Beiträge von moniaqua

    Spült ihr euer Geschirr und Essbesteck auch erst vor dem Essen, wenn die alten Essensreste daran hart und fest sind?

    Ne, ich reinige es aber i.d.R. auch nicht mit Desinfektionsmittel. Einfach mit Spülmittel abwaschen muss reichen.

    Wenn ihr meint, es reicht für euch aus, erst kurz vor dem nächsten Schleudern zu reinigen,

    Das habe ich so nicht gelesen. Eher war der Tenor reinigen nach schleudern und dann nochmal vor schleudern wg. Staub und dass sie garantiert sauber ist. Find ich ok.

    Sagrotan habe ich hier nicht reingetragen, von daher kann es mir auch egal sein.

    Ich meinte, ich hätte von Dir Desinfektionsmittel gelesen, aber egal, ist auch nicht so wichtig.


    Ich persönlich finde, Sauberkeit ist toll, aber alles totsterilisieren muss auch nicht sein. In Amerika war es von einigen Jahren schwierig, Spüli ohne Desinfektionsmittel zu bekommen. Noch ist der Trend hier nicht angekommen, der Göttin sei Dank. Weil, Spüli ist für die meisten Sachen echt ausreichend. Und es gibt immer noch Dampf und notfalls Alkohol oder wenn es wirklich mal sein muss, Sagrotan, dann aber wirklich gründlich. Man muss resistente Keime nicht mit Gewalt züchten.


    jm2c

    Gib das Geld lieber für was Anderes aus.

    Er schrieb ja auch wegen des Diebstahlschutzes ;) Hübsch sind so blaue Beuten zwischendurch ja schon. Gegen die Diebe finde ich auch GPS-Tracker oder so etwas sinnvoller.

    Würde die Remmers Öl-Eco Lasur was taugen?

    Laut technischen Daten ist es für Zäune etc. ok, nur, laut Sicherheitsdatenblatt wäre ich persönlich ein bisschen vorsichtig, nachdem es als wassergefährdend angegeben ist und einiges an Daten nicht verfügbar ist; Erfahrung habe ich mit dieser Lasur aber nicht. Pflanzlich muss nicht immer ungiftig heißen. Im Zweifelsfall beim Hersteller anfragen.

    Keine Frage das klappt schon ging ja früher auch.

    Wenn man das Ergebnis jedoch wieder erreichen will wird das jedoch nix.

    Ja, schrieb ich ja "nicht so reproduzierbar". Das ist für einen Winzer natürlich öde, für jemanden, der a bisserl Met (Obstwein, Beerenwein, ...) für den Eigenbedarf macht, i.d.R. kein Thema.

    Desweiteren wird einem Anfänger schnell die Lust auf Met vergehen wenn er die ersten kilos des honigs wegkippen muss, weil aufgrund minderwertiger Hefen eine Fehlgärung stattgefunden hat.

    Met habe ich noch nicht gemacht. Von unserem Apfelsaft haben wir schon öfter einen Ballon vergären lassen, hat immer geklappt ohne Fehlgärung. Da sind die "Gewinnchancen" des "Lottospiels" doch vergleichsweise hoch imo.

    Auch wollte ich mich nicht mit den 25% brüsten,

    Das kam auch zumindest bei mir nicht so an. Es gibt den Spruch "Wer misst, misst Mist"; manchmal ist es einem einfach nicht bewusst. Ich dachte da mehr so an einen Messfehler, wie er ja bei diesen Teilen schon vorkommen kann.

    Also ich mach den Met über die Naturhefen im Honig...

    A bisserl Lotteriespiel ist das aber schon, oder? Bei Deinem Vinometer gehe ich eher davon aus, dass es etwas "vorging". Ich hab da was abgespeichert dass für genaue Messungen doch eher ein Labor geeignet ist.

    wie ich diese 25%vol angabe liebe....

    Das ist das absolut zu erreichende Maximum und das geht nur mit Turbohefe.

    Hm. Ich hatte gespeichert, dass Turbohefe so heißt, weil sie sehr schnell vergärt. Hab mich aber selber nicht so damit befasst.

    Naja wenigstens verlieren bei dieser Vorgehensweise alle Kellerei Fachgeschäfte ihre Daseinsberechtigung

    Och, nö, die haben schon schicke Sachen. Allerdings hat es schon auch Jahrtausende ohne Reinzuchthefen oder so geklappt, nur nicht so reproduzierbar.

    Sicher kann mann auch mit Reinzuchthefe weniger erzielen, wenn man z. B. Sherry nimmt...

    Das wäre so meine Idee gewesen, einfach eine andere Hefe verwenden. Gibt ja genug.

    BTW. Wenn der Verfasser den Buchtitel erfahren will gerne per PM....

    Ach bitte ja :)

    Welche Hefe mag da wohl noch dran sein ???

    No, nu habt doch nicht gleich so viel Angst vor der Natur. Es kann ja klappen, s.o., Wein gibt es ja schon ein bisschen länger als Reinzuchthefen.

    Es geht ja darum, professionell Honig in den Handel zu bringen, also nicht um die persönliche Direktvermarktung.

    Ich war kürzlich in einem Laden, der auch relativ viel Honig von mir umsetzt.

    Da stehen gerade so ca. 200 Gläser in Phasentrennung, auch einige von mir.

    Der Laden hat keine Klimaanlage und es gab bis zu 34 Grad...

    Hmmja.:/ Also so richtig professionell kommt mir das gerade nicht vor von dem Laden.


