Beiträge von BelloBee

    Ich war in den letzten Tagen auch etwas ratlos. Die Futtergabe (im Anschluss an 1. AS-Behandlung) wurde ein paar Tage ignoriert. Das Wetter war eher trüb und kühl.


    Als Futtergefäss wird eine Kiste mit mit mittigem konischem Aufstieg (Plastik) verwendet. Dabei beobachtet, wie die Bienen teilweise Mühe hatten diesen Überhang (beim Klettern wäre das wohl in 7c) zu überklettern.


    Gestern Aufstiegshilfe gegeben. Und siehe da. Nun geht es "ruck-zuck". Komisch finde ich aber, dass diese Aufstiegshilfe bei der ersten Futtergabe Anfang August nicht notwendig war.


    Aber zukünftig werde ich den Zugang von Anfang an vereinfachen.

    Eine neue Erfahrung. Heute ist von einem Mitte Juni eingefangenen Schwarm ein starker Heidschwarm abgegangen. Die kurze Regenpause genutzt und abgehauen. Bei Regen von einer Tanne gefischt.


    Ob ich das hätte verhindern können (mehr Raum, Überfütterung)? Eine Kontrolle auf Weiselzellen hatte ich nicht für nötig gehalten.


    Denke, dass ein Auswechseln der Königin sinnvoll ist.

    Heute muss ich auch eine solche unglückliche Erfahrung machen. Die Königin im Apidea am frühen Morgen an den Jungvolkstand gefahren.


    Dann am Nachmittag beim Zeichnen auf und davon ..... ;( . Fehler schmerzlich erkannt.


    Aber mal Geduld walten lassen. Und siehe da nach 5-10 Minuten in aller Seelenruhe auf dem Flugbrett eines Ableger gelandet. Da markiert sofort erkennbar.


    Insofern finden entflohene Königinnen auch ohne vorgängigen Orientierungsflug ein Bienenvolk. Auch wenn es vielleicht das falsche ist.


    Wieder was gelernt. Wird mir nicht nochmals passieren.

    Nutze aber die App kaum, sondern schreibe mir die wichtigen Punkte auf und übertrage das dann zuhause.

    Das mache ich genau so. Direkt am Stand eine App oder einen WebService zu benutzen ist nicht praktikabel.


    Falls mehrere Arbeiten anstehen mache ich mir beim Standbesuch handschriftliche Notizen.


    Zu Hause werden dann alle Aktivitäten mittels App oder Webservice in BeeSmart erfasst. Diese Art der Datenspeicherung, Dokumentation und Recherche-Möglichkeit gefällt mir am besten.

    Ein Update zu meiner Stockkarten-App Empfehlung "BeeSmart". Wurde bisher nur in der Schweiz angeboten. Erfassungen sind übrigens auch über WebInterface möglich.


    Seit heute ist das App auch in Deutschland und Österreich verfügbar.


    Grüsse, Chris

    So. Endlich. Nachdem im April und Mai (kalt, Schnee, Regen) füttern angesagt war (da waren sämtliche Reserven weg) nun endlich die ersten Gewichtszunahmen. Letztes Jahr mit dem doch sehr zeitigen warmen Frühlingsstart gab es zwar früher und konstant aber gewichtsmässig (pro Tag) weniger Eintrag.


    Dieses Jahr mit dem doch sehr späten Flugwetter scheint a) die Volksstärke wie auch die b) das Nektarangebot (aktuell Löwenzahn, Bauern warten mit erstem Schnitt noch zu) optimal zu sein.


    Grüsse aus aus Voralpen

    Chris

    In höheren Lagen ist füttern zwingend notwendig. Die Völker haben keine Reserven mehr. Die wenigen Flugstunden reichen für Pollen- und ein wenig Nektareintrag. Aufgrund der langen Regen- und Kälteperiode kann die vorhandene Tracht leider nicht genutzt werden. Der Futterteig wird von den Völkern gerne angenommen.


    Hoffe sehr, dass alle betroffenen Imker realisieren wie heikel die Situation momentan ist. Die Auswertung 2018-2021 von Hivewatch, welche hier im Forum gezeigt wurde, mit den durchschnittlichen CH-Gewichtsveränderungen bestätigen den Handlungsbedarf (2019: +12 kg, 2021: -6 kg.)

    In Hoffnung auf einen warmen Juni grüsst Euch
    Chris

    Im letzten Juni ein Volk (übliche Behandlungsstrategie: im Sommer AS Säure, im Winter Oxalsäure verdampfen) aufgrund der hohen Varroa-Belastung auf Neubau (Kunstschwarm) gesetzt. Anschliessend Sprühbehandlung mit Oxalsäure durchgeführt.


    Ein Monat später dann CPV. Da war wohl zu viel Stress im Volk. Oder Pollenmangel? In der Folge auch die Königin ersetzt.


    Den Winter nun gut überstanden und bereit für die Tracht.

    Ich persönliche schätze einen Waldstandort sehr. Nebst Ungestörtheit bietet ein lichter Wald auch vielfältige und konstante Pollen-/Nektarquellen. Vor allem dann, wenn es ein lichter Wald ist. Eine nennenswerte Trachtlücke kenne ich nicht.


    Jedoch ist die Gefahr von umstürzenden Bäumen nicht zu unterschätzen. Das Risiko Beute/Bienen zu schädigen ist gross. Sei es aufgrund der sporadischen Stürme oder aber auch im Winter (wie z.B. in diesem) aufgrund grosser Schneelast.


    Probiere es aus und sammle deine eigenen Erfahrungen.

    Alle sieben Völker sind bisher wohlauf. Bis auf eines haben alle, soweit ich das aufgrund des Gemülls beurteilen kann, eine gute Grösse.


    Für mich als Neuling überraschend, dass sich bei diesen kalten Temperaturen (seit einer Woche Minusgrade) immer wieder einige tote Bienen vor der Beute im Schnee (und nicht auf dem Beuteboden) liegen.

    Ich denke, dass nebst Interesse für die Imkerei auch Freude an der Technik vorhanden sein muss. Es ist faszinierend und lehrreich auf Basis der automatisch übermittelten GSM-Daten Schwarmabgänge, Nektareintrag oder Futterbrauch zu verfolgen. Stromversorgung via 3 AA-Batterien.


    Die Flugloch-Kamera mit Solar-Versorgung liefert via GSM-Modul zum günstigen Datentarif real-time Bilder. Und und und ...


    Notwendig ist das nicht. Aber spannend und lehrreich allemal.