Beiträge von joroehr

    Ich habe nun die zwei Bruträume auf einen eingeschränkt und tatsächlich kein Problem mehr mit Schimmel. Offensichtlich war es die fehlende Bienenmasse. Ich werde die Böden jetzt so belassen.


    Vielen Dank für eure Hinweise!


    VG


    Johannes


    Bei welcher Methode erhalte ich mit der höchsten Wahrscheinlichkeit starke Völker für den Winter?

    Ähnlich wie TUB kannst Du im Juli nach der Linde einfach eine Totale Brutentnahme (TBE) machen und zwei Brutsammler anlegen, diese gg. Milben behandeln und sich eine Königin ziehen lassen.

    Würdest du mir der Brut aus jedem Volk metals zwei Völker anlegen?

    Warum möchtest du jetzt die Ableger machen? Mehr Völker oder stärkere Völker?


    Ich möchte nächstes Jahr dann mit mehr Völkern ins Bienenjahr starten. Da der Honigeintrag nicht so glücklich verlaufen ist, lege ich aktuell keinen großen Wert auf den Honig, bin aber auch nicht traurig, wenn noch etwas Spättracht eingetragen wird.


    Ursprünglich wollte ich mit der Ablegerbildung wie oben beschreiben erreichen, dass ich die beiden Wirtschaftsvölker weiter arbeiten lassen kann und nebenbei zwei Ableger bilde.


    Eure Tipps würde ich wie folgt sortieren:


    Sofort:

    Mit neuen Königinnen: Kunstschwarm

    Ohne neue Königin: Kö-Ableger/Flugling/Ableger


    Nach der Spättracht:

    Teilen und Behandeln


    Bei welcher Methode erhalte ich mit der höchsten Wahrscheinlichkeit starke Völker für den Winter?

    - Auf Oxalsäurebehandlung verzichte ich jetzt wegen dem konsequenten Drohnenrahmenschneiden (und lege es auf den Winter mit AS wenn nötig)

    Wenn du jetzt mit Brutwaben ein neues Volk zusammenhängst mußt du auch behandeln. Mach lieber einen oder zwei Kunstschwärme. Ob das mit der Nachschaffung gut ist und ob es überhaupt klapp kommt noch dazu. Im Winter AS war sicher ein Tipfehler?


    Du hast Recht. Für den Winter meinte ich die Oxalsäure zum Träufeln. Wäre nach den vier Wochen der richtige Zeitpunkt, um mit der Oxalsäure zu besprühen?


    Wo siehts du das Risiko mit der Nachschaffung?

    Hallo zusammen,


    dank dem Hinweis von rase möchte ich die Gelegenheit nutzen und Ableger bilden. Da ich noch nicht sonderlich viel Erfahrungen habe, würde ich mich über Feedback zu meiner Vorgehensweise sehr freuen!


    Kurz zur Situation:


    Ich habe aktuell zwei Völker, die ich kurz vor der lokalen Kirschblüte in 73663 bekommen habe. Anschießend war das Wetter auch nicht sonderlich toll, weshalb die Honigräume fast unberührt geblieben sind und teilweise Schimmel auf den Rähmchen ist. Ich möchte nun die Gelegenheit beim Schopfe packen und direkt Ableger fürs nächste Jahr bilden. Ich arbeite auf Zander und die Völker sehen wie folgt aus:


    Volk 1:

    HR

    5 Mittelwände

    2 Leerwaben

    3 Honigwaben - sehr wenig Honigeintrag bis jetzt


    BR

    Randwaben jeweils mit Nektar und ordentlich Polleneintrag

    Nach den Randwaben jeweils Drohnenrähmen - bereits zwei mal geschnitten diese Saison und wieder bestiftet

    6 Bruträhmchen mit Brut in allen Stadien und leichten Futterkränzen


    Volk 2:

