Beiträge von DerBien

    Ja auch ich kann das empfehlen. Manchmal ist es hilfreich das Sieb durch ein Gestell aufzusetzten. So kann der Eimer auch richtig befüllt werden. Sonst liegt das Doppelsieb irgendwann im Honig. Ich hab für die Schleuderung immer zwei, da es mir sonst irgendwann nicht mehr schnell genug durchläuft :) Bei entsprechender Bienenanzahl kann auch sicher ein drittes oder viertes hilfreich sein...

    Ja, das würde ich so auch bestätigen. Anders kann man den Bienen nicht helfen, als dass Sie einlogiert werden. Da gibt es ein paar Möglichkeiten. Hab dir schon ne PN geschickt, da ich auch „in der Nähe von Münster“ wohne. Vielleicht klappts ja.

    Ich versuche mir nicht die Arbeit zu machen und zweimal zu den Bienen zu fahren. Bei der letzen Durchsicht vor der Wanderung fixiere ich die Rähmchen innen bei Dadant. Entweder mittels Heftzwecken oder Nägel. Früh morgens, bei uns wandere ich meist erst nach der Sommerzeit-Zeitumstellung, um 6:00 Uhr bin ich bei den Bienen.


    Ich liebe es genauso in den Sonnenaufgang zu wandern. Zudem, wenn ich mal länger brauche wird die Sicht immer besser und ich brauch nicht gegen die Uhr zu arbeiten.


    Für Faule hätte es gereicht bis 8:00 Uhr bei den Bienen zu sein. Da selbst bis 9:00 Uhr Anfang April die Bienen generell nicht ausfliegen, wenn es entsprechend kalt ist. Jetzt ist es schon dafür bei uns im Münsterland zu spät und die Bienen fliegen schon früh los. :)

    Hast du Segebergerbeuten hast du drei Möglichkeiten.

    1. Methode (kompliziert, aber wenn Königinn nicht gefunden wird): Wenn der Brutraum doppelzargig ist, ein Absperrgitter zwischen beiden und oben die Dadantbeute mit 6 Rähmen mit Mittelwand. Nach 7 Tagen schaust du in die Dadantbeute, sind die Waben ausgebaut und mit Stiften belegt, suchst du die Königin und das Absperrgitter direkt unter die Dadantkiste, nach weiteren 14 Tagen kannst du den unteren Brutraum und nach weiteren 7 Tagen den letzten DNM Brutraum entfernen. Vorteil, schnelle Eingriffe. Nachteil, ingesamt jedoch mehr Zeit und es dauert einen Monat bis die letzte DNM Wabe weg ist.


    2. Methode (einfacher): Du suchst und findest die Königin in der DNM und setzt diese in die Dadantbeute mit 6 Waben mit Mittelwänden. Den anderen Brutraum setzt du durch ein Absperrgitter getrennt unter das Dadantvolk. Nach 21 Tagen nimmst du die DNM Bruträume einfach weg, dann ist alle Brut ausgelaufen. Vorher kannst du bei entsprechender Tracht sogar einen Honigraum oben aufsetzten, wenn gewollt. (wieder an ein zweites Absperrgitter denken. Vorteil: Weniger Handgriffe. Nachteil: Dauert auch 21 Tage bis du DNM los bist und die Königin muss zwingen gefunden werden.


    3 Methode (schnellste, aber auch klebrigste): Hierfür brauchst du Kabelschnellbinder. Die DNM Waben passen perfekt in eine Dadantwabe. Auch komplette mit Holz und Öhrchen :) Oben einfach zwei Kabelbinder durch die Wabe gedrückt und schwups ist sind die Brutwaben fertig. Damit bist du auch schon fertig. Aber ein großer Nachteil: Dadant bietet max. 12 Waben (es sei denn du hast die 10er Variante ;)) Bei einem zweizargigen DNM Volk kann es schon mal sein, dass auf mehr Waben gebrütet wird. Dann muss sicher die Königin in das neue Dadantvolk und das alte DNM muss einfach wieder mit teilen der Brutwaben unter das Dadantvolk mittels Absperrgitter gesetzt werden.


    So ich hoffe, ich konnte helfen. Damit kannst du Wirtschaftsvölker und Ableger bilden...


    Im Spätsommer kann natürlich auch ein Kunstschwarm erstellt werden, da ist das Rähmchenmaß komplett egal. Aber wenn man seinen Beutentyp ändern möchte, kann man das am Besten nach den 3 Methoden machen.

    Auch ich denke, dass war ein Varroarschaden.


    Die Schwammtuch-Methode wird vielerorts noch erklärt und gelehrt, ist meiner Erfahrung nach total unzuverlässig und unzureichend. Besser sind Langzeitverdunster.


    Der Befall kann von Volk zu Volk start abweichen, da auch jedes Volk / Königin eine andere Brutfreudigkeit oder auch Reinigungssinn hat.


    Jetzt möchte ich aber noch etwas zu diesen kritischen Stimmen etwas sagen. Jeder macht mal Fehler. Er fragt um Hilfe, das ist doch der richtige Weg. Hier gleich mit der Moralkeule „Es handelt sich um Lebewesen...“ zu schwingen finde ich unangebracht.

    Hat der dieses Volk absichtlich gequält?

    Oder besseren Wissens vernachlässigt?


    Jeder fängt einmal an und macht Fehler. Eine Unterstellung auf Tierquälerei sollte nicht leichtfertig gemacht werden.