben. Und die Kanister mit Weizensirup sind nun unten fest, oben wässrig, Phasentrennung eben.

    Wie bekomme ich das im Kanister wieder homogen. Auf den Kopf stellen hat nichts gebracht, auch nicht bei Lagerung in der Sonne.

    Habt Ihr einen Tip?

    Herzliche Grüße

    Sandra