Beiträge von ManfredT

    Flachzargen (17cm Höhe) halte ich für die beste Möglichkeit. Da ist man als Anfänger flexibel und kann viele Betriebsweisen umsetzen, falls man sich wieder mal umentscheiden möchte. 2 Flachzargen ergeben, wenn man will, auch einen großen Brutraum für Großwaben. Auch braucht man für Ableger keine Extrakästen, eine Flachzarge mit Schied geht dann auch. Unbedingt auch falzlose Zargen, damit man sich nicht dauernd ärgern muss und es einfacher hat, Zubehör zu basteln. Zurzeit bin ich von den Thermoplast-Beuten von Nicot begeistert; alles gut durchdacht und stimmig, was den Nachteil bei weitem aufwiegt, dass man dann ein Wabenmaß (Dadant Blatt) hat, das kaum in Deutschland, aber in Frankreich, Schweiz und Polen gängig ist.

    Trotz falzlos kein verrutschen wegen Befestigungsclips, nie wieder gurten. Deckel hält durch integrierte Innenhaken, keine Steine mehr auf die Beuten. Futterzargen bleiben ständig unterm Deckel, als Innendeckel, mit verschiedenen Möglichkeiten der Fütterung.

    Beuten kosten etwas mehr, aber halten länger.

    7 + 27mm = 34mm; passt doch, einseitig angebracht oder jeweils gegenüber vom anderen Rähmchenschenkel. Bleibt sogar noch Platz für Propolis, Wachs und gequetschte Bienen.

    Imker mit 40 Völkern und mehr, viel mehr, benutzen oft auch nur die Gabel, ansonsten geht ein Messer bei Abstandshaltern auch; bist ja kein Großimker. Man braucht als Kleinimker noch nicht einmal eine Schleuder. Waben ausschneiden, zermatschen, über Nacht abtropfen lassen und den Rest noch ausquetschen, Honig sieben, filtern und Bienen Waben wieder neu bauen lassen.

    @roughriders

    Alles prima, lass es erst mal so. Mit der Zeit kommt Weisheit. Selbst wenn sich das bisschen Futter mit dem zu erwartenden Honig vermischt, wirst du dich, und deine Verwandten und Bekannten nicht damit vergiften, es sei denn, du gehst damit in die Öffentlichkeit. Besser so als dass den Bienen Hunger entsteht.

    Das Trennschied sollte ein Einengschied sein, also von den Bienen umlaufbar, sonst dient die Futtertasche auch als Schied, wenn die Bienen ringsherum vorbei können. Auf den Drohnenrahmen würde ich persönlich verzichten und das Pollenbrett, wenn es keine Brut enthält, gehört hinter das Schied - beim nächsten Mal.

    Hier, südlich von Papenburg, sind einzelne Blüten geöffnet, allerdings nur auf solchen Schlägen, die früh ausgesät wurden. Andere viel später ausgesäte sind im Wuchs klein, aber haben auch schon Knospen, so dass ich davon ausgehe, dass in meinem Umkreis über längeren Zeitraum blühende Felder bleiben.

    Die ersten Löwenzahnblüten sind zu sehen, d. h. für mich, dass ich die guten Völker beim nächsten Flugtag (Mitwoch und/oder Freitag) mit verdeckelten Brutwaben verstärke. Zeitgleich sollte die Süßkirsche aufblühen, was für mich das Signal für Honigräume und Entnahme überschüssiger Futterwaben ist. Dann stehen statt 9 Völker 3 oder 4 Schlachtschiffe bereit.

    Der Schwarmtrieb soll von mir genutzt werden, um den Völkern die Brut zu entnehmen und als Brutlinge über den Völkern (jetzt künstlich abgeschwärmt) über dem "Mullerbrett" aufzusetzen. Somit entsteht die erste Unterbrechung des Milben-Brutzyklus sowohl beim "Flugling" als auch beim "Brutling". Schwarm- und Nachschaffungszellen kann ich dann für Ableger verwenden. Rechtzeitig vor der Lindentracht werden wieder einige Schlachtschiffe erstellt und nach der Lindentracht erfolgt die 2. Milben-Brutzyklus-Unterbrechung auf gleiche Weise, nur dass keine Nachschaffungszellen mehr verwendet werden.

    Bei Bienenüberfluss, d. h. wenn mein nach oben offenes Limit an Völkern erreicht ist, werden noch einige Schlachtschiffe in der Heide erstellt (in fernerer Zukunft) und der Rest aufgefüttert.

