Beiträge von black.peterle

    Eigenwachsumarbeitung, da gibst Du das gewünschte Maß an und gut.

    Bei zu wenig vorhandenem Wachs schauen, ob sich ein paar Mitstreiter organisieren lassen.


    Grüße

    Peter

    Wenn es ein fest angelöteter Quetschhahn ist, dann ist es vermutlich ein relativ kleiner, nicht mehr als 50 kg Abfüller. Da würde ich kein so riesen Teil anschweißen. Da ist das Blech relativ dünn und die Lötstelle ein Schwachpunkt. Mit einer Flanschlösung, kannst Du dort auch mal wieder den Quetschhahn festmachen und das Teil weiterverkaufen. Bei ab 100 kg Behältern sieht die Sache dann anders aus.
    Ob Milchgewinde oder Tri Clamp ist an sich Geschmackssache. Bei uns gängiger ist allemal Milchgewinde. Ich bin gegen eine babylonische Vielzahl von Systemen. Da das Tri Clamp eigentlich aus der Pharma kommt, würde ich vermuten, dass das nicht unbedingt die Variante zum Geld sparen ist. Habe aber noch keins gekauft, weiß es also nicht.

    Von der Hygiene her sind sich diese Systeme sicherlich ebenbürtig, was man von manch anderen (Kunststoff) Varianten sicher nicht immer behaupten kann.
    Grüße

    Peter

    Für die fest eingebauten (in der Regel eingelötet nicht verschweißt) in den kleinen Kübeln, gibt es auch ein Scheibenventil mit Quetschhahnadapter. Nachteil ist, dass das dann sehr klobig und schwer an dem kleinen Rohrstutzen hängt. Ich achte dann darauf, dass das Scheibenventil auf dem Untergrund noch mit aufliegt und nicht frei hängt. Zudem wenn dann auch noch ein mit Honig gefüllter Schlauch dran hängt.


    Viel Erfolg und Grüße

    Peter

    Die Edelstahl Behälterbauer die diverse Anlagen für Lebensmittel und Pharma bauen, die haben den Vorteil, dass alles was nicht wirklich Standardmäßig da ist auch mal unkompliziert geschweißt werden kann. Bei uns in der Nähe Edelstahl Feichtenschlager, kann ich nur Empfehlen.

    Für die Dana mußt Du noch aufpassen, die hat englisches Milchgewinde. Entweder dann alles im System, über die Swienty/Fritz Schiene, oder auf das deutsche DN40 Milchgewinde gehen. Das kann man hier an fast jeder Ecke kaufen und vielleicht auch mal gebraucht was ergattern.

    Ist ja schließlich Edelstahl. Die Dichtungen neu und gut ist.

    Mal abgesehen davon schraubt man da nichts auf die Quetschhahnplatten. Die Quetschhähne werden komplett abgeschraubt (dann siehst Du mal was da an Schnodder im Gewinde ist), sauber gemacht und mit Teflonband umwickelt. Da kommt dann ein Scheiben- oder Kugelhahn drauf mit vorne Milchstutzen und hinten 2"/1,5" Innengewinde. Am Schlauch dann jeweils den Kegelstutzen mit Überwurfmutter. Ich hab mir die englischen Teile an der Pumpe abschneiden und die hier gängigen Milchgewinde aufschweißen lassen. Jetzt passt halt jeder Schlauch überall hin. Eine feine Sache.

    Knoten im Kopf gelöst?


    Grüße

    Peter

    Dann werfe ich mal was Altes ein.

    Für uns hab ich aus Fichte 3-Schichtplatten, erst Zander-, dann Zadantbeuten gebaut. Was um im Thema zu bleiben, natürlich mit Dadant auch ginge. Mit Lamellos auf Maß gehalten, mit PU geleimt und dann mit Spax geschraubt statt Zwinge. Die ersten eigenen laufen mittlerweile im 7. oder 8. Jahr. Die ersten 5 Beuten waren von Holti, die sind tatsächlich leichter, aber mittlerweile arg mitgenommen. An den eigenen Beuten ist nur der Boden, vom stehen Holz auf Holzpaletten nicht mehr wirklich top. Die haben wir mittlerweile gegen die von Nicot getauscht (mit Haltebügeln dran), dann gibt es kein Pilzwachstum mehr von der Palette hoch und man kann die Zarge verstellen ohne dass der Boden stehen bleibt.

