Beiträge von Satia

    Kloppe! Kloppe! Kloppe! ^^


    Ich denke auch, dass es gut gehen wird - aber es ist eine wirklich besondere Situation! Es dürfte spannend sein, das zu beobachten.

    Ja, in diesem Jahr sind wirklich viele Wespen unterwegs - wir haben auch ein Nest unter dem Dach - ich muss da nachher nochmal hoch um sicherzustellen, dass sie nicht bis zum Dachboden durchnagen. Sie sind unter den Schindeln, aber noch oberhalb des Dachbodens.

    ich kann nicht sagen, wo diese relative Sicherheit herkommt, aber irgendwie bin ich davon überzeugt, dass ich weitermachen kann, ohne dass ich bibbermd vor Angst vor den Bienenstöcken stehe. Mein Hausarzt ist selber sehr naturverbunden, und daher kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er versuchen wird, mir auf jeden Fall die Imkerei weiter zu ermöglichen. Er genießt es, meine Bienen in seinem Nachbargarten stehen zu haben.

    Ich habe heute auch mit meinen ehemaligen Paten telefoniert, und habe ihnen gesagt, dass ich auf jeden Fall weitermachen möchte. Eine andere Imkerin, die ungefähr zur gleichen Zeit angefangen hat wie ich, die auch hier aus meinem kleinen Ort ist, hat es ebenfalls erwischt, und sie hat ihre Bienen bereits abgegeben. Sie macht auf keinen Fall weiter. Das muss halt jeder für sich selbst entscheiden. Die endgültige Entscheidung kann und will ich erst treffen, wenn ich mit dem Arzt alles besprochen habe. Und das wird wohl erst in der nächste Woche passieren.

    Mein Hausarzt hat seine Praxis im Haus neben uns - er guckt in seinem Garten quasi auf meine Bienen - ich denke es wäre keine schlechte Überlegung, Arbeiten an den Bienen generell auf Zeiten zu legen, zu denen die Praxis geöffnet hat :D:D:D


    Heute Abend kommen meine ehemaligen Paten und setzen die Bienenfluchten unter, weil sie wohl am Samstag schleudern werden. Den Honig können sie selbstverständlich behalten. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, den Lindenhonig zu schleudern, aber jetzt bin ich froh, dass ich es nicht machen muss und bin sehr, sehr dankbar für die Hilfe.

    Jacke, Hose, Handschuhe, Schleier und dicke Schuhe hab ich alles schon. ich war nur halt manchmal zu bequem das alles überzustülpen - wird ab jetzt halt dauerhaft im Einsatz sein.

    Wegen der Desensibilisierung spreche ich nächste Woche mit dem Arzt.

    Vielen Dank für den Hoffnungsschimmer den du mir gegeben hast.


    Und euch anderen nochmal Danke dafür, dass ihr eure Erfahrungen mit mir teilt.

    Ich hab das hier gerade gelesen:


    Zitat

    Bestimmung des spezifischen IgE im Blut

    Zusätzlich kann der Arzt die spezifischen Antikörper (IgE) im Blut des Patienten nachweisen lassen. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass es, abgesehen von der Blutentnahme, kein Risiko für den Patienten bedeutet. Allerdings ist der Test weniger empfindlich als der Pricktest. Zur Sicherung der Diagnose sollte der Bluttest in der ersten Woche nach dem Stich vorgenommen werden. Ein zweiter Bluttest erfolgt zwei bis vier Wochen nach der ersten Blutentnahme.

    Ah, ok, das hab ich dann wirklich falsch verstanden. Ich müsste also eigentlich eine Gelegenheit finden, bei der ich 6 Wochen lang NICHT gestochen wurde?

    Öm... in der Bienensaison kann ich den Test dann vergessen 8o


    hmm.... aber das müsste ein Allergologe doch wissen, oder?

    Ich bin ja in den Wochen davor die ganze Saison hindurch auch schon etliche Male gestochen worden. Möglicherweise waren die Symptome da auch schon irgendwie anders - mir war nur nichts außergewöhnliches aufgefallen - dass nun plötzlich Symptome aufkamen, war wohl lediglich ein Anzeichen dafür, dass jetzt halt tatsächlich eine Allergie da ist - die ich in den Wochen davor entwickelt habe.

    Aber ich bin keine Ärztin und schon gar keine Allergologin - ich weiß nur, dass der Allergologe, der den Bluttest angeordnet hat, wusste, wann es zu den Symptomen gekommen war. Daher lagen zwischen Symptomen und Blutabnahme nicht einmal 48 Stunden - trotzdem war das Ergebnis positiv.

    Ich bin gespannt, wie mein Hausarzt die Sache nächste Woche angeht - wenn man in meiner Umgebung nach Allergologen sucht, wird er auch aufgeführt, obwohl er eigentlich Allgemeinmediziner ist. Ich traue dem Mann allerdings eine Menge zu.

    Das mit dem "griffbereit" werde ich mir jetzt wohl angewöhnen müssen ...


    Ich hab gerade mit meinen Imkerpaten aus der Anfangszeit telefoniert. Ich trete ihnen die gefüllten Honigräume ab. Sie können sie schleudern und den Honig verwerten und mir danach die leeren Zargen zurückbringen. Ich habe aus der ersten Ernte mehr Honig als ich essen kann und unter dem Strich ging es mir bei der Bienenhaltung generell nicht darum, mit Honig Geld zu verdienen.

    Es ist schade um den schönen Lindenhonig, aber bevor ich nicht explizite Anweisungen vom Arzt habe, werde ich mich nicht ins Getümmel werfen.

    Mein Mann, der nicht so gut auf die Bienen zu sprechen ist, hat mir schon Hilfe angeboten und ich hab ihm gerade Handschuhe und eine Hose bestellt. Dann kann ich die letzten Arbeiten für dieses Jahr noch mit ihm an meiner Seite machen und dann ist ja ohnehin erst einmal für ein paar Monate Ruhe ...


    Ich bin immer noch fassungslos ...

    Mal als Frage in die Runde die mit der Allergie leben: WENN es dann passieren sollte, wie schnell und woran erkennt man dann, was gemacht werden muss? Warte ich erst kurz, ob wieder eine merkwürdige Reaktion aufkommt? Kipp ich mir das Fenistil/Kortison sofort ein? Muss ich zum Arzt?

    FUCK, FUCK, FUCK - scheiß 2020!!!

    Negativ bei Hummeln, Wespen, Hornissen

    Positiv bei Honigbiene ...


    Und jetzt?????

    Ich werde nächste Woche mit meinem Hausarzt über die Möglichkeiten einer Desensibiliserung sprechen (er ist gerade in Urlaub) und bis dahin die Finger von den Bienen lassen. Ich werde vermutlich meine früheren Paten mal fragen, ob sie den Honig ernten möchten. Oder es selber im Vollkörperkondom machen ... oder ... ach ... ich weiß einfach noch nicht. Ich bin jetzt gerade mega deprimiert ...

    Der Arzt ist zwar ein normaler Hausarzt, aber er hatte in meiner Anwesenheit mit einem Allergologen gesprochen (zu dem er mich eigentlich überweisen wollte) und dieser hat ihm dann gesagt, ich bräuchte nicht kommen, sondern der Hausarzt solle mir Blut abnehmen und das auf spezifische Antikörper vom IgE Typ gegen Bienen-, Hornissen-, Hummel und Wespengift untersuchen lassen. Der Allergologe wusste auch, dass die Stiche die die Reaktion hervorgerufen haben, da gerade erstmal einen Tag her waren - aber halt auch, dass ich vorher schon mehrfach gestochen worden bin.