Beiträge von Satia

    Wenn dann ein Rähmchen wirklich gezogen werden muss (meistens deutlich leichtere Brutwaben), dann wird diese beim Betrachten auf eine Kante gestellt und nicht im Hohlkreuz gen Himmel gereckt.

    Genau so :)

    Ich stell meistens leicht schräg eine Ecke des Rähmchens auf die Oberkante eines Rähmchens auf das noch steckt.

    Und wenn man dann doch mal was gen Himmel reckt, dann einfach nur, fürs Wohlbefinden und die Freude des Imkers beim Betrachten, weil's so hübsch anzuschauen ist :)

    Dadant beekeepers have the BIGGEST boxes! The BIGGEST BOXES you have EVER seen! Bigger than all other boxes! :D


    Ich mag meine Dadant-Boxen u.a. aus einem sehr, sehr banalen Grund: Ich mag die Abstapelei beim Durchgucken nicht ... jaaaa - ich bin faul ;)

    Zitat

    Es besteht nur die Gefahr, das sie dann evt auch in die HR Waben hinein brüten könnten.

    Könnte man da nicht evtl. schlicht ein Gitter zwischenpacken? Dann bleibt die Dickmadame oben

    Ich hab in meinem ersten richtigen Jahr, in dem ich meine beiden Ableger unter intensiver Kontrolle meines Paten geführt habe sehr viel sehr genau hingeguckt, viel gefragt, und mich sehr viel zusätzlich informiert. Als ich dann im Jahr danach, als ich alleine weiter gemacht habe, zusätzlich trotzdem einen Kurs angefangen habe, gab es dabei zwei Probleme. Zum einen stellte sich sehr schnell heraus, dass dort bis auf winzige bits and pieces wirklich nichts gelehrt wurde, was ich nicht schon wusste (ich hatte halt ECHT viel gelesen und mich auch auf anderen Wegen informiert) und obendrein lagen die Termine so, dass ich das, was im Kurs dran kam, eigentlich immer kurz DAVOR gebraucht hätte.

    Ich denke, dass für einen Anfänger alle Beutearten ziemlich gleich schwer sind. Ob du mit der Beute deiner Wahl klar kommst hat weniger mit dem System als viel mehr mit deine Lernbereitachaft zu tun und der Hilfe die dir zur Seite steht.

    Beuten sind wie Computerprogramme. Wenn man an eins gewöhnt ist erscheinen alle anderen unnötig kompliziert und man hat einfach keinen Bock, sich da reinzuarbeiten (und beschimpft manchmal die, die das andere Programm als das bessere loben als Dummköpfe ☺️) obwohl sie alle ihre Vor- und Nachteile haben.

    Ist ja lustig, wie viele hier Tolkien zitieren/umbasteln können ^^:thumbup:


    Das einzige was selbst mir bei dem Bericht aufgefallen war, war die Tatsache, dass die Wildbienen praktisch nicht erwähnt wurden.

    Die Honigbiene braucht bekanntlich nicht gerettet werden - der geht es in Imkerhand gut - trotzdem drehte es sich bei den Aktionen ausschließlich um Honigbienen.


    Ich finde es erschreckend, dass man generell immer häufiger von den "bösen, tierquälenden Imkern" hört.


    Kennt von euch jemand das Postillion-Video in dem Tierschützer gegen die "Massentierhaltung" bei den Bienen vorgehen? ^^

    Mein Pate hat fast nur auf Zander geimkert hat mir trotzdem vom Start weg Dadant empfohlen, obwohl er da natürlich selber auch nicht alles von Anfang an wusste. Ich habe die Entscheidung nicht bereut.

    Ja, genau die Sendung war das. Es ist nicht ok uns Anfänger mit sowas zu verwirren ;)

    Wenn die da einfach so herauszukriegen wären, würden die Bienen das schnell schaffen.

    Na ja, die asiatischen Bienen schaffen das ja offensichtlich.

    Ziemlich steile These, wenn man bedenkt, dass eine Biene nur einen relativ kleinen Teil ihrer Zeit mit Trachtflügen zubringt.

    hm... aber einen weiteren Teil verbringen sie mit dem Bau der Waben in die der Honig eingelagert wird.

    Und der kryptische Hinweis auf die Leiter soll heißen: Ohne Honigräume wird es im Frühjahr schön voll und sie schwärmen.

    Das machen sie auch mit Honigräumen - ok vielleicht nicht so viel, aber trotzdem.


    Dass sie mehr putzen würden, ist wohl nicht wirklich empirisch bestätigt, eher so eine hergeleitete Hypothese.

    So richtig dumm klingt das allerdings nicht.


    Aber ich weiß trotzdem nicht, was ich davon halten soll ...


    Vielen Dank für eure Kommentare - das Video werde ich mir dann bei Gelegenheit auch mal anschauen - für eben-zwischendurch ist es zu lang.

    Ich hab gestern eine Doku gesehen, in der u.a. erklärt wurde, dass Bienen dadurch, dass sie durch die Honigräume immer und immer wieder weiter eintragen und bauen müssen, die gegenseitige Putzerei nicht so intensiv betreiben, wie es normalerweise der Fall wäre und dass sie deutlich besser mit den Milben klar kämen, wenn sie sich nicht so auf das Eintragen von Nektar konzentrieren müssten.

    Nun überlege ich, im nächsten Jahr bei einem Volk evtl. einfach mal gar keinen Honigraum aufzusetzen - ich bin aber irgendwie total unsicher, was dann eigentlich passiert. Hat damit schon mal jemand Erfahrung gesammelt?

    Wenn ich mir jetzt meinen Sommerhonig angucke, der partout nicht kristallisieren will (ist viel Linde drin), dann kann ich mir auch nicht vorstellen, dass der eingelagerte Honig zu hart werden wird, um die Bienen über den Winter zu bringen, wenn ich sie auf eigenem Honig stehen ließe.

    Bisher hatte ich übrigens immer gehört, der eigene Honig sei aus diversen Gründen schlechter für die Bienen als das Futter - in der Doku gestern wurde das Gegenteil behauptet.

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