Beiträge von meikel

    Nur der Vollständigkeit halber, falls auch noch jemand einen Berechnungstipp braucht:


    Zitat

    Da 100 frische Bienen ca. 10 g wiegen, erhält man den prozentualen Befallsgrad, indem man die Milbenzahl durch das Gewicht der Bienen teilt und mit 10 multipliziert. Also bei z. B. 38 g Bienen und 9 durch Auswaschen ermittelten Milben:19/38×10 = 2,4 %


    Quelle: http://www.kiv-bochum.de/bilder/07_11Binder-Befallsprobe.pdf


    In dem PDF ist auch noch mehr erklärt aber das kann sich dann ja jeder selber durchlesen. Das wird sonst zu offtopic.


    me.

    Dann mit CO2 betäuben und schütteln. Anschließend die abgefallenen Milben zählen und dann Prozentrechnung. Wie viele Milben auf wie vielen Bienen: Milben/Bienen*100

    ach sooooooooo. Die Prozentangaben beziehen sich auf das Verhältnis Mengen der Milben zu Mengen der Bienen im CO2 Becher. Das ist ja easy.

    Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es die gleichen Angaben sind für die Puderzucker Methode oder?


    me.

    Eine kurze Frage:


    Was bedeuten die % Angaben? Also was bedeutet 1% Befall? 100 Varroen auf 10.000 Bienen? Wieviele Milben sind das pi mal Daumen in dem CO2 Becher Mitte Juni?


    me.


    PS: 1000 Dank für den tollen Beitrag luffi Sehr sehr hilfreich das so in kompakter Form mal vorgesetzt zu bekommen.

    Ja, in manchen Situationen magst du Recht haben. Wie eng die Bienen stehen dürfen, damit der Verflug minimiert ist, müsste man dann noch ermitteln

    Habe die Stelle in dem Podcast wiedergefunden:

    https://overcast.fm/+KZx_lJJJ0/3:16:52

    Aber eigentlich bedeutet das, dass die meisten Situationen, in denen wir in unseren eigenen Völkern, unerwartet viele Milben finden und die wir dann auf Reinvasion, also dem Zusammenbrechen von Nachbars Völkern zuschreiben, gar nicht darauf zurückzuführen sind.

    Genau darauf wollte ich hinaus. Danke.


    Vielleicht wäre folgender Tipp ( https://overcast.fm/+KZx_lJJJ0/3:18:34 ) für einige Hobbyimker ja wirklich umsetzbar. Bei Neulingen wie mir sieht man immer schnell, dass zwei drei Beuten dann auf dem Bock nebeneinander stehen, obwohl man die im Garten auch durchaus auseinanderstellen könnte. Mir war nicht klar, dass das positive Effekte haben könnte.


    Jetzt wirds aber offtopic. Also ich melde mich ab und lese wieder aufmerksam mit. Danke für die ganzen Infos.


    me.

    Vielen Dank Ludger.


    Soweit kann ich das Nachvollziehen und stimme dem auch zu.


    Den letzten Absatz finde ich aber spannend. Dann würde das doch eigentlich bedeuten, das wenn man seine Beuten eben nicht engstehend hat (was eng heißt gilt es dann noch zu definieren*) dann würde eben auch die Räuberei fast egal sein, weil es eben ja nur das eine räubernde Volk betrifft. Also im schlimmsten Fall hat der untätige Nachbar mit dem eingegangen Volk ein weiteres in den Abgrund gezogen aber nicht gleich die ganze Umgebung. (Ist natürlich trotzdem unnötig)


    me.


    *Bei dem Bienenpodcast gab es ja den Vortrag von Herrn Seeley zum nachhören und wenn ich mich recht erinnere sprach er davon das man ab 25m Abstand einen Effekt sieht und man so ab 40m es viel besser wird. Herr Büchler spricht oben von 70m. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen Gartenimker seine 2 Völker lieber auseinander zu stellen als eng nebeneinander.

