Beiträge von Violaker

    • Tag X – 7: Brutwaben in den Völkern durch Mittelwände ersetzen, eine Wabe mit möglichst viel offener Brut zentral im Brutnest belassen, viel dünnes Futter reichen. Optional: Brutsammler erstellen.
    • Tag X: Bann-/Fangwaben vernichten, Oxalsäure-Behandlung, nochmals viel dünnes Futter reichen.
    • Optional: Tag X + 14: Brutsammler auf Mittelwände + 1 Bann-/Fangwabe setzen, viel dünnes Futter reichen, Brutwaben vernichten.
    • Optional: Tag X + 21: Bann-/Fangwabe des Brutsammlers vernichten, Oxalsäure-Behandlung, nochmals viel dünnes Futter reichen.

    Müsste doch problemlos klappen? :) Die Königin musst Du beim ganzen Prozedere übrigens nicht suchen. Die Brutwaben werden abgeschüttelt, bevor sie entnommen werden. Ein paar wenige Bienen (max. 30%) dürfen darauf verbleiben, aber spätestens da würdest Du auch eine ungezeichnete Königin entdecken … Hoffe ich. ;)

    Genial!!! Vielen Dank! So müsste das wirklich klappen. Das ist dann im Prinzip die Methode, die Ralf Sester irgendwann im April erklärt hat, gell? 😉 Bist du zufällig der Schweizer Imker, der auch beim Jubiläums-Meeting dabei war? Ich habe nur zugehört.

    Das Video von der TBE habe ich mir grade nochmal angesehen - zwar auch schon letztes Jahr, aber dann doch irgendwie anders gemacht. Mist!


    Und jetzt gerade kapier ich es erst... Rase = Ralf Sester. Oje, das hat lange gebraucht... 🤭

    Vielen Dank für den Tipp! Kleingartendrohn : richtig tolle Beschreibung.

    Bin allerdings ein bisschen gefrustet, weil ich letzten Sommer schon einmal eine ganz tolle Aktion mit meinen Kunstschwärmen, neuen Königinnen usw. hatte, die dann ja scheinbar gründlich schief ging. Ob ich mich da nochmal an sowas Kompliziertes wage🤨 Mal sehen.

    Ihr habt mich auf jeden Fall wieder arg motiviert, wo ich doch schon überlegt habe, Ende des Jahres das Handtuch zu schmeißen...

    2. Welche Behandlung dieses Volk im Sommer erfahren hatte ?

    Die sog. Re-Invasion kommt übrigens meist von innen. ;)

    Also die Rede ist von zwei Völkern:

    • Nummer 1: Normal durchbrütendes Volk, 2 mal Blockbehandlung OS
    • Nummer 2 (das mit dem Spechtloch) : War ein nach dem Schleudern erstellter Kunstschwarm, der danach mit Milchsäure behandelt wurde und dann als es natürlichen Milben-Totenfall gab, noch einmal eine Blockbehandlung bekommen hat.

    Bei beiden habe ich vor der ersten Behandlung nicht nach dem Milben-Fall geschaut. Milben Probe erfolgte mit Windel.

    Also, die Empfehlung ist dann die (Danke swissmix für die sehr nützliche und lehrreiche Erklärung) :

    • Früher anfangen mit der Behandlung (irgendwie fehlt mir da die richtige Strategie, wie ich das mit Füttern - Adam's Fütterer, der bei der Behandlung im Weg ist - und Urlaub - wegen schulpflichtiger Kinder eher Mitte bis Ende Juli - hinbekomme; das war auch vorletztes Jahr schon ein Problem).
    • Am besten TBE (ich würde das auch gerne mit der Bannwabe machen, hatte aber schon letztes Jahr ein riesiges Theater, weil ich einfach unfähig bin, im vollbesetztem Volk die zum Teil leider ungezeichnete Königin zu finden! Und die braucht man einfach definitiv dazu...)
    • Behandlung würde ich dann eher erstmal mit As machen, wenns vom Wetter geht, und dann eine evtl. Nachbehandlung mit OS.

    Nun, dann hoffe ich mal das Beste und danke euch allen für eure guten Tipps!

    Anfang August.

    Nach der ersten Fütterung sind wir nämlich tatsächlich noch in den Urlaub gefahren (naja, so richtig nicht - Corona lässt grüßen ;-)).

