Beiträge von Wes

    Den Argumenten kann ich nicht folgen. Seitdem ich Bienen halte hat sich das Risiko für meinen Nachbarn natürlich massiv erhöht.

    Im Falle eines Schadens würde ich mich da auch gar nicht rausreden wollen und erst einmal nach Beweisen fragen oder was von allgemeinen Lebensrisiko erzählen.

    Ich nehme Geld für den Honig (auch von ihm) und möchte im Schadensfall das die Sache wenigstens finanziell über eine Haftpflicht geregelt wird.


    Die meisten von uns essen Fleisch. Zählt es deshalb auch zum allgemeinen Lebensrisiko dass ein Rind auf der Straße stehen könnte? Falls ja, sollte dort auch kein Schadensausgleich erfolgen?


    Kinder gehören zum Leben dazu. Wie sieht es da aus, wenn beim Nachbarn eine Scheibe kaputt geht? Allgemeines Lebensrisiko? Schadenersatz?


    Das einzig schwierige bei Bienen ist der Nachweis. Da wird es vermutlich immer Restzweifel geben. Trotzdem möchte ich, daß ein eventueller Schaden bei meinen Nachbarn ausgeglichen wird. Besonders wenn es sich um so schwerwiegende Folgen handelt.

    Eine Haftpflicht wird immer nur dann zahlen wenn auch ein Gericht aufgrund von Wahrscheinlichkeiten urteilen kann.

    Auch meine Stockwaage zeigt seit Mitte Januar eine Veränderung an. Das Volk war seit Oktober aus der Brut und hat ziemlich genau 1kg pro Monat verbraucht.

    Obwohl immer noch fest in der Traube und kein Schwitzwasser wie bei anderen Völkern zu sehen ist, liegt der Verbrauch deutlich höher. Vermutlich mehr als 2kg pro Monat seit ca. 10 Tagen. Das Volk scheint also auch wieder Fahrt aufzunehmen.

    Der Peak nach oben war Schneematsch...der einzige dieses Jahr... bisher...

    Bei mir zeigt Kondenswasser bei 5 von 14 Wirtschaftsvölkern seit ca. einer Woche die Aufnahme von Brutaktivität an. Mitte Dezember waren alle zumindest kurz aus der Brut.

    Die betreffenden Völker sitzen seitdem deutlich lockerer in der Traube, belaufen die letzten warmen Tage in meinen Kunststoff Segergern ebenfalls teilweise schon die ganze Kiste. Gab bisher aber ja auch nur ca. 3 Frostnächte.


    Auffällig ist, ich habe Ende September 3 gekaufte Reinzuchtcarnica in die WV eingeweiselt. Alle sind bei den brütenden Völkern dabei.

    Zudem habe ich bei 5 Völkern letztes Jahr erstmalig eine TBE durchgeführt. Von den Völkern brüten ebenfalls 3.

    Alle bereits jetzt brütenden Völker haben also letztjährig eine TBE und/oder eine neue Königin erhalten.


    Alle Völker machen nach wie vor einen guten Eindruck. Minimaler Totenfall und in der Traube auf mindestens 5-6 Wabengassen DN 1.5. Werde also wohl ohne Verlust durch den Winter kommen. :)

    Ich würde auf keinen Fall einen Einachser nehmen. Da hast du keine Freude damit wenn der Anhänger mit den Bienen bei jeder kleinen Bodenunebenheit zu hüpfen beginnt.

    Dafür gibt es die Ausführung mit Stoßdämpfer.

    Ohne würde ich auch von abraten.

    Für die 100km/h Zulassung ist Stoßdämpfer meine ich Pflicht.

    Mein Problem war, dass ich die Barthau gesehen hatte und sie qualitativ so gut verarbeitet fand, dass nichts anderes mehr in Frage kam.

    Alles anderen gängigen Hersteller kamen mir einfach minderwertiger vor...


    Kipper haben in meinen Augen neben dem höheren Preis den großen Nachteil des höheren Eigengewichtes...


