Beiträge von Wes

    Ich bin etwas von der 1:1 Aussage überrascht.

    Habe selber Trester nochmal in kochendem Wasser erhitzt und dann mit so einer Schöpfkelle mit Löchern herausgefischt weil ich auch der Meinung war dass ansonsten zu viel Wachs verloren geht.


    Die dann im Wasser zurück gebliebene Wachsmenge hat mich eher davon überzeugt, dass es die Energiekosten den Arbeitsaufwand und Dreck nicht rechtfertigt.

    Ich werde wohl die Windeln für einige Tage reinschieben.

    Ist natürlich nicht geeignet um den prozentualen Befall zu ermitteln aber um kritische Befallsraten auszumachen um dann ggf. genauer hinzuschauen sollte es ausreichen.

    Hat es die letzten Jahre jedenfalls.


    Eventuell können meine Völker aufgrund niedrigerer Viruslast (oder warum auch immer) aber auch höhere Befallsraten vertragen als hier im Forum teilweise angedeutet.

    Pinte

    Gibt Positionen in Betrieben da ist die Mehrarbeitszeit im Arbeitsvertrag festgelegt .

    Aber selbst da ist es so dass mein Hobby Privatsache ist.

    Das hast du dann aber dann selbst unterschrieben und kennst die Regeln. Dies scheint hier ja nicht der Fall zu sein oder der Fragende hat nicht in seinem Arbeitsvertrag geguckt (würde ich vor einer Frage zu dem Thema schon erwarten).

    Selbst da könnte die Diskussion entstehen wann ein „Hobby“ mehr ist, als nur ein Hobby…


    Egal… wer sich besser dabei fühlt, kann es ja melden und Berggeist lässt es halt bleiben.


    Kosten tut es nix und ohne triftigen Grund wird kein Arbeitgeber versuchen es zu untersagen.

    Wer Angst davor hat, dass der AG es versuchen könnte und sein Hobby deshalb geheim hält, hat in meinen Augen eh ein Problem…


    Ich halte es weder Geheim noch mache ich eine formelle Meldung daraus

    Also nicht so sehr n Kopp machen !

    Tatsächlich mache ich mir gar keinen Kopp darum!


    Habe es nicht gemeldet und verkaufe auch meinen Honig an Kollegen und Vorgesetzte…


    Chef ist in meinem Konzern schwer zu definieren und mit HR hatte ich nur bei der Einstellung wirklichen Kontakt. 😀


    Mir ging es nur darum zu sagen, dass die Meinung „das ist Hobby, Basta, Punkt aus vorbei“ rechtlich eventuell sehr dünn ist.


    Die steuerliche Einstufung kann es eigentlich nicht sein… wenn Du mit einem Hobby ohne Zeitaufwand eine Mille im Jahr verdienst und versteuerst, geht es Deinen Arbeitgeber immer noch nichts an…

    Warum arbeitet Ihr Euch an dem Begriff Hobby so ab?

    Auch da wird es doch keine genau zu definierenden Übergangsbereiche geben.


    Ist z.B. Fußball in der höchsten Amateurliga bei gegebenen Zahlungen und Zeitaufwand wirklich noch Hobby?

    Ein Imker mit 20 Völkern und 1t Honig jährlich, wann verlässt das den Hobbybereich?

    Die steuerliche Grenze wird es vermutlich nicht sein… über die Registrierung bei der Tierseuchenkasse ist man ab dem ersten Volk doch schon Nebenerwerbslandwirt… aber auch das wird es nicht sein.


    Ich denke, immer dann wenn die Arbeitsleistung nennenswert beeinflusst werden könnte, geht es in die Richtung, dass er zumindest ein Recht darauf hat informiert zu werden. Eventuell kann er es sogar untersagen.


    Arbeitet man in einem Sektor wo Weihnachten Hochsaison ist, und im Frühjahr deshalb Homeoffice und Überstundenabbau wird er so etwas wie einer Hobbyimkerei nicht zustimmen müssen.

