Beiträge von Bienenkaempe

    Im dritten Jahr habe ich nun die ersten Verluste, von unseren 18 Völkern bestehend aus 10 WV und 8JV sind zwei Drohnenbrütig und eins ist der Maus zum Opfer gefallen... Ich zähle jedes Volk das ich einfüttere und überwintere, das nicht überlebt, als Verlust!

    ich denke die These von Beemax ist nicht von der Hand zu weißen, diese Diskusion gibt es schon seit 30 Jahren, der BUND/NABU rührt da sehr kräftig mit. Ich kann mir nicht vorstellen das der DIB erst jetzt anfängt Daten zu sammeln um dann entsprechend fundiert argumentieren zu können, so verschlafen können die nicht sein. Eher teile ich Beemax These und gehe sogar soweit dem DIB zu unterstellen das "Bienenhalter" aus entsprechenden Regionen zurückgedrängt werden, nur desswegen auch die neue Unterscheidung inkl. "Bienenführerschein", um dann konzessionen verkaufen zu können. Der feuchte traum des einen oder anderen scheint dies ja seid jahren zu sein.

    Zusammen kommt das mit dem Satz : der Feind meines Feindes, ist mein Freund...


    Vielleicht sitzt auch mein Aluhut zu eng, aber ich glaube nicht an Zufälle wenn es um Geld geht, für mich werden hier pö a pö Weichen gestellt.

    das mit der höhreren Feuchtigkeit kann ich bestätigen obwohl zwei Wochen später als letztes Jahr, aufgrund der Blütezeitverschiebung, geerntet wurde. 18% Frühtracht 18,5% Sommertracht. Das mit der Farbe kann ich nicht bestätigen, die Sommertracht ist sogar recht dunkel. Anderen Imkern in unserer Ecke (Umkreis 40km) mit denen ich sprach, erging es mit dem Wassergehalt ähnlich, sofern es überhaupt was gab.


    O.T.

    Generell ist jedoch der Ertrag vom Frühjahr 2/3 und vom Sommer sogar 4/5 unter der Erwartung geblieben. Immerhin musste ich nicht zufüttern...

    ich möchte das Thema nochmal aufwärmen:

    Ich habe mich gestern mit einem Bekannten unterhalten, dieser hat vor 10 Jahren in Griechenland die Imkerei seines Vaters mit 90 Völkern übernommen. Er vernebelt 30g Ox mit 100ml Alkohol ~70% (selbstgebrannt...) gemischt + 5g Glykol... Er meinte das Rezept wird dort seit Jahren angewendet und würde die Mischung stabilisieren, kkonkreteandere vorteile konnte er allerdings nicht nennen... Hat schonmal jemand hier davon gehört?

    Meine Völker sind dieser Tage doch sehr unterschiedlich in ihrem Sammeltrieb, die einen fliegen hauptsächlich in die Phacelia, die anderen in die Linde, das führt bei den einen zu extremen Zunahmen in den HRs bei den anderen eher zu starken Polleneinträgen. Diejenigen die Pollen eintragen habe ich aber auch mit der erstellung von Sammelbrutablegern vor einigen Wochen stark geschröpft. Im HR wird kaum etwas eingelagert. Da die anderen jedoch sehr stark in ihren HRs eingetragen haben, denke ich darüber nach, die vollen Waben auf die anderen Völker zu verteilen, diesen die fast leeren Honigwaben zu entnehmen um diese dann von den starken Sammlern füllen zu lassen. Es handelt sich dabei um sieben Völker am selben Stand, drei in der Phacelia, vier in der Linde. Was meint ihr?

    ich kann mich nur anschließen, Zander mit 2BR werde ich nächste Saison nicht mehr machen. Auch bei mir viel Honig im BR, Dursicht von zwei BR dauert auch einfach zu lange. Ich habe die einzargige Zander-BR-Führung bei einem Vereinskollegen mitverfolgt, klappt bei ihm sehr gut, überwintert wird in zwei Zargen, ende März wird auf einen BR zusammengestaucht, kurz vor der Kirsche ASG drauf, HR drauf und los geht die Saison. Nach dem letzten abschleudern ASG raus und dann geht es zweizargig in den Winter. Bin sehr gespannt ob es für mich so gut klappt, werde berichten.

    Danke für deine Antwort Bienenkaempe ,


    Kehrst du dann einfach die Bienen alle in die unterer Zarge? Und was machst du mit den restlichen Rähmchen aus der oberen Zarge?

