Beiträge von CarmaKoma1971

    Ok, kühlen wir das ganze mal runter.


    Ich finde es wirklich klasse, wie viele hilfreiche Antworten ich erhalten habe.


    Letztenendes habe ich einiges ausprobiert, und folgende Vorgehensweisen (die alle auf Hinweisen hier aus dem Forum beruhen) waren hilfreich:

    - Größere Kelle nutzen. Damit muss man nicht zweimal schöpfen, was bei mir garantiert zu Rissen geführt hat

    - Wachs heißer aufgiessen. Das Wasserbad habe ich bei ca. 85 Grad C. eingestellt

    - Wachs von rechts nach links aufgiessen (wegen Ventilator linksseitig)

    - (Nur) eine Seite benetzen (absoluter Supertip Marcus Göbel !) Ich habe also die untere Seite leicht eingesprüht, dann bleibt die MW oben hängen und lässt sich gut ablösen

    - Längere Abkühlzeit. Bei mir hat es mit ca. 90 Sek. Abkühlzeit gut funktioniert. In einem kühleren Raum wäre das vermutlich kürzer.

    - Parameter (Temperatur und "Ladefrequenz") stabil halten! Dann stellt sich auch die gewünschte Qualität ein.


    Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis gut zufrieden und freue mich über den Schritt hin zum "eigenen Wachskreislauf".


    Viele Grüße und noch nen schönen Sonntagabend,


    Christoph

    Hallo Andreas,


    ja, da stimme ich Dir absolut zu!


    Ich habe mich auch nicht beklagt, daß es keine postwendende Antwort gab.


    Aber nachdem Jonas mit vorgeworfen hat, nicht mit ihm, sondern zuerst über das Forum kommuniziert zu haben, habe ich das ins rechte Licht gerückt.

    Und komischerweise hat er hier in der Öffentlichkeit ja sofort Zeit für eine Antwort gefunden :-)

    Wow, jetzt wollte ich mich nur schnell einloggen, um mich für die vielen hilfreichen Tips zu bedanken - und die haben wirklich weitergeholfen.


    ...und dann lese ich diesen Faden...


    Nur zwei Kommentare:


    ---Groll an---


    1) Ich habe Dich gestern angeschrieben und um Hilfe gebeten. Erst nachdem ich keine Antwort erhalten habe, habe ich mich hilfesuchend an das Forum gewendet. Es hätte ja sein können, daß Du einfach aus persönlichen Gründen nicht antworten kannst, kein Problem. Dafür gibt es doch das Forum, oder? Und dabei habe ich auch nicht schlecht über Dein Produkt geschrieben, sondern den Fehler klar bei mir gesehen.


    2) Wird hier bitte niemand mir oder sonst jemandem Vorgaben machen, wie man sich und an wen zu wenden hat. Das entscheide ich immer noch selbst.


    ---Groll aus---


    Nochmal: Besten Dank für die vielen guten Kommentare und Hilfestellungen, mit deren Hilfe ich mein Problem auch lösen konnte.:thumbup::)


    Einen schönen Abend!

    Christoph

    Guten Morgen Forum,


    ich habe eine luftgekühlte Mittelwand-Gießform gekauft (für Dadant). Leider - und ich bin schon etwas verzweifelt - gelingt es mir nicht, daraus Mittelwände zu giessen. Die MW reissen immer und ich kriege keine einzige zustande. Vielleicht kann mir jemand mit Erfahrung helfen, wo mein Fehler liegt. Hier mein "Setting":


    - Mittelwandgiessform (Blau***, Modell von 2020)

    - Lüfter laufen auf ca. 60 %

    - Wachs im 25 kg Hobbock geschmolzen in einem Wasserbad (Glühwein - Topf mit Temperaturregelung)


    - Die Form benetze ich leicht mit Wasser (Sprühflasche)

    - Das Wachs giesse ich mithilfe einer Kelle in die Form

    - Schliessen und leichten Druck ausüben, bis das überschüssige Wachs abläuft

    - Wartezeit ca. 30 sek


    ...und immer sehe ich beim Öffnen eine zerrissene MW, Teile kleben unten und andere Teile oben an der Form...||


    Ich habe mit den Einstellungen des Deckelabstandes experimentiert, aber das brachte keinen Unterschied,


    Was muss ich ändern?


    Danke und viele Grüße,

    Christoph

    Seit ca. 8 Wochen habe ich 6 Waagen und 12 "Hearts" von Beehive Monitoring im Einsatz.

    Die Signale der Außenstandorte werden von 2 GSM - Modulen übertragen, die Ableger am Haus per Bluetooth.

    Die Waagen sind recht präzise, das habe ich vorweg mit Kontrollmessungen überprüft. Eine gewisse Temperaturabhängigkeit ist erkennbar, ich glaube aber nicht, daß das ein Problem ist. Jetzt im Winter interessiert mich ja eher der Gewichtstrend.

    Interessant sind die Herzen. Die Messgröße Innentemperatur zeigt deutlich, wie die starken Völker gegenüber den Außentemperaturschwankungen wesentlich temperaturstabiler sind als die schwachen Völker bzw. Ableger. Ich bin gespannt, wie sich der Anstieg der Bruttätigkeit im Temperaturverlauf niederschlagen wird. Es macht aber auf jeden Fall einen Unterschied, wo in der Beute das Herz platziert ist. Also zB. auf den Waben in einer Ecke vs. direkt über der Traube (ich imkere einzargig).

