Beiträge von black.peterle

    Wenn es ein Frühlingshonig ist, dann wird er zügig fest, da er einen hohen Traubenzuckeranteil hat.

    Nichts ist schlecht an trübem Honig. Mit cremig machen, kannst Du ihn gut übers Jahr bringen, die Hauptsaison kommt ja erst noch. Schließlich willst Du ja im März Deine Kunden auch noch bedienen können.

    Honigräume unbedingt zum ausschlecken und richten lassen aufsetzen. Wer sie Honigfeucht einlagert, hat den nächsten gärigen Honig sicher.

    Dann am Besten das Propolis von den Rähmchen ernten und die Waben sortieren nach:

    1. Unbebrütet und ohne Pollen, in den Honigraum zurück und auf zwei Kanthölzer, einem Gitterboden, einen bienendichten Zargenturm stapeln. Oben drauf auch einen Gitterboden, dann ist er bienendicht und Zugluft kann durch. Das mögen Wachsmotten nicht. Dann braucht es auch keine Chemie.

    2. Bebrütete Waben, oder Waben mit Pollen, ab in den Dampfwachsschmelzer. Dann brauchst Du auch keine Angst vor Wachsmotten zu haben.

    3. Wenn Du es ganz genau machen willst, dann markierst Du die Rähmchen mit farbigen Reiszwecken wie die Königin und sortierst nach drei Jahren auch die restlichen Waben die bis jetzt nicht eingeschmolzen wurden aus.

    Dann sollte das Thema Honigraum/ Wabenhygiene ordentlich umgesetzt sein.

    Von Ameisen, Wespen oder räubernden Bienen geleerte Honigräume haben vermutlich aus hygienischer Sicht nicht das zu bieten wie oben beschriebenes Vorgehen. Wer das so räubernd reinigen lässt, riskiert auch, dass die Waben geschreddert werden. Wespen sind Aasfresser, die bringen auch ordentlich Fäkalkeime mit. Die braucht niemand im Honig.

    Um Propolis komplett zu lösen, braucht es tatsächlich Alkohol und Wasser. Darum ist die Aussage mit Primasprit ca. 70 % nicht so verkehrt. Wenn die verwendeten Gläser nicht so schön geworden sind, liegt das daran, dass Du fast nur den verwendeten Alkohol mit Wasser getrunken hast. Das Propolis, um das es Dir ja vermutlich gegangen ist klebt halt leider im Glas. Deswegen Propolis Tropfen nie in Flüssigkeit in Glas oder Löffel. Immer auf Brot, Würfelzucker (wem es zu unangenehm schmeckt) oder ähnlich saugfähiges Material.

    Alternativ direkt in den Mund tropfen, schmeckt halt nicht wirklich erstrebenwert.

    @ Blütenbiene, warum ^^?

    Um Propolis komplett zu lösen, braucht es tatsächlich Alkohol und Wasser.

    Oder war etwas anderes gemeint?

    Grüße

    Peter

    Eine Einscheiben Maschine mit dunkelgrünem oder schwarzen Pad, dazu einen Grundreiniger (Wachsentferner), erst ordentlich einweichen lassen mit dem Reiniger, dann mit der Maschine drüber. Wichtig, kein heißes Wasser, sonst schmiert alles nur. Hinterher mit klarem Wasser nachgehen, trocknen, fertig.

    Einscheiber gibt es gebraucht für günstig Geld im Internet. Neu und leichtes Spielzeug für ca. ab 300 €, vernünftig und schwer zwischen ca. 1500,-- bis 1800,-- €. Oder nach Bedarf im Maschinen Verleih.

    Wenn er bei gut 16 % Gefahr läuft zu gären, dann wären alle Imker nur noch professionelle Met Hersteller. Entweder rühren und cremig machen, oder sanft erwärmen um ihn klar zu machen.

