Beiträge von Byl

    Kann mir jemand den Unterschied zwischen der 3M und der 3S Variante erklären?

    Aus der Tabelle auf der Webseite geht kein Unterschied der den Preis rechtfertigt hervor.

    Warum wird von den meisten Forumsnutzern zur XS gegriffen?


    Grüße Ritzbert

    Das habe ich im Chat der Internetseite gefragt.


    Darauf wurde mir geantwortet, dass die "3S" 10g Messgenauigkeit hat, allerdings nur eine Wägezelle in der Mitte, die dann mechanisch sehr empfindlich ist. Der Gebrauch ist für "wissenschaftliche" Zwecke sinnvoll.


    Die "3M" hat eine geringerere Messgenauigkeit (+-0,25kg) und ist als Gebrauchswaage für die Tracht sinnvoll.

    Die "XS" hat auch eine Messgenauigkeit von 10g und scheint die Weiterentwicklung der "3M" zu sein.

    Meine Frage wurde noch vor der Markteinführung der "XS" beantwortet.

    Ein guter Daumenwert für die ersten Investitionen liegt für mich auch bei 1.500€/Volk für bis zu 3 Völker und liegt bei mehr Völkern bei ca. 1.000€/Volk. Über 20 Völkern nochmal geringer.

    Vielleicht nicht im ersten Jahr. Aber wenn man dann merkt zu wenig Honigzargen zu haben, kauft man nach und nach Zargen, Rähmchen, Wachs, ...


    Wenn man die Honigschleuder nicht investieren muss, spart man sich natürlich mal um die 500-1.500€.

    Als ich anfing zu Imkern, wurde mir gesagt: "Imkern kann jeder."


    Mittlerweile bin ich mehr der Meinung meines Vereinskollegen, der meint:

    "Man braucht einfach eine gewisse Grundlage vom eigenen Wesen her, sonst habe es die Bienen nicht leicht mit dem Imker."

    Und vor allem muss man lernen, wie ein Bienenvolk funktioniert.


    Nun wurde wieder eine neue Bienenbehausung erfunden. Die beiden Jungs sind ja nett, haben meiner Meinung nach aber den Fokus auf Betriebswirtschaft. Groß werden, Geld verdienen. Ist auch soweit legitim.


    Nicht legitim ist, dass behauptet wird "man kann die Bienen sich selbst überlassen".

    Genauso die Behauptung man hat mit der EasyBeeBox keinen Bienenkontakt. Das möchte ich mal sehen, wenn die "Schieber" gewechselt werden. Wenn man die Bienen mal am Besen vorbeigerollt hat ...

    Außerdem muss ein Bienenvolk beim Veterinäramt angemeldet werden und nicht "sollte".


    Wenn man sich um Honigbienen nicht kümmert, kümmert das Volk vor sich hin, bis es an der ein oder anderen Auswirkung verendet.

    Nur weil Bienen nicht schreien können, darf man diese nicht zu Tode quälen.

    Honigbienen sind wie Milchkühe Nutztiere.

    Eine Kuh kann man ja auch nicht in den Wald rauslassen und nur ab und an die Milch melken.


    Trotz allem bin ich überzeugt, das der "ich tu was Gutes"-Baumarktbesucher sich eine EasyBeeBox mal mit nach Hause nimmt und an der Autobahnausfahrt noch einen Schwarm mitnimmt.

    Die lässt man dann einfach nur fliegen und den Honig dürfen die Bienen behalten.
    Ist ja im Video "als das Beste Winterfutter" genannt.


    Da ist viel Aufklärungsarbeit notwendig.

    Meine Bitte an alle Imker: Bietet den Leuten an, euch bei den Bienen zu besuchen.

    Dort ist am ehesten zu vermitteln, warum man imkern muss und nicht "der Natur überlassen".


    Wenn die Leute was Gutes tun wollen, sollen sie Honig kaufen.

    Wenn sie was im Garten fliegen sehen wollen, sollten sie Wildbienenhotels aufstellen und Blütenpflanzen sähen/pflanzen.


    Befürchte die EasyBeeBox wird zu billig und hat zu gutes Marketing um in ein zwei Jahren wieder verschwunden zu sein. :(

    Rene aus dem Gaeu

    Bist schon ganz gut vorbereitet.

    Einen Paten/Imker vor Ort solltest du haben, um Fragen regional und schnell beantwortet zu bekommen.

    Ein praktischer Grundkurs vor Ort ist auch sehr hilfreich.

    Ersatzweise Theorie gibt es ganz gut bei https://www.die-honigmacher.de/


    Empfehle dir für den Anfang das Buch von Gerdes und Reiner Schwarz.

    Das von Reiner wirst du nach dem ersten Imkerjahr nochmal lesen müssen, um es komplett zu verstehen.

    Als Basis-Buch für Großraumbeuten ist das Buch von Melanie von Orlow geeignet.


    Würde wie Amape von den Honigrähmchen mit 19mm Ohrenbreite abraten.

    Da bindest du dich auf wenige Hersteller.


    Abdeckfolie braucht es nicht, da der beespace (zumindest bei Wagner und Holtermann) am Deckel stimmt. Da fliegt dir bei Wind auch nix davon.