    Wenn ich mich für günstig entschieden hätte, wäre es eventuell ein Eduard geworden. Da gab es gebremste Hochlader schon ab 1.400... aber ich hatte mich ja schon verguckt... 😀

    Moin,


    Ich weiß nicht, ob man etwas als "echten Scheiß" bezeichnen sollte wenn man es nicht selber im Einsatz hat und deshalb auch beurteilen kann.


    Wie beemax sagte, ergeben 2 DNM Flachzargen eine DNM 1.5 Zarge.


    Ich habe mir gerade trotzdem mal die Arbeit gemacht nachzumessen. Der Unterschied in der effektiven Höhe zwischen 2 DNM Flachzargen und 1 DNM 1. 5 beträgt 3mm ohne auf Zargenhersteller und Auflageschienentyp geachtet zu haben.

    Hmm... Ich habe die Traverse auch so aufgesetzt das ich auf der einen Seite Befülle und sich der Auslauf auf der anderen Seite befindet.

    Habe dies bisher auch für richtig/normal gehalten und wäre nicht auf die Idee gekommen das Befüllen und bei manuellem Antrieb auch noch das Schleudern über dem offenen Eimer zu machen.

    Das wäre für mich die absolute Notlösung bei beengten Platzverhältnissen wenn die Schleuder in einer Raumecke stehen muss.

    Da gebe ich Dir Recht.

    Aber begründet habe ich ja nicht... Nur das der zitierte Bericht über behandlungsfrei arbeitende Imker zu den Erinnerungen aus meiner Kindheit passen würde.

    Eben das mein Vater um 1980 herum mit jährlichen Verlusten von über 50% gekämpft hat bzw. die überlebende Bienenmasse zu dann 1 oder 2 verbleibenden Völkern vereinigen musste... Und das in jedem Jahr...

    ???


    Keine Ahnung was Du aus meinem Post herausgelesen hast... es war doch kein Aufruf zur behandlungsfreien Bienenhaltung... wohl eher das Gegenteil... Ich möchte nicht jeden Winter einen Totalverlust befürchten müssen...


    Oder wolltest Du mir damit mitteilen, doch einfach den Mund zu halten wenn man keine wissenschaftlichen Inhalte beisteuern kann?

    So wie ich WFLP verstehe, befürchtet er aber, dass der Scharm ein fremder Schwarm ist.

    Nein, der Abstand, den die gefundenen Völker in dem Untersuchungsgebiet zu den Bienenständen in der Umgebung haben, deutet darauf hin, dass es mehrere Generationen gibt, die unbetreut überlebt haben (also Schwärme aus geschwärmten Völkern).

    Ich habe mir von einem Kollegen aus meinem Verein berichten lassen, dass ein paar alte Imker, die er kennt, auf ähnliche Weise "behandlungsfrei" arbeiten: Die Überwinterungsraten liegen regelmäßig bei unter 50%. Aus dem, was überlebt, wird mit Schwärmen und Ablegern nachgezogen. Das ist eben auch ein Variante des behandungsfreien Imkers: ein fortwährendes Siechtum der Völker.

    Seeley berichtet ja aus dem Arnot Forrest auch, dass nur ein sehr kleiner Teil der jungen Völker den ersten Winter überlebt. Für den Erhalt der Population mag das ausreichen. Imkern stelle ich mir aber anders vor.

    Das passt zu einer Sache an die ich mich dunkel aus meiner Kindheit erinnere.

    Mein Vater hatte in seinen letzten Imkerjahren 5 Hinterbehandlungsbeuten und ich meine mich zu erinnern, dass ihm nach den Wintern meist nur 2 Völker oder auch weniger verblieben... und sich erfahrene befreundete Imker im Frühjahr sogar mit Bienen aushelfen mussten.


    Im Nachhinein vermute ich, dass dies die Jahre nach Auftreten der Varroa noch ohne funktionierendes Behandlungskonzept waren...