    Honig sollte lt. Honigverordnung max. 20% Wassergehalt (Heide 23%, Backhonig von Heide 25%) haben, laut DIB, der als streng gilt, 18% (Heide 21,4%), die sind doch auch ned auf der Brennsuppn dahergschwommen. Irgendwie müssen sie ja an die Werte gekommen sein. Mir kommt das Wetteifern um den geringsten Wassergehalt hier grad wie "schneller, höher, weiter" vor.

    (ich hoffe, ich konnte die Ironie gut verstecken?)

    ;) bestens ;)

    ich hoffe Du hast gemerkt, dass meine Argumementation NICHT gegen Dich ging

    Aber ja doch. Ich musste selber schmunzeln, als ich das beim Guardian las. Und ich bin selber ab und an ironisch.

    Hat sich an der Honigverordnung was geändert?

    NIcht das ich wüsste, ich meine, mein Mann hätte das im Honigkurs so gelernt. Auf den Seiten der LWG steht's auch noch so:

    Nach

    allgemeiner Empfehlung kann bei schonender Behandlung im Imkereibetrieb von einer

    Haltbarkeit von 2 Jahren nach der Abfüllung ausgegangen werden. Die Verantwortung liegt

    grundsätzlich beim Imker.

    Logisch finde ich es zwar nicht, aber es wird schon seinen Grund haben so.

    Die großen Abfüller hätten dann ein riesen Problem wenn alle Jahrgänge die im Glas sind, aufgezählt werden müssten.

    Dann wäre es Cuvée :saint:

    Ich muss immer wieder an die 18% Anteil des heimischen Honigs am deutschen Honigmarkt denken. Eigentlich kann es fast gar nicht sein, dass irgendwo noch ein alter Eimer rumsteht.

    Geiz ist geil und wir haben ja gelernt, dass Honig nur drei Euro kosten darf. :shrug: Wir haben zuhause schon immer einiges direkt von Bauern geholt, Eier, Milch, Obst soweit verfügbar, Honig. Bei der Milch ist es aufgrund irrwitziger Hygienevorschriften inzwischen beliebig schwierig geworden. Fleisch kam vom Metzger, der hatte es von den Bauern rundum.

    Die Bauern, bei denen wir unsere Sachen kauften, arbeiteten schon immer "Bio", die hatten gar nicht das Geld, sich irgendwelche Mittel zu kaufen, die waren viel zu klein. Dann kam der Bioboom, da bekam ich mal mit, dass einer seine verhutzelten Restäpfel als Bio verkaufte, die restlichen ganz normal. Die Bio gingen besser... :D Es wurde in der Summe aber erst einmal schwieriger, weil es aufgrund der Auflagen nicht mehr möglich war, einfach zum Bauern zu gehen und die Sachen zu holen. Dann kamen die Hofläden, da wurde es wenigstens für die Kunden wieder leichter.

    Die Sachen (außer Milch und Eiern) waren nicht das ganze Jahr verfügbar und um Ostern gab es eher weniger Eier, da legen die Hühner einfach nicht recht. Wenn z.B. Äpfel aus waren, Pech. Hatte man halt zu langsam geschaut. Dto beim Honig in einem schlechten Jahr. Mit Glück gab es noch Honig vom Vorjahr, das wurde dann extra dazugesagt. Sortenhonige kannte ich früher nicht. Es gab den "hellen" (Frühjahrstracht) und den "dunklen" (Waldhonig), dann noch ggf. "a bisserl an dunkleren" (Blüten mit Wald). Geschleudert wurde zwei- bis dreimal im Jahr, je nachdem, wie viel eingetragen war. Gerührt wurde auch nicht. Dass Honig kristallisiert war bekannt, verflüssigt wurde ggf. im Wasserbad, aber man kann tatsächlich auch kristallisierten Honig oft noch verstreichen (manche "hellen" wurden aber tatsächlich betonhart, da half dann nur noch verflüssigen).


    Irgendwie ist das Thema ganz schön gedriftet :)


    PS: empfindsamere Naturen mögen bitte "Bauern" durch "Landwirt" ersetzen. Für mich beinhaltet das Wort keine Wertung.

    Der letzte richtige Winter an den ich mich erinnere, warAnfang der 1980er.

    2018/19, ich war leider in Bonn. Selbst die hatten einen Tag Schnee :D


    Ui, 'nen Schwarm aus 'ner Harley pflücken stell ich mir lustig vor 8|

    Den Text konnte ich nicht komplett lesen.

    in a nutshell:


    Die Menschen sind nicht die einzigen, die erfolglos eine Wohnung suchen in Berlin, in ihrer Not belegen die Bienen alles, vom Motorrad bis über Straßenlaternen zu Balkonen (wo sie sich sammeln, kommt zwei mal im Text), Berlin hat 50 Schwarmfänger, die rund um die Uhr erreichbar sind und 10.000 Bienenvölker, es gibt zu wenig Lebensraum und Futter, die Besitzer der Bienen verstehen nicht immer, wie man sich um Bienen kümmern sollte, es wird beschrieben, wie Schwarmfänger arbeiten und ausgestattet sind, lt. Polaczek könne man mit Zellen brechen auch Schwärme verhindern, die Imker sind gezwungen, die Bienen mit Zuckersirup zu füttern, um sie über den Winter zu bringen und idealerweise sollten angehende Imker fünf Jahre lernen, bevor sie selber Bienen halten.


    Kein Gewähr für Vollständigkeit und es ist etwas durcheinander übertragen :)