Beiträge von Imker Lorenz

    Hallo Lorenz,


    sind Deine Fragen zur Umstellung jetzt eigentlich beantwortet?

    Hallo,

    ich hatte mittlerweile schon vergessen, dass ich 2019 diesen Thread gestartet habe.

    2021 war es dann aufgrund der Einbindung der Völker vom Großvater in die eigene Imkerei soweit, sich nochmals Intensiv mit dem ganzen Thema zu beschäftigen. Habe dann auch nach einigen Telefonaten mit Bio Verbänden und Bio-Betrieben, mich recht schnell dazu entschlossen in die Bio-Zertifizierung einzusteigen. Im April ist es dann soweit, dann ist der einjährige Umstellungszeitraum vorbei.

    Anfängliche Bedenken wie der Bezug von Wachs, Bio-Zucker bzw. Futtermittel, Völker, Königinnen, etc. haben sich recht schnell erledigt. Die Bezugsmöglichkeiten sind bei Verbandsmitgliedschaft doch recht einfach und auch ausreichend Verfügbar. Etwas mehr Nerven hat mich jedoch die ganze Dokumentation von Arbeiten an Völkern, Dokumentation von Honigernten, Verarbeitung und Vermarktung ... gekostet. Mittlerweile aber auch kein Problem mehr.


    Für alle nicht Bio-Imker, die sich für die Umstellung interessieren, kann ich nur empfehlen sich bei den Verbänden schlau zu machen, z.B. Bioland bietet auch im Rahmen der Bioland-Woche ein Seminar zur Imkerei / Umstellung auf Bio-Richtlinien an.

    Ein Schleuderraum im auch einfachsten Neubau kostet wieviel mindestens? Das auf den Honigpreis bei 25 Völkern aufzuschlagen zu können, ist schon ordentlich.

    Das ist mir vollkommen bewusst. Habe ich auch nicht vor.

    Neubau eines Gebäudes nur als Schleuderraum und Lager? Das lohnt nicht fürs Imkern mit der Völkerzahl, unabhängig von allem Anderen Faktoren wie Tracht und Vermarktung

    Neubau wäre in meinen Augen eine Möglichkeit, aber nicht die einzige.

    Versuche besser, mit den Gegebenheiten was zu machen. Oder woanders zu Schleudern oder eine alte Milchkammer dafür zu mieten. Oder ...

    Die jetzige Gegebenheit kann ich leider in keinster Weise vergrößern. Ich komm quasi aus der alten Milchkammer. Eben auf diese Oder... was es noch als Möglichkeiten gibt will ich hinaus. Welche Alternative hat man, wenn der vorhandene Platz zu klein ist?

    Es wäre doch ein Anfang, mal die notwendige Stellfläche für eine Schleuder und alles Drumherum zu beziffern. Das gibt es doch wohl recht häufig. Dann die Erfahrung mit der eigenen Situation. Zu klein (häufig), zu groß.

    Honiglager dann genauso. Natürlich wichtig, was gelagert wir, Gläser, Eimer, …

    Erst dann steht doch die Frage: Mieten, bauen,

    Quadratmeter, Logistik, Hygiene, …

    Bei gutem Willen wird das schon

    Das ist ein guter Ansatzpunkt. Ich merke schon ich denke viel zu kompliziert.

    Hallo an alle,

    Bei mir dreht sich seit Ende der letzten Honigernte alles um das Thema Schleuder und Lagerraum. Kurz zur aktuellen Situation meiner Imkerei: 25 Bienenvölker mit Bio-Zertifizierung und zu kleine Schleuder und Lagerräume für Honig. Für Beutenmaterial ist hingegen genügend Lagerkapazität vorhanden. Die Größe der Imkerei soll so die nächsten 5 Jahre beibehalten werden und danach ggf. neu angepasst werden.( jetzige Tendenz eher größer als kleiner). Es stellt sich nun die Frage wie man das Platzproblem entsprechend gut lösen könnte.

    -Welche Größe der Räumlichkeiten sollte man mindestens/maximal planen?

    -In welcher Form soll das Ganze gebaut werden (Neubau bei Wohnhaus, alleinstehendes Gebäude, Seecontainer/Gartenhaus….)

    -immer im Hinblick der Rentabilität, wie lassen sich dabei kosten sparen? Gerade wenn in Zukunft eine Erweiterung ansteht?


    Ein Anbau/Ausbau der aktuellen Räumlichkeiten ist nur sehr schwer umsetzbar und nicht in meinem eigentlichen Interesse.

    Später fallen mir bestimmt noch weitere Fragen ein. Fürs erste bin ich dankbar für alle Denkanstöße.


    Liebe Grüße

    Lorenz

    Im BioFutterbereich gibt es auch 20Kg Im Karton. In meinen Augen vereint das die Vorteile der 16 und 28Kg Kartons.

    Ich habe die 28kg Kartons im Keller/draußen in meinen 50kg Abfüller gegossen und dann bequem über den quetschhahn in meine Kanister abgefüllt

    Bei der HEG in meiner Nähe kann man den Futtersirup auch direkt aus dem Tank in eigene Gebinde füllen lassen. Das macht die Kartons überflüssig.

    Heute auch die Kontrolle der Völker am Raps gemacht. Bei uns hat der Raps auf den schlechten Standorten vor einer Woche das Blühen begonnen. Gestern auch auf den guten. Und ich bin bis jetzt positiv überrascht, da die meisten Völker die HR trotz des Verhaltenen Wetters gut gefüllt haben.

    Bei dreijährigem Abstand werden 33,33% Raps angebaut!

    Das ist zu eng. Das wird aber nicht so sein 😉

    Fachlich geb ich dir recht. Besser wären alle 4 Jahre bzw. noch mehr Abstand dazwischen. Allerdings komme ich aus einer eher kleinflächig Strukturierten Region in der es noch vergleichsweise Viele Landwirte gibt und nicht jeder am selben Standort zur selben Zeit auch Raps anbaut. PS: Habe meine Aufzeichnungen nochmal gecheckt und es sind immer 2 Jahre in denen kaum Raps im Flugkreis ist.

    Es ist tatsächlich so das weniger Raps angebaut wird.

    Sonst waren immer noch einige ha in der näheren Umgebung zu finden.

    Heute im gesamten Flugkreis meiner Bienen gar nichts.

    Das ist bei mir auch alle 3 Jahre so. Aber das ist völlig normal und nennt sich Fruchtfolge.