Beiträge von Satia

    joew - selbst wenn einem Anfänger gezeigt wurde, wie eine Königin und ein Drohn aussehen heißt das noch lange nicht, dass der die ab dann auseinanderhalten kann.

    Ich habe anfangs beim Königin-Suchen jede etwas ältere Biene für eine Königin gehalten, weil ja nur wenig Haare auf dem Buckel waren und Drohnen konnte ich von Arbeiterinnen nicht einmal dann unterscheiden, wenn man mit dem Finger gezeigt hat, was was ist. In dem Gewusel sieht das anfangs alles gleich aus.

    Heute brauch ich natürlich nicht einmal mehr näher dran gehen, sondern sehe schon von weitem, ob ich einen Drohn oder eine Arbeiterin vor mir habe - aber ganz am Anfang ging das überhaupt gar nicht.

    Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich bei meinem ersten Ableger geglaubt habe, es herrsche Räuberei, obwohl sich einfach nur ein neuer Schwung Bienen eingeflogen hat. Man gerät anfangs halt bei allem was nicht so ist wie immer sofort ein bisschen aus dem Häuschen. Aber lieber einmal zuviel gefragt, als einmal zu wenig.

    Krass!!!! Von 6 auf 40 ist mein persönlicher Alptraum. Hut ab, dass du die wirklich alle eingesammelt hast.

    Dieses Jahr ist mein erstes richtiges Wirtschaftsjahr. Im vergangenen Jahr waren es halt noch nur Ableger.

    Ich bin sicher, dass ich in diesem Jahr jede Menge lernen kann, indem ich mir die aktuellen Vorkommnisse ganz genau angucke und analysiere.

    Und ja, ich fürchte auch, dass das noch nicht der letzte Schwarm war.

    Ableger ist gemacht und verschenkt - die Beute ist fast geplatzt vor Bienenmasse ... Da ich in dem Tullus die neue Königin beim besten Willen nicht finden konnte, aber schon wieder geschlossene Schwarmzellen drin waren, hab ich schlicht welche in den Ableger gepackt und welche in der Beute belassen - wer immer jetzt die Königin hat, Glückwunsch, die andere Truppe muss sich halt eine neue machen.

    Von dem gigantischen Volk dürften am Donnerstag 20-30.000 Bienen abgegangen sein. Also schwarm-as-schwarm-can. Mein Mann hat ihn mit Freunden wieder eingefangen. Ich war zu dem Zeitpunkt leider in England und bin jetzt erst wieder hier. Morgen mach ich die nächste Kontrolle. Dann weiß ich sicherlich mehr. Ich dachte nur, dass einer von euch hier eventuell direkt eine Antwort parat hat. Aber ist als Ferndiagnose natürlich tatsächlich etwas schwierig. Danke für deine Antwort.

    Ich denke, dass mein Start in die Imkerei ein sehr guter war. Ich habe mein erstes Jahr dadurch absolviert, dass ein befreundeter Imker mir ein Volk in meinen Garten gestellt hat, und ich ihn das ganze Jahr über dabei begleiten konnte, was es an Arbeiten daran zu tun gab und er mich unter Aufsicht schon viel hat selber machen lassen. Erst im Jahr danach habe ich meinen ersten eigenen Ableger bekommen, und war dabei nach wie vor immer noch in sehr guten Händen durch meinen Paten.

    Dass ich noch eine Ersatzbeute für einen etwaigen Ableger oder Schwarm benötigen würde war mir natürlich klar, ich hatte sie einfach nur aus den schon genannten Gründen noch nicht gekauft. Ich bin halt gerade einigermaßen pleite, was so garantiert nicht geplant war. Ich hatte lediglich die Möglichkeit zumindest einen Ablegerkasten zu bekommen, den ich für den Notfall bereit hatte und hatte geglaubt, ich könne mich damit über den Engpass hinweg retten. Das war leider eine Fehleinschätzung weil der Schwarm einfach zu groß war.

    Hmmm.... stimmt - an die Option, die Völker zu vereinigen hab ich überhaupt noch nicht gedacht, obwohl ich das natürlich kenne. Daran merkt man, dass ich zwar mit Begeisterung dabei bin und mich gerne und viel weiterbilde, aber noch lange nicht wie eine Imkerin denke. Dazu fehlt mir einfach noch die Erfahrung und die Routine die damit kommt.

