Beiträge von el schnorro

    in die 25er Rechen bekommt man auch ein 27er Rähmchen, wenn die Zwischenräume trapezförmig sind. Holtermann hat unter der Artikelnummer 14225 passende 370mm lange Rechen.

    Ob die Bienen das Rähmchen für Messerentdeckelung passend überbauen hängt vom Abstand der Rähmchen zueinander ab. 11mm sind da vermutlich unterstes Minimum, da beträgt der Überbau rechnerisch 1,5mm. Ca 8mm Beespace lassen die Bienen ja frei.

    Ich brauche kein GZ zum Wandern, da im selben Landkreis. Allerdings habe ich einen Landwirt, der mich bittet, meine Völker bei ihm in den Raps zu stellen. Dazu müssen wir natürlich zu zweit die Völker verladen.

    Geht natürlich. Abladen dann halt alleine.

    Außerdem gibt es ja auch noch Schutzmaßnahmen, die man treffen kann, wenn man sich näher als 2m kommen muss. Die Pflegekraft, Krankenschwester oder der Arzt kann ja auch an einen Patienten.

    Ich hatte auch schon beides in der Hand, mir gefiel die "Handlichkeit" der 285mm von ZaDant im Gegensatz zu den 330mm von Zander 1,5.

    Führe meine Völker alle in ZaDant.

    Imkert ihr alle auf Sizilien?

    So ungefähr. Ich nenn's Bayern ;)


    Ernsthaft, wenn ich bis Ende März mit reinschauen gewartet hätte, das wär nicht gut, glaub ich. So gern steig ich nicht auf Leitern...

    Das gleiche Bild hier, da hatte eines der stärkeren Völker (5 ZaDandt Waben Brut) sogar schon die ersten Spielnäpchen und angefangen die Waben nach unten in den hohen Boden zu verlängern.

    Pollenmangel würde ich im Sommer ausschliessen, abgesehen von extremer Agrarlandschaft.

    Bei Nektarmangel wird natürlich das Brutnest eingeschränkt.

    Und wiso kommt es dann bitte bei extremer Hitze und Trockenheit zu folgendem:

    Quasi jede Flugbiene hatte zu dem Zeitpunkt ein Pollenhöschen, aber halt auch nur ein gerade so erkennbares.

    Doch nur, weil keine Blüten gefunden werden, die Pollen bringen. Zu dem Zeitpunkt konnte ich sehr gut sagen, in welcher Richtung der Friedhof in der Nähe liegt, da ist der Hauptteil der Bienen hin geflogen.

    Ich glaube allerdings, dass es im letzten Hochsommer aufgrund der großen Trockenheit mit dem Pollen sehr knapp war - mit der Folge, dass Völker zeitweilig aus der Brut gegangen sind. Und das führt dann logischerweise zu kleinen Völkern, die in den Winter gehen. Besonders betroffen waren übrigens durchgängig die noch im Aufbau befindlichen Jungvölker. Hat das noch jemand beobachtet?

    Ja, ist mir vor allem bei den als Kunstschwarm gebildeten Mini+ auch aufgefallen. Gerade diese haben teilweise ein viel kleineres Brutnest gehabt, als aufgrund der Fütterung mit Invertasezuckersirup und der vorhandenen Bienenmasse zu erwarten gewesen wäre.

    Quasi jede Flugbiene hatte zu dem Zeitpunkt ein Pollenhöschen, aber halt auch nur ein gerade so erkennbares.

    Wenn der Brutraum angepsst wird und wie häufig empfohlen über die Brutsaison unverändert bleibt, dann stimmt doch etwas mit der Beute nicht? Dann wäre es doch gleich besser, diese anzupassen.

    Nein, weil im Sommer der Teil der Beute als Brutraum genutzt wird, im Winter jedoch in das gleiche Magazin / die Zarge auch das Winterfutter passen muss.

    Und ich frage: Warum braucht die Kö im Sommer eine größere Brutfläche / Zellenzahl als in der Hauptbrutzeit April bis Juni?

    Lagerplatz für Winterfutter im Einzarger ist klar.

    Nein, du hast gesagt, das die Größe der Beute nicht stimmt, wenn der Brutraum angepasst werden muss. Wenn das mit dem Winterfutter klar war, dann war die Frage nur ein sinnloses Stöckchen.
    Das neue Stöckchen, ob das Schied nun bei 4, 5, 6, 7, oder 8 Waben gesetzt wird und ob es über die Saison verändert werden muss, kann gerne jemand anderes nutzen.

