Beiträge von BeeTane

    Zweiköniginnenbetrieb

    (..) Von zwei Königinnen aber in einem Volk erhält man zweifelslos mehr Eier als von einer (..) Das Verfahren bietet erhebliche Vorteile: Der Honigertrag ist etwa doppelt so groß wie beim Einköniginnenbetrieb. Arbeit hat man weniger! Insbesondere schwärmen so behandelte Völker nicht so oft. Die Völker gehen stärker in den Winter, mit viel mehr Pollen, und infolgedessen ist die Frühjahrsentwicklung besser.

    Friedrich Karl Böttcher, Bienenzucht als Erwerb, ISBN: 3-431-02358-4, Seite 214

    Fuer mich ist diese Variante der Betriebsweise interessant, weil von gut informierten freien und institutionalisierten (Profi-)Imkern zu hoeren ist, dass es eine genetische oder zuechterische Verknuepfung von Volksstaerke und genetischer Varroa-Toleranz/Resilienz gebe, die kleinere Voelker bedinge!!


    Hoert, hoert! Kleinere Voelker bei genetisch stabiler Varoa-Toleranz! Warum also nicht die wertvollen toleranten Koeniginnenn schonen und professionell in horizontalen Zwei-Koeniginnen-Beuten halten - mit biologischer Varroakontrolle nach Wolfgang Peschetz). Ich denke es gibt sogar Argumente die eine solche Betriebsweise mit Artgerechtigkeit verbinden koennen!

    ...Die dünne Trennwand habe ich mit einer großflächigen Öffnung versehen und mit einem bienendichten Kunststoffgitter versehen. ...


    (..) soll die Trennung dicht sein.
    Ein Gitter könnte dazu führen, dass früher oder später sich die Völker als Einheit sehen und eine Königin entsorgt wird (..)

    Die Alternative ist es zwei Gitter direkt uebereinander, parallel zu verwenden. So kann keine Koeniginn die andere toeten. Imker in China sollen sogar jeweils eine der Mandibeln bei den Koeniginnen der Zwei- und Multi-Voelker abtrennen!

    (..) 60 Vereinigungskandidaten zu haben, mit denen man diesen Versuch überhaupt machen kann, kommt mir jedoch auch viel vor (..)
    Wenn aber ein Versuch mit 60 Schwächlingen so endet und das Ergebnis so gedeutet wird (..) eine Wabe zu einem Zweizarger aufbauen kann?

    Gerade fuer die 1-Zargen-Ableger-Vermehrung wird Sie doch kritisiert, da jene in schwache weniger fitter Kolonien muenden. Vll. sollte der Versuch von anderen wiederholt werden? Und warum nur 1 Flugloch?

    BeeTane bitte nicht so einen Quatsch wie Honigwasser für Kunstschwärme schreiben. Da nimmt man Zuckerwasser oder Sirup.


    Als Beute ganz eindeutig, kauf dir eine Langstroth oder Dadant 10er Beute, Beespace unten. Damit fährst du in hedem Fall gut und bleibt kompatibel zu allem was Später interessant ist (abgesehen von der 12er Beute).

    Ja - stimmt genau, sorry das war ein Versehen.

    Den Kunstschwarm musst du beim Einsetzen in die Beute gleich mit Honigwasser fuettern (den nat. Schwarm nicht) deshalb kann ein kl. Adamfutterzarge hilfreich sein.

    Kinders, mein Puls! ;)


    BeeTane lies doch mal die Dissertation vom Beims aus Celle. Deutlich über die Hälfte der Supermarkthonige ist Sporenhaltig. Maurice hat noch keine Bienen, kauft also vielleicht Honig, weil es es richtig gut machen will und alle schauen nachher traurig.

    Richtig! Ich meinte Zuckerwasser, das werde ich korrigieren, danke! Bearbeiten geht nicht mehr :(

    ( Man kann im Notfall nat. auch an Honig vom Imker denken der den Kunstschwarm verkauft.)