    Die einzige Zarge die mal kaputt gegangen ist, war die unterste, von fünf vollen Honigzargen die aus drei Meter Höhe runter gefallen sind.

    Die Leimfugen werden immer aus PU Leim, oder gleich PU Konstruktionskleber gemacht. Da ist bis heute nirgends eine offene Leimfuge oder sonstige Risse am Start. Diese Konstruktion hält sogar Specht Attacken stand. An verschiedenen Ständen hatten wir die letzten Jahre immer wieder mal einen Versuch entdeckt. Aber nach der ersten Lage ist mit dem Wechsel der Holzrichtung

    Schluss mit Lustig für den Specht. Da ist er dann wohl überfordert und bricht ab.

    Umlaufend 5 cm Deckelüberstand sorgen für konstruktiven Holzschutz.

    Ein Edelstahlblech als Auflageschiene. Die Rutschleisten hatten wir Anfangs angetackert, später direkt an der Platte angefräst. Als Innendeckel auch eine 3- Schicht Platte, auf einer Seite plan, auf der anderen mit einem 2 mm Falz gefräst. Dann rutscht beim Wandern nichts.

    Dazu der Nicot Fütterer Langstroth Maß. Als Schied Anfangs auch eine 3- Schichtplatte, dann ein Thermoschied. Das hat sich gut bewährt.

    Als Honigräume Zander halb, dann kann das meine Frau mal abstapeln und auch ich mit gut einsneunzig, reiße mich nicht darum, 30 kg Zargen zu heben.

    Zum Transport passende Paletten mit einer geschlossenen Platte und aufgeschraubten Leisten. Dann rutscht beim fahren nichts und mit Spanngurten zusammengezurrt ist es auch noch bienendicht.


    Grüße

    Peter

    Die Fingerzinken an den Ecken quellen auf und verziehen sich.

    Das ist das Problem mit den hübschen Zinken. Ein Schwalbenschwanz ist noch hübscher, aber auch nicht wetterfester. Leider verwenden bei den Eckverbindungen nur wenige Hersteller einen sinnvollen konstruktiven Holzschutz (derbeutenbauer.de u.a.) oder die Langstroth-Bauweise die ich hhier schon öfter gepostet habe.

    Der einfachste und effektivste konstruktive Holzschutz, ist nach wie vor ein rundum überstehender Deckel. Dann klappt es auch mit den Zinken. ;)

    Ich habe letztes Jahr auch ein Zandervolk durch bloßes umhängen in Dadant "umgewohnt". An den Seiten gab es keinen nennenswerten Verbau. Nur unterhalb der Rähmchen haben sie Wildbau betrieben, aber hauptsächliche Drohnen.


    PS: Drohenrahmen hatten sie nicht bekommen.

    Genau, je nachdem was für Material dabei ist, kann man ohne weiteres auch zwei Zander Rähmchen zu den Zadants Außen dazu hängen und kann mal links, mal rechts wunderbar mit einem Stoß die Drohnen schneiden.

    Die Bezeichnung ist mir komplett schnuppe. Aber jede Änderung des Namens hat in der Regel auch den Wunsch oder das Ziel, da zukünftig durch eine Unterscheidung auch am Rechts- Steuer- und Statusrahmen zu drehen. Selten kommt jemand auf die Idee, das nennen wir zukünftig anders, das ist viel lustiger.

    Normalerweise wenn etwas verändert werden soll,

    braucht man in der Regel einen ersten Baustein dazu. Der Rest kommt dann später...


    Grüße

    Peter

    Genau darum macht eine Sammelbestellung Sinn. Andere Länder, andere Mentalitäten, grenzüberschreitender Warenverkehr...

