Beiträge von Pro. Polis

    ... Lokalität und Kollegialität in der Region hingegen sehr viel.

    Man sollte Neuimkern nicht immer Dadant aufquatschen!! Cosí sia!

    Man sollte Neuimkern überhaupt nicht´s aufquatschen, denn jeder sollte "seine Betriebsweise" welches für ihn selber am geeignetsten erscheint, wählen und damit imkern.

    Das können Neuimker vielleicht frühestens nach 5 - 10 Jahren entscheiden. Bis dahin wird ihnen so manches aufgequatscht, weil unsere "Berufsimker" das so und so machen... Aber wer von den Neuimkern ist schon Berufsimker....

    Weil international? Was habe ich als Imker denn davon??

    Als Anfänger sollte man sich an die lokalen Verhältnisse anpassen.

    Dort wo überwiegend in Deutschnormal oder Zander geimkert wird, paßt man sich an. Internationalität bringt mir gar nichts, Lokalität und Kollegialität in der Region hingegen sehr viel.

    Man sollte Neuimkern nicht immer Dadant aufquatschen!! Cosí sia!

    Die Bienen konnten den ganzen November und bis Weihnachten noch fliegen und z.T. vom Senf, Pollen eintragen.

    Frischer Pollen und Temperaturen über 10 C läst die Bienen brüten und nicht zur Ruhe kommen.

    In den wärmeren Gegenden auch bei unseren Bienen im Raum Regensburg, war bei den Völkern noch Brut vorhanden.

    Das kann man so allgemein nicht sagen

    Bei uns sind die Bienen im November nicht mehr geflogen, bei der Winterbehandlung Anfang Dezember mit Milchsäure...

    ....habe ich festgestellt, dass alle Völker brutfrei waren! Ich imkere mit der guten Carnica. Die Buckfast brüten eher mal durch... --> Varroa

    Wenn ich in den letzten Jahren bei der Michsäure-Winterbehandlung Anf. Dez. doch mal Reste verdeckelter Brut gefunden habe, habe ich die kurzerhand auch schon mal rausgeschnitten. Und gut wars.

    ... und ich war richtig froh über den perfekten Reinigungsflug am 17.12.19

    Ich habe seit Jahren keine Varroaprobleme, da ich im Sommer nach dem Abschleudern jedes Volk 2x mit Ameisensäure behandle. Die Restentmilbung erfolgt Anfang Dezember per Sprühbehandlung mit Milchsäure. Dabei stelle ich die Brutfreiheit der Völker fest. In diesem Jahr habe ich letzte Woche (bei einem Stand wirds diese Woche) nochmal Oxalsäure geträufelt. Die Völker sind stark. Am 17.12. konnten sie sich nochmal reinigen. Was will man mehr.

    Wahrscheinlich noch schlechte Überwinterung, weil es nicht einmal Frühtrachthonig gab?

    Nicht einmal? Es gibt Gegenden in Deutschland, da gibt es keinen Frühtrachthonig. Den eingetragenen Honig verbrauchen die Völker dort für die Entwicklung zu starken Völkern, bis dann Mitte Mai der Honigraum drauf kommt.

    Regional eher in Süddeutschland war der Honigertrag in 2019 schlecht

    Es gibt auch Völker, die einfach nicht raus wollen/raus müssen.

    eines der meinigen ist gestern nur ganz wenig geflogen obwohl es so warm war

    Deckel aufgemacht... die Kiste war voll... die wollten einfach noch nicht

    ich hatte bis vor 2 Jahren ein "uriges" Volk, das sogar das Flugloch mit Kittharz verkleinerte. Das wollte bei bestem Wetter nach dem langen Winter im März noch nicht raus. Da hab ich mir gedacht: du mußt aber mal raus! und habe einen erwärmten Ziegelstein in den Honigraum gestellt. Und sie kamen raus :)

    Der gestrige Tag hat meinen Bienen sehr gut (!) getan. Jetzt kann der Winter kommen.