Beiträge von meikel

    Ich füttere meinen Sauerteig immer alle 7 Tage. Meistens am Donnerstag, weil man dann am Freitag einen ziemlich aktiven zur Verfügung hat.


    Füttern läuft so:


    50g Mehl mit 50g Wasser(warm) und einem Teelöffel Sauerteig aus dem Kühlschrank ordentlich verrühren. Dann markieren wie voll das glas ist und wann man den angesetzt hat. Dann in der Küche solange stehen lassen bis er sich fast verdoppelt hat. Dann ab in den Kühlschrank.

    Nach 7 Tagen geht das Spiel wieder von vorne los.


    Wenn man backen möchte bedient man sich an dem Sauerteig im Kühlschrank.

    Jedem der sich für das Thema interessiert möchte ich das Buch von

    "Lutz Geissler Das Plötz - Prinzip Brot Backen in Perfektion"

    ans Herz legen.

    Der Hartmut hat es gerade auf seine Wunschliste gesetzt:):)

    Also, wer keine Spenderbiene ist, kann dem Hartmut was gutes tun:thumbup:


    Wer wirklich Lust auf Brot backen hat, dem empfehle ich das Buch. Ich würde mit der Hefe Variante anfangen, weil man da das Grundprinzip viel besser versteht. Ich dachte ja früher Brot backen bedeutet Rezept raussuchen, Teig kneten, Teig gehen lassen und dann ab in den Ofen. Falsch.

    Und wie das richtig geht und man es auch noch in den Arbeitsalltag integrieren kann erklärt das Buch. Nachdem man also weiß was Dehnen&Falten heißt und was ein Vorteig ist und warum man ein Kochstück braucht, kann man sich gerne an die Plötzblog Rezepte machen und auch den Sauerteig in Angriff nehmen.

    Kann das jedem nur ans Herz legen. Wir backen sehr regelmäßig und es ist schon was gutes wenn man vor dem Brotregal steht und so eine grobe Einschätzung hat, welches Brot wie gemacht wurde.


    me.

    Nur der Vollständigkeit halber, falls auch noch jemand einen Berechnungstipp braucht:


    Zitat

    Da 100 frische Bienen ca. 10 g wiegen, erhält man den prozentualen Befallsgrad, indem man die Milbenzahl durch das Gewicht der Bienen teilt und mit 10 multipliziert. Also bei z. B. 38 g Bienen und 9 durch Auswaschen ermittelten Milben:19/38×10 = 2,4 %


    Quelle: http://www.kiv-bochum.de/bilder/07_11Binder-Befallsprobe.pdf


    In dem PDF ist auch noch mehr erklärt aber das kann sich dann ja jeder selber durchlesen. Das wird sonst zu offtopic.


    me.

    Dann mit CO2 betäuben und schütteln. Anschließend die abgefallenen Milben zählen und dann Prozentrechnung. Wie viele Milben auf wie vielen Bienen: Milben/Bienen*100

    ach sooooooooo. Die Prozentangaben beziehen sich auf das Verhältnis Mengen der Milben zu Mengen der Bienen im CO2 Becher. Das ist ja easy.

    Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es die gleichen Angaben sind für die Puderzucker Methode oder?


    me.

    Eine kurze Frage:


    Was bedeuten die % Angaben? Also was bedeutet 1% Befall? 100 Varroen auf 10.000 Bienen? Wieviele Milben sind das pi mal Daumen in dem CO2 Becher Mitte Juni?


    me.


    PS: 1000 Dank für den tollen Beitrag luffi Sehr sehr hilfreich das so in kompakter Form mal vorgesetzt zu bekommen.

    Ja, in manchen Situationen magst du Recht haben. Wie eng die Bienen stehen dürfen, damit der Verflug minimiert ist, müsste man dann noch ermitteln

    Habe die Stelle in dem Podcast wiedergefunden:

    https://overcast.fm/+KZx_lJJJ0/3:16:52

    Aber eigentlich bedeutet das, dass die meisten Situationen, in denen wir in unseren eigenen Völkern, unerwartet viele Milben finden und die wir dann auf Reinvasion, also dem Zusammenbrechen von Nachbars Völkern zuschreiben, gar nicht darauf zurückzuführen sind.

    Genau darauf wollte ich hinaus. Danke.


    Vielleicht wäre folgender Tipp ( https://overcast.fm/+KZx_lJJJ0/3:18:34 ) für einige Hobbyimker ja wirklich umsetzbar. Bei Neulingen wie mir sieht man immer schnell, dass zwei drei Beuten dann auf dem Bock nebeneinander stehen, obwohl man die im Garten auch durchaus auseinanderstellen könnte. Mir war nicht klar, dass das positive Effekte haben könnte.


    Jetzt wirds aber offtopic. Also ich melde mich ab und lese wieder aufmerksam mit. Danke für die ganzen Infos.


    me.

    Vielen Dank Ludger.


    Soweit kann ich das Nachvollziehen und stimme dem auch zu.


    Den letzten Absatz finde ich aber spannend. Dann würde das doch eigentlich bedeuten, das wenn man seine Beuten eben nicht engstehend hat (was eng heißt gilt es dann noch zu definieren*) dann würde eben auch die Räuberei fast egal sein, weil es eben ja nur das eine räubernde Volk betrifft. Also im schlimmsten Fall hat der untätige Nachbar mit dem eingegangen Volk ein weiteres in den Abgrund gezogen aber nicht gleich die ganze Umgebung. (Ist natürlich trotzdem unnötig)


    me.


    *Bei dem Bienenpodcast gab es ja den Vortrag von Herrn Seeley zum nachhören und wenn ich mich recht erinnere sprach er davon das man ab 25m Abstand einen Effekt sieht und man so ab 40m es viel besser wird. Herr Büchler spricht oben von 70m. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen Gartenimker seine 2 Völker lieber auseinander zu stellen als eng nebeneinander.

    Bitte, klar und auch für mich verständlich: Wie weit verbreiten die abfliegenden Bienen ihre Varroen bevor sie sterben?

    Hier kann man von einem Radius von 1,5-2 Km ausgehen. Es spielt dabei auch kaum einen Unterschied, ob das zusammenbrechende Volk, nun 10 Meter oder 1500 Meter entfernt steht.

    Anfängerfrage:

    Es gibt ja dieses Experiment von Herrn Seeley zum Thema engstehende und alleinstehende Beuten. Der Herr Büchler hat das ja auch gerade in seiner Vortragsreihe bei der National Honey Show zitiert (26:13 min).


    Die Erkenntnisse dort stellen doch ein anderes Bild da oder? Verflug und Räuberei müsste/hätte doch dort genauso passieren können/müssen und man sieht an den Ergebnissen doch aber, dass der Einfluss der Völker mit der Entfernung arg abnimmt.

    Gibt es da noch mehr Studien oder auf was basieren die oben genannten Zahlen.


    Danke.


    me.

    Eine Sache habe ich noch nicht ganz verstanden:


    Wenn man im August anstelle von AS Varromed benutzt oder im September nachfolgend der AS Varromed benutzt, kann man dann im Dezember trotzdem noch Oxalsäure träufeln oder ist man dann bei sprühen (Milchsäure oder Oxalsäure) oder sogar bedampfen?


    Ich las hier im Forum das man nur einmal im Jahr OX-lastige Produkte träufeln sollte.


    me.