    (..) Die stärksten Völker mit viel mehr Gewicht als eingefüttert hatten die besten Scouts und genug Bienen, um auch Schwachstellen der Lager anderer Völker zu finden und die Trachtquellen effektiv zu nutzen. Sporen und Milben inkusive.

    Exakt! Das bedeutet keine boesen Varroa-Bomben / boesen Nichtbehandler sondern die Opfer-Taeter-Umkehr, wenn man bedenkt dass die starken Voelker (auf Massen-Standorten) nicht nur raeubern (wegen erhoehter Konkurrenz) sondern oftmals hohen Verflug (auch in die Hobbyimkerei) zeigen.

    Ich versuche durch Genetik davon unabhaengig zu werden und Varroa-Black-Holes zu betreiben, wo die Varroen reinkommen aber nicht wieder raus! Abgesehen davon versuche ich nat. keine schwachen (gar kranken) Voelker zu betreiben und herum- und auf-zupaeppeln.

    Vielleicht wird ja auch durch das 2020 gestartete AFB- monitoring-Projekt in Berlin hier wieder etwas Ruhe und Prophylaxe einziehen.

    Wir werden sehen. Ich bleibe skeptisch, trotz all des Hype. Wie bei Corrona ist die Inzidenz der positiven Testergebnisse schlicht nicht aussagekraeftig, sondern die Erkrankungsrate(n). Und bei den preisen haben die unterfinanzierten und unterbelichteten Bienen-Institute nat. ein finanzielles Eigeninteresse.

    Guten Morgen,

    ich möchte nächstes Jahr mit dem Imkern anfangen, und bin mir komplett unschlüssig welche Beute (..)

    Maurice, hast du einmal ueberlegt mit einem sauberen, kleinen, erfolgsversprechenden Start anzufangen? Ich denke so in etwa wie bei einem Hund, den man als Welpen bekommt. Der ist ganz suess und klein, braucht Kuemmern, Verstaendnis und macht gar keine Angst und beide gewoehnen sich aneinander, Hund und Familie.


    In Analogie meine ich eine kleine Beute (Bienenwohnung) fuer einen kleinen Honigbienen-Kunstschwarm oder einen natuerlichen Schwarm.


    Das hat den Vorteil, dass du dich nicht gleich zu Anfang auf ein Beutenmass festlegen musst, sondern beim Erfahrungsammeln auf dem Weg dann schon die fuer dich richtige Entscheidung finden wirst. Dabei wirst Du nebenbei viel mehr lernen, als wenn du den bequemen lazy Weg ueber Ableger gehst.


    Ein Kunstschwarm ist auch preiswerter als ein Ableger und einen nat. Schwarm gibt es vll. umsonst (da musst du evtl. nur bissl mehr warten als beim Kunstschwarm vom Imker). Vl. bekommst du auch eine alte, gute Koeniginnen von deinem Profi-Imker umsonst zu dem Arbeitsbienenschwarm dazu, weil grosse Imkereien Koeniginnen die fuer den professionellen Erwerbseinsatz nicht mehr taugen auch abgedrueckt werden.


    Die kleinen Beuten fuer einen Kunstschwarm kosten auch deutlich weniger und diese kl. Beuten kannst du spaeter beim Imkern fuer die Koeniginnenaufzucht und -vermehrung wieder gut gebrauchen.


    Ich rate dir auch gleich mit mehr als einem Volk zu beginnen. D.h./ fange mit min. 2 an. So macht mein Hinweis auf die viel geringeren Anfangskosten fuer die kleinen Beuten weiter Sinn. Sprich bitte mit deinen Eltern darueber, dass Imkerei, wie auch ein z.B. Hund ernsthafte Betreuung bedeutet und Kosten verursacht, die sicher schnell ueber das uebliche Taschengeld hinausgehen werden. Es hat die Imkerei auch eine offizielle Seite, d.h. du wirst Kontakt bekommen mit dem Veterinaetamt und Behoerden. Also du musst dir Partner ins Boot holen so zu sagen. Ein Imkerveien ist eine gute Idee.