    Aber sagt mal: Mit AS kann man ja auch nicht jederzeit behandeln. Letztes Jahr war es doch so heiß, dass ich mir nicht vorstellen kann, wann das funktioniert hätte. Wie macht ihr das vom Timing her?

    Wann hast du denn die Blockbehandlung gemacht?

    Die erste Blockbehandlung im August und dann als ich am 20. September 5 natürlichen Milben-Totenfall am Tag hatte noch einmal. Am Schluss gab es keinen Milben-Fall mehr.

    Lies mal hier im IF über die totale Brutentnahme (TEB) - es gibt unzählige Beiträge dazu.

    Das andere Volk (Spechtloch😉) war ein Kunstschwarm also "totale Brutentnahme" und selbst da waren im Herbst noch/wieder Milben drin.

    Zuerst einmal ganz herzlichen Dank für eure Hilfe! Es ist wirklich wahnsinnig, dass sich so viele Imker mit unseren Anfängerproblemchen beschäftigen. Ganz toll!


    Habe mir das jetzt nochmal in Ruhe angesehen und durchdacht. Es sind tatsächlich Drohnen-Zellen - zwar irgendwie relativ flach, aber in Ruhe betrachtet eindeutig. Das Weiße ist auch tatsächlich Zucker. Ist dann wohl wirklich so, wie ihr vermutet: Sommerbehandlung hatte nicht den durchschlagenden Erfolg, Königin und Großteil des Volks an Verroa eingegangen. Im Nachhinein betrachtet denke ich auch, dass ein anderes Volk (das mit dem Spechtschaden Eisvogel), dann nicht einfach die Königin irgendwie verloren hat, sondern auch an Verroa verendet ist. Also Niederlage auf ganzer Linie!

    Auch auf die Gefahr hin, einen Shitstorm heraufzubeschwören, will ich ehrlich sein: Ich habe nicht mit As behandelt, sondern mit OS verdampft. Wirklich sehr gründlich (2 Phasen mit 3-Tage-Abstandsbehandlungen) bis keine Milben mehr gefallen sind. Ich wollte möglichst bienenschonend behandeln. Nun stellt sich heraus, dass gerade dieser bienenschonenden Behandlung die meisten Bienen zum Opfer gefallen sind. Beschämend! Unabhängig davon habe ich aber auch schon überlegt, diesen Sommer wieder AS zu verwenden, da der Aufwand, wenn man es gründlich macht, doch wirklich sehr hoch ist - 7 mal alle drei Tage... und das dann in meinem Fall 2x.


    Nun meine - etwas philosophische - Schlussfolgerung auch aus anderen Situationen: Wenn man keinen Imker-Paten hat (habe ich leider nicht), der einen die ersten Jahre begleitet, findet man in Internet und Büchern einfach zu viele Anregungen. Als Anfänger will man alles möglichst gut und perfekt machen und sollte sich aber eigentlich eher mit den Basics beschäftigen. Der Schnickschnack kann dann später kommen.

    Sehr frustrierend, vor allem weil nun wirklich zwei Bienenvölker in Mitleidenschaft gezogen wurden...

    Sorry, für die späte Antwort.

    Ein Bild habe ich noch ("schlüpfende" Bienen).

    Das Volk war eigentlich letztes Jahr sehr, sehr stark. Hatte auch relativ viel Verroa, aber nach der Sommerbehandlung normal wenig. Irgendwie bin ich von Futterabriss ausgegangen, weil eben Futter in den Randwaben - aber eben nur dort - da war und nur eine Handvoll Bienen. Auch keine Brut. Letzteres ist dieses Jahr aber scheinbar nichts besonderes. Auch die anderen sind meist nochmal aus der Brut gegangen, weil es so lange, so kalt war.


    image0-3.jpeg

    image0-2.jpegLiebe Forums-Mitglieder,

    Ich habe hier ein Volk, das wahrscheinlich verhungert ist (nur noch wenige Bienen, einige Tote mit Kopf in Zellen). Eigentlich ist noch genug Futter da, aber ich glaube trotzdem, dass es sich um Futterabriss handelt. Ich habe leider, weil es immer so kalt war, nur einmal Ende Februar kurz reingeschaut und sonst immer nur von außen angehoben.

    Ich bin mir nun aber unsicher, was ich mit den verbleibenden Bienen mache. Ich zögere etwas, sie ins Nachbarvolk zu schlagen. Könnte ja auch ein Virus gewesen sein. Es gibt nämlich auch diese Zellfelder (siehe Bild, auf dem Kopf stehend). Sind das einfach nur vertrocknete Larven? Kennt das jemand?

