Beiträge von black.peterle

    Zumindest bei den Fütterern und den Böden war das schon erheblich.8)

    Von der Differenz hätten wir in Frankreich Urlaub machen können.

    Hatten nur leider keine Zeit dazu... :(

    Mit den Frachtkostenerstattungen der anderen vier Anfahrstellen konnte ich den Diesel bezahlen und ein schöner Ausflug ins Elsass war schon auch dabei.:)

    Der obere Boden von vorne mit Wendefluglochrechen, der untere von hinten mit eingeschobener Windel. Hab nur schnell beim Fenster raus fotografiert. Für die Seite müsste ich jetzt runter laufen.

    Da sind aber seitlich je ein Federstahlbügel dran, mit dem der Boden ruck/zuck an der Brutraumzarge (in unserem Fall aus Holz, Zadant und Zander) festgemacht werden kann. Erstmontage drei schrauben je Seite, dann nur noch den Bügel aus- und wieder einhängen zum Saubermachen.

    Ich vermute darum, dass es auch eine Langstroth Zarge auch gibt, denn nur ein Boden und ein Fütterer in Langstroth machen für einen Hersteller sicher keinen Sinn.

    Langstroth passt (fast) perfekt zu Zander und Zadant. ist von den Maßen ein bisschen kürzer und ein bisschen breiter. Ist aber nichts, was uns bis jetzt wirklich gestört hätte.


    Grüße

    PeterIMG_Boden.jpg

    Ach ja, noch was.

    Der Vergleich kann eigentlich nur mit diesem Standplatz erfolgen. Vergleichst Du die Völker mit anderen Standplätzen, dann hinkt dieser, eigentlich immer.

    Ist Dein Standort kühler, dunkler, zugiger, dann werden diese gegenüber top Plätzen zurückstehen.

    Sobald das Wetter warm, gar heiß wird, ist dieser Standortnachteil schnell wieder ausgeglichen.

    Das wird sich dann aber natürlich trotzdem auf den Preis auswirken. Darum, gute Stellplätze nutzen.;)


    Grüße

    Peter

    Nachdem es ja Ableger/ Jungvölker sind, kann keiner eine mehrjährige Bewertung der Völker erwarten. Im Endeffekt, kannst Du nur so früh wie möglich eine Kiste (voll) Bienenmasse auf frischem Wabenmaterial anbieten. Bei zehn Völkern an einem Stand ist ein Vergleich relativ leicht.

    Vor dem Aufmachen an jedem Volk mal einmal anklopfen ob jemand "heult", dann alle nacheinander mal öffnen, riechen und besetzte Wabengassen zählen. Beim riechen merkst Du ob sie duften oder nach Durchfall, oder Banane riechen. Bei letzterem merkst Du evtl. vor dem riechen schon ob sie auch brav sind.

    Ist die Kiste voll, dann legt die Dame schon mal ordentlich. Ist das Volk brav beim reinschauen, hast Du die Grundvoraussetzungen erfüllt. Was das Volk dann Honig bringt, liegt nicht mehr in Deinen Händen, da hat dann der Käufer durch das Führen mehr Einfluss, als Du es als Vermehrer je könntest.

    Wer nach höherem strebt, muss dann sowieso umweiseln und hat dann innerhalb 4 Wochen die gewünschte Genetik drin.

    Wer Zuchtvölker mit definierter Genetik verkauft, an den werden andere Anforderungen

    gestellt, aber auch da kann für letztes Jahr erstellte Jungvölker keiner garantieren.

    Welche Du dann in Dein Herz geschlossen hast und welche in die weite Welt entlassen werden, das musst Du dann mit Dir und dem Käufer ausmachen. In der Regel klärt sich das dann über den Preis.


    Grüße und a guats Händle

    Peter

    Zur Cz kann ich wenig beitragen... Aber Grenzverkehr mit negativem Test und triftigem Grund sollte immer möglich sein!

    :-) - gaubst Du denn wirklich das jemand der in Corona Quarantäne ist, so einen negativen Test hat? ;-)

    Ja, ich kenne da jemanden. Meine Frau, meine Tochter und mich.