    Ich denke bei der kl. Beute an das Mini-Plus Format (Sommer) oder das Halbdadant System (Sommer modifiziert). Die gibt es komplett und gut bei Wagner Imkertechnik. Wenn es nicht klappt und du spaeter vll. keine Lust mehr haben solltest, kannst du diese gut gebraucht verkaufen.


    Den Kunstschwarm musst du beim Einsetzen in die Beute gleich mit Honigwasser fuettern (den nat. Schwarm nicht) deshalb kann ein kl. Adamfutterzarge hilfreich sein. Und denke an das Mitbestellen von Raehmchen. "Raehmchen ohne Hoffmann"-Seitenteile brauchen noch 7mm Polsternaegel. Und die Mittelwaende aus Wachs brauchst du nur, wenn du gleich ganz super-gerade Waben haben willst, es reicht aber auch ein bischen Bienenwachs unter den Obertraeger als Start fuer ein fleissiges gutes Kunstschwarmvolk.


    Du wirst dann sehen dass deine kleinen 'Welpnenvoelker' super fleissig bauen, sammeln, brueten, Wasser einbringen etc. und ihre Koeniginnen versorgen. Du findest die Koeniginn in der kleinen beute auch leichter, kannst alles deinen Freudnen oder deiner Familie zeigen (besonders wenn du eine sanfte Koenigin mit einem sanften Kunstschwarmvolk vom (Profi-)Imker bekommst).


    Damit du gleich von Anfang an weniger schlechte Erfahrung mit dem Abschwaermen (was tendenziell die Qualitaet der Koeniginnen verschlechtert) machst, empfehle ich dir gleich auf die schwarmtraege Buckfast-Bienen zu setzten. Rufe doch einfach einmal einen Buckfastimker in deiner Region an, die zeigen Dir bestimmt auch (wenn sie Zeit haben) wie man modern imkert, naemlich nicht mehr in der 2-Brutzargen-Betriebsweise mit der unergonomischen beruechtigten 'Kippkontrolle', sondern im angepassten Brutraum mit der Grosswabe auf Dadant (Blatt/Adam) mit Schieden und Schwarmkontrolle mit Brutnesteinengung bei Honigraumerweiterung (das ist so einfach und logisch das du staunen wirst, warum man im lokalen Imkerverein immer noch im ueberkomplizierten und unterergonomischen 2-zargigen Brutraum hin und her wurschtelt -- und du als Anfaenger auch noch gleich viel bis mehr Honig mit dam angepassten Brutraum erntest :)

    Kunstschwarm oder nat. Schwarm hat von der Bienengesundheit und Hygiene nur Vorteile im Vergleich mit der alten uncoolen Imker-Methode mit einem Ableger (das ist: einige Bienenwaben mit Brut, Honig, Koenigin)anzufangen, der natuerlich eine bestimmte Beute braucht und dich gleich festlegt.


    Und Deutsch Normal ist nicht ganz normal! Das ist ein deutsch-nationalistischer Sonderweg in die Sackgasse, frueher oder spaeter.

    Zitat

    Viele Beuten kosten mit Rähmchen neu um die 180€. Und es gibt dann auch Seiten die komplett nur 130€ nehmen. Bei gleicher Ausstattung, Holzbeschaffenheit usw. . Und deswegen gehe ich davon aus das es das gleiche Spiel bei Völkern auch gibt.

    „You get what you pay for“ da bilden auch Beuten keine Ausnahme, ganz sicher!

    „Wer billi gkauft, kauft doppelt“ auch da bilden Beute keine Ausnahme!

    Neben der Qualitaet in Material und herstellung gibt es noch den Aspekt Preisvorteil wegen hoher Produktionszahlen oder effizienter, maschineller, computergestuetzter Produktion:

    Siehe z.B. preiswerte Dadant-Blatt Beuten bei LEGA Italy.

    Oder im Bausatz als Dadant-Adam bei Beutenwelt.at

    (..) Strohbeuten (..) Brutherd (..) Varoa (..)

