Beiträge von meikel

    Wir sind gerade durch mit dem Pressen. Hatten uns eine 10l Spindelpresse ausgeliehen. War schon eine ganz schöne Arbeit. Für eine DNM Flachzarge so ca 3-4 Stunden.

    Könnten die anderen mal erzählen wie lange die so ungefähr brauchen? Ich finde ja für die 1-3 Völkerimker Honigpressen wirklich attraktiv aber die 25kg pro Volk haben halt ein Tag zum pressen verbraucht.

    Geht das mit den Wagenheberpressen viel schneller?

    Die Königin wird mit der Wabe, auf der sie gerade sitzt, in den Flugling gesetzt. Gut wäre es, wenn dem Flugling Leerwaben gegeben würden. Wenn das nicht möglich ist, müssen es Mittelwände sein. Ein Teil der Flugbienen wird sich in Stockbienen zurück verwandeln und die Mittelwände ausbauen.

    Gruß Ralph

    Danke Ralph jetzt habe ich es verstanden.


    Ganz anderer Ansatz von mir. […]


    Vielen Dank Schillbee. Solche Texte helfen ungemein, weil man sein Handeln halt nochmal aus einer anderen Perspektive betrachten kann. Faszinierend wieviele Möglichkeiten es dann gibt und wahrscheinlich ist es Erfahrung und persönliche Präferenz, damit man da irgendwann mal eine vernünftige Entscheidung für sich findet. Erfahrung sammel ich gerade ;-) Hoffentlich niemals auf Kosten der Bienen.


    Alternative: Lass' Dein starkes Volk machen, nicht schwärmen etc. Machst ein Ableger mit einer Wabe und bekommst von mir eine Kö' aus der nächste Woche zu startenden Kö-Vermehrung - eine Zelle mehr oder weniger ist für mich wurscht. Die Genetik ist brauchbar, F1 von anerkanntem Züchter...


    Gerne melden per PM.

    8| Ähm ja also was soll ich sagen: Danke!


    Ich melde mich bei Dir per PM.


    Danke an alle für die Tipps und Kommentare zu meinen Fragen. Neben dem ganzen Lesen hier hilft direktes Fragen einem echt weiter.


    Me.

    Hallo Ralph,



    1. Das ist ausreichend. Ich würde nur eine Weiselzelle stehen lassen, sonst Schwarmgefahr wegen der vielen Flugbienen.

    Ok. Verstanden.

    2. Ich würde den Honigraum auf dem Muttervolk lassen. Dieses wird ziemlich schnell erstarken, sodass du noch aus der Linde ernten kannst.

    Cool das hatte ich mir so gedacht/erhofft.

    3. Der Ableger sollte auch sofort einen Honigraum mit leeren Waben bekommen, damit die Bienen Nektar abladen können. Falls Tracht ist, wird keine Futterwabe gebraucht.

    Ich bin Anfänger und habe noch keine ausgebauten Waben. Kann nur Mittelwände im Honigraum anbieten :/


    4. Ein Honigraum wird gebraucht, da der Ableger viele Flugbienen bekommt.

    :thumbup:


    Ich würde keinen weisellosen sondern einen weiselrichtigen Flugling bilden. Der Grund: Die Flugbienen sind alt und daher wäre ein schneller Start mit einer legenden Königin besser. Das entspräche dem TUB-Verfahren, nur dass keine Varroabehandlung folgt. Außerdem würden die Schwarmzellen im Muttervolk besser gepflegt als im Ableger.

    Das verstehe ich noch nicht so ganz. Königin bleibt im Flugling ok. Wieviele Waben bekommt Sie? Sie braucht ja Platz zum Stiften. Im Brutling trotzdem nur eine Weiselzelle?


    Danke für Deine Hilfe Ralph


    me.

    Ok verstehe. Ich habe ja noch keine Schwarmzellen gesehen und wollte nur alles bereitlegen, wenn ich bei der morgigen Durchsicht welche entdecke. Aber wenn ich Dich richtig verstehe, dann lieber vernünftigen Zuchtstoff organisieren (Imkerkurs war mit dem Vorsitzenden des lokalen Zuchtvereins, sollte also nicht so schwer sein an vernünftigen Zuchtstoff zu kommen) und Ende Mai den Kunstschwarm erstellen.

    Die einzige "Sorge" die ich habe ist eine eventuell geringere/nicht vorhandene Tracht im Juni/Juli. Da fehlt mir einfach die Erfahrung zu. Aber danke für Deine Tipp.


    me.

