Beiträge von black.peterle

    Dann werfe ich mal eine provokante Frage in den virtuellen Raum.

    Was ist besser, ein Honig der in einem großen Lagergebinde stundenlang gewärmt wurde um flüssig zu werden und dann (ohne Schaum) abgefüllt wird?

    Oder Honig, der nach dem Schleudern und klären sofort abgefüllt und gekühlt gelagert wird, bis kurz vor dem Verkauf. Dann nur kurz erwärmt werden muß- reicht ja, weil wenig Masse.

    Er dafür aber ein bisschen Schaum auf der Oberfläche hat?


    Welches Qualitätskriterium ist das Entscheidende? Enzym oder Optik?

    Zitat Verbraucherzentrale:

    "im Umgang mit den wachsgetränkten Stücken aus Baumwollstoff gibt es einiges zu beachten. So dürfen die Tücher nur mit lauwarmem Wasser gereinigt werden, da sonst die Wachsschicht schmilzt. Das kann zum Hygienerisiko werden, wenn die Tücher Kontakt mit keimbelasteten Lebensmitteln haben. „Für rohes Fleisch und Fisch sind Bienenwachstücher daher ungeeignet“, sagt Andrea Danitschek, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern."


    Das ist genau so wie wenn man schreibt: Der Lack des Autos darf nicht mit der Drahtbürste gereinigt werden, sonst besteht das Risiko dass das Auto rostet.

    Für quer durch den Wald und ins Hochgebirge ist der Ferrari deswegen nicht geeignet.


    Dafür gibt es eine Gebrauchsanweisung wofür etwas gedacht ist und wie man es pflegt.

    Wie bei fast allen anderen Dingen auch. In diesem Fall würde ich dem hauswirtschaftenden Sachverstand etwas mehr Vertrauen schenken.

    Es gibt Grenzwerte, überall, auch bei Lebensmitteln. Also mit Sicherheit auch bei Verpackungsmaterial und Bekleidung.


    Gruss

    Ulrich

    Mich würde ja mal die Quote der Messungen an unserem importierten Obst und Gemüse aus China interessieren. Da habe ich wesentlich mehr Vertrauen in das was da evtl. meine Bienen ins Wachs bringen, als zu dem was da vermutlich im Bienenwachstuch eingewickelt und danach verspeist wird.


    Wie heißt es so schön:

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.

    Und wenn der Städter wüsst was er frisst, dann würde er Bauer werden. ;)

    Am deutschen Wesen wird keiner mehr genesen.

    Ich hab immer wieder den Eindruck dass 90 % der Energie darauf verwendet wird Gründe zu finden, warum etwas nicht funktioniert. Nicht funktionieren darf. Bienenwachs Tücher sind schon alt, hat meine Oma schon gehabt, hat immer schon super funktioniert. Bis heute ist mir kein Fall bekannt, dass auch nur irgendetwas Nachteiliges aus einem Bienenwachs Tuch in irgendein Nahrungsmittel emigriert wäre. Wenn da irgendwas auf Wanderschaft geht, dann nur etwas, was vorher drin verpackt wurde.

    Anscheinend ist es egal, dass die Jungs nach genug Plastik Kontakt später fast keine Kinder mehr zeugen können. Dass bei den Mädchen nur gutes dabei rauskommt, wage ich zu bezweifeln.

    Das interessiert aber leider niemanden, ist ja zertifiziert und zugelassen. Dann ist alles andere egal.

    Der Stoff für ein Bienenwachs Tuch darf halt nur reine Baumwolle sein, am Besten Bio Qualität.

    Das Wachs aus einem eigenen Wachskreislauf, nur da weiß man was (nicht) drin ist. Dann muss meines Erachtens der Stoff komplett getaucht werden, damit er wirklich satt durchtränkt ist.

    Sonst saugt der nicht getränkte Stoff anschließend Dinge auf, die da nicht dauerhaft drin bleiben sollen. Dann ist das Tuch aber momentan dicht, das soll es nicht sein. Darum den Überschuss rausbügeln. Ein Bienenwachs Tuch ist explizit kein Ersatz für Folie. Es ist besser!

    Ein richtig gefertigtes Tuch ist nicht dicht, es hat kleine Poren. Die lassen überschüssige Feuchtigkeit nach außen durch, was macht, dass kein Kondensat an der Innenseite entsteht. Nur dort kann Schimmel entstehen. Die Poren sind so klein, dass das verpackte Gut lange nicht austrocknet.

    In Kombination mit der Tatsache dass Bienenwachs antibakteriell ist, ist das die Lebensmittelverpackung schlechthin.

    Wenn es das nicht schon lange gäbe, man müsste es glatt erfinden.

    Man kann diese sehr wohl verkaufen, aber nicht für Discount Konditionen herstellen. Ein gut hergestelltes Tuch macht richtig Arbeit, viel Schweinerei und muss darum letzten Endes gutes Geld kosten. Was da gerade für 3- 5 € im Internet verscheuert wird, wird diesem Anspruch sicher nicht gerecht werden. Aber leider tickt der Mensch so. Ist es nur billig genug, dann taugt es sogar für mich, ist (leider oft, aber Gott sei Dank nicht immer) die Devise.

    Was man dann für dieses wenige Geld bekommt, ist da leider fast schon Nebensache.

    Unterschätzt nicht die Zero Waste Bewegung, das sind die dankbarsten Kunden. Die kaufen aus Überzeugung und sind dankbare Kunden und Multiplikatoren, wenn die Qualität stimmt.

