Beiträge von Deichkind

    honigbanane

    Nee ich meine die farbigen Ringe des Abdomens.

    Springkraut haben wir sogar in den Gräben an den Straßenrändern aber anscheinend deutlich weniger als letztes Jahr (gemessen an der Anzahl der Bienen mit „Springkrautzeichen).

    Das hoffe ich für Dich auch, aber denk daran Du musst sie noch fit für den Winter machen - haben die z.B. genug Futter? Du hattest die Kiste ja auf, hattest Du darauf geachtet? Auch müssen die noch ein oder zwei Generationen Bienen nachziehen nach der Behandlung, ich hoffe die haben dafür noch Platz und das die das noch vor dem Winter hinkriegen ...

    Sagen wir mal so, das was ich überschauen kann, müsste passen.


    Ich wiege verhältnismäßig oft, da ich Futtermengen und -verbrauch noch nicht gut einschätzen kann. Momentan sind sie am oberen Zielgewicht (nach Bernhard Heuvel und auch nach eigener Rechnung, habe auch Leergewichte meiner Beutenteile) für ein zweizargiges, voll ausgebautes Warré-Volk.


    Pollenspender sehe ich hier im Wohngebiet und auch in der Umgebung recht viele, die Völker bringen auch reichlich, mindestens 4 verschiedene Pollenfarben nach Hause.


    Unpassendes Wetter und Fehleinschätzungen meinerseits können natürlich trotzdem passieren.


    Wenn du sagst, dass die noch zwei Generationen erbrüten müssen, wäre vielleicht noch ein Paket Futterteig auf die Oberträger hilfreich? Damit sie auf jeden Fall genug haben aber das Brutnest nicht zuknallen?

    So Bayvarol ist drin, Zargen sind markiert (ist ein Stabilbauvolk). Behandlungserfolg kann ich jetzt nur noch anhand des Verhaltens monitoren, da ich sie im Rahmen der Wintervorbereitungen am Wochenende komplett hochgenommen und auf geschlossene Böden mit Mäusegitter gesetzt habe (wir hatten schon ein paar Nächte unter 8 Grad und zwei Völker hatten Mäusekot auf der Windel).

    Alea iacta est.

    Danke Franz für deine Einschätzung des Zeitverlaufes. Den Milbenfall kenne ich nicht, da der Boden kein Gitter hat.
    Dann bin ich nun mal verhalten optimistisch, dass mir mein Lieblingsvolk doch erhalten bleibt und hoffe, dass die neue Regentin genauso nett ist, wie ihre Vorgängerin.

    Das ist mir bewusst und genau deshalb habe ich mir die „Mühe“ gemacht (wenn man ne kostenlose Smartphone-App, ein Foto von Juniors „ich hab dir ein Bild gemalt Mama“ und ne Packung Etikettenpapier als Mühe bezeichnen kann).


    Edit: die geeichte Waage wäre in der Theorie wahrscheinlich auch nötig sobald in Verkehr gebracht wird. Da hoffe ich auf „kontrolliert keiner“ und fülle sicherheitshalber immer randvoll, damit ja nicht zuwenig drin ist, falls doch mal jemand nachwiegt.

    Update: sie sind nach einer Woche Bayvarol umgänglicher geworden. Die letzte Runde Futter konnte ich geben, ohne danach vom Stand zu flüchten. Passt das vom zeitlichen Verlauf oder ist das zu schnell?


    Zwei weitere Dinge sind auffällig: die Bienenmasse vor dem Flugloch hat kräftig zugenommen, die Optik der Flugbienen hat sich von leuchtend orange zu sandfarben geändert. Entweder hat die Königin einen neuen Drohn „angebrochen“ oder es gab tatsächlich eine Regimeänderung.


    Zweitens hat dieses Volk als Einziges noch reichlich fitte Drohnen.

    Ich habe das Gefühl, hier werden gerade Äpfel mit Birnen verglichen. Der Fairness halber möchte ich darauf hinweisen, dass Bernhard 10 Jahre lang unentgeltlich ein eigenes Forum zur Warré-Bienenhaltung betrieben und unzählige Anfänger und Fortgeschrittene an seinem Wissen hat teilhaben lassen. Kritik hat er da durchaus angenommen aber auch ausgeteilt. Auch Youtube Filme und Vorträge existieren von ihn.


    Ein Buch ist nun mal etwas vollkommen (und wunderbar) analoges. Interaktion ist im Konzept Buch nicht vorgesehen.

    wir hatten schon ein paar Nächte unter 8 Grad und zwei Völker hatten Mäusekot auf der Windel

    Das klingt ja so als wäre eine Maus schon eingezogen. Falls das der Fall ist, diese sofort "ausquartieren" sozusagen "vor die Tür setzen" und Zugang(Zugänge) vor Mäusen sichern. Ansonsten erlebt das Volk das Frühjahr nicht mehr, unabhängig von der Varroalast...

    Deshalb hatte ich die Völker am Wochenende komplett auseinandergenommen und auch die Böden ausgetauscht. Habe keine Maus gefunden. Zugänge sind jetzt zu.

    So Bayvarol ist drin, Zargen sind markiert (ist ein Stabilbauvolk). Behandlungserfolg kann ich jetzt nur noch anhand des Verhaltens monitoren, da ich sie im Rahmen der Wintervorbereitungen am Wochenende komplett hochgenommen und auf geschlossene Böden mit Mäusegitter gesetzt habe (wir hatten schon ein paar Nächte unter 8 Grad und zwei Völker hatten Mäusekot auf der Windel).

    Alea iacta est.

    Kleiner Erfahrungsbericht, Feedback, Tip:


    unsere Nachbarn hatten in diesem Jahr an den heißen Tagen auch das Problem, dass meine Bienen übermäßig präsent waren und auch eines der Kinder am Poolrand gestochen wurde. Das Ganze trotz vorhandener Wasserstellen u.a. ein bemooster künstlicher Mini-Bachlauf im Garten.


    Ich habe alle Ergebnisse der Suchfunktion hier gewälzt und damit eine Lösung gefunden.


    Wir haben mehrere Hühnertränken besorgt (unter anderem 2x 30l, damit sie ja nicht unversehens leer werden). In den „Napf“ grobkörnigen Blähton als Schwimmhilfe.


    Die Nachbarin hat die Erstbefüllung mit „Stinke-Kinderschweißfuß-Chlor-Puddelbrühe“ (O-Ton Nachbarin :D) aus dem Pool erledigt und wir haben sie im Garten strategisch verteilt aufgestellt (beutennah aber nicht direkt im „Kotflugbereich“). Die Bienen haben die Tränken sehr zügig angenommen und das Problem hat sich erledigt.


    Inzwischen sind die Tränken etabliert und werden mit Frischwasser befüllt.


    Danke an alle fürs Teilen von Wissen und Erfahrungen.