Beiträge von moniaqua

    Wenn das „3x7“ auf mich bezogen wird, dann weiß ich nicht so recht was da falsch oder nicht eindeutig sein kann.

    Der Gebrauch ist schon alt und ich habe nie Zweifel gelesen.

    Aber: 3 mal bedampft mit 7 Tage Abstand.

    Ansonsten alles klar! Weiter machen.

    Schön dass Dir alles klar ist. Ich hab mir genau dazu schon einen Wolf gesucht und merkbar ist es so auch nicht, aber danke für die Aufklärung.


    Du bist nicht der einzige, der das so schreibt, also, nein, nicht auf Dich bezogen. Für Mist halte ich es immer noch da missverständlich interpretierbar.

    Es gibt immer eine Alternative aus dem imkerlichen "Werkzeugkasten".

    Den ominösen Stichtag 31.12.d.J. gibt es in den Anwendungshinweisen bzw. amtlichen Fachinformationen für die TAM (Tierarzneimittel) schlicht nicht. I.ü. sind TAM nicht die einzige Lösung.

    Wer, was, oder welches " Gesetz" verhindert denn Angepasstes Behandeln, im Januar oder auch Februar, also nach dem 1. 1. des Folgejahres?

    Jetzt bitte nich: ich habe gehört.......

    Wo steht explizit was?

    Dazu hat hornet in Erfolgreiche Varroabehandlung oder nicht? geschrieben. Ich kann nicht alles, was ich (in Kursen z.B.) überprüfen und Kurse stufe ich i.d.R. als relativ vertrauenswürdig ein.

    Ich glaube, du hast 3x7 falsch interpretiert.

    Zahlen ohne Einheiten sind hier auch, mit Verlaub gesagt, Mist. Ich rätsel da jedes Mal, was gemeint ist.


    ribes danke für die links, die muss ich noch anschauen. Bin grad im Kerzengieß- und Wachstücher-fertigen-Wahn :)

    Meine Vermutung gehen jedoch dahin, dass dies nicht an der Wirksamkeit der Winterbehandlung gelegen hat, sondern an den extrem frühen Polleneintrag ab dem 14.02.! Damit startete die Völkerentwicklung um circa ein Monat früher als in „normalen“ Jahren. Wer dann erst Ende August mit dem Einsatz von organischen Säuren dagegen gesteuert hat, kam definitiv zu spät. Im Herbst 2019 hatten wir hier im Raum Magdeburg die ersten Nachtfröste Anfang November. Danach wurde auch so gut wie kein Pollen mehr eingetragen, die Phacelia auf den Griningflächen hatte es nicht mehr geschafft aufzublühen. Deshalb führte ich die Restmüll. am 2. Dezember durch.

    Das ist eine ganz wunderbare Theorie, nur funktioniert sie für hier im Süden Deutschlands nicht. Bis Ende August war die Welt noch in Ordnung. Sommerbehandlung war durchgeführt, es sah gut aus. Und dann kam "Leise rieselt der Milb". Von Nachtfrost Anfang November haben wir nicht einmal geträumt. Oder er war kurz da, die Bienen waren jedenfalls wenig beeindruckt. Wenn ich nicht konstant von Juli bis Ende November ein Auge auf die Windel gehabt hätte, und jetzt immer wieder mal, wir wären gnadenlos untergegangen. So habe ich Hoffnung für das Frühjahr :)

    Da nützt das ganze Milbenzählen nicht, wenn zur falschen Zeit behandelt wurde.

    Sehe ich auch so. Ich dachte allerdings, man zählt Milben, um zur richtigen Zeit zu behandeln.

    Die Institute müssen sich endlich mit dieser Problematik auseinander setzten.


    Sie müssen den Klimawandel mit berücksichtigen und das Varroakonzept dahingehend anpassen.

    Sollten nicht besser Imker eigenständig denken lernen? Nicht falsch verstehen bitte, es gibt Sachen, die man erforschen kann/könnte, wo ein kleiner Imker keine Chance hat. Aber grad bei Varroen blind nach Konzept zu behandeln, führt imho nur zu toten Völkern.


    Letzten Winter kam die Brutfreiheit mit dem Frost dann endlich im Januar, wo man eigentlich gar nicht mehr behandeln dürfte. Dieses Jahr war es gerade eben kurz vor Torschluss.


