Beiträge von black.peterle

    Ich würde nie ein Wirtschaftsvolk an einem sonnigen Tag den ganzen Tag verschliessen. Wir haben das noch nie gemacht, aber schon Bilder gesehen wie ein LKW voll Bienen verbraust aussieht. ||

    Mit den Landwirten im Austausch bleiben, dann passt das auch, dann "versteht" man sich auch besser.

    Es würden sicher mehr Völker am Einsperren sterben als an Spritzschäden, wenn das als Vorsorge flächendeckend so praktiziert werden würde.

    Da ist dann gut gemeint der Zwillingsbruder von schlecht gemacht.

    Mal abgesehen vom rechtlichen Rahmen, die AFB Sporen "wohnen" in der befallenen Brut, im alten Wabenmaterial, Honig und Futter.

    Die Sanierung von AFB erkrankten Völkern erfolgt über Kunstschwarmbildung und (ich meine) zwei Tage aushungern. Ist der Honig im Bauch, nicht nur gefressen im Transportmagen, sondern auch verstoffwechselt im Darm, ist die AFB im Volk buchstäblich gegessen.

    AFB haltiges Brut- und Wabenmaterial ist ja keins mehr vorhanden.

    Das heißt, auch ohne Test, kannst Du sicher sein, dass Du mit Natur- oder Kunstschwarm, ohne Faulbrut am Start bist.

    Wenn denn dann im nächsten Frühjahr ein schöner Futterkranz da ist, ist die richtige Zeit für eine Futterkranzprobe. Vorher würde ich auch ungesehen von hier aus, einen negativen AFB Befund ausstellen. Alles andere ist das monstranzartige vor sich hertragen von Gesetzestexten.

    Bis zum Frühjahr ist es daher auch noch kein Vollvolk, sondern faktisch ein Ableger, der nicht nur im Steuerrecht, sondern auch in veterinärrechtlichen Fragen nicht umsonst anders behandelt wird.

    So, und jetzt aber raus zu den Bienen, Honigräume aufsetzen!

    Ich muss jetzt auch erst noch abfüllen.

    Wenn wir jetzt wüssten, wo die Völker hin sollen, dann könnte ich vielleicht aushelfen.

    Ich habe ZaDant Völker mit großem Gesundheitszeugnis, da vor Corona beantragt.

    Die passen wunderbar auch in Dadant Kisten.

    Wenn gewünscht, einfach melden.

    Grüße

    Wie lange hält das Flüssigfutter im Stock, ohne schlecht zu werden?

    je dünner, desto kürzer. Je wärmer, desto kürzer.

    je mehr Pilzsporen in der Umgebung, desto kürzer.

    Die äußeren Bedingungen jetzt sind also eher günstig, einige Tage oder 1 Woche hält es jetzt ganz sicher. Aber eigentlich sollte das Futter oberhalb des Bienensitzes oder wenigstens angewärmt AN den Bienensitz gegeben werden und damit halbwegs warm stehen, sonst kannst du es eh vergessen für die Bienen. Da sie es jetzt nicht angenommen haben, siehst du schon, dass du es an der falschen Stelle gegeben hast.

    (ich gehe von den Bedingungen derzeit bei mir aus, wir haben Nachts seit längerem wieder -8°C in Bodennähe und auch tagsüber äußerst kühl mit nur knapp über Null, trotz Sonne. Die Bienen verlassen den Stock derzeit nur mittags zum Wasserholen, heute war es erstmals wieder so "mild" dass sogar wieder einzelne Pollensammlerinnen unterwegs waren).

    Hallo hornet,

    ist es bei Euch echt noch sooo kalt? Du bist doch eigentlich nur 35 Meter über uns.

    Bei uns haben die heute den ganzen Tag Pollen eingetragen wie die wilden.

    Meine Damen haben jetzt eigentlich fast alle schon Nahkampfstärke und kontrollieren hier schon feste ob das Obst oder der Raps als erstes loslegen. Meine Weiden sind schon fast alle durch.

    Um im Thema zu bleiben, wenn es Nachts noch frostig wird, wäre es besser einen Beutel Futterteig mit Loch an der Unterseite auf die Oberträger zu legen. Geht nicht kaputt, hat die Wärme vom Brutnest automatisch und außerdem die Kondensfeuchte der Brut um den Teig zu lösen.

