Beiträge von Felix Nusko

    Ich habe nun doch jemanden im näheren Umkreis gefunden, der sich Aufgrund des diesjährigen Melezitosehonigs einen Entdeckelungswachsschmelzer gekauft hat und konnte diesen gestern in Aktion erleben. Aus circa 3 Zentner Honigwaben konnte Er circa 7-8 Eimer (10kg) Honigeimer gewinnen. Eigentlich wollte er die Waben umtragen lassen aber die Wachsmotte hat sich ausgebreitet.

    Die Rähmchen hat er einfach ohne auszuschneiden in den Schmelzer gegeben. Die Waben lösen sich dann mit der Zeit von den Rähmchen herunter und fallen auf das Lochblech. Von da aus tropft das Wachshonig Gemisch nach unten durch. Auf dem Lochblecht bleibt ein Gemisch aus Wachs und den Groben Melezitosekristallen, den man kaum mehr verwenden kann, außer zum Wachs einschmelzen, so wie ich das beurteilen konnte. Der flüssig geworden Waldhonig sammelt sich unten und darüber bildet sich die Wachsschicht. Aus dem Hahn kommt dann, wie in manchen Videos auf Youtube zu sehen, der fast klare dunkle Waldhonig, mit sehr wenig Wachsanteil, dann noch mal durch das Feinsieb und eigentlich ist der Honig fertig zum abfüllen. Nach Wachs hat der Honig auch nicht geschmeckt.


    Nun wäre meine Frage an Immenreiner , vermutlich hast du durch die Presse einen höheren Ertrag wie ich mir vorstellen kann, Beim Schmelzer schätze ich das ganze auf ca 50 %. Was meinst du wie hoch der Ertrag beim Pressen und nach dem Abschöpfen ist ? Ich wollte nur nochmal genau nachfragen, wie der Honig nach dem pressen aussieht. Schwimmt nach dem erwärmen oben nur das Wachs, das man einfach abschöpfen kann und wie klar ist dann der Honig ohne Melitherm (hast du eventuell ein Bild) ? Rührst du den Honig dann oder füllst du ihn einfach ab in die Gläser ? Kristallisiert der Honig oder bleibt er dann flüssig? Kann man die Presse auch für kristallisierten Rapshonig benutzen ?

    Entschuldigung für die vielen Fragen, aber Fragen kosten nunmal nichts : )

    Immenreiner , Danke für das Video. Sieht echt nach einer guten Lösung aus. Dagegen stehen natürlich die Kosten eines solchen Gerätes, zumindest wenn man es alleine bezahlen muss. Aber mit Entdeckelunswachs kann man das Teil ja auch befüllen. Der Honig sieht im Video aber stark vermischt mit Wachs aus, wie macht ihr das den dann mit dem Sieben ?


    Georgie Wie gut funktioniert das denn, mit dem nicht zu starken Erwärmen des Honigs, zwecks der Gefahr von Wärmeschäden


    Ich hab ja jetzt schon oft gelesen, dass der Honig nach dem Pressen oder Schmelzen nach Wachs schmecken soll. Kann es aber nicht beurteilen, da Ich sowas noch nie probieren konnte, was sagt den ihr zwei dazu ?

    Ja.

    Aber er hat Meli nun in den kleineren Honigwaben und weiß nicht, das man den ganzen HR unter den BR stellen kann. Das holen die Bienen genauso in den DD Brutraum im Frühjahr hoch wie bei Zander. Es besteht nur die Gefahr, das sie dann evt auch in die HR Waben hinein brüten könnten.


    Liebe Grüße Bernd.

    Das ist eine Antwort mit der ich etwas anfgangen kann, vielen Dank.

    Naja persönlich wird es schon, wenn das Wissen einer Person, die anderer Meinung ist angezweifelt wird. Ich habe nur von meinen Erfahrungen berichtet, mehr nicht, was ich auch explizit erwähnt habe. Wenn du meinen ersten Beitrag durchließt, wirst du erkennen, das ich mehr als einmal erwähnt habe, dass "ich" mit diesem System nicht zu Recht komme. Ich habe keine Probleme Fehler einzugestehen, genau wie ich erwähnt habe, dass Zadant für mich die Perfekte Wahl gewesen wäre und ich es auch genau so angehen werde.