    38° ist die Stocktemperatur, da kann dem Honig nix passieren. Je nach Menge kannst du die Hälfte rühren, die andere klar machen, dann hast Du quasi schon 2 Sorten zum verkaufen und siehst was Deine Kunden lieber wollen.

    Ich hab den Kleinen und bin zufrieden.

    Am geeigneten Brenngut arbeite ich noch, weil Eierkartons zu sehr stinken.

    Rainfarn geht besser finde ich, aber noch nicht optimal.


    black.peterle : Hackschnitzel, die man für den Räucherofen nimmt ?

    Hallo Ingrid,

    ganz normale Hackschnitzel die der Bauer hat für die Hackschnitzelheizung.

    Halbwegs trocken sollten sie halt sein. Ein Stück Eierpappe zum Anzünden, eine Handvoll Hackschnitzel drauf, ein bisschen Luft rein, auffüllen und los geht´s. Anzünden mit Lötlampe, wenn es schnell gehen soll. Dann ist man auch unabhängig vom Wetter. Das funzt immer.

    Wenn es länger halten soll, dann geht nix über den Dadant Smoker. Ein Kubikmeter Hackschnitzel kostet 23 €. Zum Anzünden ein bisschen Pappe und los geht`s. Wenn er zuviel raucht, einfach mit dem Stockmeißel die Schnitzel etwas zusammen stoßen. Schon macht er den ganzen Tag was er soll, ab und an eine Hand voll nachlegen, fertig.

    Sorry, muss nochmal ein Stück zurück springen...

    Hat sich an der Honigverordnung was geändert?

    Meines Wissens gilt das MHD von max. 2 Jahren ab der Abfüllung. Nicht ab der Schleuderung.

    Ich hatte noch nie länger als 2 Jahre Honig übrig, aber theoretisch kann er ohne Hinweis und schlechtes Gewissen noch nach 10 Jahren aufgetaut, abgefüllt und mit 2 Jahren MHD ausgelobt werden. Ein schlechtes Gewissen muss man für schlechte Qualität und schlechte Lagerung haben. Natürlich muss der Honig noch in Ordnung sein, zulässig ist es sowieso.

    Nach dieser Logik müssten wir den Honig ja wie den Wein als Jahrgangshonig verkaufen. Wäre vielleicht auch ein Geschäftsmodell. Die großen Abfüller hätten dann ein riesen Problem wenn alle Jahrgänge die im Glas sind, aufgezählt werden müssten. Aber das hätten sie auch schon wenn alle Kontinente die drin sind auf dem Etikett genannt werden müssten, geschweige denn die Länder. Dann wird es mehr als eng auf dem Etikett.

    Ich weiß nicht ob dem Kunden gedient wäre, wenn er sich für die 5 Gläser Honig die er im Schnitt pro Jahr isst, von jedem Glas die Lebensgeschichte anhören muss.

    Ich denke, dass wir als Imker den Vorteil haben, dass wir auch jede Charge beim Verkauf verkosten lassen können. Somit kauft der Kunde nicht die Katze im Sack. Wenn ich da an den Supermarkt denke, kann er eigentlich nur nach einem Etikett aussuchen. Daheim, wenn er nicht schmeckt, liegt er dann anschließend im Glascontainer und wir haben, wenn es blöd läuft, den Faulbrut Sperrbezirk am Hals. Ich muss immer wieder an die 18% Anteil des heimischen Honigs am deutschen Honigmarkt denken. Eigentlich kann es fast gar nicht sein, dass irgendwo noch ein alter Eimer rumsteht.

    Wenn es immer das selbe Volk ist, bei dem die Bienen nicht aus den Honigräumen wollen, kannst Du davon ausgehen, dass die Königin entweder weg, oder nicht mehr in Ordnung ist.

    Da würde ich mich näher dahinter klemmen. Wenn sie nicht mehr gut duftet, dann ist sie für die Bienen nicht mehr interessant um auf jeden Fall mal einmal am Tag bei ihr vorbei zu schauen.

