Beiträge von vhe

    vhe wer sagt das ?

    Warum bauen meine Bienen auch bei dünner oder auch dicker Sirupfütterung?


    Liebe Grüße Bernd.

    Das mit dem dünn versus dick kam mal bei einem Montagsrasevortrag und auch bei meinem lvbi Imkerkurs.


    Die Idee ist, das dünnes Futter noch getrocknet und umgelagert werden muss, daher mehr Wabenfläche braucht und deshalb einen stärkeren Bautrieb auslöst. Des Weiteren ist es wohl so, daß Bienen, die voll Futter im Stock herumlaufen und es weitergeben, einen Trachteiz auslösen. Zuckerwasser ist verarbeitungsintensiver und wandert, soweit ich es verstanden hab, durch mehr Bienen, bis es in einer Zelle landet. Damit sagt Zuckerwasser mehr Bienen, dass es noch Tracht gibt (also vielleicht auch noch Waben gebraucht werden), als unverdünntes ApiInvert, das, bis auf den Wasseranteil, praktisch schon einlagerungsfähig ist.


    Wie gesagt, das mit der Verdünnung ist gelernt, das mit der Invertierung vermute ich.

    invertiertes Futter hat aber eine andere Wirkung im Volk, ich bin da auch noch nicht angekommen.

    Ja. Den Bautrieb stachelt man mit Futter an, das die Bienen beschäftigt. Da ist 1:1 Zuckerwasser prima und vermutlich auch besser als auf 1:1 rückverdünntes ApiInvert.

    nur bei nicht-enzymatischer Invertierung

    Das "nur" hast du hineingelesen. Im Lead des Wiki-Artikels steht auch "Hexosen, insbesondere Fructose, bilden durch eine mehrfache (säurekatalysierte) Dehydratisierung das HMF."
    Ansonsten siehe #2

    MfG Wolfhard

    Hm. Im Lead steht: "Hydroxymethylfurfural, HMF oder 5-(Hydroxymethyl)furfural, auch 5-Oxymethylfurfurol, ist eine Aldehyd- und Furanverbindung, die sich bei der nicht-enzymatischen, thermischen Zersetzung von Zucker oder Kohlenhydraten bildet."


    Heißt für mich, bei der enzymatischen Zersetzung gibt's kein HMF.


    Das mit den Hexosen bezieht sich auf die Säure-Geschichte, die bei Enzymen ja eben gerade nicht stattfindet, sondern ber der industriellen Invertierung von Zucker mit Säure.


    Was das päppeln angeht, weiss nicht. Nektare sind praktisch nie reine Saccharose und ApiInvert ist ja jetzt auch kein exotisches Bienenfutter.


    Vielleicht Ist meine Frage akzeptabler, wenn sie "ApiInvert selber herstellen?" heißt? :S


    Inhaltlich dasselbe, nur anders formuliert. ;)

    Mal wieder ein Versuchsballon, um ein paar Meinungen einzusammeln :) :


    Dieses Jahr hatte ich im Sommer mit Zuckerwasser 1:1 eingefüttert, später, so in der zweiten Septemberhälfte dann noch ca. 5 kg ApiInvert pro Volk.

    Der Grund für das ApiInvert war, das bei einem Vereinsvolk im Frühjahr Zuckerkristalle in einer Futterwabe waren, weil anscheinend die Bienen keine Gelegenheit zum invertieren hatten. (Zu schnell oder zu spät oder zu konzentriert, ...)


    Die Frage für mich ist also, ob ich bei der späteren Fütterung kein ApiInvert nehme, sondern einfach in 3:2 Zuckerwasser ein bisserl Invertin reintropfe.


    Hat das jemand schonmal gemacht? Wenn ja, geht das schnell genug, das da nix schlecht wird, also idealerweise innerhalb von ein paar Stunden?


    Das Invertin werde ich sowieso da haben, weil ich in Zukunft meinen Futterteig selber machen werde.


    In irgendeinem Paper stand, das das invertieren von Zuckerwasser "nicht mehr empfohlen wird", "wegen HMF", aber HMF entsteht laut Wikipedia nur bei nicht-enzymatischer Invertierung. Invertase ist aber ein Enzym. Deshalb bin ich ein bisserl skeptisch was diese Warnung angeht.


    Was denkt ihr?

    Nur Imker sind da oft eine Ausnahme, denn meiner Erfahrung nach werden die Honigpreise weit unterdurchschnittlich oft angepasst. Einmal festgelegt, ändert sich bei vielen oft jahrelang nix mehr und das ist absolut untypisch für die meisten anderen Waren. Dass sich das beim Honig ändert, dafür trete ich ein, weil es allen Imkern das Leben leichter machen würde.

    Das Zauberwort ist MACHEN und zwar in kleinen Schritten, aber hartnäckig und wiederholt. Nur wer nix macht, kriegt natürlich auch nix.

    Hm. Ich vermute mal, dass die meisten Imker mit irgendeinem runden Preis angefangen haben, und dann nicht einfach jedes Jahr 3% draufhauen können.


