Beiträge von speerwerfer

    => Ich würde mir für den Anfang einen einfachen Schleier und eine Jacke mit normalem Schleier zum Abnehmen kaufen. Falls du dir später was besseres gönnen willst, hast du die für gelegentliche Helfer oder Besucher.

    Ich habe eine günstige Jacke <30€ und eine relativ teure Jacke! Ich würde mir in Zukunft nur die günstigen anschaffen, reicht aus, wenn man denn eine Jacke benötigt!

    Das war in etwa auch mein Plan ... eine einfache Jacke mit abklappbarem Hut/Schleier. Wenn das nix ist, weiß ich was mich nervt und ich kann dann was "besseres" kaufen und die alte Jacke für Besucher nutzen.


    Martin

    Nabend zusammen,


    ich fange dieses Jahr mit dem Imkern an ... Der Theorieteil des Imkerkurses ist beendet und nun möchte ich für die Praxistermine gerne eine eigene Jacke mit Schleier haben. Ich wohne hier leider am A**** der Welt, so das ich nicht einfach so in den nächsten Laden stapfen kann um mich beraten zu lassen. Also bin ich am Wochenende in Münster auf der Imkermesse gewesen um dort mal nach Klamotten ausschau zu halten.


    Nun bin ich total verwirrt. Das geht bei 35 Euro los und ist nach oben offen. Es gibt einfache Baumwolljacken und andere Modelle, bei denen man das Gefühl hat, die kommen aus der Weltraumforschung. Mal mit Hut mal mit "Fechthaube". Ich hab zwar was probiert, aber jeder Verkäufer hat natürlich sein Produkt angepriesen. Ich hab dann nix mitgenommen :-(


    Ich brauche jetzt nicht zwingend eine konkrete Empfehlung, aber vielleicht können mir die alten Hasen mal ein paar Hinweise geben, worauf man achten sollte. Ich habe das Gefühl, das die "Fechthauben" gegenüber den Hüten besser sitzen?


    Ich bin und bleibe Hobbyimker mit nicht mehr als fünf Völkern ( jaja, das agen Sie alle ... ist aber mein fester Plan!). Und ich muss nicht zwingend Mercedes fahren ... wenn es sinnvoll ist, gebe ich gerne einen Euro mehr aus, wenn ich das Geld besser woanders investieren kann, dann auch gerne eine günstige Jacke.


    Martin

    Ich wollte es ruhig angehen lassen. Der Theorieteil des Imkerkurses ist durch und nun wollte ich in aller Ruhe warten bis im Sommer die Ableger kommen.


    Seit Samstag ist alles anders :-) Im Imkerkurs hat der Kursleiter von einem Imkerkollegen erzählt, der aus Altersgründen das Imkern aufgeben möchte und die Völker an Jungimker übergeben möchte. Ich habe mich mit einem anderen Teilnehmer zusammengetan und wir werden drei seiner Wirtschaftsvölker inkl. der Ausrüstung in Kürze übernehmen. Der Preis für die Völker war so gut, da konnten wir nicht Nein sagen. Es sind Carnica auf Zander in Erlanger Beute. Ich hatte zwar einen andern Beutentyp im Auge, aber so bekomme ich alles aus einer Hand. Die Bienenvölker werden alle drei zusammen stehen (nicht auf dem hier beschriebenen Grundstück) und ich werde mich gemeinsam mit dem Kollegen darum kümmern können. Das finde ich eigentlich ganz praktisch. Außerdem ist der Pate nur ein paar Grundstücke weiter ... nun gehts los.

    Um hier mal eine Rückmeldung zu geben: Es sieht so aus, das beide Flächen professionell mit passendem Saatgut eingesät werden. Ich muss nix machen, außer später die Völker dort hinzustellen.

    Hallo Klaus,


    ich hatte ja schon geschrieben: Ich selber werde da nichts machen. Der Grundeigentümer möchte mich beim Imkern unterstützen und stellt mir die Fläche zur Verfügung um dort Völker aufzustellen. Der Grundeigentümer hat mich in dem Zusammenhang gefragt, was er am besten machen kann - und damit bin ich hier gelandet. Ich soll mit Infos weiterhelfen. Nicht mit Geld oder Arbeit.

    Die rote Fläche gehört dem gleichen Eigentümer. Dort soll eine Viehweide entstehen. Der Zugang zu dieser Weide ist nicht über die grüne Fläche notwendig. Ich kann aber auch auf der Seite der Hecke (in der roten Fläche) meine Völker aufstellen. Vorteil: Schutz vor dem vorherrschenden Westwind durch die Hecke & Sichtschutz von der Straße.


