Beiträge von Apfeltasche

    Hallo zusammen,


    wegen eines privaten Umzugs dürfen auch die Bienen mit umziehen und neue Gegenden erfliegen. Leider habe ich im vergangenen Jahr kein Gesundheitszeugnis mehr eingeholt, sodass das jetzt vor dem Umzug fällig wird. Wegen der Jahreszeit habe ich von mehreren Altimkern / Paten zwei Meinungen gehört:


    Meinung 1: Der Winter ist die beste Jahreszeit für den Umzug. Kein Flugverkehr, die Bienen fliegen sich danach eh neu ein. Probenziehung für das Gesundheitszeugnis geht schnell und ist, sofern es nicht zu kalt wird, als einmalige Störung im Volk vertretbar.


    Meinung 2: Zurzeit sollte kein Umzug stattfinden. Die Probenziehung für das Gesundheitszeugnis stört den Bien erheblich, er muss viele Ressourcen aufwenden, um danach das Beutenklima wieder herzustellen. Außerdem ist ein Umzug im Winter nicht ungefährlich: Wenn durch die Erschütterungen die Wintertraube auseinander fällt, kann es sein, dass die Bienen nicht wieder zurück in die warme Wintertraube kommen. Daher lieber bis zu den wärmeren Tagen Anfang März warten.



    Wie seht Ihr das? Was sind eure Erfahrungen? Bin gespannt auf einen Austausch!

    Die Datenschutz- und Cookie-Notifications sind heutzutage seit der neuen DSGVO Pflicht, sie teilen uns nur mit, was im Hintergrund sowieso schon seit Jahren passiert. Vom daher finde ich diese Entwicklung nicht nachteilig, weil nun immerhin aufgeklärt wird.


    Dass Forenbetreiber in ihrem Angebot (das auch Zeit und Geld kostet) Werbung gestatten und damit etwas nebenbei verdienen, finde ich legitim.


    Ich schätze dieses Forum hier sehr, dafür nehme ich die Werbung gern in Kauf. Zumal es auch keine kostenlosen werbefreien Alternativen gibt.


    Insofern finde ich es nicht nötig, dass sich der Administrator hier dazu rechtfertigen muss.


    Die Cookie-Einstellungen hier sind deutlich umfassender als normal, was durchaus irritieren kann. Aber damit ist der Administrator rechtlich auf der sicheren Seite.


    Nachtrag:


    ERB1 (WV nach TBE) macht sich gut. Alte Kö hat wieder schöne frische Brut angelegt.


    ERB2 Königin ist auf den Waben unterwegs. Vertraue darauf, dass sie das Volk in Überwinterungsstärke kriegt.


    ERB3 der Brutsammler ist ziemlich traurig, von außen kommen auch regelmäßig Räuberbienen. Werde morgen mit Puderzucker testen, woher die Räuber kommen. Sofern von meinem Stand, muss ich die Kiste notfalls umstellen. Um die traurigen Bienen zusammenzuhalten bekommt die ERB3 noch eine Jungkönigin, im Zweifel auch nur zum Zwischenparken.

    Die leeren / ausgekratzten Rähmchen einfach hinter das Einengschied hängen. Dann wird alles sauber gemacht. Mangels Verbindung zum Brutnest werden die Waben dort nicht repariert.


    (Sidefact: Dadurch war mein ERB-Volk (siehe oben) spitz auf Honig und hat sich die Reste aus dem Brutsammler geholt. Hab damit quasi die Räuberei proviziert. War ein #fail)

    Hallo zusammen,


    brauche mal euren Rat.


    Habe letzte Woche bei meinem ERB-Wirtschaftsvolk eine TBE durchgeführt und gleichzeitig Honig geerntet. Sind ca 10kg geworden, plus nochmal ca 2kg, der in den Brutwaben verblieb.


    Was mir bei der TBE direkt auffiel, war, dass zwar noch recht viel verdeckelte Brut vorhanden war, aber kaum erkennbare offene Brut. Als hätte die Königin zur Sommersonnenwende bzw Anfang Juli aufgehört zu brüten.


    Mittlerweile sind alle gegebenen Rähmchen/MW wieder ausgebaut, es werden auch viel Pollen und Vorräte eingetragen. Auch die alte Kö läuft über die frischen Waben. Nur kann ich (eine Woche nach TBE) noch keine frische Brut sehen.


    Frage daher: Würdet Ihr noch warten auf eine neue Eilage? Könnte es sein, dass die Kö tatsächlich trotz Platz und Pollen ihre Bruttätigkeit so stark runtergefahren hat? Oder ist sie vielleicht alt und sind ihre Vorräte verbraucht? (ist aus einem 2018er Naturschwarm, Kö also vmtl aus 2017). Vielleicht jetzt lieber noch umweisel ?


