Beiträge von Deichkind

    robirot Danke für die Antwort.

    Ich würde mich sehr über weitere Informationen zu praktischen Anpassungen freuen.


    Was ich selbst in meinem beschränkten Erfahrungszeitraum gemerkt habe:


    Im Sommer fiel es mir hier an der Westküste sehr schwer, den richtigen Behandlungszeitpunkt für die Ameisensäure zu finden, da das Hygrometer meist bei 80% und nie unter 65% lag. Letztendlich habe ich im Sommer Varromed und dann im September Ameisensäure über FAM-Dispenser verwendet (und um das vorwegzunehmen: die Grundsatzdiskussionen über Ameisensäure und Varromed verfolge ich interessiert, aber das ist eine andere Geschichte).


    Die Gemülldiagnose hat mich vom Handling her gefordert. Der Wind ist hier häufiger sehr böig unterwegs und manchmal hat er mir trotz Öl die Windel oder deren Inhalt unversehens beim Herausziehen vom Schieber geweht.

    Zur Feuchtigkeit: Ein Imker hat mir gezeigt, daß er sich Aufsätze mit Schafwolle gebaut hat - also Holzdeckel mit roher Schafwolle drin und unten ein Leinentuch, damit sie nicht rausfällt. Ca. 10cm hoch insgesamt. Er meint, daß dadurch auch weniger Wasser im Honig ist.

    Damit wärst du dann recht nah am klassischen Warré-Kissen.

    Du schreibst ihr habt mit dem Imkerverein telefoniert. Bittet dort um Hilfe (z.B. beim „sauberen Auflösen der Völker), wenn ihr noch keine Mitglieder seid, tretet bei. Und vielleicht könnt ihr dann im nächsten Jahr bei jemandem mitlaufen.


    edit: zumindest auf der Homepage sieht der Imkerverein Aalen doch ganz rührig aus.

    Machen wir jetzt für jedes tote Volk einen Eintrag?

    Wie war die Geschichte vom Volk? wie wurde es gebildet/gestartet?

    Welche Behandlungen/Brutpausen/Schröpfungen wurden vorgenommen bis zum Tod? Aufschreiben! Betriebsweise ändern!

    Tote Völker haben dann noch einen positiven Effekt.

    Ja Bitte! Das wäre unglaublich lehrreich.

    Auf der Windel liegen ja nur die toten Varroamilben, die noch niemand anderes sich zum Frühstück geholt hat. Die lebenden könnten immer noch auf den abgeflogenen Bienen und in der Brut (falls welche da ist?) sein. Soweit das theoretische Gedankenspiel.

    Deichkind

    Nimm's mir nicht übel, aber ich empfehle dir ne Brille... ich hab hier auch gerade nur das Smartphone.


    Oder noch besser wären Bienen, dann kannst du dir das mal total realistisch ganz aus der Nähe anzuschauen. 😉😋

    Das mit der Brille ist ein guter Hinweis, die liegt im Regal 😬.


    Ich hoffe, aber dass ich mir möglichst lange keine Waben eingegangener Völker ganz aus der Nähe ansehen muss. Aber wenn es mal soweit ist, und der Zeitpunkt wird irgendwann kommen, will ich es dann auch möglichst sachkundig tun. Dazu versuche ich so viel zu lernen wie es mir möglich ist. Die themenbezogenen Kurse für 2020 sind schon gebucht. Die Versuche, die Erfahrungsberichte hier selbst nachzuvollziehen und zu überlegen „was ist hier passiert und was sollte ich im gleichen Fall tun“ betrachte ich als Übung. Ich kann das aber gerne auch wieder ohne zu schreiben für mich alleine tun, wenn es zuviel Unruhe stiftet.


    „Lebende“ Waben schaue ich mir aus der Nähe aktuell nicht an. Meine 2 Völkchen sind eingewintert und bleiben hoffentlich bis Dezember zu wenn sie nicht zu leicht werden. Die betrachte ich nur am Flugloch.

    Und nein ich wollte auch zwischen den Zeilen nicht Faulbrutverdacht sagen. Ein Brutschaden kann doch durch vieles entstehen oder?