    Danke für deine Antwort.

    Ich bin Hobbyimker und möchte das auch bleiben, da ich einen Job habe, der mich voll und ganz in Beschlag nimmt und die Arbeit an den Bienen der Entspannung dienen soll.

    Ich habe jetzt drei und möchte evtl. auf vier Völker aufstocken. Aber das soll es dann auch bleiben. Eigentlich würden mir zwei reichen, aber da es ja nunmal auch dem besten Imker passieren kann, dass ein Volk verstirbt und weil man ja ab und zu auch mal unter den Völkern hin und her basteln muss, erscheinen mir drei/vier einfach sinnvoller.

    Eine Freundin hatte bis vor wenigen Wochen zwei Völker, hat davon dann je einen Ableger gemacht und der Rest ist trotzdem geschwärmt, so dass sie nun plötzlich stolze Besitzerin von sechs Völkern ist ... Was macht ihr, wenn ihr nicht verdoppeln wollt? Kommt ihr durch perfekte Schwarmkontrolle irgendwie um Ableger herum? Lasst ihr abschwärmen und hofft, dass es in der Nachbarschaft keiner merkt? (das wäre definitiv nicht meine Methode) Wie schaffe ich es, bei der Völkerzahl zu bleiben, die ich jetzt habe?

    Für das nächste Jahr habe ich es so geregelt, dass ich meinem ehemaligen Paten gesagt habe, dass er sich ab jetzt von meinen Völkern jedes Jahr einen Ableger machen kann und mir wurscht ist, was er damit tut (selber benutzen, verkaufen etc.) - ich möchte selber keine Bienen verkaufen, weil ich einfach noch viel zu wenig Ahnung habe um garantieren zu können, dass dabei dann alles richtig läuft und die Summer auch ok sind.

    Danke für eure Antworten. Ich werde sie wohl erst einmal wirklich ungestrichen lassen und dann eine weitere holen, wenn das Geld dafür wieder da ist. Bis dahin wird die, die jetzt im Garten steht schon nicht vergammeln ;) - dann kann ich sie sicherlich immer noch zum Streichen austauschen.

    Wenn es schon am Kauf einer einzigen Beute/Zarge hapert.....

    Ich hab viel Zeit, viel Lernen und jede Menge Geld in die Bienen investiert - und bin damit auch noch lange nicht fertig. Es hapert an Euronen nicht generell, sondern gerade im Moment. Ich gratuliere dir sehr, wenn du finanziell noch nie in der Klemme warst - bei mir ist es derzeit leider so.

    Wir haben letzte Woche einen Schwarm eingefangen, der so riesengroß war, dass er den Ablegerkasten fast gesprengt hat, in dem ich sie notdürftig erstmal unterbringen wollte. Mein Mann hat daher umgehend eine Fahrt zum Imkereibedarf gemacht und eine neue Beute geholt, in die wir die Damen dann umgepackt haben. (Ich hatte bis dahin nur zwei Völker und hatte aus finanziellen Gründen auch eigentlich nicht vor, mich in diesem Jahr zu vergrößern, daher habe ich nicht einfach so weitere Beuten irgendwo gelagert.)

    Der sinnvollste Weg wäre jetzt, eine weitere Beute zu holen, diese zu streichen und die Bienen nochmal umzutopfen, aber eigentlich ist mir das im Moment zu teuer und deshalb überlege ich jetzt, ob ich die im Einsatz befindliche neue Beute nicht auch einfach so streichen kann (ich mache das nur mit Leinölfirnis) da sie ja ohnehin nur von außen gestrichen wird.

    Meine Überlegung ist, sie abends zu streichen, wenn die Bienen bei diesem Wetter schon wieder alle in der Beute sind und morgens dann, bevor sie wieder losfliegen zumindest um den Flugschlitz herum das überschüssige Öl abzureiben.

    Schadet das den Bienen? Werden die durch den ungewohnten Geruch irritiert - oder sonstwie beeinflusst? Oder meint ihr, ich kann das so machen?