Beiträge von Georgie

    Hallo Harry,

    Es sind nur einige Honige, bei mir ist es Heide, welche den Bien im Winter belasteten. Wollte 2018 den Rapshonig in Waben für die Heidevölker zurückstellen und diese nach der Heide darauf abfegen, damit sich die Winterbienen nicht abarbeiten müssen, außerdem kann ich dann gleich mit Milchsäure behandeln. Aber, 1. der Raps hat nicht gehonigt und 2. die Heide ist vertrocknet, so dass ich sie nicht abwanderte. 2019 ist der Raps im Herbst nicht aufgegangen. Alle anderen Honige möchte ich gern ernten. Lasse aber immer genug im zweizargigen Brutraum. Wenn ich Fehlinge bilde dann füttere ich sie mit Futterteig oder 1:1 Lösung damit sie zügig bauen. Habe wie fast alle desöfteren Flugbienenverluste wo man natürlich die üblichen Verdächtigen hinter vermutet. Wenn Zucker nicht schadet, wieso dan Honig füttern! Wenn dann in Waben aufheben. VG

    Danke Ede, das deckt sich mit meinen Vermutungen. Man sollte sich auf Die Ergebnisse des natürlichen Milbenfalls deshalb nicht verlassen und alle Völker vorsorglich mit AS im Sommer und OS im Winter behandeln. Dies führt jedoch längerfristig zu Resistenz bei den Varoen! Rein biologisch durch TBE mit anschließender FW Entnahme wäre diesbezüglich besser, es auszuprobieren traue ich mich noch nicht, dieses zu untersuchen überlasse ich den Instituten. Meine Völkerzahl reicht hier ohnehin nicht aus um Allgemeingültige Aussagen zu finden.

    Ich schlage folgende Lösung vor: Das Flugloch besteht aus zwei Bohrungen nebeneinander. In beide wird eine Glasröhrchen gesteckt. Das eine Ist mit der Beuteninnenwand bündig und ragt ca 5 cm ins Freie. Das andere Röhrchen ist mit der Beutenaußenwand bündig und ragt ca 15 cm in die Beute Im Unterboden. Jetzt kann man beide Röhren mit elektronischen Zähleinrichtung (Fotosensoren) ausstatten.

    Trotzdem erklärt es mir nicht dir großen Unterschiede zwisch vergleichbaren Völker bei der Puderzuckerkontrolle oder nach der Restentmilbung im Dezember. Jeder Bien hat seinen eigenen "Charakter"! Habe das immer besonders beim Putztrieb in der HB Normbeute 52 festgestellt, wo du gut den Müll ausräumen kannst.

    Hab ich schon, war nicht wirklich ernst gemeint aber auch nicht alles was von Wissenschaftler veröffentlicht wird hält auf Dauer stand. Über Doppelblindversuche unter gleichen Bedingungen liest man bei den in Rede stehenden Problemen wenig, so dass ich mich eher auf Bewährtes verlasse, dazu gehört mein Winterfutter. Trotzdem, "Die größte Form des Wahnsinns ist alles beim alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert" (Albert Einstein)? Jede Medallie hat zwei Seite?

    Hallo, habe vor kurzen im Internet antiquarisch die Leipziger Bienenzeitung Jahrgang 1953 (mein Jahrgang) erworben. Darin gibt es Hinweise auf Fachliteratur. Es sind fast alle Jahrgànge in gebundener Form erhältlich. Sehr interessant dort drin zu stöbern.

    Hallo Ralf,

    Respekt, machst Du sowas öfter? Das muss man ersteinmal drauf haben, vor einem Auditorium von Profiimkern so locker zu bleiben. Wäre doch was für VOX, die neue Serie „Der Bienenflüsterer“😜🐝