Beiträge von Satia

    Wo wir hier gerade dran sind: warum ist es eigentlich okay, dass die Beuten nach unten offen sind (bei mir ja auch)? Weil Wärme nach oben steigt, und da dann ja gedämmt ist? Oder warum funktioniert das? Ich würde mich bezüglich der Heizkosten gegen ein nach unten offenes Wohnzimmer wehren.

    Profikram muß. Immer. Deswegen ist das Zeug auch so teuer.

    Das erinnert mich an die Schlagbohrmaschine für 20 Euro (ernsthaft!) die ich extra wegen des breiten Bohrfutters gekauft habe, um auszuprobieren, ob ich da den Rührstab einspannen kann um den Honig zu rühren, weil das Bohrfutter meiner guten Maschine zuhause dafür zu schmal war - Einspannen ging natürlich - gehalten hat es dann beim Rühren ungefähr 8 Sekunden, bevor das Ding angefangen hat wie Hölle zu qualmen :D Das Teil war wirklich von jetzt auf gleich im Arsch.

    wie viel Gläser ich an einem Samstag auf einem Wochenmarkt mit 50.000 Einwohnern im Schnitt absetzen kann.

    Wir gehen mit unserem Verlag regelmäßig auf Tattoo-Conventions und verkaufen dort unsere Bücher und Magazine. Bei gleicher Besucherzahl ist das je nach Ort und Wetter (obwohl die immer drinnen stattfinden) eine Spanne von ein paar Euronen, mit denen nicht einmal im Ansatz die Unkosten gedeckt sind, bis hin zu großartigem Umsatz - bei exakt derselben Ware und exakt denselben Interessen der Besucher.

    Dasselbe gilt für den Anzeigenvertrieb auf diesen Conventions - mal komme ich mit einem einzigen Auftrag nach Hause, mal mit einem Dutzend - obwohl es immer exakt dieselbe Kundenklientel ist - aber mal haben die Lust drauf und mal jagen sie mich zum Teufel.

    Der Schnitt läge also bei beidem in der Mitte - was dann alles heißen kann von fast Null bis Jubeltanz beim Geldzählen.

    Und glaub mir: wir würden viel dafür geben, im Vorfeld zu wissen, ob es sich lohnen wird oder nicht, denn so eine Convention ist echt viel Arbeit.


    Du musst es bei dir zwei/drei/viermal ausprobieren - dann hast du eine grobe Einschätzung die für deinen Wochenmarkt gültig ist.

    aber ich merke, dass diese empfundene Selbstverständlichkeit irgendwie nachlässt in Internet-Foren in den letzten paar Jahren.

    Allerdings wird hier im Forum wirklich meistens nicht nur höflich, sondern auch konstruktiv geschrieben. Da kenne ich aus anderen Plattformen ganz schreckliche andere Sachen, was der Grund dafür ist, dass ich mich hier wirklich wohl fühle, obwohl ich schon häufig wie ein Welpe mit der Nase ins Pipi auf meine Denkfehler aufmerksam gemacht worden bin ^^

    Ich mag den Haufen hier und bin dankbar für die vielen, vielen guten und oftmals (weil notwendig) geduldigen Ratschläge.

    Einer der Gründe, warum ich es nervlich gar nicht schaffen würde, Berufsimkerin zu werden, ist die Tatsache, dass es jedes Jahr anders und einfach nicht vorhersehbar ist.

    Als Hobbyimkerin kann ich es mir, im Gegensatz zum Berufsimker natürlich problemlos leisten, auch mal keinen Honig mehr zu haben. Das hat bei mir im Jahr danach sogar für etliche Vorbestellungen gesorgt, weil meine Kunden sichergehen wollten, dass sie welchen bekommen.

    Ich komm bei der Überlegung "Zurückhalten" beim normalen Verkauf generell nicht mit.

    Ich sorge dadurch für einen Zeitraum in dem ich möglicherweise mal keinen Honig habe dafür, dass dann doch welcher da ist, indem ich zu einem früheren Zeitraum nichts verkaufe obwohl ich Honig habe, so als hätte ich zu diesem Zeitpunkt keinen.

    Man lagert den "ich hab nix mehr" Zeitraum einfach nur künstlich vor.

    Das wäre nur DANN sinnvoll, wenn man z.B. im Sommer nichts verkauft, weil man davon ausgeht, dass man den Honig auf dem Weihnachtsmarkt dramatisch teurer verkaufen kann.

    Da muss man dann aber auch, je nach Menge, auch so Sachen wie das Lagern etc. mit einkalkulieren.

    Nö, ich lese bei Satia heraus, dass ihr im März der Honig ausgegangen ist und der Verkauf nach den Sommerferien stärker geworden ist. Stimmt das in etwa ?


    Und mit 10 durchschnittlichen Imkern wird das schon recht genau.

    Nein - das zeigt nur, dass ich in der Zeit mal krank war und daher keinen Kontakt nach draußen (also auch keinen Verkauf) hatte und später den neuen Honig lange hab stehen lassen, weil ich ihn nicht flüssig, sondern nur cremig verkaufen wollte, wegen der Arbeit aber nicht eher dazu gekommen bin, ihn zu impfen und zu rühren. Danach hab ich erstmals auch was an Edeka gegeben, und eine Bekannte hat mir gleich zwei ganze Kartons abgekauft, was für mich total unüblich ist. Diese Liste hätte also in 2021 völlig anders ausgesehen - und in 2023 wird sie wieder ganz anders aussehen, weil ich z.B. nicht mehr an Edeka verkaufen werde (außer die Ernte wird astronomisch).

    Da ich jedes einzelne (verkaufte - nicht verschenkte) Glas eintrage kann ich tatsächlich eine exakte Übersicht pro Monat benennen, beginnend mit Dezember 2021.


    12 - 4,8%

    01 - 9,3%

    02 - 2,6%

    03 - 1,7%

    04 - 0%

    05 - 0%

    06 - 4,4%

    07 - 11,1%

    08 - 28,8%

    09 - 22,2%

    10 - 5,3%

    11 - 9,3%


    Leider interessieren dich diese Werte nicht, da ich nicht die von dir gewünschten mehr als 10 Völker habe und diese Werte daher nur auf 225 verkauften Gläsern basieren :D;)

    Und, wie meine Vorschreiber schon betont haben - es kommt soooo sehr darauf an, wo und wie du verkaufst. Mann KANN einen Berufsimker einfach nicht mit einem Hobbyimker vergleichen und auch die ganzen Zwischenstufen handhaben das völlig unterschiedlich.


    Das mal auszurechnen/aufzuschreiben hat mich jetzt allerdings zu der Überlegung gebracht, die ganzen (im Familien- und Freundeskreis) verschenkten Gläser auch mal aufzuschreiben.

    dass konkrete Fragen nicht beantwortet werden

    Manchmal muss man halt auch noch ein paar Zusatzinformationen bekommen, um die generelle Frage überhaupt verstehen zu können. Und dann fragt man halt nach.

    Und manchmal machen Fragen auch neugierig auf die Umstände, bzw. die Ursache für die Frage. Und dann fragt man ebenfalls nach.

    Viele sehr gute Informationen und Ideen sind hier schon dadurch aufgekommen, dass auch um die Randerscheinungen einer Ausgangsfrage herum diskutiert wurde.

    Ich selbst hab schon das eine oder andere gefragt, bei dem mir durch Infragestellen dessen was ich wissen wollte, klar gemacht wurde, dass meine Frage völlig falsch gestellt war und mir die direkte Antwort darauf gar nicht weitergeholfen hätte.