Beiträge von Imker Lorenz

    Kann mich da meinem Vorredner nur anschließen. Mit der "Menge"an Honig rechne ich bei solchen Flächen nicht, da die Blühzeitpunkte der Pflanzen bei den Mischungen quasi über das jähr verteilt sind und zusätzlich die Prozentuale Menge der einzelnen Arten zu niedrig sind um wirklich die Menge zusammenzubringen.

    Zur Pollenversorgung von Ablegern kann ich solche Flächen absolut empfehlen.

    Nunja bei den im Thread weiter vorne berechnenden Kosten kann man schon erwarten, dass dafür auf Subventionen verzichtet werden kann. Klar die Tatsache, dass man noch mal ca.200€ mitnehmen kann ist schon verlockend. Aber entweder ich will was gescheides für den Insektenschutz tun oder ich lass es gleich bleiben.

    Andererseits könnte der Landwirt auch die Fläche aus dem Mehrfachantrag rausnehmen, quasi keine Förderung dafür kassieren. Das würde dann auch die hohe Summe mehr rechtfertigen. Nicht alles was die Eu vorgibt ergibt Ökologisch Sinn. Der Landwirt ist nicht dazu verpflichtet Subventionen anzunehmen.

    Ganz sicher nicht. Bist Du erst mal nach einem Stich in der Notaufnahme, kommst Du ganz sicher nicht nach 3 Stunden wieder raus

    war jetzt erst einmal als Patient und einmal als Begleitung bei starken Schwellungen am Auge in der lokalen ZNA. Hatten beide male Glück und kamen schnell dran. Arzt hat Cordison und nen Schmerzmittel und nen Mittel gegen Juckreiz zusammen mit 2 Infusionen verabreicht und nach maximal 3h Beobachtung waren wir beide male wieder daheim. Betten wären genug frei gewesen. Wir sind aber beide male selber hingefahren. Wenn man natürlich mit NA und RTW eingeliefert wird, wird ja mit Schlimmeren gerechnet und vll. haben sie deshalb gesagt das du länger bleiben musst.

    Wenn man erst einmal in der Notaufnahme ist, wird auf jeden Fall das volle Programm abgefahren, inklusive Cortison-Spritze und 24h Beobachtungszeit. Auch dann, wenn es nur eine leichte lokale Reaktion ist. Aufpassen: nach einer Stationären Aufnahme kann man 10 Jahre lang NICHT mehr im Versicherungsantrag "keine KRankheiten bekannt" ankreuzen!

    Naja 24h Beobachtungszeitraum (für nicht mal Verdacht auf) ist schon was überzogen. Normalerweise bleibt man dann ca.2-3h drinnen, damit festgestellt wird, dass die Medikamente keine Neben/Wechsel-Wirkungen haben und dann kannst du gehen.


    Bei Sachen im Augenbereich geh ich wenn's wirklich schlimm ist zum Arzt, aber ruf doch nicht den Notarzt.

    Also meine Erfahrungen haben gezeigt, dass selber machen ja ganz nett ist, aber nicht zielführend ist. Zuallerallererst ist es ein Aufwand Böden und Zargen zu bauen. Und dann musst du noch ganz genau arbeiten. Die Zargen sollen ja später auch übereinander passen ohne Zwischenräume. Vergiss das Leimholz und nehm anständiges. Ansonsten kann es sein, dass du in 5 Jahren nochmal neu bauen darfst.

    In Bayern liegt der durchschnittliche Ertrag der letzten Jahre bei 487dt/ha Anbaufläche. Im Konventionellen dagegen bei 746dt/ha im Vergleich.

    mögl. Gründe für die Unterschiede:

    -Fehlende N-Gaben (Gaben mit Mist oder Gülle vor Saat sind möglich, allerdings muss der darin enthaltene Stickstoff erst umgewandelt werden. Das ist je nach Klima problematisch da der Stickstoff erst dann freigesetzt wird, wenn er eig nicht mehr gebraucht wird )

    -Kein Einsatz von Fungiziden, Herbiziden, Insektiziden


    Wie man ohne den Einsatz von Herbiziden die Beikräuter und Ungräser in den Griff bekommt ?

    -"Blind"-Striegeln vor Auflauf

    -Hacken mit Hackgerät

    -Hacken mit Hand (auch in der Reihe)

    Das hacken mit der Hand ist das aufwändigste daran. Die lfl Bayern beanschlagt pro ha 130 Arbeitskraftstunden zum Hacken mit der Hand.


    Ernte verläuft genau so wie im konventionellen Bereich mit Selbstfahr-Roder und ablegen als Miete am Feldrand. Die Anlieferung erfolgt meines Wissens nach vor dem Start der Verarbeitung der "Konventionellen" Rüben. Dies ist meistens Schon Anfang bis Mitte September. Die frühe Rodung führt zu Verlusten, die durch den sog. Frühlieferausgleich ausgeglichen wird.