    Meine Lieferung kommt die nächsten Tage, nur die Einzel Nicot Paletten sind im Rückstand.

    Dann kann ich die Preise endgültig rechnen. Ich mag die Franzosen total gerne,

    aber nicht umsonst gibt es den Witz:

    Wie nennt man das, wenn jemand drei Sprachen spricht? - trilingual

    Wie nennt man das, wenn jemand zwei Sprachen spricht? - bilingual

    Wie nennt man das, wenn jemand eine Sprache spricht? - franzose

    Witzig ist dann auch, wenn dir die Mitarbeiterin auf Englisch erklärt, dass sie weder Alemagne noch Englisch spricht. Ich soll halt jemand telefonieren lassen der französisch spricht oder auf englisch eine E-Mail schicken. Wie geschrieben, in bestem Englisch.

    Ich melde mich dann nacheinander privat, um die Modalitäten zu klären, wer noch was will, ich habe gut aufgerundet. Bitte auch per PM melden.

    Grüße

    Peter

    Hallo Marcus,

    gar kein Geschisse machen, Zander und Zadant in Dadant reinhängen und fertig. Machen wir regelmäßig, ohne Probleme. Nacheinander rausrutschen und als Pollenwabe raus und entnehmen.

    Spätestens im Frühjahr gehen die alle raus.


    Grüße

    Peter

    Die (verkürzte) Überschrift über allen Posts hier ist: Wie bekomme ich den Sirup aus dem IBC.

    Ein IBC sind genau 100 Kanister. Ich hab nur die bei uns stattfindende Sammelbestellung hochgerechnet. Ob einhundert Kanister pro Imker, oder 17000 pro viele Imker ändert doch nichts an vielen sinnlos angeschafften Kanistern. Das war die Intension meines Posts und unserer Sammelbest.

    Man kann natürlich das lesen was jemand schreibt, oder auch das hinein interpretieren was man will.

    Wer es so annehmen will ist gut, wer was anderes darin sehen will auch. Ich kann damit leben...:saint:


    Liebe Grüße

    Peter

    - mit einem Marmeladentrichter auf dem Kanistereinfüllstutzen geht auch alles rein und läuft nur bei Vollgas über. Am besten einen Edelstahl Trichter mit drei außen angeschweissten Drähten luftdurchlässig machen. Dann kann eigentlich nie was überlaufen.

    - immer einen Kanister voll Wasser und eine Wasserspritze dabei haben, gegen Räuberei und Schweinerei im Auto, an den Kanistern, am Stellplatz der Kanister.... jeder Tropfen Futter ist nach 2 Tagen 10 mal "gestempelt" überall wieder zu finden. Besser gleich abwaschen, ist nur einmal Arbeit.

    Ich nehme zum Füllen einen Kraftstofftrichter, da ist ein Abluftdings schon integriert. Unter den Ablauf stelle ich eine Plastikwanne mit 3-4cm heißes Wasser, damit kann man alle Kleckerei am Kanster entfernen, mein Endstück vom Hahn ist zudem drehbar, d.h. wenn ich zudrehe, muß ich nicht bis zum letzten Tropfen warten, sondern Dreh die Tülle nach oben. Wenn alle Kanister voll sind, schraub ich den Hahn ab und den Deckel wieder drauf. Hahn kommt in die Wanne, alles einmal abspülen, fertig :)

    Vorbildlich! Bis auf die Wanne heißes Wasser mach ich das auch so, ist halt in der Feldhalle nicht so gut greifbar. Ich wollte nur den Roman nicht zu lange werden lassen...

    Der Kraftstoff Trichter war bei mir auch schon im Einsatz, aber da ist der Durchlass kleiner, dann kann ich nicht vollgas abfüllen. Da ist der Marmeladentrichter, zudem in Edelstahl, zwar teurer, aber einiges schnelller vom Zeitaufwand.:thumbup:


    Grüße

    Peter