    Die logische Verknuepfung von (Stroh-)Beuten mit Brutherd f.d. Varoa lenkt um, davon, dass der Brutherd der Varroa-Milben die Brut ist und nach neuen Erkenntnissen es keine echt phoretischen Varroa(-Stadien) gibt, weil Varroen ausserhalb der Brut sich am Fettkoerper unten, hinter beim Aufsitzt am Hinterleib ernaehren.

    Was du meinst, Klaus, ist vll. dass du ein Varroa-Problem in der Strohbeute hast und dass nicht erwartet hast und/oder m.H. der gut isolierenden Strohbeuten vermeiden wolltest. Strohbeute, uebrigens, mein Daumen hoch :)

    Denke, dass Varroose, die Erkrankung an Varroen, ein multifaktorielles Problem ist. Ich wuerde bei deinem Problem z.B. nicht auf die Beute schauen, sondern schon eher auf die Genetik, die Betriebsweise, oder die Varroakontrolle und -behandlung. Siehe obigen Beitrag von Fred.

    Mach doch dazu ruhig einen eigenen Thread auf?

    ? Gibt es denn mehr Ausfall in der positiven Begattung auf den belegstellen bei 4er Mini-Plus im Vergleich zu 4 mal Apideas (z.B. dicht an dicht, vor und hinter versetztes Flugloch, wie Bernhard Heuvel es zeigt)? Berhard empfielt ja die Apideas, weil es nur 3 Raehmchen hat, nicht 6 wie bei den Mini+ bzw. Halbdadant.


    Das Argument von Bernd mit dem Handling der 4er, was dagegenspricht leuchtet mir ein.

    Das Argument von Fred mit dem einfacheren Handling bei Logistik und Versandt leuchtet auch ein.


    P.S.: Gestern habe ich bissl recherchiert: nicht alle Belegstellen scheinen die 4er /3erMini-Plus (Quadri-Hive/Rotkaeppchen) zu akzeptieren. Ausnahme in meiner Gegend scheint nur die Buckfast Belegstelle Annaburger Heide zu sein. Jedenfalls gibt es Vorgaben, auf die die 4er nicht passen. Kann man da verhandeln?

    (..) Faulbrutsporen sind schon bei Relikten von Völkern vor hunderten Jahren nachgewiesen worden. Auf dem Nil gab es Deine Massentierhaltung schon als Wanderimkerei dreitausend Jahre vor Christus. Das tote Volk hinterläßt auf Jahre Sporen in seiner alten Behausung. Wenn ein neuer Schwarm einzieht und an der Varroa verstirbt, bevor die AFB ausbricht, verteilen räubernde Bienen die mit dem Honig in der Umgebung. Dazu braucht es keine 'Massentierhaltung', da reichen Deine drei Völker im Flugkreis.

    Ja es ist frustrierend, aber bedenke:

    1) damals wie heute ist der Nachweis von Faulbrustsporen noch keine Erkrankung und noch kein Problem

    2) ja, Sporen sind -bekanntlich- Dauerstadien von Bakterien, kein Wunder dass sie 'praehistorisch' ausgegraben werden und sich jahrelang in einer Behausung nachweisen lassen, das ist aber kein Argument im Sinne der Seuchenverordnung, siehe Punkt 1

    3) ja, es gab schon Massentierhaltung von Honigbienen am Nil -- Wanderimkerei auch schon :)

    4) dieser Punkt ist wichtig: Schwarm zieht in faulbrutsporenbelastete Behausung ein, geht an Varroa zugrunde (oder wird ein sehr schwaches Volk) bevor die AFB ausbricht, und räubernde Bienen verteilen die Faulbrutsporen mit dem Raubhonig auf die Flaeche :: kann ein klinisches Problem ergeben oder nicht. Bei Faulbrutausbruch gibt es immer Imker deren Voelker/Standorte ohne klinisches Krankheitsbild sind, inmitten eines Faulbrutsperrbezirkes, siehe Punkt 1. Und auch Faulbrustsporen haben eine biol. Halbwertszeit, d.h. es werden mit der Zeit immer weniger und Nachweismethoden sind heute derart sensibel, dass der Hinweis auf puren 'Nachweis' allein keinen Sinn macht, vor allem bezgl. der Seuchenverordnung, siehe Punkt1.


