Beiträge von Satia

    In einem anderen Topic geht es darum, ob man Bienen auf dem eigenen Honig überwintern lassen kann/soll. Die Gründe, warum man die Bienen nicht mit dem eigenen Honig überwintern sollte oder warum das zumindest problematisch ist sind vielfältig und absolut logisch - ABER ... wie haben die Viecher das denn in den letzten soundsoviel Millionen Jahren geschafft zu überleben? Was ist in der freien Natur anders als in unseren Bienenbeuten? Das würde mich mal sehr interessieren. Pflanzen wie Raps oder andere Sorten die für schnell knallharten Honig sorgen der dann als Futter einfach nicht mehr taugt gab es doch immer schon ...

    Nach dem ganzen Durcheinander mit Schwärmen, verlorenen Königinnen, daher jetzt kleineren Völkern, miesem Wetter usw. ist in meinen Honigräumen einfach nicht das drin, was drin sein sollte und es lohnt sich kaum, dafür die Schleuder rauszuholen. Wenn ich ihnen das jetzt auch noch wegnehme müsste ich kurzzeitig zufüttern obwohl es jetzt jeden Moment mit der Linde losgehen kann (sie stehen an einer riesigen Lindenallee) und dann hätte ich das Futter mit im Honig. Daher überlege ich nun, den Honig einfach noch drin zu lassen. Wenn Raps dabei sein sollte, dann nur wenig - was meint ihr - drin lassen und einfach noch die Linde abwarten? Oder schleudern obwohl es nur ein paar Waben sind, damit es vor der Linde raus ist? Mir ist es nicht wichtig, dass es "reiner Lindenhonig" wird - es soll nur "Honig" rauskommen in dem kein Futtersirup drin ist.

    Tadaaaa - Geduld hat sich ausgezahlt. In beiden WV ist wieder Brut drin und obwohl ich die Königinnen nicht gefunden hab, weiß ich, dass sie da sind, weil die flachen Deckel zeigen, dass die Chefinnen höchstpersönlich die Eier gelegt haben.

    In das Schwarmvolk guck ich noch nicht rein, aber letzte Woche waren auf dem kleinen "eingepflanzten" Wabenstück mit den Fremdeiern mehrere Weiselzellen gebaut - die lass ich jetzt natürlich erst noch ne Weile in Ruhe.


    Ommmmmmmmm....

    Die Frage war doch unter anderem, ob wir Stockkarten führen - und meine Antwort darauf ist "keine reguläre Stockkarte, sondern Notizen im Google-Kalender" und dann sogar mit Erklärung, warum. Und einige andere erklären, warum sie ihre konkrete Art bevorzugen - wo ist da die Abweichung vom Thema?

    Bei meinen paar Völkern reicht es noch, alles am Handy kurz in den Google-Kalender "Bienen" einzutragen. Das Handy hab ich immer dabei und bei wenigen Völkern weiß man üblicherweise auch noch was man gemacht hat - nur meistens nicht mehr genau wann - aber das kann ich dann halt nachgucken. Wenn es mehr Völker würden, würde ich auch ausführlicher in eine kleine Mappe eintragen und zum PC übertragen.

    Ich weiß ;) - ich hab derzeit drei, aber davon ist einer ein frischer Schwarm dem die Königin abhanden gekommen war, die jetzt gerade erst "gebastelt" wird und ein weiteres Wirtschaftsvolk, bei dem die neue Königin aber auch noch nicht so weit ist. Saublöde Situation - die ich mit 40 Völkern natürlich nicht hätte ;)

    Eines meiner Völker war geschwärmt und hatte in der darauffolgenden Wochen bereits wieder Schwarmzellen, so dass klar war, dass die nochmal abgehen werden. Da das Volk immer noch unglaublich stark war, war es mir absolut unmöglich, die junge Königin zu finden. Ich habe trotzdem einen Ableger gemacht und wusste, dass es passieren kann, dass ich da die Königin mit reinpacke - genau so ist es auch gekommen. Den Ableger hatte ich, samt Königin, verschenkt. Das Volk hat sich nochmal eine neue Königin gemacht (ich hatte vorsichtshalber eine Weiselzelle stehen gelassen) - davon gehe ich jedenfalls aus, da alle Bienen total entspannt sind. Dadurch, dass die Jungkönigin noch nicht gelegt hatte als sie in den Ablegerkasten geraten ist und die neue natürlich auch noch lange nicht so weit ist, ist jetzt außer ein paar kleinen Flecken verdeckelter Restbrut echt so GAR nichts mehr im Brutraum ... aber die Mädels haben viel Platz gemacht und tragen Honig fast nur im Honigraum ein - gehen also offensichtlich davon aus, dass im Brutraum bald was kommt.

    Diese Situation ist für mich neu und obwohl ich mit einem einzigen Blick in den Kalender SEHE, dass da noch keine neue Brut drin sein kann und ich weiß, dass die Bienen nicht ansatzweise so ruhig wären, wenn keine Königin da wäre (gefunden hab ich sie noch nicht), macht mich dieser Zustand trotzdem nervös und ungeduldig.

    Bienen sind fantastische Lehrer beim Thema Geduld ...

    Sozusagen die Zen-Meister unter den Insekten 8o

    Wie unfreundlich, hier auf jemanden zu schimpfen, weil er wegen eines Stichs ins Krankenhaus gefahren ist. Ich habe mir als das erste Mal ein Stich in den Finger geraten war auch nach zwei Tagen ganz schön Gedanken gemacht, weil der Finger so prall angeschwollen war, dass ich wirklich Sorgen bekam. Mein Bienenpate hat mir dann zwar gesagt, dass das völlig normal ist, aber das ändert nichts daran, dass es mir ganz und gar nicht normal vorkam. Und das, obwohl mir klar war, dass es sich nicht um eine allergische Reaktion handelt. Heute weiß ich natürlich, dass das alles völlig normal ist, und ganz schnell wieder weggeht, aber beim ersten Mal ist das halt alles noch gar nicht so normal für einen.