Beiträge von Satia

    Da meine Alt-Königin am Tag nachdem ich sie hatte Tuten hören (ich hatte den Rahmen dabei echt gerade genau vor der Nase und hab mich fast erschrocken als sie damit anfing, weil ich gerade so dicht dran war) mit locker 20.000 Mitarbeiterinnen den Stock verlassen hat, war klar, dass sie wirklich nur auf den ersten halbwegs warmen Tag gewartet hatte - eine Notwendigkeit die Nachfolgerinnen abzumurksen gab es also eigentlich für sie nicht.

    Vielleicht war sie auch einfach in Plauderlaune :)

    Uuuuund weg sind sie..... Aber wir haben sie wieder.

    100 Punkte an Jörg. Königinnenableger wäre die einzige Rettung gewesen.

    Blöderweise war ich zu dem Zeitpunkt schon in England.

    Mein großartiger Mann, der mir zwar ab und an zur Hand geht, aber ansonsten nichts mit den Bienen macht, erklärte mir todesmutig per Messenger, dass er den riesigen (!!!) Schwarm einfangen würde. Geholfen haben ihm dann dabei meine Imkernachbarin und mein Imkerpate aus der Anfangszeit. Die Bienen waren nur ca. 3 Meter weiter bis in den Pflaumenbaum geflogen.

    Mein Mann musste später noch schnell eine neue Beute kaufen fahren, weil der Ablegerkasten zu klein war für die Masse.

    Das Tuten hat mich auch gewundert. Zumal es von der aktuellen Königin kam, nicht von einer zuerst geschlüpften neuen. Was natürlich möglich wäre, das fällt mir gerade ein, dass da auch noch eine weitere tatsächlich neue Königin rum lief, die ich gar nicht gesehen habe. Es kam halt aus der Richtung der alten.

    Eins meiner Völker hat seine Königin noch, aber es kam mir letzte Woche bei der Durchsicht schon etwas merkwürdig vor. Trotzdem habe ich die schwarmzellen rausgemacht, da ja ansonsten alles ziemlich normal erschienen, und es etliches an schwarmzellen war. Nichts ließ aus meiner Sicht auf eine Umweiselung schließen sondern es sah scheinbar einfach nur nach Schwarmtrieb aus. Diese Woche war noch etliches an verdeckelter Brut da, aber offensichtlich hat die Dame nichts mehr nachgemacht. Sie läuft nach wie vor munter über die Waben, entspannt sich dabei aber offensichtlich einfach nur noch. Sie ist sehr klein, und gerade habe ich sie tuten hören. Es ist eine Nachschaffungszelle auf einem Rähmchen zu sehen, die ich jetzt natürlich habe stehen lassen. Soll ich die Königin laufen lassen, oder wäre es besser sie aus dem Stock rauszunehmen?

    Vielen Dank für die Antworten.

    Der Nektar im Brutraum dort, wo eigentlich die Brutfelder wieder gefüllt werden sollten, ist noch komplett offen, also wirklich ganz frisch drin. Dann drück ich mal die Daumen, dass sie den nach oben räumen.

    WFLP - Ich hab Angst, dass der ältere auskristallisiert ist, wenn der neu dazugekommene reif ist. Die Sortenreinheit ist mir egal, da ich ohnehin nur im Familien- und Freundeskreis Honig rausgebe.

    Ich habe, wie vermutlich alle, die Honigzargen auf meinen Völkern. Nun ist einem davon die Königin abhanden gekommen, was ich relativ spät erst bemerkt habe. Es ist noch reichlich verdeckelte Brut da, aber keine Vorstufen. Prinzipiell ist das kein Problem, da jetzt ein paar Weiselzellen aus einem anderen Volk drinhängen und die Damen bald wieder eine Königin haben werden - ABER in der Zeit in der Waben freigeworden sind, weil keine neuen Eier dazukamen, haben sie diese mit Nektar gefüllt und den Honigraum, in den sie vorher schon ordentlich eingetragen hatten, erstmal so gut wie ignoriert ... nun frage ich mich, ob sie a) den Nektar von unten nach oben tragen werden, wenn die Königin wieder da ist und b) ob ich mit dem Schleudertermin nun Probleme bekommen kann, weil der Teil der jetzt schon eine Weile drin ist, natürlich komplett anders sein wird, als das, was hoffentlich ab demnächst wieder dazugetragen wird.

    Das hat doch bestimmt von euch auch schonmal jemand gehabt, oder? Wie seid ihr das angegangen?

    Ich danke euch für die zahlreichen Antworten. Speziell die Erklärung, dass der Milbenbefall bei den Drohnenzellen höher ist durch die längere Pflege durch befallene Bienen klingt für mich sehr einleuchtend.

    Sagt mir bitte mal, ob ich hier einen Denkfehler habe, oder ob an meiner Überlegung etwas dran ist:


    Für viele Imker ist eines der wichtigsten Mittel zur Varroa-Bekämpfung das Schneiden der Drohnenrahmen, da die Milben im Verhältnis 7:1 die großen Waben mit den längeren Brutzeiten bevorzugen.

    ABER: Damit sorgen wir dafür, dass die Milben, die in die kleineren Waben eingezogen sind nicht erwischt werden und hübsch die nächste Generation bilden können.

    Erschaffen wir damit nicht auf Dauer gesehen eine Varroamilbe, die irgendwann generell die kleineren Waben bevorzugen wird, weil wir quasi mit genau diesen Milben eine regelrechte Zucht betreiben?


    Oder ist das ein Thema, um das wir uns erst dann Gedanken machen sollten, wenn es so weit ist?

    Den Bite-Away-Stift benutze ich auch. Lediglich an den Fingern scheint er nicht viel zu nützen - überall sonst hilft er enorm. Im Gesicht musste ich ihn glücklicherweise noch nicht ausprobieren. Wichtig ist halt wirklich, dass man ihn in der Tasche hat um ihn sofort anwenden zu können (er macht durch die Temperatur das Eiweiß im Gift platt) - hilft übrigens auch sofort und fantastisch gegen das Jucken bei Mückenstichen.