    Im Laden mit Kasse, oder online ist das einfacher, aber seinen Kunden von Angesicht zu Angesicht erzählen, dass der Honig jetzt nicht mehr 6,50 sonder 6,72 kosten soll...

    Hi!

    Ich hab ein Volk, das sich im Spätsommer und Herbst echt schwergetan hat mit der Futterabnahme.

    Nach der Umweiselung wurde es besser, aber mehr als 7 kg sind jetzt nicht drin.


    Aktuell seh ich 2 Lösungsmöglichkeiten:

    • Regelmäßig wiegen und dann warmes ApiInvert in Futtertaschen. Hab ich an jeder Seite eine drin, zusammen wären das 5 l. Muss ich halt wöchentlich mit der Kofferwaage an den Bienen herumruckeln und wenn sie's nicht abnehmen wird es schlecht.
    • Futterteig (Diese Puderzucker-Hefe-Aktion?) oben drauf und in die Futtertaschen Wasser. Vorteil wäre, das nix schlecht werden kann, aber die Bienen haben mehr zu tun. Und Wiegen bringt weniger, weil ich ja von außen nicht schätzen kann, wieviel des Gewichts Wasser sind.

    Was denkt ihr? Oder habt ihr ne bessere Idee? :)

    Bei den Bio-Sirupen sind wir mit Bio-Apiinvert auf die Schnauze gefallen und rühren seitdem wieder mit Bio-Kristallzucker selbst an.

    Ist schon eine Weile her, aber was ging denn da schief? Hab im Thread nix dazu gefunden...

    Leute, kein Stress. :)


    Aktuell ist das eh 'rum, weil ich die Apidea-Aktion mache. Und das "hoffnungslos weisellos" nur stimmt, wenn man keine Stifte oder offene Brut übersehen hat, und das das nicht unbedingt einfach ist, ist mir auch klar. :)


    Zusetzen nach Bruder Adam, soweit ich ihn verstanden hatte ist, brütende Kö entnehmen und am selben Tag ins Zielvolk rein. Ja, gern. Aber bei ner Postkö ist bei dem "Tag" schon ne Nacht dabei und mit Ausfreßkäfig nochmal 2 Tage, wo sie nicht legen kann. Falls die Hypothese ist (:?:), das das Pheromon mit der Legetätigkeit zurückgeht, bringt der Käfig keinen wirklichen Vorteil, wenn man ihn in ein Volk (keinen Kunstschwarm) reinhängt.


    Weshalb mir die KS/Apidea-Methode als die sicherere erschien. Das ne Kö im Schwarm erstmal nicht legt, ist den Bienen sicher klar, die müssen ja erstmal auch Waben bauen und alles.


    Wie ich in Zukunft ein jährliches Umweiseln sicher und routinemäßig hinkrieg, weiß ich leider noch nicht. Hängt auch davon ab, wie die Aktion jetzt ausgehen wird.


    Da werd ich euch sicher noch genug nerven. :)

    Beisetzen.....denke ich da gerne

    Der Titel war ja "schnell umweiseln", von erfolgreich stand da nichts.


    Weiß net - ich find, das Verfahren hat Charme. Anstelle die alte Kö rauszunehmen, 9 Tage zu warten und dann zu hoffen, das man erstens alle Weiselzellen erwischt (hab von einem Fall gehört, wo dann 20 Stück drin waren) und zweitens die Neue angenommen wird, nimmt man einfach 2 Waben 'raus und läß die Alte erstmal drin.


    Ergebnis:

    • Altvolk ist erstmal nicht weisellos.
    • Neue Kö hat einen hoffnunglos weisellosen Ableger und damit ein geringeres Akzeptanzproblem.
    • Wenn die Neue angenommen wird und legt, ist eine Vereinigung mit dem Altvolk vermutlich unproblematisch.
    • Wenn die Neue nicht angenommen wird, hängt man schlimmstenfalls die entnommenen Waben wieder zurück bzw. probiert's nochmal.

    Ok, ich würd den Ableger auf einen anderen Standort bringen, aber ansonsten klingt das für mich erstmal plausibel.

    Nebenher, fall es es irgendwen interessiert, hab heut Bienen mit Pollen einfliegen gesehen.


    Das stimmt mich bei zumindest einem Kästchen optimistisch, dass bisher alles geklappt hat.


    Sonntag guck ich das nächste Mal 'rein.

    Nee, kam noch nicht. :)
    Interessante Art, schnell für ein hoffnunglos weiselloses Volk zu sorgen!

    Das erinnert mich an meine Frage, die Du glaube ich nicht beantwortet hast: Hast Du wirklich Mittelwände in die Apideas gemacht? Da gehören nur Anfangsstreifen rein!!!


    Während der Kellerhaft wird bei mir in aller Regel bereits mit Bauen begonnen. Aber eben: Ich verwende immer nur Anfangsstreifen (wie es auch in der Anleitung der Apideas empfohlen wird), sodass die Bienen zuerst in der Traube hängen und zusammenfinden können.

    Nee, leider Mittelwände. :( Gebrauchsanweisung lag keine bei und ich hatte auch keine richtig gefunden.

    Macht es Sinn, jetzt noch zu tauschen?