    HR

    6 Leerwaben

    4 Honigwaben - zwei Waben guten gefüllt mit Honig; zwei mit etwas Honigeintrag und etwas Polleneintrag


    BR

    Randwabe jeweils mit Nektar und ordentlich Polleneintrag

    Drohnenwabe mit Drohnenbrut in allen Stadien - mehrmals schon geschnitten dieses Jahr

    7 Brutwaben mit Brut in allen Stadien

    1 Mittelwand als Randwabe


    Die Bienen beginnen durchzuhängen und ein Spielnäpfchen habe ich heute auch gebrochen. Es scheint also Schwarmstimmung aufzukommen


    Mein Plan sieht jetzt wie folgt aus:

    Ich möchte bei Volk 1:

    2 Brutwaben mit jüngster Brut

    eine Futterwabe vom Rand und

    zwei Mittelwände in eine Leerzarge packen.

    Dazu würde ich 5 kg Futterteig in einer Futtertasche dazugeben und es ohne weiteres Trennschied für 4 Wochen in Ruhe lassen und an einen anderen Ort verbringen.


    Ich möchte bei Volk 2:

    3 Brutwaben mit jüngster Brut

    eine Pollenbrett und

    2 Mittelwände in eine Leerzarge packen.

    Dazu würde ich 7 kg Futterteig in einer Futtertasche dazugeben und es auch ohne weiteres Trennschied für 4 Wochen in Ruhe lassen und an einen anderen Ort verbringen.


    Zudem:

    - Die Fluglöcher enge ich stark ein.

    - Ich fege noch junge Bienen von den Drohnenrähmchen mit ein.

    - Nach den vier Wochen dann Stück für Stück die Waben erweitern.

    - Die Königen zeichne ich dann nach den vier Wochen.

    - Auf Oxalsäurebehandlung verzichte ich jetzt wegen dem konsequenten Drohnenrahmenschneiden (und lege es auf den Winter mit AS wenn nötig)

    - Nach den vier Wochen bringe ich sie zurück an den Ort der anderen Völker


    Habe ich an alles gedacht?


    Vielen Dank für eure wertvollen Hinweise!


    VG


    Johannes

    Ja nu, wir haben noch sieben Tage bis zur Sonnenwende und Deine Kisten schimmeln und der HR ist bienenleer.


    Steck Deine Energie in gute Bienen. Mach ein paar Ableger aus dem Volk und gönne Dir gute Königinnen. Unbegattet sind die nicht teuer, und die erledigen Deine Probleme. Geschickt gemacht, ist auch Deine Varroa-Sommerbehandlung damit erledigt. Honig erntest Du heuer damit eh keinen mehr.

    Ich hatte eigentlich noch auf die Spättracht gehofft.


    Ist diese Hoffnung vergebens?

    Kannst du mal Fotos machen? Von außen und innen? In welchem Umfeld stehen die Beuten? Nutzt du DNM

    Die Beuten stehen an einem Hang mit einer Hecke im Hintergund. Ich arbeite in Zander. Mit meinen Liebigbeuten und dem offenen Boden habe ich keine Probleme. Fotos habe ich gerade nicht zur Hand.

    Das Volk besetzt ca 14 Gassen in 2 BR und führt in 9 Waben Brut auf beide BR verteilt. Der Honigraum, mit Gitter getrennt, wurde noch nicht angenommen und führt den Schimmel auf den Rähmchen. Auf den Rähmchen habe ich Gaze und genug Platz zum isolierten Deckel.

    Hallo zusammen,


    ich habe einige Heroldbeuten mit geschlossenen Hochböden übernommen. Leider bildet sich im oberen Brutraum/Honigraum Schimmel. Der Einsatz eines Lüftungsgitters bringt minimal Abhilfe.


    Ich wollte nun den geschlossenen Boden gegen einen Gitterboden austauschen.


    Hat jemand Erfahrungen damit? Wieviel Platz würdet ihr im Boden zur Oberkante empfehlen?