    Am besten wird harte Futterteig wieder geschmeidig, wenn man ihn in der Mikrowelle aufwärmt. Das geht sicher auch bei den getrennten Phasen, ich wäre halt beim ersten Paket vorsichtig, damit nicht nur die flüssige Phase zu heiß wird und die Folie Schaden nimmt. Und dann hilft nur kräftig kneten....


    Wenn das zu schwer wird, in eine große Wanne und mit etwas heissem Wasser unterstützen, dann wird es eben besonders weicher Teig.

    Vom warm machen würde ich ganz weit die Finger lassen, von heiß in der Mikrowelle sowieso.

    Es ist immer noch Zucker, der dann HMF bildet und für Bienen giftig wird.

    Dann doch lieber dem Vertreter einen Gefallen tun und neu kaufen.

    Das mit dem Loch im Beutel ist jetzt gar kein Problem, das fressen die problemlos aus.

    Im Winter wäre das ein Problem, da die Damen dann kein Wasser holen können.

    Wie oben geschrieben, harte Seite nach unten, münzgroßes Loch rein (nicht nur aufklappen, Lappen abschneiden, dass er nicht wieder zuklappen kann) Loch über Wabengasse positionieren, fertig.

    Kann überhaupt aus der Sammelblase ohne auswürgen und umlagern in den Verdauungstrakt verstoffwechselt werden, vor allem wärend des Fluges?


    Liebe Grüße Bernd.

    Hallo d2dum,

    ich meine mich an einen Vortrag zu erinnern, in dem der Honig(transport)magen per Rückschlagventil an den Verdauungstrakt angeschlossen ist, um während des Fluges quasi Flugbenzin zapfen zu können. Ob sie sich dazu hinsetzen müssen war kein Thema im Vortrag.

    Ich meine sogar, dass es Guido Eich war, aber ich kann mich beim Referenten auch irren.

    Rückschlagventil deshalb, dass der Honig zur Energieversorgung während der Trachtausflüge zur Verfügung steht, ohne den transportierten Nektar mit Darmbakterien zu kontaminieren.

    Funktioniert ja wohl auch sehr gut, hat sich ja schon eine Zeit lang bewährt.

    Funktioniert auch bei Rapsnektar, um im Thema zu bleiben...


    Letzte Woche hab ich unsere letzten Rapsgläser verkauft, wird Zeit für Nachschub!

    Wünsche eine ertragreiche Zeit

    Standfläche der vorhandenen, plus der noch geplanten Geräte, plus Standfläche der Lagerpaletten und Regale, plus Standfläche der Honigpalette(n) (Zargen beim Schleudern und Eimer beim Lagern), mal zwei, plus Fahrwege für Palettenbewegung.

    Außer es ist die Logistik im Eichhörnchenmodus geplant.;) Dann reichen Laufwege in der Planung.

    Wenn alles in einen Raum soll, dann würde ich 14 qm auch für sehr, sehr knapp halten. Aber mit 14 qm Nassbereich starten und momentan dort auch noch lagern und dann bei Gelegenheit ein trockenes Lager anbauen, das wäre der normale Gang, streckt die Investitionen und senkt die qm Kosten.

    Die Wege und Zugänge sind wichtig einzuplanen. Auch die Türbreiten beachten. Gläserpaletten sind nicht nur 80, sondern 100 breit. Werden Paletten quer transportiert, dann 120 plus Ranggierluft.

    Viel Erfolg!

    Hier möchte ich anmerken, dass gerade wenn man neu anfängt, sich der Mehraufwand für wirklich sicheres Wachs in sehr überschaubarem Rahmen hält.

    Wir wurden von einem Berufsimker damals in diese Richtung gestubbst und ich bin ihm bis heute dankbar. Denn später einen Wachstausch vorzunehmen ist eine ungleich langwierigere Aufgabe und erfordert viel Disziplin bei der Wabenhygiene.

    Im Endeffekt bist Du dann jahre damit beschäftigt, wenn es richtig und safe gemacht sein soll.

    Viel Honig, gesunde Bienen und kein Corona wünsch ich...

    Vom DBIB gibt es folgendes Rundschreiben, bitte bis zum Ende lesen, vielleicht hat ja der eine oder andere jetzt Zeit im Hauptjob und kann einspringen wo es brennt:




    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    wir können keine allgemeine Bescheinigungen ausstellen. Gemäß den Auflagen der Ausgangssperren ist erlaubt:


    Hin- und Rückweg zur jeweiligen Arbeitsstätte mit Bescheinigung des Arbeitgebers

    Notwendiger Lieferverkehr

    Ausgenommen vom Verbot sind die unabdingbare Versorgung von Haustieren.


