Beiträge von black.peterle

    Ja, hornet deine These mit Fabrikneu mag stimmen für das erste Öffnen des Kartons, aber bei allen Imkern, die je nach Verpackungseinheit keine 800 Gläser aufs mal füllen, überholt sich das schnell.


    Theoretisch müsste es ja dann von Seiten Fabrik sowas wie ein "Zertifikat" geben, das den hygienischen Herstellungsprozess bestätigt. Was ich allerdings stark bezweifle, da die Originalkartons nicht verschweißt sind. (Zumindest von meinem Hersteller)

    Was nützt Dir ein Zertifikat, was mal in der Fabrik war?

    Immer möglichst ganze Einheiten kaufen und penibel sein beim öffnen und schließen der Verpackung. Trennmittel o.ä. kann es bei Glas und Blechdeckel keine geben. Das Glas wird noch fast heiß verpackt und da hat nichts überlebt was dran gewesen sein könnte.

    Die Blechdeckel werden lackiert und mit der Dichtung versehen. Da wüsste ich auch nicht wo da ein Trennmittel Sinn machen sollte. Bei Plastik schaut das evtl. anders aus, aber dafür gibt es dann die Deckeleinlage. Ich würde auch behaupten, bei allem guten Willen beim spülen und trocknen, wird die Verpackung nicht nur in Einzelfällen schmutziger sein als original aus der Verpackung. Natürlich mit offenen Augen eine Sichtprüfung vornehmen.

    Gebrauchte Gläser ja, gebrauchte Deckel definitiv nein, weil niemand weiß was außer Honig noch drin war im Glas. Glas nimmt nichts an, der Deckel definitiv schon.

    Ich finde ja, dass der Rigotti ein netter Kerl ist.

    Aber er ist in Sachen Honig sicherlich nicht der erste Ansprechpartner.

    Also alles Frühe schleudern und was noch nicht am oder im Wald ist, umziehen.

    machst du das denn jetzt schon? Bei mir wird der Frühtrachthonig gerade erst reif, bis gestern kam jeden Tag noch jede Menge frischer Nektar rein, derzeit Weißdorn, traditionell der letzte große Frühtrachteinschlag bei mir, man riecht es deutlich.


    Doch seit den leichten Gewittern gestern Nacht scheint schlagartig Ruhe zu sein - die Bienen suchen seit heute plötzlich überall, wo ein Honigtropfen oder Sonnenwachsschmelzer auftaucht. Es ist schlagartig Trachtlücke...bei dir nicht?

    Hallo Hornet,

    bei uns war es schon los gegangen, aber jetzt mit jeden Tag ein Gewitter ist es auch ruhig geworden im Wald. Mal schauen, es wird schon wieder. Jetzt kommt bei uns in der Lech Au massenhaft Faulbaum, Wasser ist da, sollte was ordentliches bringen.

    So lange Du so ein Material hast, solltest Du das Weitergeben von Königinnen vielleicht nicht unbedingt praktizieren. Schon Königinnen nachziehen, um Erfahrungen zu sammeln und so lange Du kein Geld für andere Genetik setzen willst vielleicht jährlich umweiseln, dann sind es wenigstens junge Straßenkötermischungen.

    Mit neuer Genetik sollte sich natürlich eine Verbesserung ergeben.

    Blatthonig ist auch oft dunkel.

    Auf jeden Fall hat bei uns von Gestern auf Heute die Waldtracht eingesetzt. Am Sonntag ein bisschen, seit heute brummt der Wald.

    Also alles Frühe schleudern und was noch nicht am oder im Wald ist, umziehen. 🥳

    Wenn jetzt zu dieser Jahreszeit die Wachsmotten Hellau schreien, dann ist das sowieso schon so geschädigt, dass es keine Chance hat. Da wäre ich eher für einen Gnadenakt.

    - Für die Bienen, weil die gerade von Viren und Varroen zerfressen werden

    - Für den Besitzer des Hauses, weil der nicht mit ansehen und riechen muss, wie ihm 20 kg

    Biomasse in der Wand verfault. Hochaktives Eiweiß ist die Hölle, die Suppe läuft ihm überall hin.

    - Für den Handwerker der das richtet. Denn nach dem Abschwefeln zügig alles abbauen ist

    zwar auch klebrig und pampfig, aber wenn das noch dazu fault ist das eine Zumutung.

    Man kann natürlich auch hoffen, dass die Wachsmotten schneller aufräumen als das Volk stirbt.

    Wenn ich aber das Bild hinter der Sockelleiste so sehe, dann meine ich, sind sogar die überfordert.

    Wichtig wäre, dass man mit dem Schwefelstreifen nicht die Bude anzündet und niemand im Haus ist bis dieses wieder Gasfrei ist.

    Nicht schön, aber in diesem Fall das berühmte Ende mit Schrecken, statt Schrecken ohne Ende.

    Die sind ja nicht am Stück!

    Der Mathias hebt den Ulrich einfach hoch und der nimmt den jeweils obersten Honigraum ab und stellt den daneben... :D

    Darum hat er ja eine Segeberger. Ohne Honigraum/Honigräume, sollte das doch kein Problem sein. Eine so windige Karre steht bei uns auch noch rum. Wenn alle anderen belegt sind, dann nimmt man widerwillig auch dieses Kackteil.

    Aber kaputt haben wir die trotzdem noch nicht bekommen. Macht halt keinen Spaß.

    Relativ neu heißt, noch nichts propolisiert. Jetzt wird ordentlich gebrütet, dann hast Du unten feucht und warm, oben noch nicht richtig besetzt, darum eine kühle Umgebung.

    Dort kondensiert dann die dampfige Luft auf allem was kalt ist. Keine Luftzirkulation, kein Abführen des Wassers das zu viel ist. Die Folie oben macht auch dicht, also kann es nur noch durch die Beutenwände, das funktioniert, aber viel langsamer als es von der Brut nachkommt. Ist unten die Windel noch drin? Die demnächst entfernen, wenn die kalten Nächte durch sind. Ohne Folie daran denken, dass dann die Feuchtigkeit durch das Holz nach oben kommt, wenn der Blechdeckel flach, ohne Luft aufliegt, dann steht da das Wasser an und der Holzdeckel gammelt.

    Über den Winter hat das Volumen der Beute zu der Menge der Bienen besser gepasst.

    Außerdem wurde da wenig gebrütet im Vergleich zu jetzt.

    Zu dieser Zeit sollte eigentlich kein Schimmel entstehen können.

    Vermutlich eine neue Beute gut gestrichen und ziemlich genau passende Magazine?

    Innendeckel mit dichtem, flächig aufliegenden Blechdeckel?

    Dann gibt es fast keine Möglichkeit mehr, dass der feuchte Dampf vom warmen Brutnest sich ins Freie verziehen kann. Dann ist es oben im Honigraum kühler, die warme, feuchte Luft steigt auf und kondensiert an den kühleren Rähmchen und der Beutenwand. Von der Beutenwand kann die Feuchtigkeit dann doch Stück für Stück nach Außen durchs Holz, was beim Rähmchen nicht so funktioniert. Ich würde an der Unterseite des Holzdeckels 3- 5 kleine Kerben einsägen, damit minimale Zirkulation möglich wird, ohne dass es gleich zieht in der Beute. Das werden die Mädels zwar wieder ab und an zu kitten, dann halt ab und an wieder aufkratzen.

    Die Rähmchen sind vermutlich nicht mehr ganz neu und schon mal abgeschmolzen worden?