Beiträge von Deichkind

    Wenn man zurück zur Ausgangssituation geht, kann es schon eine deutliche Verbesserung sein, wenn sie es bis zur Prüfungszulassung und dann auch durch die Prüfung schafft. Egal wie es danach weitergeht, sie hat dann einen Berufsabschluss in der Tasche. Damit stehen ihr auf dem zweiten Bildungsweg ggf. wiederum Türen offen, die je nach Schulabschluss vorher geschlossen waren.

    Selbst wenn es dann imkerlich bei Hobby, Aufstocken, Nebenerwerb, Anstellung oder Saisonjobs in Imkereien bleibt, sie hätte ihre Ausgangsbasis für die Zukunft, von der sie zumindest dem Nick nach noch viel vor sich hat, erheblich verbessert. Und immer eine Möglichkeit zumindest ein wenig Geld zu verdienen.


    Insofern halte ich den Plan angesichts der geschilderten Ausgangslage für eine gute Idee.

    Koenigin94


    Vielleicht machst du am besten vor dem eigentlichen Meisterstoff erst mal einen Grundkurs oder erwirbst dir einen grundsätzlichen Sachkundenachwei in deinem Bundesland. Hier in Schleswig-Holstein gibt es dafür z.B. den „Imkerschein“ der Imkerschule Bad Segeberg. Für die Theorie wird dafür die bestandene Prüfung auf http://www.honigmacher.de akzeptiert. Dieser Schein ist dann auch Zugangsvoraussetzung für fortgeschrittene Kurse.



    Und die zweite Überlegung: muss es denn tatsächlich der „Meister“ sein, wenn es „nur“ um deinen eigenen Lebensunterhalt geht? Meister beinhaltet soweit ich weiß auch immer die Befähigung zur Ausbildung und so wie du deine eigenen Einschränkungen andeutest scheint das nicht zu passen.


    Insofern wäre vielleicht ein Weg zum Lebensunterhalt eher Einzelkurse die du brauchst - grundsätzliche Sachkunde Bienen, Honigkurs, Hygieneschulung usw.

    Koenigin94


    deine ersten beiden Fragen lassen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Anruf in der Berufsfachschule klären. Die verwendeten Bücher werden sie dir sicher nennen (falls es welche gibt), mit etwas Glück und Freundlichkeit bekommst du auch den Rahmenplan.


    Den Rest klärst du besser vor Ort mit deinen Paten. Was verstehst du unter „Meister“? Imkermeister? Wenn du auf so jemanden Zugriff hast, sollten alle praktischen und wirtschaftlichen Fragen bei ihm am besten aufgehoben sein.

    Hat jemand (halbwegs schmackhafte) glutenfreie Brotrezepte?

    Die Suchmaschine beim großen Online-Buchhändler spuckt auf der ersten Trefferseite mehrere sehr gut bewertete Bücher aus. Eines davon (von Jeff Hertzberg) liest sich so spannend (aufgrund der Verwendung zweier vorbereiteter Teige die dauerhaft im Kühlschrank „wohnen“ und dann zum backen schnell umgebaut werden), das ich tatsächlich auch schon damit liebäugele. Hast du schon mal ein anderes glutenfreies Backbuch ausprobiert und kannst es empfehlen? Am liebsten ohne exotische Zutaten, da es hier bei uns nur um sehr gelegentliche Gäste-Beköstigung ginge.

    Diesmal vom Brotdoc. Ein Klassiker in unserer Küche mit dem es sich immer wieder vermeiden lässt, Anstellgut wegzuwerfen. Ich tue immer alle Sauerteige querbeet gemischt rein. Heraus kommt ein superschnelles leckeres zuverlässiges Brot das man auch noch Mittags fürs Abendbrot ansetzen kann.


    https://brotdoc.com/2017/08/27…-reloaded=1&cn-reloaded=1

    Hier habe ich noch etwas von Wolfgang Golz gefunden


    https://basiszuechter.de/basis…s-jahr-mit-wolfgang-golz/

    Vielen Dank für diesen besonderen Schatz, den ich erst mal quergelesen habe. Damit wird vieles in der Golz-Broschüre klarer, auch den Sinn von 2x9 bei Schwarmstimmung habe ich nun einigermaßen verstanden. In den Texten finden sich auch viele weitere Handling-Details zur „Längslagerbeute“ und zur Völkerbeurteilung in solchen Beuten. Die werde ich sicherlich noch öfter lesen.

    Bei Bernhard sieht das aus als wäre die Dadantwabe hochkant eher ein wenig schmaler. Ist das jetzt wieder eine Sache der verschiedenen Dadant Versionen?


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    Kannst du das mit der Holzleiste für doofe mal mit Bildern zeigen?

    Die Bienen zeigen Dir dann schon, wo die Reise hingeht^^

    Aber wenn du dich entschieden hast, räume konsequent mit dem anderen Kram auf.

    Sauwichtiger Tipp!!!

    Stimmt. Und genau deshalb ist es eine gute Idee zu warten. Weil - wenn ich ganz ehrlich mut mir bin - die unfreiwillige Wanderung diese Saison war superanstrengend und eine Belastung für die Familie. Aber sie hat auch sauviel Spaß gemacht und Kinder bleiben ja nicht ewig klein. Und der Gedanke an Salzwiesenhonig…


    Der Drops zur Betriebsweise ist definitiv noch nicht gelutscht.

    Du blendest beim „Lastenheft“ die Faktoren „Schwarmverhinderung“ und „Transportabilität“ aus

    Nö. er setzt nur Prioritäten, während deine Wollmilchsau auch noch putzen und kochen können muss.

    Das wäre cool :).


    Aber du hast schon recht, es ist alles noch zu schwammig um Prioritäten zu setzen. Je mehr ich - mit eurer Hilfe - darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass ich momentan tatsächlich das optimale System für mich auf meinem Ausbildungs-/Erfahrungsstand und meine Landbiene habe. Wahrscheinlich erscheint deshalb alles andere mit Haken und Ösen.


    Insofern verschiebe ich vielleicht das Projekt Beutensystemumstellung um ein paar Jahre bis sich der Rest (stabiler Standort, bessere Genetik, mehr Übung und Erfahrung bei mir) gesetzt hat und überlege dann nochmals.