Beiträge von black.peterle

    Die sind ja nicht am Stück!

    Der Mathias hebt den Ulrich einfach hoch und der nimmt den jeweils obersten Honigraum ab und stellt den daneben... :D

    Relativ neu heißt, noch nichts propolisiert. Jetzt wird ordentlich gebrütet, dann hast Du unten feucht und warm, oben noch nicht richtig besetzt, darum eine kühle Umgebung.

    Dort kondensiert dann die dampfige Luft auf allem was kalt ist. Keine Luftzirkulation, kein Abführen des Wassers das zu viel ist. Die Folie oben macht auch dicht, also kann es nur noch durch die Beutenwände, das funktioniert, aber viel langsamer als es von der Brut nachkommt. Ist unten die Windel noch drin? Die demnächst entfernen, wenn die kalten Nächte durch sind. Ohne Folie daran denken, dass dann die Feuchtigkeit durch das Holz nach oben kommt, wenn der Blechdeckel flach, ohne Luft aufliegt, dann steht da das Wasser an und der Holzdeckel gammelt.

    Über den Winter hat das Volumen der Beute zu der Menge der Bienen besser gepasst.

    Außerdem wurde da wenig gebrütet im Vergleich zu jetzt.

    Zu dieser Zeit sollte eigentlich kein Schimmel entstehen können.

    Vermutlich eine neue Beute gut gestrichen und ziemlich genau passende Magazine?

    Innendeckel mit dichtem, flächig aufliegenden Blechdeckel?

    Dann gibt es fast keine Möglichkeit mehr, dass der feuchte Dampf vom warmen Brutnest sich ins Freie verziehen kann. Dann ist es oben im Honigraum kühler, die warme, feuchte Luft steigt auf und kondensiert an den kühleren Rähmchen und der Beutenwand. Von der Beutenwand kann die Feuchtigkeit dann doch Stück für Stück nach Außen durchs Holz, was beim Rähmchen nicht so funktioniert. Ich würde an der Unterseite des Holzdeckels 3- 5 kleine Kerben einsägen, damit minimale Zirkulation möglich wird, ohne dass es gleich zieht in der Beute. Das werden die Mädels zwar wieder ab und an zu kitten, dann halt ab und an wieder aufkratzen.

    Die Rähmchen sind vermutlich nicht mehr ganz neu und schon mal abgeschmolzen worden?

    Wobei ich meine dass es darum ging, den da raus zu bekommen.

    Bis jetzt hab ich noch (fast) jeden Schwarm aus diversen Häusern und Dächern bekommen. Einzig hinter einer vorgemauerten Klinkerfassade mit geschätzt 300 Luftlöchern, da ist kein rankommen. Wenn die Bienen im Dach gebaut haben und Waben mit Brut haben, dann ist meines Erachtens an die nur mit einer Öffnung des Daches und einer kompletten Entfernung des Brutkörpers ran zu kommen. Das hab ich schon mehrfach gemacht, in der Regel sind dann im Dach Hohlräume wo keine sein sollten. Auf jeden Fall keine so großen.

    Die Leute im Haus hören dann, wie da Tag und Nacht die Bienen hinter der Deckenverkleidung am wuseln sind und je größer das Nest wird, um so lauter wird die Sache. Im Schlafzimmer haben die dann Angst, dass die Bienen sich irgendwann durchfressen und nachts als Horrorschwarm über sie herfallen. Den letzten hab ich von Außen mit Gerüst dran wirklich ausbauen müssen. Dachuntersicht abschrauben und PU Dämmplatten entfernen. Wabenwerk ausschneiden und in Rähmchen einbinden. Königin suchen in dem Chaos, nicht schön.

    Den Rest der Mannschaft mit dem Bienensauger am Abend noch aus dem Loch mitnehmen. Drei Tage lang, bis es auch die letzten kapiert haben, hier ist nichts mehr, auch wenn es noch gut riecht. Da war in der Untersicht von der Traufe bis zum First ein Hohlraum mit ca. 30/30 cm.

    Dort hatten sie angefangen mit Wabenbau. Dann war bei jedem Brett der Dachschalung eine Fuge mit ca. 10/6 mm, da haben sie dann durch diesen 30 cm langen Tunnel das Mauerwerk überwunden und den Brutraum über den bewohnten Teil des Hauses erweitert. Das hat dann nach 2 Jahren die Frau des Hauses geängstigt, dann haben sie Hilfe gesucht. Nachdem die Bienen dann raus waren, hab ich ihnen geraten den hohlen Kasten als Winkel ohne Hohlraum auszubilden und die durchgenagte Isolierung zu ersetzen, die Bretterfugen mit Putz zu verschließen. Noch hab ich keine Meldung einer Neubesiedlung.

    Aber eine sehr treue Honigkundin gewonnen, sie kommt regelmäßig mit ihren Freundinnen zum einkaufen.

    Ach Kinder, seid doch lieb miteinander.

    Mein Post war jedenfalls nur sachlich gedacht, als Verbesserungsvorschlag, um das wertvolle Drohnenwachs zu erhalten. Auch wenn es vermeintlich nicht viel ist.

    Es ist halt sonst nicht anders herzustellen. Spalterdiskussionen sind für die anderen eigentlich nur nervig und nicht zielführend. Finde ich zumindest.

    Asathor Es wäre schade wenn man nichts mehr hören würde, lass Dich nicht ins Bockshorn jagen. Der Eine oder Andere ist mal ruppiger als nötig, aber eigentlich wollen sie nur spielen.

    Meine Erfahrung ist, wenn man mal ein Bier miteinander getrunken hat, dann klappt es auch im Internet. IFT, Friedrichshafen und Celle, da trifft man die Gesichter zu den Nicknames.

