Beiträge von Climmo

    Hallo,

    mein ERB-Ableger vom 03.05. hat mich ausgetrickst und ist am Samstag geschwärmt. Hätte nicht gedacht, dass auch Ableger so schnell schwärmen.

    Am Tag zuvor habe ich die Schwarmzellen zwar bemerkt, aber meine gezeichnete Königin nach mehrmaliger Durchschau nicht gesehen. Bin also davon ausgegangen, dass die alte verloren gegangen ist und habe deshalb alle Zellen stehen gelassen.

    Der Ableger hatte 5 voll ausgebaute Waben und eine sechste wollte er nun seit zwei Wochen nicht mehr ausbauen (viele Drohnenzellen).

    Das letzte Rähmchen hatte ich erst dann dazugehängt, nachdem die anderen zu 95% ausgebaut waren.

    Bisher hatte ich immer zu früh erweitert und deshalb unvollständige Waben. Wollte es eben diesmal anders machen.

    Habe ich zu spät erweitert? Was meinen die alten Hasen?

    Viele Grüße

    Hallo Kasmodiah,

    habe ebenfalls am Montag in eine Janisch ERB einen 2,6 kg Schwarm einloggiert, welcher durch übersehene Schwarmzellen nach Ablegerbildung von mir abgegangen ist.

    Habe mich an die Anleitung der Bienenbox gehalten. Dort hies es sinngemäß, sehr viele Rähmchen (15 Kuntzsch-Hoch) einsetzen und nach ein paar Tagen die unbesetzten entfernen.

    https://www.bienenbox.de/basiswissen/einlogieren-der-bienen/

    Ich habe 7 Leerrähmchen eingesetzt und einen Tag später, beim Füttern festgestellt, das ich noch eines zusetzen muss. Wildbau gibt es da nicht.

    Also 2 Rähmchen sind definitiv zu wenig.

    Hat jemand auf Botanica´s Frage eine Antwort? Das würde mich auch interessieren.


    Viele Grüße

    Was ist denn bei Dir Haupttracht? U.a. danach richtet sich wieviel die Bienen eintragen können. Dann ist die Volksstärke wichtig. Nicht jedes Volk ist so stark, dass es eine gute Tracht auch gut ausnutzen kann. Wieviel der 22 möglichen Waben sind denn bei Dir in der Beute und ausgebaut?

    Hallo Master Tom,


    danke für die dienlichen Antworten.

    In meiner Umgebung sind viele Kirsch-, Pfirsich,- Apfelbäume sowie in 400 m Entfernung Raps. An der Tracht wird´s nicht liegen.

    Ich denke der Fehler liegt z.T. daran, dass ich keine leeren Honigwaben vom Vorjahr habe und vielleicht Fehler in der Reihenfolge beim Erweitern gemacht habe. Ich hatte mich halt nur geärgert, dass die Bienen lieber die neuen Mittelwände auf der Honigseite für Brut genutzt haben, statt die Leerrähmchen auf der Fluglochseite mehr auszubauen. Habe nun erstmal gelernt und werde künftig deine (erste Erweiterung am BN Schiedseite mit Leerrähmchen) und Thanaidh´s neue Methode testen. Habe ja nun 2 Völker zum vergleichen. Ich muss bestimmt auch erst mal meine erste Saison vollständig hinter mich bringen, um eine echte Aussage über den Ertrag zu treffen.

    Der Ableger macht sich jetzt übrigens gut, gestern sind diese auch toll geflogen.

    Dem Muttervolk hatte ich eine WZ gelassen, müsste heute oder gestern geschlüpft sein. Lasse es jetzt in Ruhe. Spielnäpfchen waren es zur Nachkontrolle nur wenige. Es benimmt sich auch wieder normal.


    Ausgebaute Waben waren es vor Entnahme von 2 Brutwaben für den Ableger 14 komplette,

    davon noch 3 auf Deutsch Normalmaß im Brutbereich, plus 2 halb ausgebaute.


    Mal nebenbei: Habe einen Versuch mit zwei Eigenbau-Klimadeckeln laufen. Im Winter hatte ich zwei neue Janisch-Innendeckel für die neue Beute statt mit Sperrholz mit Plexiglas falsch geliefert bekommen. Dachte mir einen Versuch ist es ja Wert und wollte diese nicht zurückschicken. Aber - das ist zwar für Anfänger mal Interessant, durch die Scheibe die Bienen zu beobachten, ist aber völliger Quatsch. Die Feuchtigkeit beschlug die Scheibe und an den Wänden in Brutnestnähe lief plötzlich Wasser herab. Nach Umbau war das Wasser wieder fast weg. Wenn die Saison vorbei ist, werde ich nochmal berichten, ob die Bienen alles mit Propolis verkittet oder zernagt haben und wie ich es gebaut habe.