    Und wie die Varroen gefallen sind... Wenn ich mich da auf's Konzept verlassen hätte, wären die Völker nun weg, schätze ich. Bisher, toitoitoi, sind noch alle da. Gemüllbetrachtung ist durch nichts zu ersetzen außer durch Gemüllbetrachtung :D Und Puderzucker oder so vielleicht zwischendurch.

    Ich denke da liegt noch viel Arbeit und ein Umdenken vor.

    Es müsste heißen:

    6-8 Wo. vor der ersten guten Tracht , muß die Varroabehandlung abgeschlossen sein.

    Fände ich gut, wenn ich länger (im Sinne von "zum richtigen Zeitpunkt") behandeln dürfte.

    Mit deinem Beitrag ohne Frage kommen hier einfach keine sinnvollen Antworten.

    Ich glaube, das war auch nicht als Frage gedacht.


    Silimker woher hast Du diese Info?


    Auf den Seiten vom DIB finde ich folgendes:

    https://deutscherimkerbund.de/…usatzetiketten_zum_GV.pdf

    https://deutscherimkerbund.de/…eichen_Aenderung_2016.pdf §3 und

    https://deutscherimkerbund.de/…oeglichkeiten_GV_2018.pdf


    Dem entnehme ich jetzt Deine Aussage nicht wirklich.


    Da mir weder Glas noch Deckel noch Gewährverschluss vom DIB gefällt und ein Umgestalten sowieso nur Murks wäre, abgesehen von der rechtlichen Lage, bleibt für mich, wie für einige andere hier, nur, ein eigenes Etikett zu erstellen :) Schwer finde ich das nicht so sehr, im Gegenteil, das macht auch noch Spaß. Man kann ja trotzdem die (Qualitäts-)Anforderungen des DIB erfüllen und das kommunizieren.

    Optional haben es jetzt der Furetto Zerstäuber von Wach Hoedl, funktioniert wohl mit Amitraz

    ?? Amitraz ist doch eins der Medikamente, die sich so schön in Wachs anreichern und die man mit den Säuren eigentlich umgehen will.

    Kann es nicht manchmal auf eine andere Ursache haben, als immer nur die Königin oder die böse Varroa?

    Doch. Hat Imker2016 ja beschrieben. Keine Frühtracht, Frost im April, Haupttracht ausgefallen wegen trockener Füße, dazu nur gerade eben das Nötigste machbar - reicht das nicht, um Völker massiv zu schwächen?


    Imker2016 es werden wieder bessere Jahre kommen. Das mit der Lebensgefahr scheint sich ja eingeregelt zu haben, dann hast auch wieder Zeit für die Völker und dann kannst eine TBE oder so etwas machen, das scheint ganz gut zu helfen.

    Wir schreiben das Jahr 2019. Alles wie gehabt. Passend zur heutigen Bauerndemo in Berlin hat mein Nachbar die Wiese zum x-ten Mail tot gespritzt. Liebe Kinder wenn ihr das mal später lest. Ich hätte gerne was dagegen gemacht, fühle mich aber wie gelähmt.

    Was hat er denn nun mit dem Stück gemacht? Nur totgespritzt?

    Mit Familie können wir uns es nicht leisten, noch höhere Preise zu verkraften.

    Das finde ich seltsam. Ich erinnere mich, dass vor gut 40 Jahren die Milch dem Bauern 30 Pfennig pro Liter brachte. Heute kämpfen sie um 40 cent.

    Es gibt Vegane Tücher ohne Erdöl, mit Candellila Wachs & Soja Wachs.

    Das läuft aber nicht seitlich an den Beuten herunter:

    Denn bei unserem Bienenwachs handelt es sich um den überschüssigen Teil, der aus dem Bienenstock ausläuft, also an den Seiten runtertropft.

    (Was zum Henker machen die mit ihren Bienen? :/)

    Ausser weiteren Fragen, entnehme ich deinem Post auch keine grundsätzlich andere Interpretation der Situation.