    Außerdem sind wir Teil der Landwirtschaft und somit systemrelevant!


    Der Transport von unseren Bienen zu den Wanderplätzen würde ich unter notwendigen Lieferverkehr einstufen. Schließlich sind wir Teil der Landwirtschaft und gehören somit zu den systemrelevanten Berufsgruppen.


    Bitte unbedingt euren Bescheid der Berufsgenossenschaft, Eure landwirtschaftliche Betriebsnummer, Bescheinigung der Tierseuchenkasse oder ähnliches als Nachweis mitführen.


    Ziel aller Maßnahmen ist, den physischen Kontakt zwischen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren, um so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.


    Also: es darf zu den Bienen gefahren werden. Bitte auch die Fahrten auf ein Minimum reduzieren.


    Sollte ein Imker positiv getestet werden, gelten die Auflagen des Gesundheitsamtes! Diesen Auflagen ist Folge zu leisten!


    Nochmals ein Hinweis auf die Internetseite: www.imkerhilfe.eu


    Hinweis in eigener Sache: Für die jetzt anstehenden Arbeiten brauchen wir Unterstützung! Imker die im Nebenerwerb tätig sind und Zeit zur Verfügung haben, bitte melden.


    Bitte immer wieder auf unsere Internetseite nachschauen, wir versuchen laufend zu aktualisieren.


    Mit imkerlichen Grüßen


    Annette Seehaus-Arnold

    Präsidentin DBIB

    Asternweg 11

    97724 Burglauer

    Bei uns kann der Raps gerne kommen, Völker sind stark und bereit.

    Hoffentlich wird es nicht wie letztes Jahr dann während der Blüte wieder kalt. Da hatten die, die mit schwächeren Völkern in den Blühstart gegangen sind, die besseren Papiere.

    Unsere hatten ruck zuck den Honigraum vollgeknallt, dann war bis zum letzten Blühtag arschkalt.

    Da volle Mannschaftsstärke im Haus, war der Futter- bzw. Honigverbrauch so hoch, dass das mit der Rapsernte fast schon wieder erledigt war.

    Der Herr gibt, der Herr nimmt, es kommt wie es kommt...

    Es entzieht sich meiner Kenntnis, wofür man unbedingt Paketbienen aus Italien oder sonst wo her eigentlich braucht. Wenn es auch passieren kann dass man wegen Vergrößerung oder Pech mal zusätzlich Bienenmasse braucht. Aber warum das unbedingt aus Gegenden kommen muss, das in der Folge für tausende andere Imker eine Katastrophe bedeuten kann, das kann ich nicht nach vollziehen.

    Diesen Schuh würde ich mir nicht anziehen wollen, der zu sein, der den KBK nach Deutschland geholt hat. Bekannt zu werden mag ja reizvoll sein, aber durch so etwas?

    Es sollte doch genügend Imker geben, die genug Bienen vermehren können, um egal welchen Bedarf an Bienen, Völkern, Königinnen oder was auch immer decken können.

    Oder geht es wieder nur ums Geld?

    Allerdings habe ich selbst schon gesehen wie in Minuten eine Baugrube voll lief und ich wohne in keinem Kaarstgebiet.

    Hallo Ede,

    das nennt sich dann Schichtenwasser, Wasser das sich in einer aufnahmefähigen Erdschicht auf einer dichten, z.B. Lehmschicht gesammelt hat. Wenn ich natürlich in so einem "Untergrundsee" ein Loch reinbaggere, dann läuft dieser See erst mal mit Schwung in die Baugrube. Hat aber mit einer Ader eigentlich nichts zu tun.

    Im Karst ist das prinzipiell nichts anderes, außer dass schön poröser Karst das Wasser schneller durch lässt. Da regnet es 5 km weiter und bald darauf kommt es gelaufen, da wo es halt raus kann.

    In diesem Fall wäre es dann auch in einer Baugrube.

    Ansonsten halte ich die Geschichten mit Strahlung und Wasseradern auch für Humbug.

    Ich hatte mal einen Bekannten der unbedingt mein Haus mit Rute begehen wollte. An meinem Schlafplatz wären sogar 2 Adern die sich kreuzen. Unbedingt das Bett wo anders hin stellen war die Diagnose. Unsere Fruchtbarkeit hat es nicht beeinflusst, zumindest nicht negativ. :saint:

    Vier Töchter sind der lebende Beweis! :)