Beiträge von Satia

    Du wirst noch sooooo viel Geld und noch viel mehr Platz brauchen - da solltest du die Kosten für ein Entdeckelungsgeschirr echt nicht scheuen und so viel Platz nimmt das auch nicht weg.

    Ich hab schon verschiedene Sachen ausprobiert und für mich ist die Gabel das beste Werkzeug, gerade weil ich Dickwaben habe - ich hätte da mit dem beheizten Messer viel zu viel Bammel, ständig zuviel runterzuschneiden. Mit der Gabel wird man ganz ehrlich auch superschnell (das Entdeckeln geht schneller als das Schleudern!) - und wenn man nur ein paar Völker hat reicht das völlig aus und läuft vor allem auch nach zwei drei Bahnen super kontrolliert ab.

    Bei mir hat es bis Ende November noch Orientierungsflüge gegeben. Aber danach war dann auch Ruhe. Und ich hab ordentlich gefüttert. Ich werde aber tatsächlich mal die Kofferwaage rausholen.

    Ich danke euch allen ganz herzlich! Ihr habt mir wirklich weitergeholfen.

    dann kann es in den Waben schlecht werden. Ich könnte mir vorstellen, dass das hier auch der Fall wäre.

    Das stimmt ... dass ja auch verdeckelt werden muss, daran hab ich nicht gedacht ...

    Futterteig oben auflegen, wenn zu wenig drin ist. Nicht flüssig füttern.

    Dann werde ich mir für den Fall der Fälle schonmal ein bisschen Teig besorgen.

    Das würde ich jetzt bleiben lassen, so eine Futtertasche kühlt schnell ab und kann dann schnell zum Massengrab werden. Ausserdem wirst Du sie jetzt wohl nicht Reizfüttern wollen, oder?

    ....zur Not kannst Du bei der Winterbehandlung ja mal nach dem Futter sehen...

    Ne, stimmt, Reizfüttern wäre jetzt eine blöde Idee ...

    Ich werde dann bei der Winterbehandlung einfach mal gucken.

    Mit drei Dadantwaben kommst du noch gut in den Februar. Und dann kannst du notfalls einen Fladen Teig auflegen.

    Soviel müsste eigentlich allemal noch drin sein ... müsste, müsste ... *seufz* Ich muss mir das mit dem Wiegen echt angewöhnen.


    Danke nochmal an alle

    Liebe Grüße und schöne gesunde Festtage!

    Ich fühl mich gerade (mal wieder) wie eine blutige Anfängerin ...

    Bei der aktuellen Situation hab ich jetzt ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer mehr, wieviel Futter in den Beuten drin ist. Ich hab es in den bisherigen Jahren nie übers Wiegen gemacht, sondern wusste es halt durch die Mengen die ich zugegeben habe und das, was im Volk los war. Es war immer alles gut.

    Aber da ja in diesem Jahr alles irgendwie anders ist und die Viechies noch ewig geflogen sind und gebrütet haben und dementsprechend viel mehr Energie verbraucht haben als sonst üblich, hab ich nun die Übersicht verloren und mache mir Sorgen, dass es im Frühjahr wegen der ungewöhnlichen Klimaverhältnisse obendrein früher los geht als ich es realisiere und dann zu wenig Futter drin sein könnte.

    Ich mach die Beuten jetzt natürlich auch nicht auf um durchzugucken.

    WAS ich überlege, ist, anstatt evtl. eine Notfütterung im kommenden Jahr zu machen, einfach jetzt schon gefüllte Futtertaschen dazuzuhängen (dafür brauch ich nur an der Seite kurz die Folie lupfen und störe das Volk nicht - obendrein geht es super schnell). Da gehen sie bei den aktuellen Temperaturen zwar vermutlich nicht mehr dran - aber dann wäre Futter drin, wenn sie zum Start nächstes Jahr evtl. was brauchen.

    Bei dem hohen Zuckeranteil in dem Sirup kann der ja eigentlich auch nicht schlecht werden, oder?

    Wenn sie sich die Hütte damit dann zum Jahresstart vollpacken, kann ich diese Waben ja rausnehmen, wenn ich die Honigräume draufstelle - so vermeide ich, dass der Sirup im Honigraum landet.

    Ist da irgendwo ein Denkfehler? Oder kann ich das so machen?

    Mir war bei meinen irgendwann mal aufgefallen, dass ich zwar ab und zu eine im Flugloch habe verschwinden sehen, dass ich aber nie beobachten konnte, dass mal eine wieder rausgekommen wäre :P

    Ich würde in geeigneter Form einen Bezug zu Bayern unterbringen, auch wenn der Honig aus Schwaben kommt. Die Vorbehalte im Ausland sind meines Erachtens gegenüber Deutschen insgesamt größer als gegenüber Bayern. Bayern klingt eher nach Gemütlichkeit, Oktoberfest, Lederhosen, Kuhglocken und Neuschwanstein.

