Beiträge von black.peterle

    Da hast Du im Prinzip recht. Nachdem ich es aber im Vorpost ausgeschrieben hatte und mich darauf bezog, lag mir die Abk. nahe. :)


    Wahrscheinlich hat es noch keiner mitgekommen, :D aber ich liebe ja meinen Logar.

    Vom Wärmehaushalt und -verlust her meines Erachtens unerreicht.

    Die eckigen hatte ich noch nicht beim probieren da, dabei sehe ich aber das Problem der behinderten Luftzirkulation. Innen rund bietet halt nur minimal Luftwiderstand.

    Bei eckig, gerade auch noch rechteckig, würde ich da Probleme vermuten.

    Das Ideal ist m.E. erreicht, wenn das Wachs/ Honig Gemisch kurz und knackig erwärmt wird, sich das Wachs schnell als schwimmende Schicht auf den Honig legt und diesen abschirmt.

    Das ganze kalt werden lassen, den Honig darunter ablassen, dann das Wachs als saubere Scheibe entnehmen und in den anderen DWS (Dampfwaschschmelzer ;) ) geben kann.

    Sauberer Kessel, sauberer Rost (bis auf Propolisreste), dann macht das Schmelzen Spaß.


    Grüße

    Peter

    Das ist aber dann nicht das Funktionsprinzip eines Entdecklungswachschmelzers, wie der Name schon sagt. Mal abgesehen davon spricht das für hohe Wärmeverluste, wenn trotz Einstellung auf 120 Grad nicht mal das Wachs flüssig abgeschmolzen wird.

    Abtropfen lassen funktioniert auch ohne Heizung, dauert dann eben länger und ist von der Ausbeute her nicht ganz so effektiv. Kostet aber dann nicht das Geld eines DWS.


    Grüße

    Peter

    Mir fällt da so ein alter Werbespruch ein:

    "Vielleicht sollte er jemand fragen, der sich mit so was auskennt."

    Ich würde da einen Patentanwalt konsultieren, am besten einen, der sich mit Markenschutz tatsächlich regelmäßig beschäftigt. Wir haben unser Logo und die Bezeichnung als Marke eintragen lassen. Da wir das dann auch mal verlängern können. Ein Patent läuft irgendwann aus und wenn das Millionenbusiness aufgebaut ist, dann freuen sich alle wenn es ausläuft... ;)

    Das Richtige für diese Konstellation würde ich als Schutz der Wort/Bildmarke sehen.

    Das Logo in Verbindung mit der Käse- Honigschachtel. Das sollte sich schützen lassen.

    Nur die runde Verpackung würde ich auch nicht als schützbar ansehen.


    Grüße

    Peter

    Legionellen sind für die Bienen kein Problem. Für den Menschen auch nur, wenn er diese als Aerosol einatmet. Also beim duschen und pritscheln. Als Durstlöscher getrunken wiederum unproblematisch. Wenn es eine bedenkliche Konzentration hätte, dann wäre eh gleich eine Anordnung zum chloren raus gegangen.

    Im Haus müsst Ihr dann mal durchgehen, was an toten Wasserleitungen so am Netz ist.

    Ein Waschbecken im Gästezimmer ist immer ein gern genommener Ort, bzw. die ollen Wasserleitungen in der Wand hinter dem Schrank. Da ist dann seit Jahrzehnten kein Wasser mehr durch gelaufen und da drin keimt es so vor sich hin. Klo im Keller, Wasserhahn im Garten den man nicht nimmt, weil daneben die Regentonne steht, usw. usw.

    Dann muss mal das eine oder andere vom Netz, was nicht regelmäßig genutzt wird, schon klappt es mit den Legionellenwerten.


    Grüße

    Peter

    Ich würde mal nicht alle Refraktometer als identisch ansehen.

    Kalibrieren sollte man nach Herstellervorgabe. Dass bei dem einen die Skala gar nicht so weit reicht, wie es beim anderen anzeigen soll, deutet gerade darauf hin.

    Wenn es vererbt ist, dann ist sicher auch keine Gebrauchsanweisung mehr dabei.

    Aber vielleicht gibt es den Hersteller noch, oder im Verein hat noch jemand ein identisches,

    mit Bedienungsanleitung, Internetsuche..., dann sollte sich evtl. schon noch was finden lassen.

    Ansonsten mal eine Honigprobe einschicken und professionell untersuchen lassen, dann

    klärt es sich auch welches Schätzeisen besser passt in einem Aufwasch.


    Grüße

    Peter

    Wabenhonigumsatz ist ein Segment, das man sich mit langem Atem und beharrlicher Beratung Jahr für Jahr aufbaut. Aber auch nicht den Leuten aufschwatzt. Nichts, was man schnell am Sonntag Nachmittag herrichtet und schwupps ist der Umsatz da. Wir hätten die Nachfrage, aber leider nur sehr minimal Ware. Wenn wer zu viel hat, gerne her damit.


    Grüße

    Peter

    Wenn denn jemand wüsste in welcher Gegend Du Imkerst, dann könnte man darauf zugeschnittene Tipps geben. In der Praxis funktioniert das schon sehr sehr lange.

    Mal abgesehen davon, da wo es Bienen gibt, gibt es auch Wachsmotten. Auch in wirklich kalten Gegenden. Da sind die Temperaturen bei Dir, egal wo in Deutschland, sicher nichts was die Wachsmotte daran hindert aufzuräumen.