    Das muss man auf jeden Fall zur Vergleichbarkeit berücksichtigen.


    Die zweite Meßgröße ist die Luftfeuchtigkeit im Brutraum. Sie liegt bei mir bislang so in der Bandbreite 70 - 80%. Ich weiß noch nicht, welche Rückschlüsse dieser Wert erlaubt.


    Der dritte Wertebereich, die Audiofrequenz und -amplitude ist sicherlich spannend und wird noch einigen Raum für Diskussionen bieten. Bislang "dösen" meine Bienen so bei 100-120 Hz. Als es heute nacht bei uns recht kalt wurde (-10 bis -16 Grad) wurden die schwächeren Völker lauter, das sind dann vermutlich verstärkte Heizaktivitäten.


    Ganz ehrlich, ich weiß noch nicht, ob diese Art der elektronischen "Sinneserweiterung" mein Ding wird. Aber ich habe genügend Geräte im Einsatz, um auszuprobieren, zu vergleichen und mir auf dieser Basis eine Meinung zu bilden. Bei Interesse werde ich in den nächsten Monaten meine Erkenntnisse hier weitergeben.


    Die Technik funktioniert übrigen problemlos. In bestimmten Abständen muss man die Kistchen aufschrauben (6 Schrauben) um die Akkus zu laden.


    Schöne Grüße aus der Südheide und bleibt gesund!

    Hi Bugsi,


    und herzlich willkommen!


    Ich habe vergangenen Herbst testweise 10 Deckel mit 80 mm Styrodur aufgebaut. Damit bin ich dem Hinweis von Berhard Heuvel gefolgt. Mir war nämlich aufgefallen, dass die handlesüblichen Faserplatten gerne auch mal durchfeuchten, und dann isolieren sie ja nicht mehr.


    Das Prinzip "warmer Kopf" werde ich beim auswintern mit den "herkömmlichen" Völkern (ich imkere in Dadant) vergleichen. Ich kann dann gerne berichten. Bis dahin bin ich sozusagen "vorsichtig interessiert", möchte aber meine eigenen Erfahrungen sammeln.


    Schöne Grüße!

    Guten Morgen zusammen,


    nochmal den alten thread abgestaubt...


    Kennt jemand eine Quelle für das Ross Rounds System in Deutschland bzw. mit Lieferung nach D?
    Im Inet habe ich nur Fa. Spürgin gefunden...und deren homepage steht noch auf 2018...

    Guten Abend zusammen,


    mir ist ein Grundstück angeboten worden, ca. 5.000 qm Grünland mit ein wenig Wald. Traumhaft romantisch, am Ende der Welt und grenzt wunderbar an unseren Fluß (die Aller).

    Ich möchte es natürlich als weiteren Standort für meine Bienen und ggfs. als zentrales Winterlager verwenden. Soweit, so gut.


    Jetzt würde sich ja anbieten, da auch gleich ein "Imkerhaus" zu errichten. Damit meine ich natürlich nicht so ein altmodisches Ding für Hinterbehandlungsbeuten, sondern eher ein Lager für die ganze Materialschlacht, Anhänger etc.

    Das Flurstück liegt aber im Naturschutzgebiet.


    Hat jemand Wissen/Erfahrungen/Ideen, ob ein (kleines?) Imkerhaus im Naturschutzgebiet (Niedersachsen) überhaupt diskutierbar ist? Und ggfs. mit welchen guten Argumenten? Bevor ich beim Landkreis gleich hochkant rausfliege....


    Danke, liebe Grüße und ein schönes Wochenende,


    Eric

    Ich habe die selbe Frage bei einer befreundeten Imkerin. Und tatsächlich können richtig aggressive Bienen trotz gutem Schutz nervös machen :-) Unser Vorgehen:


    1) Wir haben morgens die ganze Beute am Stand verstellt und eine leere Beute mit ein paar Waben an die alte Stelle gepackt. So waren abends die alten Aggro-Flugbienen schonmal aus der Gleichung genommen.

    2) Und dann eben Wabe für Wabe durchgesehen, Kö gefunden und abgedrückt.

    3) Volk wieder zurückgestellt und die Zarge mit den Flugbienen oben aufgesetzt (wir hätten Sie auch in die alte Beute abschütteln können, aber das haben wir uns dann doch nicht angetan)

    4) Neue Kö im Ausfresskäfig dazu getan.


    ...ein Hoch auf die sanfteren Bienen...

    Hallo Manuel,


    vielleicht ist es für Dich auch eine Option, mal einen Online-Kurs zu machen? Dann hätte ich 2 Vorschläge:


    Ich persönlich würde Dir hier den (zahlungspflichtigen) Einsteiger-Kurs der Armbruster-Imkerschule empfehlen https://armbruster-imker.schule/online-schulung/ . Jürgen Binder polarisiert allerdings etwas, dafür hat das, was er lehrt, zumeist Hand und Fuß und ist direkt praktisch anwendbar.


    Im Internet gibt es halt unterschiedlichste Qualitäten. Absolut TOP ist der wöchentliche Beitrag von Ralf Sester https://www.youtube.com/channel/UC6whWnfTgiUxkfwaNAGxpWQ Ist jetzt aber nicht auf den Einsteiger fokusiert.


    Viele Grüße,

    Eric