    => Nicht ohne Grund fordert der hoch professionelle Berufsimkerbund zu Recht, endlich die Herausnahme der Faulbrut aus der Seuchenverordnung.

    Vll. ist hier (dein/unser) Einsatz gegen die Faulbrutproblematik eher angebracht?

    Obiges von rase - ist wichtig -aber immer noch kein valides Argument gegen "Bienen auf eigenem Honig überwintern", um wieder zum Thema zu kommen. Angst vor falschen Schreckgespenstern war noch niemals ein guter Ratgeber! Seid gelassener (und macht gutes Management in der eigenen Imkerei)!

    Rase ist Wanderimker.

    Als Wanderimker kann man am Ende der Saison dann bei einer positiven FKP rätseln von welchem unwissenden Standimker die Bienen die Sporen beim Verflug oder Klauen mitgebracht haben. Monitoring über die Wanderorte.

    Deshalb wird abgeschleudert, verkunstschwarmt oder TBE, 1x brutfrei behandelt und aufgefüttert- und alle Milben und Sporen sind weg.

    Ja, schon klar - rase zeigt jedoch das Talent nicht sehr differenziert 'herauszuposaunen' ;)

    Zweitens sind positive FKP ein Ergenbis der fachlichen Befundung, d.h. Sporenlast jeder FKP kann im Gereich der Grenzwerte als positiv oder negativ bewertet werden, es kommt dann auf den Fall an, weshalb eine Probe vor Ort genommen wird und eine Einschaetzung beigelegt wird. Dann stellt sich also die Frage, ob die Faulbrutlast nicht schon mitgebracht und zur klinischen Erkrankung in den Wandervoelkern vom unwissenden Wanderimker hochgebracht wurde (wegen schlechter fachlicher Praxis od. wegen Giften in der Tracht z.B.) und auf die unschuldigen wissenden Standimker verteilt wurden. Die einseitige Argumentation scheint wie ein gegenseitig sich den schw. Peter in die Schuhe schieben wollen und wie ein Ablenkungsmaneuver.. nicht sehr hilfreich unter Kolegen und nicht gut fuer Anfaenger*InnenX.

    (..) die Natur und die Natur denkt dauerhaft.

    Wir denken oft materiell und kurzfristig (..)

    Interessanter Gedanke, bekanntlich und unbestritten zeigen Menschen (die Art Homo sapiens) keinerlei nat. Anzeichen fuer Langzeitplanung bei Handlungen innerhalb der Art oder bezgl. der Umwelt im Allgem. Nun ist es so, dass man langzeitlich vorausschauendes, vll. 'ganzheitliches' Handeln und Langzeitplanung in der Natur findet? Vll. im Sinne einer Gaya-Idee der Erde, also eines Super-Super-Super-Organsimus Erde als ganzes?

    Ich denke nicht. In der belebten und unbelebten Natur geht es meiner Meinung nur um Ausnutzung oder Anpassung an Energiefluesse. Wo es Energiefluss gibt, wird Leben und Ordnung, im Sinne von Phasenuebergaengen z.B., moeglich. Holzt der Mensch die Naturwaelder ab, so gibt es auf einmal weniger stabile Oekosysteme mit sehr viel mehr Biodiversitaet. Wird das Abholzen uebertrieben und zu stark gemacht, so schwinden Oekosysteme weil immer weniger stabil ganz und hinterlassen viel weniger Biodiversitaet als vorher. Beispiel gefaellig: nun die kahlen Felsn in Griechenland und Kleinasien, z.B. im Bereich des Flusses Maeander (daher maeandern), waren einst fruchtbar und bewaldet. Heute ist es dort verarmt. Wenn wir nicht aufpassen summiert sich unser deutscher Biodiversitaets- und Bodenverlust auch bis zur Kahlheit und Armut.