    Der Ton mach halt die Musik und der ist hier oftmals mehr als Scharf.

    ==> Wie man mit Zander imkert, da musst Du offenbar auch noch ein paar Dinge nachlesen...

    Ah, sehr schön , der Punkt an dem es wiedermal Persönlich wird, ich habe ja schon gezögert hier irgendetwas zu diesem Thema zu schreiben, genau aus diesem Grund. Man wird einfach von einigen zerpflügt. Ich wollte nur meine Erfahrungen teilen und es stellt sich raus, dass ich wiedermal keine Ahnung von der Biehenhaltung habe. Dann werd ich halt weiter meine Lektüren lesen , evenutell nützt mir das ja etwas wenn ich im Dezember die Prüfung zum Bienenfachwart ablege, was ich bei meinem geringen Wissensstand als ziehmlich schwierig heraustellen könnte . Schöne Grüße aus dem Frankenland.

    Ich habe dieses Jahr den ausgeschleuderten Honigraum einfach untergesetzt und die Königin mit Absperrgitter nach unten verfrachtet. Erst war ich skeptisch ob das so gut Funktioniert, aber nach 2 Wochen waren die Waben vollgestiftet.

    Also, wenn Du die Zarge einfach aufgesetzt hättest - statt untergesetzt, hättest DU kein Absperrgitter gebraucht, die wäre dann auch bestiftet worden... :-) (Vorausgesetzt du machst das zur richtigen Jahreszeit...)

    So wusste ich halt das die Königin sich unten befindet, und konnte ganz einfach Ableger bilden, mit den verbliebenen Bruträhmchen. Dann einen Neuen Kasten drauf und darin eine Kunstoffbox mit Stroh , zum Auffüttern, hat eigentlich ganz gut funktioniert.

    Außerdem ist die Brutwabenerneuerung nicht so einfach wie bei gleichem Brut und Honigraummaß. Ich werde mich aus dem Projekt Dadant wieder zurückziehen und meine selbstgebauten Beuten umbauen auf Zadant.

    Bei Zadant hast du aber konzeptionell dann die gleichen Probleme wie bei Dadant. Gilt auch für das Melizitose Problem.

    Naja also, der Wesentliche Vorteil ist halt einfach, dass man die Honigrähmchen auch als Brutwaben nutzen kann. Ich habe dieses Jahr den ausgeschleuderten Honigraum einfach untergesetzt und die Königin mit Absperrgitter nach unten verfrachtet. Erst war ich skeptisch ob das so gut Funktioniert, aber nach 2 Wochen waren die Waben vollgestiftet. Danach habe ich die verdeckelten Brutwaben entnommen und Ablgeger gebildet und diesen Reinzuchköniginnen zugesetzt und das Altvolk mit Milchsäure behandelt. Dass einzige Problem waren die restlichen Drohnen. Ich habe kurz den Deckel geöffnet und die Drohnen sind ausgeflogen.

    Hier im schönen Frankenland ist sehr Häufig das Zandermaß anzutreffen.

    Nachdem ich 5 Jahre mit Zander gearbeitet habe und zwar mit einräumigen Brutraum wollte ich auch Dadant ausprobieren. Somit pflegte ich insgesamt 10 Völker letztes Jahr in Dadantbeuten ein und eigentlich lief alles gut. Vorteile waren klar zu erkennen, wie die einfachere Durchsicht , da mehr Platz zur Verfügung stand zum schieben der Waben. Dieses Jahr habe ich dann zum Ersten mal mit dem Honigraum gearbeitet und das sorgte dann doch für einige Probleme, zumindest bei mir.

    Zum einen ist ein Voller Dadanthonigraum, gefühlt fast so schwer wie ein Zander Honigraum und Sortenhonige kann man auch mit Halben Zander Honigräumen ernten.