    Der aus der TBE gebildete Brutsammler hat übrigens nicht richtig funktioniert. Keine Nachschaffungszellen gebildet (scheinbar keine frische Brut, siehe oben) und dann noch einer Räuberei zum Opfer gefallen. Mittlerweile sind nur noch ca 200 traurige Bienen im Brutsammler. Überlege, ihn aufzulösen. Kann mir nicht vorstellen, dass die Brut noch fertig wird.


    Außerdem noch am Stand ein ERB-Ableger aus diesem Jahr. Hatte eine Zuchtkönigin bekommen, läuft grds auch gut, viele Vorräte, wird auch noch viel Pollen eingetragen. Aber auch hier konnte ich bei Durchsicht gestern keine frische Brut erkennen. Die gezeichnete Kö konnte ich auch nicht entdecken. Hatte Angst, dass hier eventl auch etwas geräubert wurde und die Kö dabei drauf ging, aber Nachschaffungszellen gibts aber auch keine.


    Das stimmt mich ratlos.


    Die Magazinbeute ist noch durchgehend (keine TBE) in Brut.



    ERB1: Wirtschaftsvolk mit mehrjähriger Kö. TBE letzte Woche durchgeführt, Waben wieder aufgebaut. Kö vorhanden, aber augenscheinlich keine frische Brut. Pollen wird in großen Mengen eingetragen.


    ERB2: Starker Ableger aus Mai. Bis vor zwei Wochen war noch eine Kö da. Verdeckelte Brut vorhanden, keine frische Brut erkennbar. Kö nicht auffindbar. Keine Nachschaffungszellen. Volk aber ruhig (wirkt weiselrichtig, nur ohne Brut).


    ERB3: Brutsammler aus erb1. Augenscheinlich keine offene Brut mitgenommen, daher keine Nachschaffungszellen. Hat einige Tage Räuberei hinter sich, Bienen stark dezimiert. Bienen unruhig (hoffnungslos weisellos).


    Was meint Ihr? Auf das Bild „Polleneintrag“ vertrauen und hoffen, dass die ERB-Kö‘s wieder in Eilage gehen? Oder Umweiselung vorbereiten?


    Und würdet Ihr den Brutsammler nochmal verstärken und mit neuer Kö einen Ableger probieren? Oder lieber auflösen, einschmelzen und abfegen? Habe Zweifel, dass die verdeckelte Brut bei der geringen ansitzenden Bienenmasse noch fertig wird.


    LG

    Habe dieses Jahr bei einem Volk auch eine TBE gemacht, die Bienen saßen auch stundenlang außen an der Kiste. Am nächsten Tag gab es wieder ein normales Bild, Kiste voll besetzt und Futter wird abgenommen.


    Wonich mir nur unsicher bin: Wollte zum Umsetzen die Königin käfigen, wobei mir ein Missgeschick mit dem Fangclip passiert und die Kö raus ist. Nun weiß ich nicht, ob die Kö zurück in die Kiste gelaufen, runtergefallen oder abgeflogen sein könnte.


    Das Volk wirkt jetzt zwei Tage später aber recht normal. Auch Pollen wird eingetragen. Werde mir zum Wochenende mal anschauen, wie der Wabenbau aussieht. Hoffe, die Kö hat keinen Schaden genommen und ist munter am Werk.

    Hallo zusammen,


    hänge mich hier mit einer Zwischenfrage ein:


    Wollte zwei unbegattete Jungköniginnen, die ich erst Mitte/Ende Juli brauche, in Begattungseinheiten „parken“ und die Zeit für den Hochzeitsflug nutzen.


    Habe eine EWK und einen Kieler Kasten genutzt, beide mit einer Portion Bienen besetzt und ab in den Keller für Weiselunruhe. Nach drei Stunden habe ich den Zusetzkäfig erstmal zum Beschnuppern unter die EWK gesetzt, nach weiteren drei Stunden die Jungkönigin in die EWK gesteckt. Die Kö rannte sofort wild durch die EWK und fing an, eine Drohne, die mit in der EWK gelandet war, abzustechen. Daraufhin kamen einige Arbeiterinnen und haben versucht, die Kö ihrerseits anzugreifen. Die Jungkönigin ist zwar noch da und wird mittlerweile quasi akzeptiert, scheint aber verletzt zu sein.


    Das hat mich so erschrocken, dass ich die andere Kö noch nicht zugesetzt habe.


    Hatte sowas noch nie, sonst hat das mit den Begattungseinheiten funktioniert. Auch vereinzelte Drohnen in den Kästen waren vorher nie ein Problem.


