Beiträge von Terzel01

    "Je nachdem wie die Bienen stehen und wie und in welchem Umfang die Nachbarschaft beeinträchtigt wird, ist es doch völlig okay, wenn die Bienenhaltung da ausgeschlossen wird."....."das jemand sich als Bienenhalter moralisch so sehr im Recht sah,..."

    Wie heißt es so schön, "der Empfänger macht die Botschaft".

    Man kann doch nicht mit Dingen argumentieren, die hier so gar nicht gesagt worden sind. Jedem Imker sollte es ein Anliegen sein, sich mit der Nachbarschaft zu verstehen. Wenn ein Imker meint, er befinde sich moralisch auf einer anderen Ebene, dann muss er halt wieder zurückgeholt werden.

    Guten Morgen,

    das sehe ich ganz anders. Die Feststellung der Ortsüblichkeit der Bienenhaltung gibt dem Imker eine Rechtssicherheit über den Standort seiner Bienenhaltung. Selbstverständlich ist er weiterhin unter anderem dem Baurecht, dem öffentlichen Recht sowie den Vorgaben des Veterinäramtes verpflichtet. Und darüber hinaus gilt auch immer noch, sich mit den Nachbarn im Vorfeld darüber zu verständigen, ob und mit welcher Völkerzahl man die Bienenhaltung vollziehen möchte/kann. Der Begriff "Ortsüblichkeit" ist sehr wohl ein Begriff, der bei Nachbarschaftsstreitigkeiten immer wieder gerne hervorgezogen wird, um letztendlich von der Klägerseite als Großstädter von dem Lande/der Natur zwar zu partizipieren aber bitte ohne die lästigen Insekten und dem Geruch der Landwirtschaft. Und wenn man damit nur erreicht, dass man miteinander und nicht übereinander spricht, dann ist man schon einen erheblichen Schritt weiter. Alleine wenn ich mit einem Presseartikel in der lokalen Zeitung über die Zuerkennung der Ortsüblichkeit der Bienenhaltung bei einigen den Gedanke wecken kann "soweit sind wir schon dass man die Orts.... zuerkennen muss", dann habe ich mein Ziel schon erreicht und bin mit der Imkerei im positiven in den Köpfen der Leute hängen geblieben.

    Gruß

    Klaus