Beiträge von RAF60

    schnell kommen dann im Winter Entzugserscheinungen.

    Mir geht es ganz anders. Ich bin so froh, wenn endlich alles erledigt ist. Ich habe überhaupt keine Lust mehr auf Bienen. Ich will endlich wieder ein sauberes Auto haben, einen aufgeräumten Keller und nichts mehr schleppen müssen... Ich kann mir nicht vorstellen, dass in naher Zukunft Entzugserscheinungen auftreten.

    Was blüht den schon um dieser Jahreszeit die lieben Bauern fangen gerade Senf auf die abgeernteten Felder auszusähen. Das Springkraut ist für Hummeln und Wespen sowie Hornissen die einzige Nahrung was zur zeit zur Verfügung steht. Die ziehen gerade die neuen Königinnen fürs nächste Jahr heran. Natürlich ist es für die Bienen auch wichtig. Ich füttere diese seid anfang Juni. Gruß Wolfgang

    Vergiss die Goldrute nicht. Auch ein Neophyt, der viel Pollen und Nektar bringt.

    Wenn in deiner Region keine Kleewiesen im Frühjahr mehr blühen, weil das Springkraut die plattgemacht hat, überlegst du vielleicht ob das mit dem Springkraut so ne gute Idee war.


    Springkraut wächst doch nicht auf denselben Flächen wie Klee. Ich sehe Springkraut immer nur auf sehr feuchten Böden. Auf Wiesen habe ich das noch nie gesehen. Daher verstehe ich diesen Einwand nicht.

    Es gibt vom NABU organisierte Auszupfparties, bei denen gegen die Goldrute vorgegangen wird. Aber ich glaube nur in bestimmten Naturschutzgebieten. Ob das sinnvoll ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen.

    Kann man mit Oxalsäure auch zweimal sprühen, z.B. nach 2 Tagen und nochmal nach 5 Tagen? Bei der Winterbehandlung soll man ja nur einmal träufeln. Mit Milchsäure ist das so weit ich weiß kein Problem.

    Und?

    Wie sieht es denn im Brutraum aus?

    Ich habe gestern den Brutraum komplett durchgesehen. Königin (blau) ist da sowie Stifte und Brut. Die Mittelwände wurden nach der TBE komplett ausgebaut und bebrütet (Arbeiterinnenbrut ist genauso vorhanden wie Drohnenbrut). Der Drohnenrahmen wurde komplett ausgebaut. Keine Schwarmstimmung mehr seit der TBE. Absperrgitter war auch immer drauf.

    Wie sieht es denn im Brutraum aus?

    Bei Zander mit einem Brutraum kann der Kontakt zur Königin nicht abreißen. Schon gar nicht im ersten Honigraum. Da müssten ja in weiter oben liegenden Bruträumen massenhaft Bienen drohnenbrütig werden. Das Problem muss anderswo liegen, nicht bei der einzargigen Betriebsweise.

    ok, gut zu wissen

    Ich denke eher da sind Afterweiseln im Honigraum über dem Absperrgitter. Mit einem zweiten Brutraum oder einem 1,5-Brutraum wäre das nicht passiert (nehme ich an). Bei diesem Volk habe ich aufgrund der nicht enden wollenden Schwarmlust eine TBE gemacht. Die Brut über dem ASG muss kurz danach im virtuellen Brutnest entstanden sein. Die Bienen im Honigraum haben sich wegen der fehlenden Brut und dem fehlenden Kontakt zur Königin weisellos gefühlt.

    Unbedingt noch alle Zellen brechen bis auf eine! Und nach 5 Tagen nochmal.

    Es gibt doch immer wieder Zellen, bei denen die Königin nicht schlüpft. Da findet man dann in der Zelle nur eine ausgetrocknete Puppe. Passiert das nicht hin und wieder, dass man genau so eine Zelle stehen lässt?

    Und werden Weiselzellen bzw. deren Inhalt nicht auch mal durch das Abschütteln beschädigt?