Beiträge von Apfeltasche

    Habe mir dieses Jahr einebildet, den Nachschaffungszellen grob ihr Alter ansehen zu können, sprich aus welchem Zuchtmaterial sie stammt. Kö‘s laufen ja oft im Kreis von der Mitte ausgehend bzw nach unten auf der Wabe. Hierdurch ist das Nachschaffungsmaterial unten teilweise jünger und optisch oft formschöner als kleine, mittig angeblasene Zellen. Hab mir beim Zellenbrechen auch eingebildet, zu erkennen, dass die Zellen im älteren Bereich optisch weiter entwickete Königinnen enthalten, aber daf0r kleiner sind.


    Hab jetzt nur mal Zellen stehen lassen, die damals in Bereichen mit frischer Eilage angelegt wurden.

    Hallo zusammen,


    habe letztes Wochenende auch erstmalig zwei Ableger am Stand gebildet, jeweils 3 Waben mit Königin, das alte Wirtschaftsvolk weisellos zur Nachschaffung belassen.


    Ablegerkästen zunächst für den Rest des Tages oben auf gestellt, damit die Flugbienen abfliegen können. Vor Flugbeginn habe ich die Ableger dann auf Position gestellt - leider gab es einen Tag später offensichtlich sichtbar Bienen (wenn auch nicht allzu viele), die zwischen Wirtschaftsvölkern und Ablegern hin und her flogen, also räuberten.


    Daraufhin habe ich die Ablegerkästen noch einmal, um die Räuberbienen abzuschütteln, noch einmal um ca. 20 Meter umgestellt und die Fluglöcher mit Zweigen und Blättern verdeckt.


    Nun habe ich vorhin ab 21 Uhr die Ableger in Ruhe beobachtet. Es gab -für Ableger- recht viel Flugbetrieb, aber ausschließlich von heim kehrenden Bienen. Binnen 15min startete keine einzige Biene, sodass ich davon ausgehe, dass zumindest so spät keine Räuberbienen mehr unterwegs waren und die Rückkehrer tatsächlich zum Ableger gehören. Die Wirtschaftsvölker hatten noch regen ein- und ausgehenden Flugbetrieb. Somit scheint es keinen Flugverkehr mehr zwischen Ableger und Wirtschaftsvölkern zu gehen.


    Ich würde die Ableger dann vor dem nächsten Flugbeginn auf endgültige Position bringen und die Fluglöcher dann mit Pflanzen etc. wieder gut verdecken, um ein erneutes Einfliegen zu erzwingen. Oder ist ein Standortwechsel mit Flugbienen eher schwierig?


    Noch eine Zusatzfrage: Während der eine Ableger ab 21:15 Uhr äußerlich komplett "ruhig" war, wuselte es beim anderen am Flugloch noch recht ordentlich. Neben deutlich mehr ankommenden Bienen (ist auch stärker gebildet) gab es immer auch Bienen, die im Flugloch saßen, ein Stück raus krabbelten, etwas an der Beute entlang und wieder zurück ins Flugloch liefen. Ein Abfliegen gab es nicht. Ist das (trotz Ableger) noch übliches Verhalten für Wächterbienen etc.? Oder muss ich damit rechnen, dass da doch Räuber am Werk sind?

    Hallo zusammen,


    eine kleine Frage zum Thema:


    Habe am letzten Samstag einen Einwabenableger mit angesetzter, offener Schwarmzelle (ordentlich Gelee drin, Larve/Made noch minimal klein) plus Honigwabe gebildet. Hatte die Hoffnung, der Ableger zieht die Schwarmzelle bis zum Schlupf durch.


    Da sich die Bienen nachts doch sehr stark nach oben in eine kleine Bienentraube zurückzogen (bei einer kurzen Blick-Kontrolle entdeckt), habe ich gesehen, dass auf dem unteren Teil der Wabe, also inkl der Schwarmzelle, kaum Bienen saßen. Könnte die Brut hierdurch im unteren Bereich nachts unterkühlt und kaputt gegangen sein? Jedenfalls ist die Schwarmzelle jetzt 4 Tage später wieder leer und geputzt - zurückgebaut quasi. Das wundert mich umso mehr, als dass zudem noch einzelne Stifte und jüngste, kleine Laeven sichtbar sind - das spräche dafür, dass ich die Kö versehentlich mit rübergesetzt habe - kann sie aber ums Verrecken auf der Wabe nicht finden. Zudem hab ich das Gefühl, dass sich die paar Stifte und jüngste Brut nicht mehr verändern (unterkühlt und abgestorben? Warum werden sie dann nicht ausgeräumt?).


    Im Muttervolk sind keine Nachschaffungszellen erkennbar.