    Wir waren zur falschen Zeit am falschen Ort. Waren Erstkontakt zu einem (nach unserem Kontakt) positiv getesteten und wurden zu 2 Wochen Quarantäne verdonnert. Mit negativem Test am 5. Tag und am 11. Tag der Quarantäne. Wir wurden täglich kontrolliert bis zum 14. Tag ob wir auch Zuhause waren.

    Mit täglichem Hinweis auf drakonische Geldstrafen, wenn wir nicht Zuhause bleiben würden.


    Wobei man beim Wandern unterscheiden muss, zwischen einem vorsorglichen Test der negativ ist, oder einem negativen Test nach Erstkontakt. Das sind in der Praxis zwei komplett unterschiedliche Dinge.


    Grüße

    Peter

    Theoretisch hättest Du Anspruch auf einen Betriebshelfer, weil ein Imker ja auch ein Landwirt ist.

    Praktisch scheitert es daran, dass es ganz schlicht und einfach keine imkerlichen Betriebshelfer gibt. Es gibt welche für Kühe, Schweine, Hauswirtschaft, aber nicht für Imker.

    Das ist Anspruch, ohne Chance auf Inanspruchnahme.

    Warum hängt Ihr das Spitzsieb nicht einfach über den Rand eines 50 kg Abfüllers?

    Das wäre doch von der grundsätzlichen Stabilität, von Haus aus anders und standfester.

    Man sieht halt nicht an die Spirale, bzw. das Lochblech hin. Aber da ist eh nichts zu sehen, oder?

    Danke euch für die Rückmeldungen. Es handelt sich um Blütenhonig aus der Frühtracht, der bereits fein gesiebt war und im Hobock auskristallisert war, das auch schon recht fein. Das Lochblech liegt nicht überall dicht am Spitzsieb an, da der Heizkörper der Heizung etwas Ungleichgewicht rein bringt. Sieb und Heizung wurden zueinander pasend im Set erworben.


    Überall dort wo es nicht dicht anliegt (sicher 2/3 der Fläche) scheint sich aufgrund mangelnder Wärmeübertragung eine Schicht halbfester Honig zu halten, der die Siebpassage des flüssigen Honigs verhindert. Die Temperatur hatte ich zunächst auf 55°C, als ich gesehen habe dass der flüssige Honigsee in der Mitte auch nach einiger Zeit kaum abfliesst habe ich auf 40°C reduziert um Wärmeschäden zu vermeiden. Habe zunächst nur mit einer kleinen Menge getestet.


    Das Lochblech geht auch nicht ganz auf den Grund des Spitzsiebes. Der Tipp von bienenfred mit dem festbinden des Zipfels kann da schon helfen, dass sich dort kein fester Honig hält.

    Das mit dem Zipfel hochziehen ist was für ein Spitzsieb ohne Heizung. Wenn der Honig überall flüssig wird, nur nicht am Sieb, dann ist das Ding für´n A.....

    Entgegen Deinem Gefühl dass es besser ist die Heizung wg. Wärmeschäden zurück zu drehen, würde ich eher empfehlen noch ein Stück Gas zu geben. Wenn bei 55° nichts geht, was soll dann bei 40° passieren? Mit höherer Temperatur in 10 Minuten an der Heizschlange vorbei macht physikalisch bei weitem weniger Wärmeschaden als mit 40° in einer Dauerbeziehung im Sieb zu hängen.

    Wenn natürlich die Wärme nicht an das Kristall ran kommt das Dein Sieb verstopft, dann nützt es natürlich auch nichts, wenn die Heizung den Honig im inneren aufkocht.

    Ich hab zwar nur einen Melitherm, aber die Heizspirale sollte das Lochblech mit erwärmen. Tut es das nicht, dann hast Du ein Problem. Ist das Lochblech mit der Heizspirale verbunden, oder liegt die nur lose drin? Wenn nicht, dann würde ich mal das Blech entfernen. Wenn das funktioniert, dann aber dabei bleiben wenn das Sieb leer läuft. Je nachdem wo der Temperatur Fühler angebracht ist, könnte es sonst sein, dass die Spirale überhitzt beim leer werden, wenn der Sensor noch mit einen Klumpen Honig bedeckt bleibt.