    Während den meisten Neuschwanstein, Lederhosen, Oktoberfest und München durchaus etwas sagt, wissen die meisten Ausländer mit "Bayern" nichts anzufangen. Für sie steht zwar München sinnbildlich für Deutschland, aber welches Bundesland das ist, wissen sie in der Regel nicht.

    Wenn man bedenkt, wie unendlich viele "Hobbyimker" in den letzten Jahren dazugekommen sind, ist die Zielgruppe gar nicht so klein - und gerade wenn man anfängt deckt man sich ja durch den Start-Enthusiasmus meist recht hemmungslos mit Zeug ein. Oder schließe ich da nur von mir auf andere?

    Viel Neues findet man vermutlich nicht, wenn man sich auf vielen Kanälen herumtreibt, aber ich finde dass er verdammt viel von dem was man "überall findet" übersichtlich geordnet zusammengefasst hat. Und letztendlich ist das genau das, was er am Anfang des Buches sagt, nämlich dass auch er sich sein Wissen aus unzähligen verschiedenen anderen Plattformen, Videos, Büchern, Erfahrungen zusammengestellt hat. Und dem fügt er dann noch seine eigenen damit selbst gemachten Erfahrungen hinzu.

    Sehr gut! Schadet offensichtlich nicht wenn man von jemandem beraten wird, der kein Geld an einer Hyposensibilisierung verdient. Was hat er gesagt zum Thema „Stiche zulassen“?

    Er meinte, man müsse keine Stiche herausfordern. Wenn es trotz normaler Maßnahmen passiert, dann passiert es. Mit dem Notfall-Set vertraut sein und nach einem Stich gut in sich hineinhorchen, nicht in Panik verfallen.

    So - nun hatte ich ihn, meinen Termin beim Allergologen. Das war informativ und unspektakulärer als erwartet.

    Der Mann hat sehr viel mit Bienengift-Allergien zu tun und darunter auch viele Imker. Fazit: Viele, viele Imker weisen einen ähnlichen (niedrigen) Allergiewert auf wie ich ihn habe.

    Ja, ich soll das Notfallkit bei mir haben, aber keineswegs sofort das Zeug runterkippen wenn ich gestochen werde, sondern nach dem Stich beobachten, ob eine Reaktion kommt. Wenn ja, dann natürlich sofort das Cortison, bzw. das Fenestil - und im schlimmsten aller Fälle das Adrenalin.

    Er hatte zwei Theorien, warum ich diesmal anaphylaktisch reagiert habe und sonst nicht. 1) die Biene könnte an meinem Finger mit einem goldenen Schuss direkt ein Gefäß getroffen haben, so dass das Zeug sofort in der Blutbahn war. 2) Dadurch dass ich rumgerannt bin und auf mir rumgeklopft habe und ich mich generell fürchterlich aufgeregt habe, war mein Kreislauf auf Hochtouren - beides kann bewirken, dass die Reaktion stärker ausfällt als sonst.

    Er erklärte mir, dass er vermutet, dass es so gut wie keinen Imker geben wird, dessen Wert nicht, wenn er gelegentlich gestochen wird, leicht erhöht ist. Der Körper reagiert nunmal, aber meist halt nicht krass - ich gehöre definitiv (noch?) nicht zu denen, die gefährlich reagieren und die Tatsache, dass meine Reaktionen auf Stiche im Laufe der vier Jahre ja eigentlich wirklich erkennbar weniger geworden waren, lässt eigentlich vermuten, dass ich nie eine lebensbedrohliche Reaktion entwickeln werde.

    Trotzdem soll ich die Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, als könne es halt doch der Fall sein. Better safe than sorry.

    Aber die Hyposensibilisierung sei in meinem Fall mit Kanonen auf Spatzen schießen.

    Lediglich wenn es erneut zu einer bemerkbaren oder sogar stärkeren Reaktion kommt, soll ich wieder zu ihm kommen, und dann könne man darüber reden.

    Wenn ich darauf bestanden hätte, hätte er die Hyposensibilisierung in die Wege geleitet, aber er klang wirklich überzeugend, dass sie nicht notwendig ist.


    Tjoa ... dann gucken wir mal, nicht wahr? :)

    Zitat

    Wenn Wespen in solche Einheiten räuberisch eindringen, dann liegt das einzig und allein an unzureichender Verteidigungsfähigkeit dieser Einheiten, also an imkerlichen Fehlern.

    Ich will keineswegs widersprechen - dafür kenne ich mich damit noch viel zu wenig aus. Daher ist meine Frage ernst gemeint: Ist es nicht letztendlich trotzdem auch eine Frage der Heftigkeit mit der ein Volk angegriffen wird?