    Nein, ich nehme den unteren BR im Frühjahr einfach raus, und schmelze den ein, im Unteren BR sind bei mir die Altwaben, so mach ich die Wabenhygiene. Anstatt dann später wieder einen BR aufzusetzen, mach ich das einfach nicht mehr. Abgekehrt wird nicht solange ich es vermeiden kann. Wabenhygiene werde ich nächstes Jahr dann über TBE machen. So der Plan...

    ich kann mich nur anschließen, Zander mit 2BR werde ich nächste Saison nicht mehr machen. Auch bei mir viel Honig im BR, Dursicht von zwei BR dauert auch einfach zu lange. Ich habe die einzargige Zander-BR-Führung bei einem Vereinskollegen mitverfolgt, klappt bei ihm sehr gut, überwintert wird in zwei Zargen, ende März wird auf einen BR zusammengestaucht, kurz vor der Kirsche ASG drauf, HR drauf und los geht die Saison. Nach dem letzten abschleudern ASG raus und dann geht es zweizargig in den Winter. Bin sehr gespannt ob es für mich so gut klappt, werde berichten.

    Nach dem schmelzen keine weitere chemische Behandlung, ich machs wie der Opa früher...

    Endreinigen mit der Standbohrmaschiene mit Stahlbürstenaufsatz bei niedriger Drehzahl, da zieh ich die Rähmchen kurz drüber und der Dreck ist weg, wenn man vorsichtig zu werke geht bleibt auch der Draht intakt... klappt super, 60 Stück pro Stunde gehen locker von der Hand und verbrühungen gibts auch keine, das ist Winterarbeit.

    So mache ich das, das soll keine Empfehlung sein es mir gleich zu tun, Verletzungsrisiko ist durchaus gegeben!!!

    Ich kann mich auch nicht beschweren, nach einem sehr bescheidenen April gingen die Immen in die Stark verspätete Obstblüte und dann direkt in den Raps, vor einer Woche habe ich bei allen den zweiten Zander-HR aufsetzen dürfen, welcher je nach Volk beriets zu mindestens 1/4 bis zur hälfte vollgetragen und teilweise verdeckelt ist... Gestern abend bei aufziehendem Gewitter habe ich schonmal eine Feuchtemessung mit dem Refraktometer, stichprobenartik, bei den sieben WVs gemacht, liege zwischen 21 und 18%, vermutlich werde ich am 06.06. schleudern, die Rapsblüte neigt sich hier nun allmählich dem Ende zu. Nach meinem ersten Jahr mit vier WVs, in dem ich jede Menge Fehler gemacht habe. Dieses Jahr, in dem ich mehrfach den Angstschweiß wegen des schlechten Wetters auf der Stirn hatte, sieht denn doch recht gut aus. und ein Eintrag von >30kg pro Volk ist, wie ich gehört habe, ohne zu wandern, doch ganz annehmlich...

    ist Polleneintrag drei Wochen nach Ablegerbildung mit verdeckelter WZ ein Indikator für Brut oder nicht? Ich sitze noch eine Woche auf meinen Pfoten, aber leicht fällt es mir nicht... Einmal pro Woche, so wie heute, fahr ich vorbei und starre auf die eingeengten Fluglöcher... Bei allen ist Flugbetrieb, Pollenhöschen sehe ich auch. Ein Vereinkollege meinte letztes Jahr dies ist für Ihn das Zeichen das es geklappt hat, ein anderer Kollege verneinte das wiederum. Hier lese ich das nun auch, daher die Frage.

    ich habe heute meine vier Völker endlich durchschauen können, das letzte mal ist vor 12 Tagen gewesen... Entweder es hat geregnet und/oder starke Böen gegeben und/oder es war zu kalt... Jedenfalls war heute höchste Eile geboten, vier Völker hatten 5-10 Zellen angelegt und teilweise verdeckelt, ich habe noch nie so volle BRs gesehen trotz Flugwetter stapelten sich imens viele Jungbienen in den Beuten so dass es mir nicht möglich war auch nur eine Königin zu erspähen. Die größten WZ habe ich stehen lassen und mit denen direkt 3-4 Wabenableger gemacht um dem Schwarmtrieb entgegen zu wirken... Jetzt habe ich vier Ableger mit jeweils 3-4 BR-Waben mit FW und PW. Ich lege mich nun auf die Lauer ob doch noch die eine oder andere schwärmen möchte. Ich könnte mich ohrfeigen das ich nicht noch mehr Beuten auf Halde habe, daher nochmals schnell drei weitere bestellt. Frühtracht wird wohl nichts mehr HRs sind spärlich angenommen und die Menge an Mädels hat sicherlich entsprechend Hunger. Bis mitte der Woche wird es nochmal schlechtes Wetter geben, ich bin nicht mehr optimistisch was die Frühtracht angeht, auch wird mir wohl nicht erspart bleiben das ein Schwarm abgeht, denn die eine oder andere Zelle habe ich bestimmt übersehen...