    Grüße

    Peter

    Die Blüten sind doch wirklich ausschließlich an den Außenkanten - innendrin finden sich die Blüten doch überhaupt nicht.

    Dann war "Blüten" wie vermutet der falsche Begriff. Innen hat es kristallisiert, leider, da war nix mehr mit cremig. War auch zu wenig Impfhonig vorhanden gewesen. Sind halt noch am Optimieren.


    Schöne Grüße - Matthias

    Hallo Matthias,

    da hat dann doch das grobe Glucose Kristall zugeschlagen, nicht die Blütenmalerei.

    Blüten sind eine rein optische Erscheinung, Krissel ist auf der Zunge spürbar.

    Ich würde versuchen früher zu impfen und den Honig damit gut zu homogenisieren.

    Ist der Impfhonig nicht überall, dann wird er auch nicht überall feincremig

    (zumindest bei einem ohne rühren System).

    Wenn die ersten Kristalle schon im Honig sind, dann nützen weder Impfhonig, noch

    Kühlgeräte etwas. Die wachsen grob weiter, das ist wie eine Copy/ Paste Funktion.


    Grüße

    Peter

    Hallo Llecter,

    liegt denn das Lochblech direkt am Spitzsieb an, oder hat das noch Luft, bzw. Honig dazwischen?

    Wie ist der Honig? Sind dort "nur" Kristalle zum Auftauen da, oder auch noch Wachspartikel, weil vielleicht beim Schleudern erstmal nur grob gesiebt wurde?

    Wie hoch ist die Temperatur eingestellt und welche Honigsorte soll durchs Sieb?


    Grüße

    Peter

    Das Klären mache ich momentan im Durchlaufverfahren. Also unten Wachs ablassen und oben ungeklärte Blöcke nachlegen.

    Das nenne ich mal innovativ, zumal der Dreck sich unten absetzt.

    Dafür hat das gute Stück ja auch 2 Ablass Hähne. Einen bodennah und einen, ein gutes Stück darüber.

    Ich würde vermuten, dass er den oberen Hahn benutzt, um das saubere Wachs abzulassen. Den unteren, um immer wieder mal den Dreck und sich dort sammelndes Wasser zu entfernen.

    Dann würde ich auch vermuten, dass er zwischen dem neuen Wachsklotz rein machen und dem Ablassen des zu klärenden Wachses auch noch ein paar Tage wartet, dann hat er alles richtig gemacht.


    Grüße

    Peter

    Es wundert mich bei so manchem Gerät, dass da wohl keinerlei Weiterentwicklung angestrebt wird.

    Dem Grunde nach wäre es eigentlich ziemlich einfach zu lösen. Der Kugelhahn muss näher an den Wachskessel ran, im Idealfall so, dass das Kugelgehäuse bis in den Ölmantel ran rutscht.

    Dass man dann noch öffnen und schließen kann, muss dieser um 45° nach unten geneigt werden.

    Dann kann man aber leider nicht nur ein Loch bohren und das Ding reinstecken. Sollte aber in der heutigen Zeit von CNC und Co weder von der Fertigung, noch von den Kosten her ein Problem darstellen. Allein, es fehlen die Stückzahlen.


    Grüße

    Peter

    Ja, ist genau so.

    Klingt komisch...., ist es aber nicht, wenn es pressiert.

    Wie Hornet schreibt, einen Lappen zur Isolation um den Hahn wickeln und ein bisschen Geduld haben. Wenn es eilt, dann helfen wir auch mit einem (Edelstahl) Draht nach. Hahn abschrauben ist mir zu blöd dafür, dass er früher oder (meistens) später auch von alleine aufgeht.

    Nur nicht so machen wie mein Schatz, die hatte den Hahn offen gelassen, damit sie sieht wann das Wachs flüssig genug ist. Was soll ich sagen, es klingelte an der Tür, das Wachs war vergessen...

    80 Liter Wachs in den 10 Liter Eimer heißt, das Wachs schafft noch weitere drei Meter im Zimmer ohne Eimer. Also lieber warten und ab und an den Hahn mal auf und zu machen.


    Grüße

    Peter