    Grüße

    Peter

    Ätznatron ist dadurch gefährlich, dass der Anwender es selber (über)dosiert.

    Ansonsten ist es eine Lauge die selbstverständlich zum reinigen von Problemfällen eingesetzt wird. Natürlich ist das nichts zum Babys drin baden. Selbstverständlich den Arbeitsschutz beachten, Säure/Laugenfeste Handschuhe, Gummischürze und Schutzbrille.

    Auch wenn man es als Hobby betreibt, gehört ein professioneller Umgang mit der jeweiligen Materie dazu.

    Trichlorethan und Flußsäure wird sicherlich nirgends in der Imkerliteratur empfohlen worden sein. Ich gehe mal davon aus, dass da schon der Erwerb problematisch ist. Finger weg!

    Ätznatron (mit Hirn) und Soda sind die Mittel der Wahl. Handauflegen und Globuli hilft in manchen Fällen einfach nicht weiter.


    Grüße

    Peter

    Na ja, nachdem die Aufgabe der Wachsmotte ist, altes Wabenmaterial zu entsorgen, bleibt in der freien Natur nichts übrig was Krankheitserreger am Leben hält. Da die Wachsmotten im Stock, nachdem der wilde Schwarm den Varroa Tod gestorben ist, alles platt machen und verstoffwechseln. Man kann es kaum glauben, aber die Bienen sind nach wie vor Wildtiere und der Wachsmottenbefall im Lager ist nur ein (für den Imker unerwünschter) Nebeneffekt.

    Würden die Wachsmotten das nicht machen, wäre jeder verendete Schwarm in einem hohlen Baum oder Hohlraum ein potentieller Faulbrut- und sonstiger Krankheitsmultiplikator.

    Das würde ich einen Bienenseuchen Hotspot nennen. Das fiese wäre, dass man als Mensch gar nicht darauf käme, wo denn die Erreger alle herkommen im Umkreis.

    Da die Wachsmotte immer während des Betriebs schon mit an Bord ist, ist das von der Natur schon ganz tricky eingerichtet, dass die Revision der Behausung sofort stattfindet, nachdem die Bienen sich ausgemietet haben.

    Imker Grundkurs, dritte Stunde oder so...

    Oder siehst Du das anders?

    Wenn wir die Honigräume abgeräumt haben, dann stehen die momentan auf geschlossenen Böden, auf Paletten. Dann kommen im Lager die geschlossenen Deckel runter und für ein paar Tage die Bienenfluchten umgedreht auf die Stapel. Dann hat man wirklich nur ganz vereinzelt Bienen im Schleuderraum und auch in den Leerwaben ist von den zurück gebliebenen dann nicht im kommenden Frühjahr alles voll gesch.....

    Wenn es um Wachskocherei geht, Wasser mit Soda oder Ätznatron aufkochen, Die Spachteln und Kleinteile mit rein. Da ist alles anschließend wie neu.

    Nach dem Schleudern braucht es das nicht.

    Wenn es nicht gerade das beheizte Messer ist, hat man in der Regel überall ein Honig/Wachs Gemisch drauf. Der größte Fehler der i.d.R. gemacht wird ist, in gutem Willen das ganze gut warm, oder gar heiß zu spülen. Dadurch klebt das Wachs erst an den Gerätschaften.

    Als allererstes wird kalt gespült! Evtl. auch vorher kalt eingeweicht. Da sollte fast alles weg sein. Dann wären auch ein paar Wachsflocken im Abwasser kein Problem. Erst wenn aller Honig weg ist, ist auch alles lose Wachs das nicht klebt auch schon weg. Wenn dann noch ein Wachsschmier drauf ist, dann kommt heißes Wasser mit (siehe rase) Soda oder ähnliches zum Einsatz. Wer heiß loslegt, bläst erst einmal sein Arbeitsvolumen um das Fünffache auf.

    Mal abgesehen davon brauchst Du nur einen Bruchteil an Wasser und Energie.

    Probier es mal aus.

    Ein 750 kg Fass schaffe ich mit ca. 15 Liter kaltem und 5 Liter heißem Wasser, ohne Chemie.

    So dass Kunden bei Besichtigungen meistens Fragen, ob wir gerade alles neu eingerichtet haben.

    Grüße

    Peter

    Das halte ich wiederum für ein Gerücht.

    Eine der wenigen Arten, um die wir uns keine Sorgen machen müssen,

    ist mit Sicherheit die Wachsmotte.

    Wenn das wirklich so wäre, dann wäre in Eurer Gegend der Bienenseuchen Hotspot Nr.1

    Das spricht eher für Pollen- und Brutfreie Honigwaben, als für eine Abwesenheit der Wachsmotte.


    Grüße

    Peter

    Womit die Frage welcher Berater das empfiehlt immer noch nicht beantwortet ist.

    Das würde mich schon interessieren...

    Darf man das nicht wissen?

    Und von wem hast Du das mit "nur noch Mittelwände in den Honigraum" gehört?

    Das höre ich auch zum ersten mal.

    Welcher offizielle Berater empfiehlt honigfeucht einlagern? Das kann ich mir nicht vorstellen.

    Unser Berater, Herr Johann Fischer, rät zum ausschlecken und richten lassen.

    Ich sehe keinen Grund das anzuzweifeln.