    Arbeitet man in einem Bau-/Gartenmarkt wo es im April/Mai/Juni Urlaubssperre und angeordnete Überstunden gibt, ist eine Hobbyimkerei mit 29 Völkern kaum darstellbar… da kann man es noch so oft Hobby nennen.


    Bei Vertragsunterzeichnung eines Vollzeitvertrages verkauft man einem Arbeitgeber seine „volle“ Arbeitskraft und nicht nur Regenerationszeit die man für sein Hobby benötigt.


    Das Mass, mit dem eine Tätigkeit die Arbeitskraft beeinträchtigt oder beeinträchtigen könnte wird wohl ein wichtiges Kriterium sein und nicht die Definition „Hobby“.

    Wenn ich so „Google“ gilt eine Selbstständigkeit auch als Nebentätigkeit.


    Ob es gemeldet oder sogar genehmigt werden muss, ist nicht so eindeutig und scheint auch vom Arbeitsvertrag abzuhängen.


    Die gesetzlichen Grundlagen zu Arbeitszeit und Urlaub müssen auch mit Nebentätigkeit eingehalten werden… also nach einem 8 Stunden Angestelltentag noch 8 Stunden Nebentätigkeit (auch Selbstständigkeit) wäre ein Problem und mit der Haupttätigkeit nicht vereinbar.


    Keine Ahnung ob eine kleine Hobbyimkerei schon als Selbstständigkeit / Nebentätigkeit gilt… wenn man aufgrund der Größe regelmäßig viele Stunden damit verbringt die nicht als Erholung sondern eher als Gewerbe anzusehen sind eventuell schon.


    Entscheidend wird neben dem Arbeitsvertrag aber sicher sein, ob es die Arbeitsleistung beeinflusst und ob es Interessenkonflikte gibt.


    Wenn ich nicht gerade an mehrtägige Schleudertage denke, haben Bienen für mich mehr Erholungs- als Arbeitscharakter.


    Läuft man jeden Sonntag einen Ultramarathon kann auch ein Hobby ein Problem für den Arbeitgeber darstellen…

    Richtig - meldepflichtig sind nur Neben-Arbeitsverhältnisse, Hobbies und auch Selbstständiges fällt da nicht drunter.

    Natürlich kann man bei gutem Verhältnis davon erzählen, damit der AG oder die Kollegen wissen, was Dich manchmal bewegt.

    Darfst dich freilich nicht bei Dir selber anstellen als Imker...

    Das kann ich mir nur schwer vorstellen.

    Aus welcher Rechtsgrundlage leitest Du es ab?

    Meine letzte Unterschrift ist zwar schon lange her, aber ich meine, bisher enthielt jeder meiner Arbeitsverträge eine entsprechende Klausel.

    Welche rechtliche Logik würde dahinter stecken eine Selbstständigkeit anders zu behandeln als ein Angestelltenverhältnis?

    Entscheidender wird doch sein, ob es Einfluss auf die Arbeitsleistung haben könnte oder sogar zu Interessenkonflikten führen kann.


    Tatsächlich kam das Thema bei uns auf der Arbeit vor nicht allzu langer Zeit auf. Es hieß, selbst die Mitgliedschaft in einer freiwilligen Feuerwehr solle gemeldet werden, da sie ja durch notwendige Freistellungen das Arbeitsverhältnis / die Arbeitsleistung beeinflussen könne.

    Deshalb muss es noch lange nicht stimmen, aber ich arbeite bei keinem kleinen Krauter um die Ecke sondern in einem weltweit aufgestellten Konzern.

    Was da aus der HR Abteilung kommt, sollte schon eine gewisse Grundlage haben…


    Könnte mir bei dem Thema aber auch vorstellen, dass man zwischen Melde- und Genehmigungspflichtig unterscheiden muss und es hier gerade nicht passiert.

    Bei mir ist aktuell morgens um 7 schon immer extrem starker Flugbetrieb.

    Ist das die Linde oder welche Pflanze gibt so früh Nektar?