    Der Preis ist Morgen schon vergessen, die miese Qualität ärgert einen so lange man den Scheiß sehen muss. Die Begründung will ich lesen, die das Inverkehrbringen von diesen Universalwundern verbieten will. Alle reden vom vielen Müll, aber wenn es Lösungen gibt, dann nur wenn es wieder von der Industrie mit Genug Verpackung kommt?

    Der erste Kunde mit Propolisallergie spuckt danach Blut. Ziemlich häufige Allergie, statistisch gesehen.

    Vielleicht liegt es ja dann an der Dosierung, aber wir verkaufen seit Jahren die Propolis Bonbons vom Cum. Bis zum heutigen Tag hatte ich noch nie von jemandem gehört der deswegen Blut spuckt.

    Auch nicht der von jemand gehört hat, dass er von jemand gehört hat, der von jemand gehört hat.....

    Es soll schon Leute gegeben haben die sich selber aus versehen mit Ihrem Auto überfahren haben. Trotzdem wurde nicht aufgehört Autos zu produzieren und verkaufen. Ich denke der Vergleich ist relativ treffend, auch quantitativ.

    Hallo Martin,

    ich habe mir unsere Wort- Bildmarke schützen und beim Patentamt eintragen lassen.

    Es liegen die Hürden relativ hoch wenn Du etwas schützen lassen willst. In Deinem Fall klingt es

    schon relativ seltsam, aber das braucht sicher abklären.

    Falls Du da Beratung brauchst, kann ich meine Bekannte die das für uns gemacht hat, auch mit Dir bekannt machen. Die kann das sicher gut einschätzen, Markenrecht ist ihr täglich Brot.

    Ansonsten kann man sich auch mal mit dem Mini Plus beschäftigen.

    Da hast Du ganzjährig Reserve an Volk und Königin.

    Wenn eine Königing ausfällt, einfach eine aus dem Mini+ umsiedeln.

    Die Damen dort können in Ruhe eine neue nachziehen, ohne Honigverlust.

    Quasi immer ein verfügbares Update in der Box.

    Hallo Christian,

    ich glaube mein Einfluss auf die Natur hält sich mit cremig rühren von Honig doch halbwegs in Grenzen. Auch einen cremigen Honig halte ich für ein hochwertiges, natürliches Produkt.

    Ich finde: JA, DAS DARF SEIN!!

    Ansonsten freue ich mich, über jeden neuen und auch alten Ansatz. Macht er doch die Basis unserer Kunden, Prozentual größer. Ich habe übrigens auch immer kristallisierten Honig im Angebot, da immer wieder ein Kunde danach fragt. Leider fast immer dann, wenn ich ausnahmsweise keinen dabei habe.

    Ich habe es mal überschlagen, der kristallisierte macht ca. 0,007 % meines verkauften Honigs aus.

    Ich gehe mal davon aus, dass sich Deine Völkerzahl in überschaubaren Rahmen hält.

    Mach doch mal einen Test, rühre die hälfte Deines Honigs cremig, die andere nicht. Lass dann Deine Kundschaft vor dem Kauf beide probieren. Dann weißt Du was Deine Kunden wollen.

    Jetzt kaufen Deine Kunden das, was Du willst. (was ich auch in Ordnung finde)


    Was ich momentan ein bisschen nervig finde ist, dass momentan die moralische Keule bei jedem noch so unbedeutendem Thema geschwungen wird und mit dem Finger (wenn auch hier nur unterschwellig) auf andere gezeigt wird. Bin da vielleicht gerade ein bisschen empfindlich, da letztens eine Bekannte die wohl zu PETA konvertiert ist, mir einen Vortrag zur Massentierhaltung bei Imkern gehalten hat.

    Hallo Simone,

    um was für Honig handelt es sich und für was möchtest Du ihn verwenden?

    Frühjahr, Raps oder Melezitose kann es ja dann wohl nicht sein, die wären schon bombenfest.

    Da es wohl eine langsam kristallisierende Sorte ist, kannst Du Dir überlegen diesen flüssig zu vermarkten. Am schonendsten wäre einmal durch den Melitherm. Vielleicht hast du einen Kollegen der Dir den Eimer mit durchlässt. Dann abfüllen. Oder impfen und rühren...

    Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür. :love:

    Grüße

    Peter

    Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man den Weg nicht zuwachsen lässt.

    Das macht, dass sich langsam Ärger bei den anderen Nutzern aufstaut. Gesagt hat es ja dann wenigstens einer schon mal, hat wohl nichts genützt, hat er es anders versucht.

    In Bayern ist der gemeine Feldweg in der Regel Gemeindebesitz und wird von der Jagdgenossenschaft mit den Einnahmen aus der Jagdpacht in Schuss gehalten. Wie das bei Euch ist, erfährst du auf Deiner Gemeinde. Je nachdem wo der Weg noch überall hinführt (Wald oder Ackerland) müssen ja auch evtl. große Maschinen oder LKW`s zur Not auch vorbei können.

    Stell Dir einfach mal vor was Du sagen würdest, wenn sich der Weg langsam in Dein Grundstück frisst.

    Oder,

    Du kaufst Dir gleich einen richtigen Rührkübel und sparst Dir die Zwischenschritte. Wenn die Begeisterung an den Bienen länger anhält, dann dauert es max. 2 Jahre bis Dich das mit der Hand rühren so aufregt, dass etwas professionelles ins Haus kommt.

    Eine Abfüllkanne muss eh sein, dann ist der Mehrpreis schon nicht mehr so viel.