Beiträge von saschaka80

    OK, dann widersprichst du dir in deiner Anleitung weiter oben selber. Nach dem Auslaufen lassen der Brut behandeln macht "gleichzeitig" zu einem sehr dehnbaren Begriff.

    Da habe ich mich unklar ausgedrückt. Es sollen alle Fluglinge und dann später alle Brutlinge am gleichen Tag behandelt werden. Alle an einem Tag funktioniert nicht, zumindest wäre der Erfolg bei den Brutlingen dann definitiv nicht gegeben.

    Du kannst die Brutwaben leicht abschütteln und mit ansitzenden Bienen und Futterwaben in eine neue Beute geben. Flugloch wegen Räubergefahr sehr klein und zügig arbeiten. Neue Königin kann gleich mit Ausfresskäfig dazu, da alle alten Bienen abfliegen.

    Das sollte auch funktionieren, habe damit aber noch keine Erfahrungen gemacht. Genau, wichtiger Hinweis mit dem Flugloch , sonst kann es unschön werden und sich die Räuberbienen die Varroa wieder mit nach Hause bringen.

    Was meinst du mit "gleich behandelt"?

    Das du alle Völker am Stand möglichst zur gleichen Zeit behandelst. Nicht ein paar heute, morgen, usw. sondern alle in einem Durchgang.

    Würde keine Königin in einen Brutling zusetzen solange da noch offene Brut ist. Daneben muss ein brutfreies Fenster immer zur Behandlung genutzt werden. Das geht aber nicht mit Honigraum drauf.

    Da hast du recht, erst muss die ganze Brut ausgelaufen sein. Und aufpassen das sie sich selbst keine Kö gezogen haben. Wenn da ne Prinzessin drin ist wird es bestimmt auch nicht funktionieren. Also kurz vor dem Schlupf der neuen Prinzessin die Zellen brechen...

    Hallo Verena, verbinde das doch mit der Sommerbehandlung (Oxalsäure sprühen).

    Ich mache das jetzt diese Jahr das 3. Mal in Folge, quasi Teilen und Behandeln.

    Ich entnehme dazu alle Waben mit Brut und dem größten Teil der ansitzenden Bienen, lasse jedoch die Königin mit einigen Bienen und Rähmchen mit Mittelwänden in der bisherigen Beute zurück. Stelle die Beute mit der Brut (Brutling) dann auf eine andere Stelle am Stand. Es muss aber Flugwetter herschen und die zurück gelassenen Bienen mit Kö (Flugling) benötigen dringend Futter. So fliegen die Flugbienen alle zurück zur Königin. Diese füttere ich dann mit ca. 5 kg Zucker (1:1) um den Bautrieb auszulösen, nach 2-3 Tagen besprühe ich den Flugling dann mit Oxalsäure. Somit ist bei dem die Sommerbehandlung durch. Dieser wird jetzt weiter aufgefüttert. Beim Brutling lasse ich die meiste Brut auslaufen und besprühe die Bienen dann ebenfalls mit Oxalsäure. Das wiederhole ich bei Bedarf evtl. nach 2-3 Tagen noch einmal, dann ist beim Brutling die Sommerbehandlung auch durch. Finde ich viel schonender als Ameisensäure und du kannst deine Völker so ohne Probleme verdoppeln. Wenn du ne schlupfreife Zelle hinzu hängst (habe ich bisher immer so gemacht), kannst du auch bestimmen wie die weitere Genetik aussehen soll. Sollte aber auch mit ner begatteten Kö. funktionieren, diese würde ich dann aber auch aus dem Käfig ausfressen lassen.

    Ist so quasi eine Totale Brutentnahme bzw. Teilen und Behandeln. Mache ich aber alles am Stand. Müssen halt nur alle Völker gleich behandelt werden um ggf. eine Reinvasion zu vermeiden.


    LG

    Sascha

    Genau, es geht um die Nachfrage der Kunden. Denke ich versuche es dieses Jahr so wie Joachim es schrieb. Dann hätte ich das Rührwerk genutzt und müßte es nur 1 x sauber machen, wenn alles passt cremigen Honig und wäre mit dem Resthonig in den Eimern so flexibel, dass ich auf die Kundenwünsche eingehen kann.