    Aber holla, da ist etwas sehr grundlegend anders! Ich sehe bei Dir absolut keinen Hinweis auf die Möglichkeit, dass die Lage vielleicht schlechter eingeschätzt ist, als es tatsächlich der Fall ist. Deinen Post interpretiere ich eher dahingehend, dass Du das Volk eh schon abschreibst. Du entnimmst der Kristallkugel ein tendenziell verhungerndes Volk mit wahrscheinlich hoher Milbenlast. Ich sage, ich weiß nicht, was Sache ist, es könnte so sein aber es könnte eben auch so sein, dass genügend Bienen genügend Nektar gesammelt haben, die Behandlung erfolgreich war und das Volk über den Winter kommt. Wir wissen es nicht, und wir können es aus den gegebenen Informationen nicht beurteilen!


    Kurz vor Varroazusammenbruch wird auch kein Futter mehr abgenommen

    Das Frühjahr wird es zeigen.

    Wer mit dem etwas raueren Ton ein Problem hat, sollte sich fragen warum. Bei der Hybris, die momentan von einigen Fragestellern an den Tag gelegt wird, ist Klartext mehr als angesagt.


    Wenn man sich dadurch vom Imkern oder weiteren Fragen abhalten lässt, war es wohl nicht das richtige Hobby. Man muss auch nicht alles in Watte packen, hilft niemanden und schon gar nicht den Bienen.

    Nö. Sehe ich anders. Der einzige Punkt, in dem ich Dir in diesen Absätzen zustimme, ist, dass man nicht alles in Watte packen muss. Das heißt aber noch lange nicht, dass man unfreundlich und destruktiv sein muss und wenn das Kind, warum auch immer, in den Brunnen gefallen ist, muss man halt sehen, wie man es wieder raus bekommt. Wenn man das nicht will, ok, dann könnte man es aber auch mit Dieter Nuhr halten: "Einfach mal die Klappe halten."

    Ich würde mir denken, "die armen Fische, aber zumindest können sie nicht schreien". Damit wäre das Thema für mich auch erledigt. Allerdings ist die Krux bei Bienen, das sich die Flugkreise überlappen.

    Das ist die Sicht dessen, der um Rat gefragt wird von dem, der die Fische gekauft hat. Ich wollte die Sicht dessen, dem das passiert ist, der also die Fische samt zu kleinem Aquarium aufgrund von Fehlinformation gekauft hat (und es kann sehr leicht passieren mit den Infos, die im Netz und teilweise auch in Büchern rumgeistern!) und um Rat fragt.

    Ich glaube Du gehst von der Vorstellung aus, erstmal gehört jeder angehende Imker gelobt, weil wichtiger Beitrag zu was auch immer, Wir-Gefühl usw., die Vorstellung teile ich halt nicht mehr.

    Du glaubst verkehrt. Ich kann Deinen Frust verstehen, aber ich bin überzeugt davon, dass blindes Draufhauen genau gar nichts hilft, schon gar nicht den Bienen. Aber das Thema hatten wir schon mal und ich habe keinen Bock, gegen Windmühlenflügel anzukämpfen.

    Wenn DU Dich berufen fühlst, da Händchen zu halten, dann mach das bitte. Ich halte es eher mit Nitzsche, man soll Dinge die fallen noch stoßen.

    Gut Ding will Weile haben. Du hättest bereits das Fachwissen, um "Händchen zu halten" (ich will eher daran arbeiten, zu schulen, als "Händchen zu halten", aber das braucht eine gewisse Vorlaufzeit). Wenn Du nicht willst, ok, aber Du kannst Dir sicher sein, mit destruktiven Einzeilern erreichst Du genau das Gegenteil von dem, was Du sagst, dass Du willst, nämlich den Bienen zu helfen.


    Ich sehe die Auswirkungen, die unsere "Klartext redende" Gesellschaft hat, täglich und ich werde weiterhin gegen diesen Wahnsinn ankämpfen. Vielleicht bin ich mal wieder naiv, aber ich muss nicht bei jedem Mist mitmachen und vielleicht ändert sich ja doch mal was zum Guten.

    du hast ja im Prinzip recht und mir geht es wirklich NICHT darum Jemanden fertig zu machen.

    Das wirkt sich hier schrifftlich aber irgendwie so aus ?!.

    Kommt vor. Das ist die Crux der schriftlichen Medien, dass einige, sonst genutzte Kanäle fehlen wie z.B. Mimik und Körpersprache.

