Beiträge von ZombyWoof

    Also mir ist die einzargige Überwinterung zu unsicher. Ich wintere lieber zweizargig mit genügend Futter ein. Im Frühjahr kommt die untere Zarge mit den alten Waben raus. In der Regel befindet sich dort auch keine Brut mehr. Die ist im oberen Brutraum. Abschliessend setze ich den Honigraum auf die "ehemalige" oberer Zarge. Nach der Saison wird aus einem Honigraum dann die obere Brutzarge. Somit wird dann wieder zweizargig eingewintert.

    Du machst somit keine Extra-Wabenhygiene wie die Kollegen (Totele Brutentnahme)?

    Warum hast du die Mittelwände nicht für die Jungvölker verwendet und die ausgebauten HR-Waben leer auf den Völkern gelassen?

    Die WV 2 bzw 3 zargig einwintern und im Frühjahr aussortieren.

    Tja, hätte...für die JV ist´s ja gut, wenn sie gleich losbrüten können, drum gebe ich denen immer ausgebaute Waben (falls vorhanden) Ich habe diesmal einfach nicht weiter gedacht, dumm...

    Wird nicht wirklich klar, insbesondere 1.

    Sind die 10 Jungvölker extra oder in den 6x2Z und 6x1Z schon enthalten?

    Wozu brauchst du die Honigraumwaben, sind die Bruträume nicht voll?

    Wie alt sind die aktuellen Brutraumwaben?

    nein, die Jungvölker habe ich extra. "Mein Problem" betrifft nur die Praxis mit den jeweisl 6 1- bzw. 2-Zargern

    Hallo zusammen.

    ich bräuchte Eure geschätzten Tipps.


    Es geht um aktuell sechs 2-Zarger und sechs 1-Zarger


    > möchte gerne meine restlichen 2-zargigen Zander-Völker auf 1-zargig umstellen...

    > möchte mit meinen 1-zargigen Völker die Spätsommerpflege angehen...


    Bislang nutzte ich das bescheidene Bienenjahr so, daß ich sämtliche Honigräume meiner Völker im Lauf der letzten Wochen herunternahm.

    (Die ausgebauten Waben dieser HR nutzte ich um damit 10 Jungvölker zu versorgen.)


    Nun steht irgendwann die 1.Säurebehandlung an und in meinem Kopf laufen verschiedene Gedanken/Probleme durcheinander...


    Meine Fragen:


    1. habe nun keine ausgebauten (HR-) Waben übrig (bzw. so wenige, daß ich damit nur 3 Völker versorgen kann),

    deshalb muß ich vor der Auffütterung frisch bedrahtete Leerwaben einhängen. Klappt das gut mit dem raschen Ausbau,

    sodaß das Winterfutter eingetragen werden kann?


    2. wie funktioniert der Wabentausch (alt > neu) mit den 1-zargig geführten Völkern (kenne nur die Liebig-Praxis der 2-Zarger)?


    Ich hoffe ich konnte mein Thema gut darstellen. Gerne Rückfragen. Danke vielmals für Euer Mitwirken!

    Lediglich bei Jungvölkern, bei Schwärmen und schwachen Völkern bleibt das Flugloch mit Schaumstoff oder Leiste reduziert. Flugkeil (mit kleinerer Öffnung) kommt erst nach der Spätsommerpflege und dann gg. Winter das Mäusegitter davor.

    Zur Obstblüte und bis zur Spätsommerpflege bleibt alles ganz breit offen. Hatte in 10 Jahren noch nie Räuberei.

    Probleme würde ich jetzt eher darin sehen, wie in den Viererboden (4x2 Waben und mit Rennschieden straff voll) noch je eine Futtertasche passen soll. Von oben füttern geht ja auch nicht so einfach... Ich würde daher nur EIN Schied in die MITTE einsetzen, dann ist reichlich Platz für zwei Ableger samt Futtertasche. Stark gebildet können sie das Futter dann auch besser gegen Räuberei verteidigen.

    Wie lange bewahrst Du die Königinnen darin auf? - hatte bislang immer nur 1 Brutwabe (aus dem SBA) plus 1 alte Futterwabe zugehängt. Abgesehen von der grundsätzlichen Praxis mit den Viererböden (die MiniBeuten sind ja nicht ohne Grund bei Vielen beliebt) hatte das funktioniert.

    Guten Tag, bilde jährlich einen Sammelbrutableger, ziehe darin meine Königinnen und teile diese dann in Viererböden auf. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal für die Viererböden keine restlichen Futterwaben mehr übrig - keine einzige :(

    Was empfehlt Ihr: jeweils 1 (Flüssig-)Futtertasche?. Danke vielmals!

    Auch wenn Du in einem IV die 2-zargige Völkerführung gelernt hast: bin auch aus S (mit den genannten Wetterverhältnissen) und stellte dieses Jahr bereits teilweise auf 1-zargig um. Über die Vor- und Nachteile wurde schon viel diskutiert. Wenn Du nicht allzu weit weg von deinem Bienenstand wohnst dann kannst Du rasch nachfüttern (Gefäß mit Flüssigfutter in den Giterboden stellen).

    Schwarmkontrolle geht einfacher und HR wird besser angenommen, Platz gibt´s auch genug. Ab nächstem Jahr werde ich nur noch 1-zargig imkern.