    Und dann kam das große Unglück im Spätsommer. Melezitose in rauen Mengen. Nun habe ich ca 300 Kilogramm Dadant Honigrähmchen im Keller stehen und weiß noch nicht so recht was ich damit anfangen soll.


    Bei Zander kann ich die Melezitosewaben einfach untersetzen und das Vollk trägt den Honig im Frühjahr um damit Sie bebrütet werden können, somit hat das Volk gleichzeitig komplett neue Brutwaben. Ob das Bei Dadant auch funktioniert wird sich nächstes Jahr heraustellen. Außerdem ist die Brutwabenerneuerung nicht so einfach wie bei gleichem Brut und Honigraummaß. Ich werde mich aus dem Projekt Dadant wieder zurückziehen und meine selbstgebauten Beuten umbauen auf Zadant. Ich kann mir gut Vorstellen, dass diese Kombination beide Vorteile vereint. Eventuell hab ich mich auf einfach nur zu Dumm für Dadant angestellt.


    Aber wie schon eine bekannter Werbespruch, für eine Biermarke in unserem Umkreis, es gut beschreibt:


    Probierts'es, dann spürts'es !

    Guten Tag,

    da sich in meinem Keller 300 Kg Melezitose Waben Stappeln, habe ich mir auch überlegt, ob so ein Entdeckelungswachsschmelzer sinnvoll für mich wäre. Doch bevor ich wieder Unsummen investiere, für

    Geräte, die dann doch nicht wirklich ihren Zweck erfüllen, wollte ich nachfragen ob es jemanden

    im Raum Mittelfranken/Oberfranken gibt , der so ein Gerät besitzt und mit mir seine Erfahrungen teilt.

    Ich würde auch vorbeifahren und mir das Gerät Persönlich anschauen, wenn das möglich wäre.


    Mit freundlichen Grüßen,


    Felix Nusko

    Also , das gleiche ist mir auch passiert, trotz 3 Tage Kellerhaft. Habe extra Zuchtstoff aus der Belegstelle Tiergarten geholt.

    Also wann machst Du denn die Begattungseinheit, vor dem Schlupf der Jungfer, nach dem Schlupf der Jungfer oder schon wenn Du Zuchtstoff holst? Irgendwie habe ich das nicht verstanden - irgendwie habe ich den Verdacht das Du die Begattungseinheit schon vor dem holen des Zuchtstoffes gebildet hast.


    1. Begattungseinheiten macht man nicht schon wenn man Zuchtstoff holt - als Pflegevolk sind die nicht gut zu gebrauchen.
    2. Begattungseinheiten müssen, mit Krabbelzelle oder Jungfer, VOR der "Kellerhaft" bestückt werden.

    Also, ich züchte ja mittlerweile auch schon seit 4 Jahren.

    Meine Königinnen schlüpfen im Sammelbrutableger und werden dann in Erlanger EWK Begattungseinheiten eingepflegt. Danach kommen diese in 3 Tage Kellerhaft und werden dann auf der Belegstelle aufgestellt.

    Wie gesagt, gab mir mein Belegstellenleiter den Hinweis, dass es sein kann, dass wenn die Bienenmasse vorallem aus Völkern mit Schwarmstimmung stammt, diese bei der ersten Möglichkeit mit der Könnigin aus den Kästchen ausziehen.

    Dies merkt man vorallem daran, dass keine einzige Biene mehr im Kästchen ist.

    Würde die Königin verloren gehen oder hätte einen schaden , würden zumindest die Flugbienen noch im Kästchen verbleiben

    Also , das gleiche ist mir auch passiert, trotz 3 Tage Kellerhaft. Habe extra Zuchtstoff aus der Belegstelle Tiergarten geholt.

    Mein Belegstellenleiter meinte, wenn die Völker, aus denen du die Bienenmasse für Begattungskästchen füllst in Schwarmstimmung sind und es vorallem ältere Bienen sind, erlischt dieser Schwarmtrieb nicht und die Bienen ziehen mitsamt der neuen Köngin aus dem Kästchen aus. Auserdem sollte man am besten für die Begattungskästchen Bienen von offenen Brutwaben abkehren.