    Jemand eine Idee, woran das gelegen haben könnte? Vielleicht falsche Zusammensetzung der Bienen für die EWK?

    Danke für eure Anregungen!


    Habe jetzt zwei Jungköniginnen organisiert, die in den nächsten Tagen hoffentlich begattet werden. Der TBE-Brutableger bekommt dann zeitnah eine der beiden Königinnen direkt hinter einem Absperrgitter als Bannwabe.


    Kurze Frage noch zum Thema "Absperrgitter": Habe jetzt mal zum testen (eigentlich nur zur Vorbereitung der Bannwabe in der TBE) ein selbst gebasteltes vertikales Absperrgitter eingehängt, um die letzten drei Waben (Honigraum / kleiner Brutnest-Rest) vor einer Neubestiftung zu schützen (Vorbereitung Honigernte). Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Bienen das ASG überhaupt nicht verstehen bzw. nicht durch passen. Habe einen Holzrahmen genommen und dort ein handelsübliches Kunststoff-ASG zugeschnitten und eingefügt (vertikale Ausrichtung der Löcher). Habe es etwas beobachtet und die Bienen sind kein einziges Mal durch das ASG gekrabbelt (es sieht für mich auch sehr eng aus, aber gut, habe noch nie mit ASG gearbeitet.


    Kann es sein, dass Absperrgitter in der ERB nur mit Metallstäben vernünftig funktionieren? Und dass man ggf. noch die Ausrichtung ändern muss?


    Oder brauchen die Bienen etwas Eingewöhnungszeit? Soll kein Dauerzustand sein, sondern eigentlich nur für Ernte und für eine TBE-Bannwabe wenige Tage im Volk sein. Aber ich will die Bienen ja nicht einsperren.

    Als Alternative:


    Eine Bannwabe nehmen, sprich die Kö auf einen Teilbereich der Waben mit Absperrgitter beschränken (entweder Bannwaben-Aufsatzgitter oder vertikales Absperrgitter).


    Die Kö kann dadurch nur auf einer bestimmten Wabe stiften (achte aber auf die Größe um keinen Legedruck zu provozieren). Wenn die Bannwabe verdeckelt ist, kann sie entnommen werden.


    Ist auch als Alternative möglich, weil die Brut außerhalb ausläuft und sich so die Varroa-Konzentration in der Bannwabe konzentriert.

    Viele Ausführungen empfehlen ja zur Erneuerung und Varroa-Bekämpfung eine TBE zum Trachtende bis spätestens 15. Juli und gleichzeitig verbunden mit dem Vorschlag, den Brutableger als neues Volk anzulegen.


    Wenn im Brutling jetzt aber Nachschaffungszellen aus jungen Larven gezogen werden, dauert es 2 Wochen bis zum Schlupf und nochmal knapp 2 Wochen bis zur Eilage.


    Wir hätten also einen Begattungsflug Anfang August. Sorge mich, ob das nicht zu spät sein könnte (je nach Wetter und Tracht könnte es ja schon Drohnenschlachten geben). Und ob ich deswegen vielleicht (weil ein zweiwöchiger Urlaub ansteht) die TBE schon in den Juni vorziehen soll.


    Wie sind eure Erfahrungen mit aus TBE Mitte Juli gebildeten Brutablegern?

    Habe gestern aus meinem ERB-Volk einen Ableger gebildet und eine junge Reinzucht-Königin zugesetzt.


    Mich plagt noch immer der Wildbau im Ursprungsvolk. Überlege nun, zum Trachtende ca. 11. Juli eine totale Brutentnahme durchzuführen und dabei alle Brutwaben, insbesondere aber die alten völlig verbauten, in einer Brutscheune zu sammeln.


    Da ich noch nie eine so späte TBE durchgeführt habe, dazu eine kleine Frage:


    Überlege aus dem durch TBE gebildeten Brutableger noch ein eigenes Jungvolk zu bilden. Der Brutableger wird ja eine Nachschaffungszelle anlegen, die nachgeschaffene Jungkönigin müsste dann ja Anfang August in Eilage gehen. Fliegen so spät noch genügend Drohnen für eine Standbegattung? Oder bietet es sich an, für diesen Zweck bereits eine Königin bereitzuhalten?


    Habe eine beim Züchter reserviert, aber die käme schon Ende Juni, entsprechend einen Monat zu früh. Meine Bienenmasse reicht u.U. nicht, für einen Monat übergangsweise noch ein "Königinnen-Übergangshotel" anzulegen.


    Wie würdet Ihr vorgehen? Einfach Nachschaffungskönigin ziehen lassen oder zu Ende Juli eine fertige Jungkönigin zusetzen (der genaue Zeitpunkt des Einsetzens wäre da schwierig, da ja auf Brutfreiheit geprüft werden soll. Es wäre also nur ca. eine Woche Zeit, in der die Königin bereit stehen müsste...).