    Hat jemand eine Idee?


    Überlege, den Ableger wieder zu vereinigen oder alternativ nochmal zu verstärken.

    Mich hat heute jemand gefragt der auch einen Ableger am selben Stand machen will, weil er keinen anderen Standort hat und zu meinem auch nur 1km dazwischen liegen.

    Könnten man der Räuberei aus dem Weg gehen, indem man den Ableger auf die Stelle des Wirtschaftsvolk stellt und die Position des Wirtschaftsvolkes verändert?

    Dafür würde man natürlich das Wirtschaftsvolk schwächen aber wenn man eh keinen Honig ernten mag würde das gehen oder was meint ihr?

    Würde ich exakt so vorschlagen, Königinableger.


    Den Honigraum mit neuer Zarge auf Mittelwänden am alten Standort stehen lassen und die alte Brutzarge um einige Meter versetzen.


    Aus der alten Brutzarge fliegen nun alle Flugbienen ab zum alten Standort. Hierdurch entsteht dort ein weiselloser Ableger, der (entweder aus einer dort belassenen Brutwabe) eine neue Königin zieht oder du setzt eine neue zu. Die Pflegebienen und Königin bleiben im Ableger und prägen sich dann den neuen Standort ein.

    Danke für eure Rückmeldungen.


    Mein HR besteht aus einer Ganzzarge.


    Würdet Ihr eure Empfehlungen auch für Ganzzargen-HR beibehalten?


    War mir nur unsicher, ob, wenn ich zwei Zander Ganzzargen als HR nutze, dann nicht die Einlagerung und Trocknung/ Verdeckelung eventl verzögert werden könnte, da sich die Einlagerung auf mehr Flächen verteilt (und die letzten MW im ersten HR noch nichtmal ganz ausgebaut sind).


    Das Äquivalent wäre ja, Mitte Mai vier HR-Halbzargen auf das Volk zu stellen. Das kam mir etwas zu viel des guten vor...

    Hallo zusammen,


    ich hänge mich hier mal mit einer kleinen Zusatzfrage ein:


    Ich imkere dieses Jahr erstmalig auf Zander 1-zargig mit angepasstem Brutraum.


    Normalerweise ist "Zander-Standard" ja 2 BR+ 1 HR, sprich die Völker haben zur Hochsaison 3 Zargen zur Verfügung.


    Jetzt mit 1 BR + 1 HR sieht das Volk zwar super aufgeräumt auf und läuft sehr effizient, aber die Bienen quillen natürlich, da nur 2 Zargen, quasi aus der Kiste raus. Ich überlege nun, noch einen zweiten HR aufzustellen, um dem Volk mehr Platz zu geben. Der erste HR ist bislang ca. 60% mit Nektar gefüllt.


    Wie seht Ihr das? Zander mit angepasstem Brutraum dann nur 1 HR oder mit 2 HR?

    Ich danke euch für eure Rückmeldung.


    Es bleibt beim an den Spielplatz angrenzenden Grundstück für die Völker, entsprechenden Sichtschutz baue ich auf.


    Alternative 1 wird direkt am Zaun stehen (Flugrichtung Spielplatz, 4m vom Zaun entfernt). Hier Sonne vormittags bis 11 Uhr und nachmittags ab 15 Uhr. Dazwischen zur Mittagssonne im Schattenwurf eines großen Baumes.


    Alternative 2 weiter weg, dadurch keine Einsicht mehr vom Spielplatz, aber ganztägig Vollsonne.



    Ich denke es wird Variante 1.

    Auf das 1.0 und 0.5er System vom rase, (...)

    Das ist echt nicht von mir, ich bin da durch luffi drauf gebracht worden ;)


    rase Interessante Idee mit deinem 0,5er Maschinenraum!


    Wechsle diese Saison auf Zander und überlege zwei Betriebsweisen: Entweder die von dir benannte 0,5er Zarge, die im Winter untergesetzt wird, oder alternativ:


    Während der Saison 1-zargiger BR, im Herbst dann ohne ASG zweizargig auffüttern. Das Brutnest zieht im Herbst/Winter nach oben (ggf mit zewischengesetztem ASG) und die untere Zarge läuft aus und wird zwecks Wabenhygiene ausgetauscht.


    Wo liegen in deinen Augen hierzu im Vergleich die Vorteile der 0,5er Zarge im Winter?

    Danke für eure Antworten!


    Zu den Bedenken von sebihees :


    Macht es wohl einen Unterschied, ob das Flugloch (statt südlich zum Spielplatz) eher östlich und damit die Einflugschbaise längs der Hecke ausgerichtet wird? (und damit parallel zum Spielplatz)?


    Oder kein relevanter Unterschied?