    Viele Grüße

    Eine Zarge auf die ERB setzen fällt für mich grundsätzlich aus, da ich nicht auf großen Ertrag aus bin, mir die Betriebsweise von Mellifera und anderen hier im Forum sehr gefällt und ja auch funktioniert. Bin halt noch zu blöd.


    Die Sorge mit den wenigen Bienen im WV kann ich dir vielleicht nehmen. Habe heute die Nachkontrolle im WV auf Schwarmzellen gemacht. Dabei war die Beute propenvoll mit Bienen, auch hinter dem Schied.


    Habe aber noch ein anderes Problem. An keinem Rähmchen wurde seit Ablegerbildung weitergebaut, die haben auch gelangweilt auf dem Flugbrett gesessen. Da ich Anfänger bin mache ich mir vielleicht unnötig Sorgen, weiß nicht ob das nach Ablegerbildung immer so ist. Kann mir das jemand bitte sagen?


    Der Ableger hat dagegen viele Bienen verloren. Diese sind zum WV zurückgeflogen, da ich den Ableger 1 m daneben stehen habe. Als Ausgleich habe ich nochmal 2 Waben eingefegt, es soll ja kalt werden. Gibt es dagegen noch einen Trick, außer 3 km entfernt aufstellen oder Kisten hin und herrücken?

    Hallo Apfeltasche,

    ich kann dein Problem mit dem Wildbau nachvollziehen. Habe auch noch drei Rähmchen mit hochkant eingebauten DNM-Rähmchen in der Beute. Diese sind alle drei durch die entstandenen Hohlräume rundherum ineinandergebaut. Durch die Erweiterung an Pos. 2 wandern diese aber langsam zum Schied. Bei jeder Durchsicht geht etwas Wabenmaterial mit Futter kaputt. Die Bienen reparieren das aber wieder ordentlich.

    Mit dem geringen Honigertrag geht es mir 100% wie dir. Bei 2 Rähmchen (Mittelwände) von mittlerweile 5, welche ich als eigentliche Honigwaben an das Brutnest auf der Flugloch entfernten Seite eingesetzt habe wurden, obwohl ich zusätzlich an Pos. 2 mit Leerrähmchen erweitere, mit Brut belegt. Im Anschluss sind es auch nur 2-3 echte Honigwaben, welche nur zum Teil gefüllt sind.

    Ich glaube auch jetzt zu verstehen, warum Master Tom zuerst auf der Flugloch entfernten Seite mit Leerrähmchen erweitert, dahinter die leeren Honigwaben, und erst später am Flugloch weitermacht. Dadurch entsteht eine Lücke zum Honigbereich und kann nicht so schnell mit Brut belegt werden.


    Thanaidh`s Methode #469 gefällt mir ebenfalls besser als meine und werde das mal testen.


    Am Montag 27.04. hatte ich 12 - 15 Spielnäpfchen entdeckt und mir für Samstag eine Kontrolle vorgenommen (5. Tag). Da es am Samstag aber so kalt war habe ich das auf Sonntag verlegt und nun 5 verdeckelte Weiselzellen gefunden. Die Königin war zum Glück noch da und habe gleich einen Königinnenableger mit 2 verdeckelten Brutwaben (von Flugloch entfernter Seite), einer alten Futterwabe, ein Leerrähmchen und Bienen von einer Honig- und einer Brutwabe gemacht.

    Soweit alles gut und wieder Ordnung in der Kiste, denke ich.

    Das einzige, was mich nun wundert, von diesem Völkchen fliegt nach 4 Tagen noch keine einzige Sammelbiene aus. Ist das Normal? Ich vermute die eingefegten Honigwaben- oder Brutbienen sind in ihrer Entwicklung noch nicht als Sammlerin fertig entwickelt.


    Wenn ich von unten reinschaue wuseln diese ruhig auf den Waben. Ich denke man braucht jetzt nur Geduld und muss die Futtersituation beobachten oder liege ich da falsch?

    Hallo zusammen,

    ich habe ein Verständisproblem auf der Mellifera-Seite. Dort steht im Abschnitt "Erweiterung mit ausgebauten Waben": "Verdeckelte volle Waben können nach außen umgehängt werden."

    Hier der Link.

    Wie ist das mit außen gemeint? Futterwaben, welche vorerst übrig sind, hinter das Schied in den Leerraum umhängen?

    Danke im Voraus

    Hallo baffze,

    du hast Recht, dasselbe habe ich auch beobachtet. Zu diesem Umherirren kam noch ein Trommelgeräusch vom Gitter von herabfallenden Bienen, welches in anderen Threads auch schon erwähnt wurde.