    Hallo zusammen,


    kleine Quizfrage zum Thema Vermehrung und Ablegerbildung:


    Wir hatten über Einwabenableger und Fluglingsbildung in der ERB gesprochen, da ein Verstellen der Völker bei einer ERB ja schlecht geht.


    Nun frage ich mich, ob sich das nicht kombinieren ließe, um gleich mehrere Ableger zu bilden.


    Also: Flugling bilden, aus der ursprünglichen Beute alle Brutwaben entfernen, wenige Arbeiterbienen plus Königin plus leere Waben zurücklassen (Königin-Flugling). Dadurch gehen die Flugbienen zurück ins nun geleerte Altvolk.


    Statt nun alle anderen Waben (Brutling) in eine andere Beute umzuhängen, könnte man die Brutwaben auch direkt aufteilen, zB 4 entnommene Brutwaben -> 4 Ableger und nach eintretender Weiselunruhe direkt legende Jungköniginnen zusetzen, die auch daraus bis zum Herbst noch überwinterungsfähige Völker ranziehen.


    Wenn man noch bis Ende Mai Einwaben-Ableger bilden kann, die sich ihre eigene Königin heranziehen (16 Tage plus eine Woche bis zum Begattungsflug), müssten doch auch mehrere Einwaben-Ableger plus zugesetzter Königin Mitte Juni noch möglich sein, oder?


    Die Dadant hoch-Waben haben ja ein sehr großes Brutbrett, das dafür reichen sollte.


    Oder hättet Ihr Bedenken wegen zu starker Schröpfung des Ursprungsvolkes im Juni?


    Bekomme mehrere Jungköniginnen, aber erst Mitte Juni. Reizt mich, daraus noch Einwaben-Ableger zu ziehen und zu schauen, wie die sich mit den großen Waben entwickeln.

    Hallo zusammen,


    das Bild von letzter Woche, Drohnen mit aufsitzender Varroa, scheint nur ein Zufallstreffer gewesen zu sein. Kontrolle mit geöltem Tuch auf Diagnosebrett über eine Woche ergab 4-5 Milben/Tag.


    Das halte ich, sofern es nicht mehr wird, für Mitte Mai bei der Volksstärke und geschlüpfter Drohnenbrut noch für akzeptabel. Werde ich im Auge behalten.


    Wie empfohlen habe ich den ersten der beiden schlimmen Wildbau-Rähmchen aus dem Brutraum ans Ende des Honigraums umgehangen. Die Brut läuft langsam aus, danach kann ich den Rahmen entfernen. Am Wildbau fiel mir dann, aufgrund nun weniger ansitzender Bienen, ein Spielnäpfchen mit benachbarter Weiselzelle auf, die so perfekt in den Wildbau gesetzt war, dass ich sie vorher nicht sehen konnte. Leider hatte ich keinen Spiegel dabei, um reinzuschauen. Handykamera klappte nicht gut.


    Mir kommen hier folgende Alternativen:


    1) Angesetzte Weiselzelle, die dann nicht weiter bearbeitet wurde, nachdem ich den Rahmen aus dem BR umgesetzt hatte.


    2) Da ist in den letzten Tagen eine frische Jungkönigin geschlüpft und ich habe einen Vorschwarm verpasst.


    3) Die WZ ist noch aktiv. Konnte aufgrund der ungünstigen Lage nicht reingucken, hatte keine Spiegel dabei. Meine einen gräulichen Schimmer gesehen zu haben, aber definitiv nicht komplett mit Futtersaft gefüllt. Die Zelle fand auch nur vereinzelt von Arbeiterinnen Interesse, die mal reinguckten.


    Für mich sieht der Zelldeckel aufgeknabbert aus, also tendenziell Variante 2. Es gibt noch viel unverdeckelte Rundmaden-Brut, also muss in den letzten 6 Tagen eine stiftende Kö da gewesen sein. Eine Jungkönigin käme da nur in Betracht, wenn sie schon vor 3 Wochen geschlüpft wäre und ich deswegen auch seit Wochen vergeblich auf einen Schwarm warte. Zu dem Zeitpunkt habe ich auch die alte Kö zum letzten Mal gesehen. Frische Stifte habe ich nicht sehen können, muss da nochmal mit Taschenlampe ran.


    Was meint Ihr?



    Nichtsdestotrotz plane ich, aus dem Volk Ende Mai noch einen Ableger zu bilden. Je nachdem, wann die bestellte Zuchtkönigin abholbereit ist, entweder direkt mit zugesetzter Kö oder erstmal via Nachschaffung.