    Das macht ja, dass die Bienenflucht normalerweise funktioniert.

    Dass die Flucht richtig rum liegt, davon gehe ich bei Dir aus. Sonst würde es ja bei den anderen auch nicht funktionieren. Wenn die Flucht dann aber irgendwann zu lange drin liegt, sind die HR auch wieder voller Bienen, da die Bienen schlau sind und dann gelernt haben dass es in beide Richtungen geht. Schau nach der Königin, sonst kannst Du Dir im Zweifel auch das füttern sparen, da eh bald Drohnenbrütig.

    Oder auch in youtube unter:

    schweizer Bienenmaden auf japanische Art.

    Meines Erachtens, könnte das Trennen der Maden vom Rest der Wabe noch verbessert werden.

    So wie hier:

    Die ganz harten essen sie direkt vom Grill:

    Alternativ bzw. ergänzend dazu auch noch was zur Info:

    Ein Kühlagregat vom Kühlanhänger ist quasi ein Split Gerät am Stück.

    es durchbricht die Wand und gibt die Wärme auf der anderen Seite ab. Falls im Nebenraum die Wärme erwünscht ist, dann dorthin. Falls raus aus dem Haus, dann durch die Außenwand.

    Vor Installation des Lufttrockners war der Kellerraum selbst im Hochsommer angenehm kühl, jedoch leider viel zu feucht.

    Entsprechend wird die Wärmepumpe in Zukunft hauptsächlich zur Entfeuchtung eingesetzt werden.

    Es soll ja kein überdimensionierter Kühlraum sondern nur wieder ein 'natürlich' kühler aber eben trockener Kellerraum.


    Über die produzierte Nutzwärme mache ich mir keine Sorgen, vor der Terrasse sind 40 Kubikmeter Wasser, die über den Pufferspeicher beheizt werden können.

    Genau diese Luftfeuchte macht ja Deinen Keller auch im Hochsommer schön kühl.

    In dem Moment, in dem Du die Luft trocknest, musst Du Deinen Keller kühlen.

    Mal ganz abgesehen von dem enormen Feuchtetransport aus dem umliegenden Erdreich der dann beginnt. Wenn dann Deine Kellerwände vom mittransportierten Salz weiß werden, dann hast Du ordentlich Saliter der dort ausblüht. Bauphysikalisch startest Du dort eine riesige Kettenreaktion.

    Ich glaube nicht dass Du auf Dauer Sieger bleibst.

    Ein Kühlaggregat von einem Kühlanhänger, fängt gleich das Kondensat mit auf. Da ja die Kühlung der kühlste Punkt im Raum ist, kondensiert das Wasser natürlich dort.

    Auch ohne Bautrockner der wieder Wärme produziert.

    Von wegen Folie auflegen. Wenn die Eimer in Ordnung sind, dann kann eine Folie sicher auch nicht mehr ausrichten. Wenn die Eimer Mist sind, dann stellt die Eimer als Putzeimer zur Seite und schafft Euch neue an. Wichtig dabei, immer eine Platte dazwischen beim stapeln, dann liegt der Deckel mit Druck auf. Dichter wird es nicht. Wenn man da wirklich eine Rechnung aufmachen will, dann kannst Du Dir vermutlich fünfmal im Jahr neue Eimer kaufen, gegenüber Anschaffung und Unterhalt Kühl- und Trocknungsgeräte. Ich hab auch eine Kühlzelle, aber mangels Keller. Im Keller bei gleichmäßiger Temperatur mit ordentlichen Eimern, richtig gestapelt, hätte ich keine Bedenken.

    Die Dosis macht wie immer das Gift und ich meine, hier wird wie so oft, mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Die wenigsten Hobby Imker werden vermutlich den Honig zehn Jahre aufbewahren, oder?

    Man kann, muß aber nicht immer, das technisch Mögliche auch ausreizen.

    Monetär gesehen macht es eh keinen Sinn.