Beiträge von Deichkind

    Allerdings braucht man beim Imkern auch eine gewisse Frustrationstoleranz, weil immer mal was schief geht. Wer da zu dünnhäutig ist und beim ersten Misserfolg wegwirft, sollte tatsächlich lieber nicht anfangen.

    Und auch hier wieder :!:

    Schmutz und Erde an den Schuhen

    Ja, solche Bedenken kann nur ein Stadtbewohner haben. Der Landbewohner weiß, dass dass der wichtigste Schuh ein Gummistiefel ist. Das fällt mir immer auf, wenn Kinder zu Besuch sind, die mit Stoffturnschuhen auf den Pferdepaddock laufen.

    Naja oder jemand der einen Partner hat der es sehr gerne sauber hat in seinem Umfeld und auch sauber bei der Arbeit ankommen muss. Mein Mann ist auch unglücklich wenn das Auto in dem er fährt krümelig oder schmutzig ist. Und trotz zweier lebhafter Landkinder hat er es noch nicht aufgegeben, unseren Hauseingang immer wieder zu fegen und Schuhe vor der Tür auszuklopfen. Ohne zwei Autos, eines für ihn und eines für die Kinder, die Bienen und mich, wäre bei uns definitiv auch der Haussegen in Gefahr.

    All die negativen Punkte überwiegen in keinster Weise, diesen faszinierenden Tieren bei der Arbeit zu zusehen und Honig zu ernten.

    Es wird der leckerste Honig, den du je gegessen hast !

    Im Endeffekt wirst du dich NUR fragen:


    Warum habe ich nicht schon früher angefangen ?! ;)

    :!:

    Aber wenn ich jedes Jahr 5000€ in die Imkerei stecken muss lass ichs doch lieber sein.

    Nicht jedes Jahr sondern geläppert über die ersten Jahre. Faustregel, die immer wieder vorgetragen wird ist 1000 Euro pro Bienenvolk. Und du kannst an vielen Stellen sparen.

    Am Anfang hast du die Investitionskosten für die ersten Bienen, Beuten, Material. Da kannst du wenn du nicht ungeduldig bist z.B. das Geld für die Bienen sparen indem du dich in das Thema Schwarmfang einarbeitest und dir dann deine ersten Völker selbst fängst. So bin ich zu meinen ersten 4 Völkern gekommen. Das spart Geld, macht das Imkern etwas anspruchsvoller weil Schwärme sich oft weniger lehrbuchhaft benehmen. Da kann aber später mit etwas Glück bei Begattung und Einweiseln eine unbegattete Königin vom Züchter für 13 Euro Abhilfe schaffen. Schon hast du pro Volk 100 von den 1000 Euro gespart.

    Den teuren Dampfwachsschmelzer für mehrere 100 Euro braucht es am Anfang für wenige Völker auch nicht, da tut es Armschmalz und ein alter Dampfeinkochtopf (neu 60 Euro, Anleitung s. Google Mandy Fritsches Blog).

    Schleudern kann man anfangs oft in Vereinen oder du erntest am Anfang Tropf- oder Presshonig. Schon wieder ein paar hundert Euro gespart, die man später trotzdem irgendwann ausgeben muss, aber dann sind die anderen Investitionen schon getätigt.

    Wenn du mit Naturbau arbeitest sparst du Geld für Mittelwände und erntest weniger Honig, was gleichzeitig weniger Kosten und Lagerplatz für Honigverarbeitung bedeutet. Außerdem erntest du dein eigenes Startkapital an garantiert sauberem Wachs für später. Auch hier ist das Imkern etwas anspruchsvoller aber mit Willen zum Lernen schaffbar.

    Futterkosten und Varroabehandlungskosten kommen später im Jahr, dann hast du aber den Rest schon bezahlt.

    Wo du nicht sparen solltest ist beim Kurs und der Vereinsmitgliedschaft inklusive Versicherung.


    Ausbauen auf professionellere Lösungen kannst du später immer noch, wenn die Biene dich tatsächlich gepackt hat. Meine Schätzung wäre im ersten Jahr bei 3 Startvölkern 1500 Euro.

    Gerade der Kleinimker bekommt seine wenigen Mittel oft über den Verein oder vom befreundeten Imker o.a. Das wird wohl Auslegungssache sein, ob es reicht, das glaubhaft zu machen.

    Wir haben das gerade im Verein diskutiert und als Plan erst mal erarbeitet „Vereinssammelbestellung vom xy“ in die Bestandsbücher einzutragen und die dazugehörige Sammel-Rechnung hebt der Verein auf.

    Seit diesem Jahr habe ich einen Rähmchengeschirrspüler, der mit Soda betrieben wird.


    Hallo zusammen,


    Ich schließe mich hier mal an.


    Ich habe letztes Jahr gestartet und möchte mir für die Zukunft ein Basis Equipment für die Reinigung der alten Rähmchen anschaffen.


    Jetzt ist die Frage was ich für nach dem Dampfwachsschmelzer für die Reinigung brauche



    Stehe nun auch an diesem Punkt. Wenn ich tatsächlich das Wabenmaß dauerhaft ändern sollte, habe ich zukünftig auch Rähmchen zu säubern. Ich ernte Presshonig, das Wachs ist also schon weitestgehend ausgeschnitten und gepresst. Theoretisch brauche ich also eher kein großvolumiges Schmelzgerät, sondern etwas zum Rähmchenreinigen. Momentan schmelze ich meine gepressten Wachsklumpen noch im Dampfentsafter auf dem Küchenherd. Habe an Platz für zusätzliches Gerät zur Verfügung die Stellfläche einer alten defekten Waschmaschine im Waschkeller. Es gibt in dem Raum Strom, Wasser, einen Abfluss und ein Fenster. Was ist denn da sinnvoll? Ein Dampfwachsschmelzer oder eine Spülmaschine?

    Kannst du das näher erklären?

    Manche neuen Sachen müssen erstmal reifen.

    Naja so neu ist das Konzept der Beute ja nicht, diese Form der Lagerbeuten mit den polnischen Maßen gibt es ja schon lange. Nur die Ausführung in Dadant-Blatt ist neu. Warum sie nicht umlaufend gedämmt ist, verstehe ich auch nicht. Allerdings gehe ich davon aus, dass es irgendeinen Grund haben wird, denn so weit weg liegt der Gedanke einer umlaufenden Dämmung ja nicht.