Beiträge von Wes

    Da gebe ich Dir Recht.

    Aber begründet habe ich ja nicht... Nur das der zitierte Bericht über behandlungsfrei arbeitende Imker zu den Erinnerungen aus meiner Kindheit passen würde.

    Eben das mein Vater um 1980 herum mit jährlichen Verlusten von über 50% gekämpft hat bzw. die überlebende Bienenmasse zu dann 1 oder 2 verbleibenden Völkern vereinigen musste... Und das in jedem Jahr...

    ???


    Keine Ahnung was Du aus meinem Post herausgelesen hast... es war doch kein Aufruf zur behandlungsfreien Bienenhaltung... wohl eher das Gegenteil... Ich möchte nicht jeden Winter einen Totalverlust befürchten müssen...


    Oder wolltest Du mir damit mitteilen, doch einfach den Mund zu halten wenn man keine wissenschaftlichen Inhalte beisteuern kann?

    So wie ich WFLP verstehe, befürchtet er aber, dass der Scharm ein fremder Schwarm ist.

    Nein, der Abstand, den die gefundenen Völker in dem Untersuchungsgebiet zu den Bienenständen in der Umgebung haben, deutet darauf hin, dass es mehrere Generationen gibt, die unbetreut überlebt haben (also Schwärme aus geschwärmten Völkern).

    Ich habe mir von einem Kollegen aus meinem Verein berichten lassen, dass ein paar alte Imker, die er kennt, auf ähnliche Weise "behandlungsfrei" arbeiten: Die Überwinterungsraten liegen regelmäßig bei unter 50%. Aus dem, was überlebt, wird mit Schwärmen und Ablegern nachgezogen. Das ist eben auch ein Variante des behandungsfreien Imkers: ein fortwährendes Siechtum der Völker.

    Seeley berichtet ja aus dem Arnot Forrest auch, dass nur ein sehr kleiner Teil der jungen Völker den ersten Winter überlebt. Für den Erhalt der Population mag das ausreichen. Imkern stelle ich mir aber anders vor.

    Das passt zu einer Sache an die ich mich dunkel aus meiner Kindheit erinnere.

    Mein Vater hatte in seinen letzten Imkerjahren 5 Hinterbehandlungsbeuten und ich meine mich zu erinnern, dass ihm nach den Wintern meist nur 2 Völker oder auch weniger verblieben... und sich erfahrene befreundete Imker im Frühjahr sogar mit Bienen aushelfen mussten.


    Im Nachhinein vermute ich, dass dies die Jahre nach Auftreten der Varroa noch ohne funktionierendes Behandlungskonzept waren...

    Herrscht bei Euch denn noch immer ein großer Druck durch die Wespen?


    Das hat bei mir schon vor mindestens 2 Wochen stark nachgelassen.

    Auch auf dem Fallobst sitzen nun (wenn überhaupt) Bienen anstatt der Wespen.

    Habe noch keinerlei Equipment für solche Situationen oder auch richtig festen Honig.


    Möchte am liebsten ein Gerät für alle oder wenigstens die meisten Situationen was kristallinen Honig angeht.

    Hatte schon mit dem Melitherm geliebäugelt wollte aber nochmal auf Nummer sicher gehen. In der Preisklasse von einigen hundert Euro ist der Melitherm wohl das Mittel der Wahl.

    Etwas darüber kommen dann ja die Wärmeschränke...

    Sind die schonender?

    Was sind Entscheidungskriterien für oder gegen so einen Schrank? ... Außer dem Preis?

    Alles in Ordnung bei denen...


    Die sind nicht wirklich am bauen... Nur nach jeder Futtergabe haben die mir so einen Zapfen an die Folie geheftet. Daher habe ich denen auch nur das Leerrähmchen gegeben.

    An diesem Ding pimpern die nun schon 3-4 Wochen rum... 😀


    Alle 3 gekauften Kö den gleichen Zapfen im Leerrähmchen aber sonst alles gut bei denen... werden nun auch bald in die WV gebracht.

    Yup... Hätte meine Frage nun auch nicht mehr gestellt...

    Habe soeben in meinen alten Völkern nun auch neues Wabenwerk in diesem Farbton gefunde... Also wohl die Jahreszeit...das die dann Wachsrecycling betreiben hatte ich noch nicht gehört...

    Moin,


    Ich habe mir dieses Jahr Zuchtköniginnen gekauft und sehe damit sozusagen erstmalig Genmaterial das stark von meinem bisherigen abweichen wird.


    Vor ca. 3 Wochen habe ich Leerrähmchen mit beginnendem Wabenwerk meiner bisherigen Bienen zugehängt... direkt daneben haben die neuen Jungbienen nun zu bauen begonnen.


    Im Vergleich würde ich das neue Wabenwerk nicht als weiß bezeichnen. Es ist viel dunkler als das Wachs meiner bisherigen Bienen... Es ist mehr beige/hellbraun und wirkt obwohl gerade erst erstellt nicht wirklich neu... schwer zu beschreiben... aber es macht fast einen porösen Eindruck auf mich...


    Blöde Frage:

    Liegt es an der späten Jahreszeit?

    Oder kann es so signifikante Unterschiede zwischen meiner bisherigen Carnica Landrasse und Carnica Reinzuchtköniginnen geben?

    Milchsäure sollte im Abstand von wenigen Tagen besser 2x gesprüht werden da die Wirksamkeit schlechter als bei OX ist.


    Ich habe letztes Jahr einen Kunstschwarm bei Erstellung nur 1x mit Milchsäure besprüht. Es war dann im Herbst am stärksten von meinen Völkern belastet und dieses Jahr war es im Grunde das einzige Volk mit nennenswerter Varroalast.


    Ich bin deshalb auf OX Sprühen umgestiegen.

    1x Milchsäure reicht vermutlich nur wenn der Ableger schon mit sehr wenigen Milben gebildet wird.

    Ich habe bei mir im Garten dieses Jahr mal spaßeshalber 20qm Sommerraps angepflanzt.

    Wollte mal sehen wie sehr sich die Bienen dafür interessieren. Im Flugradius gab es bei mir keinen Raps.


    Kaum waren die ersten Blüten auf, hingen sie voll kleinen schwarzen Käfern die die Blüten völlig platt gemacht haben. Der Raps hat dann im Grunde auch 0 Früchte angesetzt.


    Das wäre für einen Bauern und Imker ein Totalausfall gewesen.