Beiträge von Imker Lorenz


    Denn z.B. je größer jemand wirtschaftet, desto industrieller arbeitet er und desto negativer ist sein Einfluss z.B. durch Stickstoff- und Pestizideintrag auf das Grundwasser, dessen Reinigung und Aufbereitung aber wir alle bezahlen müssen, obwohl nur die Landbewirtschafter dafür verantwortlich sind und auch nur sie den Vorteil daraus ziehen!

    in meinen Augen ist das genau umgekehrt. je größer ein landwirtschaftlicher Betrieb ist, desto neutraler ist sein Einfluss auf z.B. das Grundwasser oder die Umwelt.

    Ein großer Betrieb kann sich Präzisere Ausbringtechnik für den Pflanzenschutz, die mineralische Düngung, und auch die organische Düngung leisten, die zu Einsparungen von Dünger und Pflanzenschutzmitteln führen. Deshalb wird der Einfluss neutraler und nicht negativer.

    Durch einen Eintrag von Pflanzenschutzmitteln oder Nitrat in das Grundwasser zieht auch der Landwirt keinen Vorteil. Auch er muss die Kosten für die Aufbereitung zahlen, denn auch ER bzw. seine Tiere wollen Wasser in Trinkwasser Qualität.

    Auch ist es nicht in Ordnung den Landwirt als allein Schuldigen hinzustellen. An dieser Stelle will ich keinem Eine/die Schuld zuschieben. Aber zu PSM in Grundwasser möge man bitte mal an die Ganzen Städte und Gemeinde denken, in denen Herbizide auf Versiegelten Flächen eingesetzt wurden. Oder Klein/Heim-Gärtner die "Round-UP" und andere Mittelchen gar unverdünnt auf Wegen/Gemüsegärten/Räser versprüht haben.Auch die deutsche Bahn benutzt zur Reinigung des Gleisbettes Totalherbizide.

    Nitrat Eindrang ins Grundwasser kommt auch von den Kanalisationen, die aufgrund ihres Zustandes Undicht sind. Auch "Private" streuen z.B. Gemüsebeete oder Rasenflächen mit Mengen die in der LW seit Jahren verboten sind.

    Z.B. eben, dass mit steigender Eigentumsfläche ein steigender Anteil der Fläche für bestimmte Zwecke freigegeben werden muss, z.B. für Ackerrandstreifen, Gewässerrandstreifen, sonstige Abstandsflächen, Biotope, Brachflächen und vieles mehr.

    Ich finde sogar, dass das durchaus ohne Entschädigung passieren müsste - eben weil diese Maßnahmen eigentlich umgekehrt die Kompensation für die negativen Auswirkungen der Bewirtschaftung sein sollen!

    ich sag nur Greening. Ein Landwirt muss, sofern er Gelder von der Eu-annimmt mindestens 5% seiner Fläche (egal ob Eigentum oder Pachtfläche) für ÖVF-Maßnahmen zur Verfügung stellen.

    Ohne Entschädigung ist es wahrscheinlich, dass es nicht umgesetzt wird, da auf der Fläche der Landwirt sein Gehalt erwirtschaftet. Und warum sollte der Landwirt seine Fläche "opfern" ohne eine Gegenleistung zu erhalten? Was würden sie Sagen wenn sie auf ihrer Arbeit plötzlich 2h am Tag ohne Lohn arbeiten müssten ?


    Grüße aus der Praxis

    PS. Wenn es plötzlich nur Kleine Betriebe geben würde, Wo würde ich oder die hälfte meiner Berufsschulklasse dann quasi als Landwirt ohne eigenen Betrieb arbeiten gehen?

    Hallo Melanie,

    bei der Tischlerei Ebert (ich möchte keine Werbung für diese machen soll nur ein Hinweis sein)

    bekommst du DNM hoch. Die Maße sind nach der AG Magazinimker. Ich selbst habe Dadant Zargen und bin sehr zufrieden mit der Qualität.

    VG

    Simon

    Kannst du mir zufälligerweise die Innemaße von den Dadant-Zargen nennen ? Die Angaben auf seiner Preisliste verunsichert mich etwas.

    Hi,

    ich kann aus eigener Erfahrung nur Empfehlen es einfach auszuprobieren. Ich habe mit DNM auf selbstgebauten Zargen angefangen, bin dann wie mein Opa auf DNM mit Herold( Vorteil: DNM+Zander kompatibel) umgestiegen und jetzt dann doch bei Dadant US nach den Maßen der Arbeitsgemeinschaft der Magazinimker gelandet. Um dir am Anfang "Lehrgeld" zu sparen kann ich dir nur raten ein paar Imker aus deiner Gegend fragen ob du ihnen bei der Arbeit über die Schultern schauen kannst um dann zu entscheiden was dir am besten gefällt/liegt.