    Hallo zusammen,


    da dies tatsächlich der einzige (alte) Thread zum Thema "Spielplätze" ist:


    Direkt südlich an unser neues Grundstück grenzt ein Spielplatz an (auf Grundstücksgrenze eine Hecke mit ca. 180cm Höhe). Eigentlich wollte ich meine Bienen im Garten ca. 4-5m von der Hecke entfernt in südöstlicher Ausrichtung aufstellen, sorge mich dann aber doch wegen des unmittelbar hinter der Grundstücksgrenze befindlichen Spielplatzes (Nicht wegen Beeinträchtigungen auf dem Spielplatz, sondern eher wegen Beschwerden besorgter Eltern). Im Sommer ist die Hecke zwar recht dicht bewachsen, im Winter kann man aber durchschauen.


    Hat jemand von euch solch unmittelbare "Grenzerfahrungen" mit Spielplätzen?


    Ansonsten überlege ich, einfach noch einen Sichtschutz an der Grundstücksgrenze anzubringen...

    Meine beiden ERB-Völker haben leider den Winter nicht überstanden. Bin einigermaßen ratlos.


    Zur Winterbehandlung im Dezember waren beise Völker noch gut dabei, auch an einigen milden Januartagen gab es Flugverkehr. Dann kam Anfang/Mitte Februar der strenge Wintereinbruch, von plusgraden auf -17 Grad runter und 50cm Neuschnee.


    Habe letzte Woche in die Beuten geguckt und musste feststellen, dass beide Völker hinüber sind. Viele tote Bienen am Boden, nur noch einige wenige lebende auf den Waben. Viel Futter übrig, Futterabriss lag nicht vor. Laut Gemüll nur begrenzte Varroalast, keine Missbildungen erkennbar.


    In einzelnen Zellen war frische Brut sichtbar. Vielleicht ging das Volk zu früh in Brut und ist schlichtweg erfroren? Komisch nur, dass es beide ERB-Völker (und nur die) getroffen hat. Unterschiede im Wärmehaushalt? Vielleicht zu viel Raum gelassen?


    Ich werde dieses Jahr auf die ERB verzichten und mich auf Magazine mit einem BR+HR konzentrieren. Vielleicht werde ich die ERB ja gebraucht günstig los. Schade drum, war ein nettes Experiment! Aber hat bei mir leider nicht sollen sein.

    Hallo zusammen,


    wegen eines privaten Umzugs dürfen auch die Bienen mit umziehen und neue Gegenden erfliegen. Leider habe ich im vergangenen Jahr kein Gesundheitszeugnis mehr eingeholt, sodass das jetzt vor dem Umzug fällig wird. Wegen der Jahreszeit habe ich von mehreren Altimkern / Paten zwei Meinungen gehört:


    Meinung 1: Der Winter ist die beste Jahreszeit für den Umzug. Kein Flugverkehr, die Bienen fliegen sich danach eh neu ein. Probenziehung für das Gesundheitszeugnis geht schnell und ist, sofern es nicht zu kalt wird, als einmalige Störung im Volk vertretbar.


    Meinung 2: Zurzeit sollte kein Umzug stattfinden. Die Probenziehung für das Gesundheitszeugnis stört den Bien erheblich, er muss viele Ressourcen aufwenden, um danach das Beutenklima wieder herzustellen. Außerdem ist ein Umzug im Winter nicht ungefährlich: Wenn durch die Erschütterungen die Wintertraube auseinander fällt, kann es sein, dass die Bienen nicht wieder zurück in die warme Wintertraube kommen. Daher lieber bis zu den wärmeren Tagen Anfang März warten.



    Wie seht Ihr das? Was sind eure Erfahrungen? Bin gespannt auf einen Austausch!

    Die Datenschutz- und Cookie-Notifications sind heutzutage seit der neuen DSGVO Pflicht, sie teilen uns nur mit, was im Hintergrund sowieso schon seit Jahren passiert. Vom daher finde ich diese Entwicklung nicht nachteilig, weil nun immerhin aufgeklärt wird.


    Dass Forenbetreiber in ihrem Angebot (das auch Zeit und Geld kostet) Werbung gestatten und damit etwas nebenbei verdienen, finde ich legitim.


    Ich schätze dieses Forum hier sehr, dafür nehme ich die Werbung gern in Kauf. Zumal es auch keine kostenlosen werbefreien Alternativen gibt.


    Insofern finde ich es nicht nötig, dass sich der Administrator hier dazu rechtfertigen muss.


    Die Cookie-Einstellungen hier sind deutlich umfassender als normal, was durchaus irritieren kann. Aber damit ist der Administrator rechtlich auf der sicheren Seite.