    VG

    Sascha

    Ah ok, danke für die Info. Kann mir schon vorstellen eine größere Menge abzufüllen, allerdings muss ich dann mehr oder weniger raten wieviele Gläser ich von jeder Sorte benötige.

    Naja, dann werden ich morgen wohl das 1. Mal das Rührwerk füllen und dann schaue ich mal wie ich das mit den Gläsern mache.

    Marcus Göbel


    Hatte ich mir auch schon überlegt, jedoch ist das mit der Lagerung noch so ne Sache. Mein Imker- und Lagerraum wird erst nächstes Jahr fertig und die Lagerung im Eimer wäre wesentlich einfacher. Zudem habe ich 500 g und 250 g Gläser und bei Bestellung auch noch 125 g Gläser, leider weiß ich vorher nicht wieviele ich von welcher Sorte benötige... Und mit 1 vollen Ladung des Rührers iat es auch nicht getan ;) Daher meine Überlegung. Zudem macht es auch nicht wirklich Spaß den Rührer mehrmals zu reinigen. Habe gehofft den Rührer voll zu machen, ihn laufen lassen bis er Cremig ist, einen Teil abzufüllen und den Rest darin zum Impfen zu nutzen und dann wieder von vorne.


    R-o-n


    Denke das Melitherm soll den Honig mit der Kristallisation auf 0 setzen. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Habe ich einen Denkfehler? Oder meinst du die Sache später mit dem Erwärmen der Eimer? Habe da halt auch Bedenken, dass der Honig da von seiner Konsistenz Einbußen hinnehmen muss.

    Hallo Leute, habe eine Frage. Habe mir zum Glück Anfang des Jahres ein 200 kg Rührwerk und ein Melitherm gegönnt. Jetzt habe ich den Frühlingshonig abgeerntet und habe folgenden Plan. Erst abschäumen, dann durch Melitherm in den Rührer und cremig rühren. Wollte dann ca. 50 kg in Gläser und den Rest in 25 kg Eimer abfüllen. Aber macht das Sinn? Denke die 50 kg werden super, aber was ist mit dem Rest in den Eimern. Wenn ich die Eimer später im Auftauschrank erwärme, so dass der Honig gerade fließfähig wird und ich ihn einmal vorsichtig durchrühre um ihn in Gläser zu füllen, wird der dann später in den Gläsern wieder feincremig? Oder besteht dann wieder die Gefahr von Phasentrennung usw.? Wie macht Ihr das?

    Nee, der Kasten soll nur von April/Mai bis vielleicht September genutzt werden. Könnte mir dann vorstellen bei der Auflösung ein anderes Volk zu verstärken und/oder die Kö zu ersetzen.

    Super, danke für Eure Meinung. Das macht mir Mut, werde die Variante mit je 2 BW und HW bauen. Mit dem ASG bin ich mir noch unsicher. Habe des Öfteren gelesen das sich die Kö bei kalten Nächten nach oben in die Traube zurück zieht und das mit ASG nicht funktionieren würde. Allerdings hätte das Völkchen ja ne wärmere Wabengasse. Muss ich mir noch überlegen, aber das hört sich doch schon mal gut an.

    Hallo allerseits,


    habe mir als Winterprojekt vorgenommen einen Schaukasten (Dadant US mod.) mit Brutwabe, Honigwabe und darüber einer Futterkammer zu bauen. Darin möchte ich über den Sommer ein "Völkchen" zum Zeigen halten und evtl. mal eine Kö begatten lassen. Spricht etwas, außer der schlechteren Sicht auf die Damen, gegen die Bestückung mit unten 2 Brutwaben und oben 2 Honigwaben, oder wäre das wegen der Wabengasse nicht sogar von Vorteil und damit einfacher zu händeln?


    Vielen Dank für Eure Meinung.


    Gruß

    Sascha

    Habe auch ein Volk, dass jetzt wohl still umweiseln wollte. Ist aktuell noch ne grüne Kö drin, die allerdings noch richtig gut legt. Habe die Königinnenzelle gebrochen und will die Kö in den nächsten Tagen umweiseln. Hatte mir gedacht die alte Kö raus und die neue direkt im offenen Ausfresskäfig zum Ausfressen rein. Soll ich der neuen Kö ein paar Begleitbienen in den Käfig setzen, oder macht man das ohne? Dake für eure Hilfe.