    Dass man sich alle eingegangene Völker möglichst mit einem Bienensachverständigen ansehen und auch dass Futterwaben eingegangener Völker nicht weitergeben sollen ist auch reine Theorie die ich so aus meinen bisherigen Lerneinheiten mitgenommen habe. Auch hier, null eigene Erfahrung, deshslb der Konjunktiv, konstruktives Feedback ausdrücklich erwünscht.

    Gerne, den ich möchte nicht diagnostizieren sondern lernen. Und Korrektur durch Leute die es besser wissen gehört zum Lernprozess dazu, wer immer nur alleine mit den eigenen Ideen bleibt, kommt nicht weiter. Genau deshalb habe ich sie zur Diskussion gestellt.


    Vorab, ich habe hier keinen hochauflösenden PC Monitor zur Verfügung, sondern nur ein Smartphone. Möglicherweise habe ich auch ein Auflösungsproblem.


    Für eine Weiselzellen habe ich den zweiten Zipfel von rechts im fünften Bild gehalten. Wenn du keine siehst, ist es dann wohl eine Wachsbrücke?


    Die teils geöffneten Zellendeckel habe ich im gleichen Bild gesehen. Dort auch ganz rechts z.B. einen Deckel den ich für eingesunken gehalten habe.


    Stifte im gleichen Bild im linken unteren Quadranten. Oder sind das Lichtreflexe? Varroakot?


    Larven im sechsten Bild ziemlich in der Mitte, da auch wieder etwas was ich für Stifte gehalten habe.

    Flip auch dir ganz herzlichen Dank fürs Teilen. Das ermöglicht anderen Anfängern wie mir das Lernen.


    Bei deiner Beschreibung ist mir sofort ein Abschnitt aus dem „Ritter“ in den Kopf gekommen:


    „ Ein zuvor starkes Volk bricht innerhalb weniger Tage völlig zusammen, dabei verlassen die meisten Bienen innerhalb weniger Stunden das Nest. Zurück bleibt die Königin mit wenigen Bienen, dem entsprechend der Jahreszeit mehr oder weniger ausgebauten Brutnest sowie den Waben mit Futter. Da es dazu meist im Spätsommer oder Herbst kommt, enthalten die Völker noch das gesamte Winterfutter.“ (Quelle: Ritter „Bienen gesund erhalten“ 2. Auflage Ulmer Verlag)


    In einer Theorie-Prüfung würde ich also antworten: „Volkszusammenbruch nach Varroaschaden“


    Es wäre toll wenn Du uns noch an Bildern von Bienen und Waben teilhaben lassen könntest.

    Hartmutdd vielen herzlichen Dank für das Teilhaben lassen! Gerade wir Anfänger können doch aus solchen Verläufen nur lernen.

    Wenn die Bilder jetzt ein Rätsel bei den Honigmachern wären sehe ich:


    Eine Weiselzelle

    Brut in allen Stadien inklusive Stifte mittig in der Zelle

    Eingesunkene und teils geöffnete Zellendeckel bei verdeckelten Zellen

    Varroakot in den Zellen?

    Larven in bräunlichem Futtersaft? Oder in Zersetzung?


    Also würde ich beim Rätselbild auf Brutschaden tippen. Nur Varroa? Könnte sein. Ich glaube ich würde aber den Bienensachversachverständigen meines Vereins (falls es den gibt) außerdem bitten, sich die Waben genau anzusehen. Erst danach über die Futterwaben entscheiden.


    Soweit die graue Theorie bzw. meine Antwort wenn mir jemand in der Prüfung die Bilder vorlegen würde.

    Na gut, dass ich noch nicht dazu gekommen bin, die Meisenkästen zu säubern, dann wandern die Nester jetzt in den Kasten und der Kasten mit offenem Loch an den Standort. Danke euch.

    Du meinst die benutzten Nester aus den Nistkästen? Die stinken aber in der Regel doch recht erbärmlich nach Exkrementen. Ist das hygienisch kein Problem?

    Könnte ich alternativ im Wald auch Moos sammeln und trocknen?