    Hallo,


    ich bin seit einiger Zeit stiller Mitleser und habe aktuell 1 Volk vom Imkerkurs aus dem letzten Jahr. Dieses ist stark aus dem Winter gekommen. Ich möchte gerne einen vernünftigen Ableger erstellen:


    Situation:

    • Starkes Volk auf DNM 1,5 (Segeberger Styro) mit vermutlich den ersten Weiselzellen
    • Kein zweiter Stand
    • Zwei Honigräume (Flachzarge) sind drauf (der erste ist voll, am zweiten gerade angefangen)
    • Raps blüht noch, Apfelblüte beginnt und Kastanie ist in den Startlöchern


    Ziel:

    • Vorhandenes Volk mit Königin behalten (Schwarmlust reduzieren)
    • vernünftigen Ableger bilden


    geplantes Vorgehen:

    • Königin finden (ist gezeichnet)
    • Wabe mit Weiselzellen entnehmen alle anderen Weiselzellen auf den anderen Waben brechen
    • Honigräume runter
    • aktuelle Beute mit Königin und allen restlichen Waben woanders auf dem Grundstück hinstellen
    • Neue Beute nehmen und an den Platz der alten Beute stellen
    • Wabe mit Weiselzelle rein, 1 MW rein, Futterwabe rein, Schied dahinter
    • beide Honigräume auf die neue Beute rauf


    Fragen:

    1. Reicht die eine Wabe (Weiselzelle und Brut) und die Honigräume als Bienenmasse für die neue Beute? Kriegen ja auch noch die Flugbienen der alten Beute.
    2. Braucht die alte, jetzt verstellte Beute auch noch einen Honigraum? Die werden ja an Bienen verlieren weil Flugbienen fliegen ja zur neuen Beute am alten Platz.
    3. Braucht der neue Ableger überhaupt ein Futterwabe? Haben ja die Honigräume. Sollte die alte Beute nicht lieber eine Futterwabe bekommen
    4. Ist das ok das die neue Beute die Honigräume behält? Die haben ja eigentlich noch nichts zu tun, weil Königin noch nicht da ist.
    5. Wird die Beute mit der alten Königin weiterhin Schwarmlust verspüren?
    6. Habe ich was wichtiges vergessen?


    Vielen Dank für Eure Ratschläge im voraus. Möchte morgen zur Durchsicht gerne gut vorbereitet sein.


    Viele Grüße von der Ostsee


    Meikel

    Ich füttere meinen Sauerteig immer alle 7 Tage. Meistens am Donnerstag, weil man dann am Freitag einen ziemlich aktiven zur Verfügung hat.


    Füttern läuft so:


    50g Mehl mit 50g Wasser(warm) und einem Teelöffel Sauerteig aus dem Kühlschrank ordentlich verrühren. Dann markieren wie voll das glas ist und wann man den angesetzt hat. Dann in der Küche solange stehen lassen bis er sich fast verdoppelt hat. Dann ab in den Kühlschrank.

    Nach 7 Tagen geht das Spiel wieder von vorne los.


    Wenn man backen möchte bedient man sich an dem Sauerteig im Kühlschrank.

    Jedem der sich für das Thema interessiert möchte ich das Buch von

    "Lutz Geissler Das Plötz - Prinzip Brot Backen in Perfektion"

    ans Herz legen.

    Der Hartmut hat es gerade auf seine Wunschliste gesetzt:):)

    Also, wer keine Spenderbiene ist, kann dem Hartmut was gutes tun:thumbup:


    Wer wirklich Lust auf Brot backen hat, dem empfehle ich das Buch. Ich würde mit der Hefe Variante anfangen, weil man da das Grundprinzip viel besser versteht. Ich dachte ja früher Brot backen bedeutet Rezept raussuchen, Teig kneten, Teig gehen lassen und dann ab in den Ofen. Falsch.

    Und wie das richtig geht und man es auch noch in den Arbeitsalltag integrieren kann erklärt das Buch. Nachdem man also weiß was Dehnen&Falten heißt und was ein Vorteig ist und warum man ein Kochstück braucht, kann man sich gerne an die Plötzblog Rezepte machen und auch den Sauerteig in Angriff nehmen.

    Kann das jedem nur ans Herz legen. Wir backen sehr regelmäßig und es ist schon was gutes wenn man vor dem Brotregal steht und so eine grobe Einschätzung hat, welches Brot wie gemacht wurde.


    me.

    Nur der Vollständigkeit halber, falls auch noch jemand einen Berechnungstipp braucht:


    Zitat

    Da 100 frische Bienen ca. 10 g wiegen, erhält man den prozentualen Befallsgrad, indem man die Milbenzahl durch das Gewicht der Bienen teilt und mit 10 multipliziert. Also bei z. B. 38 g Bienen und 9 durch Auswaschen ermittelten Milben:19/38×10 = 2,4 %


    Quelle: http://www.kiv-bochum.de/bilder/07_11Binder-Befallsprobe.pdf


    In dem PDF ist auch noch mehr erklärt aber das kann sich dann ja jeder selber durchlesen. Das wird sonst zu offtopic.


    me.

    Dann mit CO2 betäuben und schütteln. Anschließend die abgefallenen Milben zählen und dann Prozentrechnung. Wie viele Milben auf wie vielen Bienen: Milben/Bienen*100

    ach sooooooooo. Die Prozentangaben beziehen sich auf das Verhältnis Mengen der Milben zu Mengen der Bienen im CO2 Becher. Das ist ja easy.

    Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es die gleichen Angaben sind für die Puderzucker Methode oder?


    me.

    Eine kurze Frage:


    Was bedeuten die % Angaben? Also was bedeutet 1% Befall? 100 Varroen auf 10.000 Bienen? Wieviele Milben sind das pi mal Daumen in dem CO2 Becher Mitte Juni?


    me.


    PS: 1000 Dank für den tollen Beitrag luffi Sehr sehr hilfreich das so in kompakter Form mal vorgesetzt zu bekommen.