    Spätestens dann klappt es mit der Kommunikation.

    Grüße

    Peter

    Das Wachs schmeckt nach nichts, bringt den Hühnern null Nährstoffe und gegart fressen sie die Drohnen genauso gern.

    Ein kg Wachs bauen verbraucht ca. 8 kg Honig. Das heißt, mit einem Kilo Wachs im Drohnenbau, verfüttert man ca. 40- 50€, ohne auch nur irgendetwas positives für die Hühner gemacht zu haben.

    Das finde ich sehr schade. Wer kein Schmelzequipment hat, könnte es einem Kollegen geben, und sich gegarte Drohnen zurück geben lassen. Theoretisch.

    Ich wundere mich nur immer wieder, wenn Leute schreiben, dass das Wachs zu wenig ist und das was da ist zu schlecht und verfälscht. Andererseits das beste Wachs, reines Naturbauwachs einfach den Hühnern zum fressen und ausscheissen gegeben wird.

    Die Hühner fressen die Drohnen auch wunderbar nach dem Ausschmelzen.

    Wir hatten 2020 eines der wärmsten und trockensten Frühjahre bei uns im Murgtal und die Waldtrachternte war bei mir bombastisch.

    2021 war bis Ende Mai bei uns kalt/kühl und nass (laut Dr.Liebig ein perfektes Frühjahr für die Läuse) jedoch kein Tropfen Waldtracht.

    Bin mir beim Wetter da also nicht ganz sicher.

    Bei uns war im Endeffekt bis auf drei Wochen in der Saison das Wetter kalt und/oder nass 2021.

    Die Läuse brauchen dann schon irgendwann auch mal Wärme. Anfangs kühl ja, dann aber am Besten schwül warm.

    Beim Fritz braucht es sicherlich keine Hetzjagd. Er ist ja hier vor Ort und hat auch nichts davon irgendwas zu vertuschen und Leute übers Ohr zu hauen. Wenn da jeden Tag was raus geht, dann wird ab und an mal was mit durchrutschen, was nicht hundertprozentig passt. Wie auch bei jedem von Euch. Ich habe mit Fritz auch schon meinungsmäßig auseinander gelegen. Jedoch haben wir da immer eine vernünftige Lösung gefunden. Bei meinem Honig- Wachs Separator z.B., hat die erreichbare Durchflussmenge nicht gepasst. Bei dem Ding war dann tatsächlich in der Steuerung ein Parameter falsch eingestellt. Da hat es gereicht die Steuerung einzuschicken. Läuft seitdem tadellos. Wenn es terminlich echt brennt, dann kann ich bei einem hiesigen Hersteller mal zur Not auch das Corpus Delicti ins Auto stellen und hin fahren. So kann man auch den Laden und die Leute sehen, dann klappt es mit dem Verständnis meistens besser. Falls dann keine schnelle Lösung möglich ist, ist sicher auch ein Ersatz- oder falls vorhanden Tauschgerät mit drin.

    Manchmal ist es auch die eigene Schuld, dann ist es auch gut wenn der der helfen kann,

    in der Nähe ist.

    Miteinander reden, nicht übereinander.

    Wenn ich die Tage mal an die Schleuder ran komme, dann kann ich das schon machen.

    Momentan ist sie zwar an ihrem Platz, aber total zu gestapelt. Da die Rapszargen immer höher werden, muss ich die Tage da eh zur großen Revision schreiten...

    Bei uns kommt der Raps jetzt endlich aus dem Quark, endlich auch mal passend zum Wetter.

    Fast jeden Tag ein bisschen Niederschlag gehabt und untertags sonnig. Die Bienen hinter der Halle geben so Gas, dass man es vor der Halle brummen hört. Man kann kaum zwischen den Völkern und dem Raps durchlaufen, die versuchen durch einen durch zu fliegen.

    So macht Raps Spaß, ohne wandern zwei Schläge direkt am Hausstand. Bin ja echt gespannt und hoffe dass das so bleibt.

    Hab jetzt ein Volk mit je einer Königim im Brut- und Honigraum :rolleyes:
    Braucht zufällig wer ein Volk im Maß Dadant HR :/

    ASG drauf und mit einem Volk mit zwei Herzen mit Vollgas weiter. 👍

    Wie lange würde sowas noch funktionieren?

    Habe hier 2 Mittelprächtige Völker die noch nicht so gut ausm Quark kommen...

    Könnte ich diese übereinander stellen? 🤔

    Normalerweise macht man das mit 2 Königinnen nebeneinander, übereinander war eigentlich eher Spaßhalber gemeint. Aber warum nicht? Die Frage ist aber, wo willst Du am Ende der Saison sein. Wenn beide nicht aus dem Quark kommen, stellt sich doch die Frage, warum jetzt nicht gegen zwei junge frische Damen tauschen die loslegen wollen und können.

    Bei Mettbrötchen ist das Dilemma ja die Flachzarge, wobei man die auch auf hohe umgestellt bekommt. Sei es mit Naturbau unter die Flachzargen und dann mit Mittelwänden Stück für Stück in den Wabentausch gehen. Oder jetzt schon bald eine TBE, oder eine zweite Flache dazu, das wären dann genug Zellen dass die obere Gas geben kann.

    Wenn bei den Etablierten nichts dabei ist, dann bleibt nur einen passenden kleinen Milchtank suchen, der ist gut isoliert und im idealfall sogar schon mit Kühlkreislauf ausgestattet.

    Den kann man auch mit warmwasser betreiben. Bierkühler anpassen, jemand suchen der einen Rührmotor mit langsamer Drehzahl und hohem Drehmoment anbauen kann und einen Rührflügel schweißen kann.

    Oder... ;)

    Grüße

    Peter