    Habe mir damals zwei Sperrholzbrettchen angefertigt, welche genau zwischen die Fußleisten passen und auf meiner Pallette aufliegen. Nun war Ruhe. Wichtig ist nur, dass noch genügend Luft an das Gitter kommt. Als Nebeneffekt kann ich das Brettchen auch zur Varroakontrolle nutzen, ohne den weißen Kunststoffschieber extra einzuschieben. Ich ziehe es einfach nach hinten heraus. Zur echten Varroakontrolle z.B. vor Behandlungen schiebe ich jedoch den Originalschieber trotzdem ein (ist sicherer vor Wind und Ameisen).


    Grüße Climmo

    Hallo Master Tom,

    du hast ja Recht, man soll es nicht übertreiben. Aber meine Beobachtung, wie auch wahrscheinlich bei Thanaidh, war erschreckend.

    Habe beobachtet, das die Bienen nur den Spalt unter dem Flugloch anvisieren (Raum zwischen den Fußleisten). Sie irren dann an der Unterseite des Gitterbodens umher. Vielleicht haben wir die Aufstellung ungünstiger gewählt als du.

    Beim Baum gibt es keinen Spalt oder eine Europalette darunter, dort können sie den Rest zum Loch laufen sobald sie einigermaßen in der Nähe gelandet sind. Vielleicht werde ich diesen Spalt im Winter verschließen.

    Hast du jetzt die Bretter dran?


    Viele Grüße

    Hallo Apfeltasche,

    ich bin im ersten Jahr der Imkerei und habe mich bisher strikt an die Empfehlungen von Master Tom und z.T. an Thanaidh gehalten.

    Habe am 10.11. bei 7° C mit Milchsäure besprüht. Nach 24 Stunden waren ca. 100 Milben gefallen.

    Die Bienen haben sich schnell beruhigt und der Totenfall der Bienen war sehr gering. Zur Zeit liegt der Milbenfall bei 1 Milbe in 3 Tagen (davor war der nat. Milbenfall bei 3 bis 5/Tag). Wenn das bis Dezember so bleibt, mache ich nichts mehr.


    Eine Frage habe ich auch noch an alle:

    Muss jetzt wirklich das Anflugbrett ab? Habe festgestellt, dass die Bienen ohne Brett ewig brauchen, bis sie das Flugloch gefunden haben. Sie laufen meist suchend unter die Beute.

    Ich habe es wieder angesteckt und werde es nun erst bei Schnee entfernen.


    Viele Grüße

    Bei meinem Ableger fielen auch relativ wenige Milben bei der 2. Behandlung mit AS im September. Das Wetter war ziemlich schlecht und ich machte mir deshalb Sorgen. In den darauffolgenden Wochen fielen zwischen 5 und 1 Milbe pro Tag - aber Tendenz abnehmend. Ich werde deshalb ca. 3 Wochen nach dem Frost der letzten Tage, wie Master Tom, nur mit Milchsäure behandeln. Ich denke das reicht auch bei mir oder?


    Habe heute mal einige Bilder mit einer Wärmebildkamera von meiner "Janisch" Einraumbeute gemacht. Ich als Anfänger, bin noch ziemlich aufgeregt, begeistert und neugierig. Das ist ja fantastisch anzusehen, was die Bienen leisten. Die meiste Wärme geht an der Stirnseite verloren. Ich denke, zur Zeit ist der Wärmeverlust gar nicht so ungünstig, damit die Bienen aus der Brut gehen. Wenn ich dann mit Milchsäure behandle werde ich mein normales Sperrholzschied, welches jetzt sowieso nicht gebraucht wird, an dieser Stirnseite innen als Zusatzdämmung platzieren. Der Boden ist offen.

    Man kann gut erkennen, wie das Wärmeschied in der Mitte den Raum trennt.

    Der Holz/Weichfaser-Deckel und das Flugloch strahlen kaum ab (habe den Blechdeckel abgenommen). Schön zu sehen, die Traube sitzt noch ganz unten auf der Dadant- Hochwabe.


    Hallo Speerwerfer,

    ich habe, wie auch du, einen Ableger mit ähnlicher Wabenzahl.

    Ende Juli hatte dieser nur ca. 4 kg Futter. Habe ihn seitdem wöchentlich mit 1 bis 1,5 kg aufgefüttert und bin jetzt bei reichlich 14 kg. Orientierungshilfe ist für mich die Aussage von Master Tom, welcher seine Ableger mit 12 kg überwintert. Zur Sicherheit wollte ich eben diese 14 - 15 kg erreichen, da das Klima im Dresdener Raum etwas milder ist als bei mir nördlich von Chemnitz. Liege ich da falsch?

    P.S. Ich wiege die ganze Kiste links + rechts, addiere und ziehe das Beutengewicht inkl. Rähmchen, Pollen, Futtertasche und Bienen ab.


    Thanaidh, welches Schied meinst du? Reicht das normale Wärmeschied, welches Wabengröße hat? Oder das Trennschied, welches bis zum Beutenboden dicht abschließt? Oder ein Strohschied, wie bei Mellifera?


    Viele Grüße Frank