    Es scheint mir nur immer wieder ( nicht nur im Forum) so zu sein, das Fragen gestellt werden, die ein bisschen Grundwissen aus Büchern nicht nötig wären.

    Alles über Youtube "lernen " zu wollen und dann anwenden ist wohl nicht so gut.

    Es gibt Leute, die einfach nicht so gerne lesen. Für die wäre Youtube schon gut, wenn sie die brauchbaren Videos erwischen. Andere lernen lieber über Bücher, das ist auch gut, wobei es da schon auch Schrott gibt. Das Gefühl für die Bienen bekommt man mit denen, also den guten, aber leider auch nicht.


    Ich finde am besten die Angebote, wo ein Neuimker ein Jahr lang begleitet wird und diese Kurse, die über ein Jahr immer wieder Themen aufgreifen in Theorie und Praxis, die zu dem jeweiligen Zeitpunkt gerade relevant sind. Und dann vielleicht wirklich das Volk erst im nächsten Jahr kaufen. Das weiß man aber leider am Anfang nicht und in den Medien wird die Sache einfach zu leicht dargestellt.

    Sorry, aber die Angaben waren zumindest soweit ausreichend, um per Glaskugel ein tendenziell verhungerndes Volk, mit einer wahrscheinlich hohen Milbenlast zu erkennen

    Woher entnimmst Du diese Info?

    Da ich mirmit der Abfütterung für den Winter etwas viel Zeit gelassen habe ist nun meineSorge das die Bienen nicht genug Futter über den Winter haben werden.

    es wurden 8 LiterZuckerwasser 1:1 bereits gegeben.

    Es wird aberanscheinend nicht mehr aufgenommen.

    Wir wissen nicht:

    • Ob die Bienen vielleicht genügend Nektar selber gefunden haben. (Nochmal, das kommt vor. Ich kenne Imker, bei denen das so ist.)
    • Mit welchen Beuten geimkert wird (steht doch da, Dadant 10 - wurde nachträglich editiert oder war ich nur blind?) und wie schwer diese sind.
    • Wie viele Rähmchen belegt sind.

    Weiter steht:

    Varoabehandlungmit Ameisensäure sowie später mit Oxalsäure ist bereits erfolgt.

    Wir wissen nicht:

    • Wie erfolgreich die Behandlungen waren.
    • Wann die AS-Behandlung war.
    • Wie die Oxalsäure-Behandlung erfolgt ist

    Ich lese da kann sein oder kann nicht sein, dass es reicht mit dem Füttern, kann sein oder kann nicht sein, dass die Varroabehandlung geklappt hat, dass der/die AutorIn verunsichert ist und ich vermute, dass schlicht absolut kein Gefühl vorhanden ist, wie das Volk jetzt dastehen müsste. Das verlange ich aber von einem Anfänger auch nicht.


    Die erste(!) Antwort die kam interpretiere ich als "Du bist zu blöd, zu imkern, lass es den Bienen zuliebe bleiben", die zweite bewerte ich als zynisch, erst die dritte ist nicht sehr ausführlich, aber wenigstens konstruktiv.


    Ganz ehrlich, wenn Du ein neues Hobby hättest, sagen wir mal, Du schaffst Dir ein 60er Aquarium an mit Goldfischen und Dir sagt einer "mach ein Kreuz dran und lass es bleiben", was würdest Du Dir denken? Würdest Du Dich nicht ärgern über die blöde, absolut nicht hilfreiche Antwort? Also ich müsste erst einmal tief durchatmen.


    Ja, mir ist klar dass da noch Fragen unbeantwortet sind. Weiß man, ob Wiebe die einfach übersehen hat in dem Wust? Weiß man, ob noch eine Antwort kommt oder nicht? Gestern wollte er/sie in die Beuten schauen und nochmal Input geben. Weiß man, ob das erfolgen konnte? Ich bin gestern durch Siffwetter gefahren, da würde ich keine Beute aufmachen, sicher nicht. Da war Auto fahren schon übelst.


    Wir wissen nicht einmal, ob Wiebe nicht schon vielleicht an anderer, vielleicht netterer Stelle gefragt und Hilfe bekommen hat. Ich wünsche ihr/ihm jedenfalls viel Erfolg und hoffe für die Bienen jedenfalls das beste.