Beiträge von Climmo

    Die zwei halb ausgebauten Waben stören mich auch aufgrund der zu befürchtenden eher schlechten Wärmeregulation im Nest. Der Wärmeschied kommt ja erst nach den zwei „halben“ Waben, was im Winter im unteren Bereich eine Kältebrücke wäre.

    Habe aus gleichem Grund, wie Apfeltasche, eine zu einem viertel ausgebautes Rähmchen entfernt. Bin ja ohne diesem insgesamt auch schon bei 9 Rähmchen. Einen Nachteil hat dieses unfertige Rähmchen nämlich: Durch dieses Rähmchen haben die Bienen die vorhergehende Wabe viel zu dick gebaut, sodass ich diese wohl im Frühjahr auch entfernen muss.


    Kurzes Update zu meinem Verdunster-Test:

    Nach meinem Umbau des Nassenheiders in die obere Hälfte des Rähmchens mit großem Docht sind 145 ml in 7 Tagen verdunstet. Ich denke, das ist gut so. Vielleicht kann ich ihn das nächste Mal noch höher setzen. 6 Tage nach Ende der Behandlung fallen noch zwischen 15 und 70 Milben. Man kann deutlich sehen, in welcher Gasse gerade die Brut geschlüpft ist. Dort sind fast alle Milben zu finden.


    Zwei Fragen habe ich noch.

    1. Könnte man nicht das bienendichte Trennschied einsetzen, um den Raum zu verkleinern und die Wirkung der AS zu erhöhen? Macht das jemand so?

    2. Sind bei euch auch die Innendeckel und Rähmchen zur Zeit so stark mit Propolis verkleistert? Bei der Janisch-Beute ist ja kein Wachstuch vorgesehen. Selbst der Nassenheider war total verkittet.


    Viele Grüße Frank

    Vielen Dank Master Tom,

    das war, wie von dir gewohnt, eine perfekte Beschreibung.


    Ich kann vielleicht zu dem Problem von Apfeltasche weiterhelfen.

    Genau wie bei Apfeltasche war bei meinem Nassenheider Classic die Verdunstungsrate zu niedrig (10 - 15 ml/Tag). Es fielen nur maximal 10 Milben/Tag. Das sind nur 7 mehr als ohne Verdunster. Hatte den Nassenheider auf der unteren Leiste des Rähmchens mit dem kleinen Docht. Da mir das auch zu wenig war, habe ich nun den größten Docht verwendet und den Verdunster in die obere Hälfte des Rähmchens eingebaut. Das Rähmchen hängt, wie von Master Tom beschrieben, direkt am Rand des Brutnestes. Der Boden ist mit beiden Varroaschubladen geschlossen und der Fluglochkeil komplett entfernt.

    Jetzt fallen täglich ca. 100 Milben und den Bienen geht es noch einigermaßen gut. Sie fächeln nur mehr und sind etwas benommen. 100 Milben sind zwar immer noch relativ wenig, aber da es ein Ableger ist und der natürliche Milbenfall bei 2 - 3 Milben liegt, wird das schon passen. Wie viel jetzt genau verdunstet, kann ich erst Ende nächster Woche sagen. Will jetzt erstmal nicht mehr öffnen und die armen Bienen unnötig stören.


    Viele Grüße

    Danke Thanaidh, hat mir tatsächlich etwas geholfen.

    Ich vermute also, dass ich um eine extra Ablegerbeute nicht vorbeikomme, da ich trotzdem davon ausgehen muss, dass wenigstens eines von meinen beiden Völkern in Schwarmstimmung gerät.

    Ich hatte nur die Hoffnung, dass ich während der Schwarmzeit vorübergehend einen Königinnenableger in derselben Beute mit dem Wirtschaftsvolk mache, um Beide dann nach der Schwarmzeit, wenn ich den Ableger nicht brauchen sollte, zurück zu vereinigen.

    Ich befürchte jedoch, die Beute ist dann im Mai bis Juni schon zu voll mit Rähmchen für beide Völker.


    Viele Grüße

    Hallo Master Tom,

    als erstes möchte ich bei dir für die vielen praktischen Details bedanken.

    Durch deine Hilfe habe ich den Mut und das Abenteuer Bienen ab 2019 gewagt.

    Ich habe eine Einraumbeute von Janisch und möchte auf 2 Beuten im nächsten Jahr erweitern.

    Im ersten und zweiten Jahr ist alles klar, aber im Dritten muss ja wieder ein Ableger von jedem Volk gemacht werden, um aus dem Schwarmtrieb zu kommen. Meine Frage lautet: Brauche ich in Zukunft für beide Ableger eine dritte ERB, welche in der Mitte mit Trennschied geteilt wird oder reicht der Platz in den beiden vorhandenen Beuten mit den Wirtschaftsvölkern? Den Stellplatz für eine dritte Beute habe ich nämlich nicht. Wie machst du das? Auf der anderen Seite der Beuten ist ja noch ein Flugloch frei.