Beiträge von bobbykatze

    Nur um das klarzustellen: Ich habe relativ wenig Totenfall in den fraglichen Völkern, mehr als zehn Bienen, aber nicht fingerdick! Ich wollte nur den Bienen kurz was Gutes tun. In den vergangenen Jahren habe ich den Totenfall nicht entfernt und die Bienen rackern lassen, aber wieso sollte man nicht mit einem kurzen Wisch etwas erledigen, für das die Bienen (in einer kritischen Zeit) viel Energie verbrauchen müssten?

    Auch ich habe um diese Zeit tote Bienen vor dem Flugloch / Mäusegitter, die von den Arbeiterinnen wegen des engmaschigen Mäusegitters nicht nach außen transportiert werden können.


    Also: Mäusegitter weg, Flugloch ganz auf, Totenfall mit Haken herausholen, alles wieder zu, fertig.

    Ich habe ein DIN A4 Blatt unter dem Beutendeckel, auf dem mit Bleistift / Kugelschreiber alle durchgeführten Tätigkeiten notiert werden.

    Zusätzlich notiere ich mir in einem im Transporter gelagerten Notizbuch, das ich beim nächsten Besuch auf den betreffenden Stand mitbringen muss.

    Biete dem Schwarm eine offene Brutwabe am Apfelpflücker oder Seil an - beim Schwarmfang flexibel bleiben.

    Dies habe ich kürzlich an einem hohen Baum in ca 5m Höhe im Nachbarsort gemacht. Die offene Brutwabe konnte ich in etwa 50 cm Abstand zum Schwarm platzieren.

    Leider ist der Schwarm am nächsten Tag weiter gezogen. :(

    warum nicht konsequent die TBE vorziehen?

    Weil ich Angst hatte, dass die Königin mit den Flugbienen dann trotzdem abhaut, so wie es anscheinend auch geplant war?!

    Im Flugling befinden sich nur Mittelwände, Futterwaben und 1 Brutwabe mit offener Brut aber natürlich keine Schwarmzellen.

    Somit hat die Königin überhaupt keine Veranlassung abzuschwärmen. Es werden die Mittelwände zügig ausgebaut und die Königin geht sofort in Eilage.

    Nach einer Woche kannst du die nun verdeckelte Fangwabe mit einem Großteil der restlichen Varroen entnehmen.

    Solche Abenteuer sind das Salz in der Suppe.

    So gesehen ist die Schwarmsaison bei uns in diesem Frühjahr völlig langweilig.

    2 eigene Schwärme und 1 Königinnenableger. Das ist alles.

    Seit Beendigung der Rapsblüte keine Schwarmstimmung mehr.

    Morgen erfolgt die zweite Schleuderung.

    In diesem Jahr ernten wir Honig wie nie zuvor. :)

    Vielleicht kommt noch der Wald!? :?:

    '%&Es ist absolut beeindruckend, wie ihr die Prinzessinnen in diesem Getümmel findet. Chapeau!

    Genau das wurde aber leider nicht gefilmt. DAS hätte ich gerne mal gesehen! :)

    So geht es mir auch.

    In meinen kühnsten Träumen wäre ich nie auf die Idee gekommen, Königinnen und diese auch noch ungezeichnet, in einem Schwarm zu suchen. Man lernt nie aus. Beim nächsten Schwarm werde ich einmal genauer hinsehen.

    Es ist mein Bestreben, jeden eigenen Schwarm zu vermeiden, andererseits gibt es für mich keine schönere imkerliche Tätigkeit, als einen Schwarm zu fangen und ihn danach in eine Beute einzuschlagen. Wenn ich sehr viel Zeit habe, lasse ich sie sogar über das Flugloch einlaufen und sehe dem Schauspiel zu.

    Es ist fast immer mein erster Gedanke, "dieser Schwarm kann nicht von meinen Völkern stammen". Das ist eine Wunschvorstellung, die zumeist nicht zutrifft. :saint:

    Derzeit betreue ich einen Neuimker, dem vermeintlich noch nie ein Schwarm abgegangen ist. Allerdings sind ihm schon mehrere gezeichnete Königinnen abhanden gekommen.:huh:

    Was will ich sagen? Die Schwarmsaison ist höchst interessant, manchmal voller Überraschungen und sehr lehrreich.

    Ich bin soeben beim Schleudern. Raps geht schlecht aus den Waben,

    Der Honig ist sehr trocken, ca. 15 %.


    Der "reine" Blütenhonig lässt sich wesentlich besser schleudern.