    Ich würde einen Anfänger nicht verrückt machen - oder ist das eine Volk das erste von einigen Hundert, die in diesem Jahr noch folgen werden. Erstmal mit einem oder wenigen Völkern üben und gucken, was einem gefällt und was nicht.

    Im Honigraum kann man die Rähmchen einfach gleichmäßig auseinanderziehen; mit der Zeit werden die Rähmchenabstände ohnehin größer, durch Wachs und Propolis. Der Vorteil von Rechen ist doch nur für Wanderimker relevant, damit die Rähmchen nicht hin- und herbammeln und verrutschen. Im Brutraum sind Rechen ein Ärgernis.

    Als Kleinimker muss man auch nicht schwere Honigräume stemmen, sondern kann die Waben einzeln entnehmen, abfegen und zum Wegtragen in kleinere Boxen packen.

    Was macht man denn da, wo der Kl. Beutenkäfer zum Leben dazu gehört?

    Lt. Wikipedia:

    "Im Gegensatz zu den afrikanischen Honigbienenunterarten, die sich gegen den Kleinen Beutenkäfer effizient zur Wehr setzen können, sind die europäischen Unterarten dazu weniger in der Lage."

    Also müsste man hier im Fall der Fälle auf afrikanische Unterarten umsatteln, oder nicht?

    Ist das wirklich so einfach?

    1. Königinnen können sich durchs Absperrgitter begegnen, sich verletzen oder töten?!

    2. Bei Kälte versammeln sich die Bienen in der oberen Zarge und die Kös mit Brutwaben verklammen unten?!

    Zwei oder mehrere Ableger oder Völker übereinander - getrennt per Folie und Fliegengitter mit eigenem Flugloch - geht auch nicht so einfach, weil sich die unteren Flugbienen nach und nach in die oberen Völkchen verfliegen, so dass das untere immer schwächer wird.

    Meiner Meinung nach bliebe als die beste Möglichkeit für Zwieback das starke Einengen per Schied an die Außenwand mit geschlossenem Boden und kleinstem Flugloch.

    Unsere Hornissen kamen noch in der späten Dämmerung nach Hause, bei Dunkelheit flogen keine mehr. Sie kamen nur heraus, wenn jemand das Licht im Hof anmachte, und flogen um die Lampe herum.

    Eine Alternative zum Schieden sehe ich nur in kleineren Zargen (Flachzargen), aber genauer geht es mit dem Schied in großen Räumen und man kann jede Volksgröße darin unterbringen, bis hin zum 1-Waben-Ableger (der bei Dadant schon mit einem 2-Wabenableger vergleichbar wäre) + Futterwabe.

    keinimker will mit seinen Fragen nur zeigen, dass er den Sinn des Schiedens nicht versteht. Wollte er es verstehen, würde er sich auch eingehend darüber informieren und nicht hier provokant nachfragen. Jeder nach seiner Fasson.

    Meine Schlussfolgerung:

    Während oder zum Ende der Frühtracht oder bei Schwarmstimmung eine Vermehrungszyklus-Unterbrechung der Milbe, indem ich unten die Kö. mit den Flugbienen reinpacke (Kunstschwarm) und oben über Mullerbrett die Brut mit aufsitzenden Bienen. Somit wird die Milbenvermehrung unten unterbrochen, weil es noch keine Brutzellen zum Reinschlüpfen gibt, und oben, weil es noch lange keine legende Kö. gibt. Zur Lindentracht wird die obere Einheit verstellt, damit die Flugbienen dem unteren zufliegen, und dieser neue Ableger später auf einen anderen Stand gebracht. Nach der Lindentracht erfolgt die gleiche Prozedur, nur dass die obere Einheit nach Ausbrechen der Nachschaffungszellen und nach Schlupf aller Bienen mit der unteren vereinigt wird (also TBE mit Rückvereinigung).

    Schluckweises Auffüttern.

    Jede TAM-Behandlung ist für mich überflüssig und ungünstig.

    Auf diese Weise alljährliche Kö-Erneuerung, die alten kommen in Mini+ auf's Altenteil als Reserve oder Verstärker, gute dürfen noch weiter wirtschaften.

    Schaumermal.

    Bei meinen Bienen leben Tigerschnegel, manchmal in 2-stelliger Zahl, die quetschen sich sogar durchs Abspergitter und kleben dann unterm Deckel und im Randbereich, sogar zahlreiche Überwinterer. Ist das ein Zeichen für ein gesundes, feuchtwarmes Beutenklima oder Urwaldklima? Vielleicht auch ein Zeichen von säurefreier Luft, was ja auch dem Bücherskorpion und vielen anderen Mitbewohnern zugute kommt.