Beiträge von Satia

    Mir war bei meinen irgendwann mal aufgefallen, dass ich zwar ab und zu eine im Flugloch habe verschwinden sehen, dass ich aber nie beobachten konnte, dass mal eine wieder rausgekommen wäre :P

    Ich würde in geeigneter Form einen Bezug zu Bayern unterbringen, auch wenn der Honig aus Schwaben kommt. Die Vorbehalte im Ausland sind meines Erachtens gegenüber Deutschen insgesamt größer als gegenüber Bayern. Bayern klingt eher nach Gemütlichkeit, Oktoberfest, Lederhosen, Kuhglocken und Neuschwanstein.

    Während den meisten Neuschwanstein, Lederhosen, Oktoberfest und München durchaus etwas sagt, wissen die meisten Ausländer mit "Bayern" nichts anzufangen. Für sie steht zwar München sinnbildlich für Deutschland, aber welches Bundesland das ist, wissen sie in der Regel nicht.

    Wenn man bedenkt, wie unendlich viele "Hobbyimker" in den letzten Jahren dazugekommen sind, ist die Zielgruppe gar nicht so klein - und gerade wenn man anfängt deckt man sich ja durch den Start-Enthusiasmus meist recht hemmungslos mit Zeug ein. Oder schließe ich da nur von mir auf andere?

    Viel Neues findet man vermutlich nicht, wenn man sich auf vielen Kanälen herumtreibt, aber ich finde dass er verdammt viel von dem was man "überall findet" übersichtlich geordnet zusammengefasst hat. Und letztendlich ist das genau das, was er am Anfang des Buches sagt, nämlich dass auch er sich sein Wissen aus unzähligen verschiedenen anderen Plattformen, Videos, Büchern, Erfahrungen zusammengestellt hat. Und dem fügt er dann noch seine eigenen damit selbst gemachten Erfahrungen hinzu.

    Sehr gut! Schadet offensichtlich nicht wenn man von jemandem beraten wird, der kein Geld an einer Hyposensibilisierung verdient. Was hat er gesagt zum Thema „Stiche zulassen“?

    Er meinte, man müsse keine Stiche herausfordern. Wenn es trotz normaler Maßnahmen passiert, dann passiert es. Mit dem Notfall-Set vertraut sein und nach einem Stich gut in sich hineinhorchen, nicht in Panik verfallen.

    So - nun hatte ich ihn, meinen Termin beim Allergologen. Das war informativ und unspektakulärer als erwartet.

    Der Mann hat sehr viel mit Bienengift-Allergien zu tun und darunter auch viele Imker. Fazit: Viele, viele Imker weisen einen ähnlichen (niedrigen) Allergiewert auf wie ich ihn habe.

    Ja, ich soll das Notfallkit bei mir haben, aber keineswegs sofort das Zeug runterkippen wenn ich gestochen werde, sondern nach dem Stich beobachten, ob eine Reaktion kommt. Wenn ja, dann natürlich sofort das Cortison, bzw. das Fenestil - und im schlimmsten aller Fälle das Adrenalin.

    Er hatte zwei Theorien, warum ich diesmal anaphylaktisch reagiert habe und sonst nicht. 1) die Biene könnte an meinem Finger mit einem goldenen Schuss direkt ein Gefäß getroffen haben, so dass das Zeug sofort in der Blutbahn war. 2) Dadurch dass ich rumgerannt bin und auf mir rumgeklopft habe und ich mich generell fürchterlich aufgeregt habe, war mein Kreislauf auf Hochtouren - beides kann bewirken, dass die Reaktion stärker ausfällt als sonst.

    Er erklärte mir, dass er vermutet, dass es so gut wie keinen Imker geben wird, dessen Wert nicht, wenn er gelegentlich gestochen wird, leicht erhöht ist. Der Körper reagiert nunmal, aber meist halt nicht krass - ich gehöre definitiv (noch?) nicht zu denen, die gefährlich reagieren und die Tatsache, dass meine Reaktionen auf Stiche im Laufe der vier Jahre ja eigentlich wirklich erkennbar weniger geworden waren, lässt eigentlich vermuten, dass ich nie eine lebensbedrohliche Reaktion entwickeln werde.

    Trotzdem soll ich die Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, als könne es halt doch der Fall sein. Better safe than sorry.

    Aber die Hyposensibilisierung sei in meinem Fall mit Kanonen auf Spatzen schießen.

    Lediglich wenn es erneut zu einer bemerkbaren oder sogar stärkeren Reaktion kommt, soll ich wieder zu ihm kommen, und dann könne man darüber reden.

    Wenn ich darauf bestanden hätte, hätte er die Hyposensibilisierung in die Wege geleitet, aber er klang wirklich überzeugend, dass sie nicht notwendig ist.


    Tjoa ... dann gucken wir mal, nicht wahr? :)

    Zitat

    Wenn Wespen in solche Einheiten räuberisch eindringen, dann liegt das einzig und allein an unzureichender Verteidigungsfähigkeit dieser Einheiten, also an imkerlichen Fehlern.

    Ich will keineswegs widersprechen - dafür kenne ich mich damit noch viel zu wenig aus. Daher ist meine Frage ernst gemeint: Ist es nicht letztendlich trotzdem auch eine Frage der Heftigkeit mit der ein Volk angegriffen wird?

    schaut euch ma wirklich große und gesunde Völker an;)

    Da rappelt die Flak..... Fluglochbodetruppen patrolieren.....

    die verbrausen sofort mit so nem Miniflugloch und Schieber und 35 Grad so wie vor 3 Tagen.

    Ein starkes Volk hat gearde wenig (VOLL) Platz in einer 12 Kiste mit BW drin.........

    Mann Mann

    Das superheiße Wetter ist doch jetzt schon einige Tage lang vorbei und das Foto ist von Samstag - da waren es um die 20 Grad. Wenn die Beute obendrein nach unten durchs Gitter offen ist gibt es doch nun echt keinen Grund, warum da was verbrausen sollte, selbst wenn die Kiste pickepackevoll ist mit Bienen.

    Viel größer sind meine Eingänge angesichts des aktuellen Wespenpalavers mit gleichzeitigem Auffüttern auch nicht viel größer und die Völker sind allesamt echt groß.

    Zitat
    die Küssen sich doch da ich hab’s genau gesehen

    Stimmt schon, aber das sind nur diese zwei. Dieser Wesperich Romeo und die Biene heißt glaube ich Jolly, Jessica oder Julia, bin nicht ganz sicher.

    Ich hab gestern schätzungsweise eine halbe Stunde mit einem Höckerchen vor meinen Bienen gesessen und fasziniert zugeguckt, wie die Wächterdamen die Wespen verjagt haben.