    VG

    Martin

    Da sind wir ja beim Thema. Wenn es eine Wiese wird - Gras kommt überall und setzt sich generell auf Dauer durch - haben die Bienen wenig davon; denn Gräser ernten sie nun mal nicht ab. Wesentlich ist, dass aus einem "fetten Boden" ein magerer wird auf dem dann wilde Blühpflanzen sich dauerhaft ansiedeln können. Dazu ist es wichtig, die Biomasse nach der Maad abzuräumen und eben nicht unterzuarbeiten; das gilt auch für die erste Bearbeitung.

    OK, nun kommen wir der Sache langsam näher. Das was da mit der Zwischenfrucht gemacht wurde, ist also eigentlich nicht sonderlich gut. Wenn man das nun unterarbeitet, dann wird der Boden noch fetter? Fett = Nährstoffreich? Und das mögen die Blühpflanzen nicht?


    Martin

    Tja, ich weiß ja nicht was ihr da für Erfahrungen gemacht habt. Aber was die Nachbarschaft angeht sehe ich da überhaupt kein Problem auf mich zu kommen. Bei vermutlich zwei oder drei Völkern wird das kein Problem.


    Aber ich behalte das mal im Hinterkopf und spreche das bei meinen Freunden noch mal an. Die werden ja wissen wie ihr Nachbarn so ticken. Ansonsten würde ich einfach loslegen. Bienen sind hier ortsüblich.


    Zwischen den Bäumen ist zur Zeit wohl irgend eine Zwischenfrucht um dem Boden was Gutes zu tun. Die wird vermutlich untergearbeitet. Danach soll dann auf dem Acker eine Wiese entstehen. Damit das auch für die Bienen sinnvoll wird, bin ich gefragt worden was sie machen sollen.


    Martin

    Hallo zusammen,


    Ich glaube ich muss da noch etwas an Info ergänzen:


    Ich werde dort meine Bienen aufstellen, wenn ich denn dieses Jahr schon anfange. Aber das Grundstück muss ich nicht pflegen. Meine Freunde wollen mich unterstützen und haben mir das Grundstück für die Bienen angeboten. Gleichzeitig haben sie mich nach Tipps gefragt. Die Pflege übernehmen die. Das Grundstück ist auch eine Ausgleichsfläche, darf damit also nicht bebaut werden. Der Fleck wird also so unbebaut erhalten bleiben. Es gibt dann auch noch einen befreundeten Landwirt aus der Nachbarschaft, der dort helfen will und wohl auch noch Blühstreifen an seinen Äckern anlegen will.

    Der Metallbauer wird sicher nichts gegen die Aktion haben. Er ist Eigentümer und besagter Freund :-)

    Mittlerweile weiß ich auch, das die 1,3 ha nebenan (rote Fläche) dazu gehört. Da soll wohl eine Weide mit Galloways hin.

    Damit die Beuten keine Beine kriegen, könnte ich mir vermutlich auch einen Platz hinter der Hecke suchen. Dann hätte ich Sichtschutz zur Straße.


    Martin


    Hallo,


    ihr habt versucht in Mühlen Bienen aufzustellen und habt dabei Probleme bekommen? Kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen. Ich bin nicht der erste Imker im Ort. Da gibt's noch ein paar. Ich spreche die mal an.


    Ich mache beim Imkerverein Vechta gerade den Imkerkurs. Auch da hab ich bisher nicht den Eindruck einer Reglementierung. Da gibt's auch Imker, die nicht mit Carnica Imkern. Und von Abstandsregeln und Birnendichte wurde bisher gar nicht gesprochen. Selbst Bienenkisten und Einraumbeuten ich in Lohne schon gesehen. Ich war ganz überrascht.


    Martin

    Hallo,


    die Bäume stehen jetzt max. 2 Jahre da. Der Boden ist - hmmm ich kann es echt nicht sagen - irgendwie keine Wiese. Da ist irgendwas anderes am wachsen. Ich frag da morgen mal nach, was da wächst. Ich könnte mir vorstellen, das da ein befreundeter Landwirt irgendwas zum Übergang gesät/gepflanst hat.


    Martin

    Hallo Bernhard,


    danke für deine Antwort. Jetzt bin ich allerdings etwas irritiert.


    1.) Den Umweltbeauftragten zu fragen, ist vielleicht keine schlechte Idee ... wird für mich in nächster Zeit aber einfach ein zeitliches Problem, da ich von 7 -18 Uhr nicht zu Hause bin und damit nicht zum Amt komme. Mal sehen ...


    2.) Warum sollte ein Anwohner etwas dagegen haben, das ich aus einer Obstwiese eine Blumenweide machen will? Womit rechnest du? Was könnte der/die Umweltbeauftragte vorschlagen, was zu einem Einwand der Anlieger führen könnte?


    Vielleicht gehe ich das ja zu blauäugig an ... dann helft mir doch auf die Sprünge!


    VG

    Martin