    Abstandsnägel musst du extra besorgen. 7mm sind die richtigen. Finde die zum Schrauben bei Wagner auch ganz interessant.


    Würde dir empfehlen einen Holzaussendeckel und darüber einen Blechdeckel für deine drei Völker.


    Honigwaben kannst du auch in der Zarge transportieren.

    Oben und unten eine Abdeckung, damit nix raustropft und oben nix reinfliegt

    Zum Beispiel zwei Blechdeckel, die du nach dem Schleudern wieder auf die Holzdeckel legst.


    Den Rest kannst du am besten mit deinem Paten klären.

    Das Etikett hat Wiedererkennungswert.

    Pflichtfelder den Bildern sind die Pflichtangaben nicht zu sehen.

    Der Zusatz “aus bienengemäßer Haltung“ suggeriert, dass dies andere Imker nicht machen. Würde ich durch “liebevolle Haltung“, “mit Herzblut geführter Imkerei“ oder so ähnlich ersetzen.

    Vor der letze Kälteperiode habe ich meine Völker auf 2-3 Waben mit Brut und seitlich je eine Futterwabe geschiedet. Also 4-5 Waben insgesamt.

    Da war auch schon reichlich Pollen drauf.


    Letzte Woche war keine verdeckelte Brut mehr drin, aber ganz gut Stifte und Larven.

    Die sind bei mir während der kalten Tage komplett aus der Brut gegangen.


    Die benachbarte Stockwaage zeigte am Freitag letzte Woche 250g Zunahme, die am Samstag komplett wieder verbraucht wurde. Gestern dann 400g. Wenn die bis einschließlich Donnerstag jeden Tag 400g eintragen lagern die 1600g ein. Denke das geht in den kommenden ein zwei Wochen bei 0-12°C (so der Wetterbericht) wieder drauf.


    Da keine verdeckelte Brut die nächsten Tage schlüpfen kann, hoffe ich darauf, dass sie dieses mal wenigstens die Brut weiterlaufen lassen.

    Honigraum sehe ich bei meinen Völkern erst nach den Kaltwettertagen vor.

    Hoffe ich liege diesmal richtig.

    Hatte in der kurzen Wärmeperiode auf vier Waben zwischen zwei Styro-Schiede geschiedet.

    Zwei Waben davon hatten Stifte und verdeckelte Brut.

    Habe gestern in drei Völker reingesehen und bis auf ein paar Zellen keine verdeckelte Brut gefunden.

    Stifte gab es schon wieder auf ca. 8cm Durchmesser.

    Also auch bei mir sind die Bienen während der Kälte wieder aus der Brut gegangen.

    Sowohl bei Carnica-Landrassen-Mischung, als auch bei den beiden Buckfast.

    ne Preiserhöhung von 20% mit Materialverteuerung zu begründen, ist schon sehr sehr frech!

    Da wird der Imkerboom ausgenutzt, nix anderes.......

    Aus beruflicher Erfahrung würde ich die Erhöhung durch den Materialpreis nicht ausschließen. Firmen tauschen mittlerweile Stahl- und Kunststoffkontingente mit anderen Produktionsstandorten um noch irgendwie an Material zu kommen.

    Es werden sogar eine Handvoll Säcke mit Kunststoffgranulat von Kontinent zu Kontinent mit dem Flugzeug verschickt damit weiter gefertigt werden kann.

    Angebot und Nachfrage regeln den Preis.

    Das ist wie so oft im Leben.

    Gaußsche Normalverteilung (es gibt streitsüchtige Leute am oberen und unteren Ende der Graphik)


    68% sind Durchschnitt. Mit 95% ist auszukommen.

    Die restlichen 5% sind unleidliche Gesellen unter denen die anderen 95% leiden.


    Die Entscheidung kann ich anhand der Berichte von Jonas nachvollziehen.

    Aber bitte nicht als den Standard ansehen.

    Sollte offensichtlich sein, dass es auch anders geht und mit Jonas anders hätte gehen können.

    Habe mir auch solche gebaut.

    Winkel der Füße sollte passen.

    --> je flacher desto besser


    Weil ich's gut machen wollte habe ich die Hölzer gehobelt.

    Da rutschen die wie verrückt, weil die Oberfläche so glatt ist.

    --> besser sägerauh


    Und weil Hartholz langlebiger ist, habe ich die Füße aus Hartholz gemacht.

    --> härteres Holz rutscht noch leichter ;(


    Am Ende hat mich gestört, dass die Füße des Bocks im Laufweg rumstanden.

    Außerdem hatte ich kein Vertrauen, dass die Füße rutschen, wenn diese ungleichmäßige in der Wiese einsinken. Platten als Unterlage wollte ich nicht auch noch verwenden. Hatte dann eine Schraube nach dem einstellen als Sicherung eingedreht.

    Bin jetzt wieder bei meiner (etwas teuren aber komfortablen) Gerüstfußlösung und überleg mir, ob ich nicht auf die Lösung von wasgau immen mit Getränkekisten wechsel. Die sind dauerhaft, einfach und unschlagbar günstig. Muss mich nur noch für meine Lieblingsmarke entscheiden. ;)