    Das ist auch einer der Gründe warum ich gerne mit Brutablegern arbeite, allerdings in der Zwischenzeit mit gezielt angepaarten, begatteten Königinnen.

    Hmm, ich überlege gerade, ob Brutableger einen Vorteil haben. So ganz will mir das noch nicht einleuchten. Wir beobachten, dass komplette Volkseinheiten, die in ihrer Heimat varroatolerant waren, nach dem Verbringen in ein anderes Gebiet zusammenbrachen.
    Was bewirkt diesen Zusammenbruch? Ein Verbringen in eine andere Region stellt für ein Volk unzweifelhaft eine in der Natur nicht erfahrbare Veränderung dar. Die Brutmasse wird sonst nie bewegt. Nun wissen wir ja, dass gewisse VSH/SMR-Mechanismen mit der Anwedung ausgeprägter Sinneswahrnehmungen zu tun haben, im speziellen Geruchssinn. Kann es sein, dass das Verbringen diese Anwendung unterdrückt? Ist das Volk so mit der Adaption an die neue Umgebung beschäftigt, dass kein Raum mehr bleibt um die, nach wie vor vorhandene, Eigenschaft anzuwenden?
    Verändert nicht auch eine plötzlich einsetzende Tracht bei ortstreuen Völkern das hygieneische Verhalten recht massiv?
    Ich bekomme das alles noch nicht zusammen.

    Dann würde das Volk ja aber zum Beispiel nach einer TBE, bei der ja auch alle vorhanden Brutwaben und damit jeglicher bekannter Geruch entfernt werden ebenfalls nach der TBE geänderte VSH/SMR-Verhalten an den Tag legen. Die bekannte Umgebung ist dann ja der einzige Unterschied zum verbringen als Kunstschwarm.
    Macht es einen Unterschied, ob ich die ehemals varroatoleranten Völker als Kunstschwarm oder als Brutableger umsiedle?

    Puh,

    könnten wir uns nicht mal darauf einigen, dass das hier ein IMKERforum ist?

    Geht ums Imkerhandwerk...

    Deswegen hat es keinimker nun doch als erster auf meine Blockierte-User-Liste geschafft. Leute die Keine Imker sind, aber Bienen halten wollen, sollten halt vielleicht eher im Bienenhalterforum oder so schreiben. Ich muss mich nun über seine Beiträge nicht mehr aufregen, kann damit aber auch nicht mehr widersprechen, wenn er als kein Imker anderen schlechte Ratschläge erteilt. :/

    Mal eben ne leere Wabe ziehen ... Warum eigentlich. Unregelmäßigkeiten stören doch nur unseren (!) Ordnungssinn.

    Bienen haben da sicher eine andere "Vorstellung".

    Mal ausprobieren und die Bienen in ihrer Ordnung in Ruhe lassen.

    Gruß

    Harald

    Wenn die Bienen zwischen dem Brutnest und der nächsten Futterwabe ganz viele leere Waben haben und die nächste (längere) Kälteperiode kommt, dann wärmt der Bien das Brutnest und verhungert dabei.
    Dir kann das ja nicht passieren, weil deine Bienen über Kopf ja den Honig vom letzten Jahr haben.

    Regulation der Lebensdauer bei Arbeiterinnen der Honigbienen: (...)

    Nimm einem Volk die Brut und die Möglichkeit, drohnenbrütig zu werden, und siehe da, die kurzlebigen Sommerbienen halten plötzlich monatelang. Das ist Imkerallgemeinwissen.


    Das eine TBE ohne Tracht nicht funktionieren kann ist auch 'ne Binsenweisheit: Nektar kann ich bereitstellen (in Form von Sirup o.ä.), aber wenn es kein Pollen gibt, dann wird's nix. Aber auch Völker ohne TBE kommen ohne Pollenversorgung ins Straucheln. Konnte man letzten Herbst doch schön sehen. Je nach Standort.

    Deswegen achten Imker anderswo auf der Welt auch darauf und füttern in solchen Fällen auch gerne Pollenersatz.

    Nur in Deutschland gibt es keine Zeiten, in denen Pollen rar ist. Deswegen ist das Zufüttern von reinem Pollenersatz (z.b. Ultra Bee ) ja auch hier nicht notwendig.