    Danke für eure Hilfe/Erfahrung

    Hallo,

    Ich habe am Mittwoch ein Volk überprüft, das mir immer etwas leicht vorkam. Leider musste ich feststellen, dass genug Futter im Volk war, aber nur wenig Bienenmasse und vor allem keine Brut, keine Königin! Keine Schäden an den Waben o. Ä.

    Nun habe ich entdeckt, dass im Griffloch der Beute ein Loch ist, ca. 1 cm groß. Das Loch ist ausgefressen, aber nicht von einem großen Tier, sondern eher irgendwie von einem Insekt o. Ä. Bild ist leider nicht so wahnsinnig gut.

    Weiß jemand, was das gewesen sein könnte? Kann es u. U. etwas mit der fehlenden Brut/Königin zu tun haben?

    Würde mich freuen über erfolgreiche Imker-Detektive ;-)

    Kerstin

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    Ich habe nur noch eine ganz schnell zusammengezimmerte Beute, die ziemlich löchrig ist ... Aber eigentlich muss ich die ja nur einen Abend stehen lassen, bis alle "im Kasten" sind ... Ist wahrscheinlich wirklich die beste Methode.


    Danke für die Hilfe. Ich werde dann mal grade in die Werkstatt gehen ;-)

    Danke für den Tipp mit dem Wasser! Das ist im Fall der Fälle sicher hilfreich.


    Ich habe ja leider noch keine an dem neuen Standort (der auch leider nicht so ganz 3 km weit weg ist), deshalb geht das "überkreuz" nicht.


    Mache eigentlich Kunstschwärme (das war mit "in die neue Beute einschlagen" gemeint), halt eben gleich in die Beute nicht in die Schwarmkiste. Sorry, war etwas missverständlich.

    Liebe Imkerprofis,


    ich musste vor einer Weile eine kleine Standortänderung eines meiner Völker durchführen (ca. 50 Meter). Obwohl ich es nachts gemacht habe und auch Blätter vor das Flugloch gelegt habe, haben einige Flugbienen es nicht kapiert und sammelten sich am nächsten Tag verzweifelt am alten Platz. Auch mit dem Aufstellen einer neuen Beute am alten Platz konnte ich sie nicht wieder einsammeln, weil sie dann abends immer wieder weg waren. Sehr schade ...


    Nun plane ich am Wochenende bei zwei Völkern (ein Jungvolk - das von oben - und ein Wirtschaftsvolk) eine TBE mit gleichzeitiger Umweiselung und Honigentnahme. Ich hatte vor, die beiden Völker in die neue Beute einzuschlagen (muss noch Königinnen suchen, deshalb dies durch ein Absperrgitter) und dann mit der gekäfigten Königin für zwei Tage in den Keller zu bringen. Dann sollte eines an einen neuen, eines an den alten Standort (Ausfresskäfig dann geöffnet). Die Brutscheune wollte ich auch wegbringen. Nun wird es bei der Aktion jede Menge fliegende Bienen geben, die nicht mit im Keller landen. Ich habe Angst, dass ich wieder viele vereinsamte Arbeiterinnen erzeuge, die nicht wissen wohin sie sollen.

    Sollte ich vielleicht die Brutscheune an den alten Standort stellen? Reicht das? Aber: Eigentlich wollte ich nur eine einzige Brutscheune machen (mit einer der alten Königinnen in einer Fangwabe, als Reserve falls was mit den neu zugesetzen schiefgeht), habe aber zwei Standorte.


    Was kann man tun, um die vielen einsamen Flugbienen einzusammeln? Gibt es da Patentrezepte?

    Wäre für Ratschläge sehr dankbar.


    Viele Grüße

    Kerstin

    (aktuell 3 Völker, Dadant)

    hat es doch in #3 beschrieben!

    Sorry, habe mal wieder vergessen zu aktualisieren und dann ohne Sicht der Antworten auf die Ausgangsfrage geantwortet ;-)


    Eine Frage zu:

    3. Du entnimmst dem HR eine möglichst volle Wabe und steckst die in den Brutraum ganz an die Wand,

    Warum muss ich diese Honigwabe entnehmen? Einfach damit sie aus dem weg ist?


    Und noch eine: Was heißt "Schneid so, das die reinen Stifte geradeso wegfallen."?