    Bitte, klar und auch für mich verständlich: Wie weit verbreiten die abfliegenden Bienen ihre Varroen bevor sie sterben?

    Hier kann man von einem Radius von 1,5-2 Km ausgehen. Es spielt dabei auch kaum einen Unterschied, ob das zusammenbrechende Volk, nun 10 Meter oder 1500 Meter entfernt steht.

    Anfängerfrage:

    Es gibt ja dieses Experiment von Herrn Seeley zum Thema engstehende und alleinstehende Beuten. Der Herr Büchler hat das ja auch gerade in seiner Vortragsreihe bei der National Honey Show zitiert (26:13 min).


    Die Erkenntnisse dort stellen doch ein anderes Bild da oder? Verflug und Räuberei müsste/hätte doch dort genauso passieren können/müssen und man sieht an den Ergebnissen doch aber, dass der Einfluss der Völker mit der Entfernung arg abnimmt.

    Gibt es da noch mehr Studien oder auf was basieren die oben genannten Zahlen.


    Danke.


    me.

    Eine Sache habe ich noch nicht ganz verstanden:


    Wenn man im August anstelle von AS Varromed benutzt oder im September nachfolgend der AS Varromed benutzt, kann man dann im Dezember trotzdem noch Oxalsäure träufeln oder ist man dann bei sprühen (Milchsäure oder Oxalsäure) oder sogar bedampfen?


    Ich las hier im Forum das man nur einmal im Jahr OX-lastige Produkte träufeln sollte.


    me.

    Hui hier geht es ja wieder gleich hoch her. Also so als Anfänger hat man eigentlich fast keine Lust zu fragen bzw. sich zu äußern, weil es immer wieder auf das Gleiche hinausläuft. Von außen betrachtet wirkt das manchmal so ein wenig wie Herr Lindners Ausspruch: "…Das ist eine Sache für Profis." Lernt ihr erstmal und dann dürft ihr mitreden. Meiner Meinung nach unnötig.


    Doch nun zurück zu deinen Fragen:

    Also ich habe mich für zwei Segeberger Beuten entschieden. Ich wohne in Ostholstein und dein Post ist sehr ähnlich zu meinen Gedanken. Die Links die du gefunden hast, habe ich auch schon durch ;-) Nach meinem ganzen Research hatte ich auch viele Ideen im Kopf, was ich im Bereich Beuten gerne alles ändern möchte. Aaaaber ich habe mich dazu entschieden jetzt erstmal mit dem hiesigen Standard zu imkern und die grundlegende "Arbeitsschritte" wirklich gut zu lernen. Danach werde ich anfangen die Sachen zu hinterfragen. Ich erhoffe mir davon, dass ich meine Veränderungen dann auch wirklich bewerten kann und auch besser verstehen werde, ob diese Veränderungen überhaupt einen positiven Effekt haben oder einfach nur anders sind.


    Da du ja Skandinavien erwähnst: Schau dir mal die dänische Trogbeute an. Eine isolierte Holzbeute.

    http://www.nordbiene.de/home/122.html?task=view

    Bei Youtube und Google nach Trugstader suchen. Da findest du noch mehr Bilder und auch eine Selbstbauanleitung.


    Ich persönlich könnte mir vorstellen, die in DNM umzubauen und die innere Holzisolierung gegen Schilfrohrplatten (wie bei der Schilfrohrbeute) auszutauschen. Man könnte somit weiter die verschiedenen Magazin Betriebsweisen verfolgen, man hätte natürliche Materialien und Isolierung, man könnte Herrn Schiffers Behauptungen zum Thema Bücherskorpion selber überprüfen und man hätte im Garten eine schicke Beute.


    Aber wie gesagt erstmal werde ich in Styropor mit offenen Boden und vielleicht noch einem Klimadeckel die ersten Jahre das Imkern lernen.


    Viel Erfolg und Grüße nach Bremen


    me.