Beiträge von Georgie

    Den Landwirten geht es wie den Imkern - ohne Behandlung geht es (nicht mehr)! Das war vor 50/60 Jahren noch anders. Es fing mit dem Kartoffelkäfer an, dagegen half Wofatox, daravon starb auch der natürliche Feind des Kartoffelkäfers - das Rebhuhn. Unsere Obstplantagen mussten wir damals noch nicht Spritzen, heute unmöglich. Der Mensch greift in die Natur ein ohne zu wissen was er damit anrichtet. Die heutigen Pflanzenschutzmittel werden immer "bienenfreundlicher" entwickelt. Das bedeutet aber nur, dass der Nachweis der Bienenschädlichkeit erschwert wird. Wir Imker gleichen das bei unseren Bienen immer wieder aus. Den Wildinsekten aber hilft keiner. Aber vielleicht sterben die vor allem nur durch den Straßenverkehr an unseren Windschutzscheiben🤔

    Sorry Frank, was meinst Du mit Menüleiste? Bei mir sind oben links waagerechte Striche untereinander, da öffnet sich ein Menü, zum Kontrollzentrum bin ich da nicht vorgedrungen. Auch rechts über das Benutzersymbol komme ich zu Einstellungen aber nicht zu meinem Profil☹️

    Hallo Ludger, alles in Ehren. Jeder Erwerbsimker (also diejenigen wo der Honig im Vordergrund steht) testet seine Königin und behält sie dann mindestens 1 Jahr. Dann kann er frühestens eine möglich Varoarisistenz erkennen, also im Dritten Jahr davon nachzüchten. Das dauert, abgesehen davon wird ggf. gewandert mit all den damitverbundenen Risiken und Einflüssen (Räuberei im Fluggeggebiet). Da ist wirklich wissenschaftliches Forschen und Auswerten schwierig, eigentlich streng genommen unmöglich. Will da niemanden zu nahe treten, bin was Varoarestins betrifft etwas skeptisch. Bin jedoch weit davon entfernt wissenschaftlich mitzureden, Bienen sind mein Hobby, hier halte ich mich für einen guten Handwerker (Praktiker). Von den den Grundsätzen wissenschaftlicher Forschung im allgemeinen kenne ich gewisse Grundsätze. Deshalb eben kritisch aber mit großem Respekt gegenüber denen die mehr wissen und mehr können. Das was Du mir geschrieben hast hilft mir mehr zu verstehen, danke. VG Jörg

    Hallo Ludger,

    natürlich habe ich etwas überspitzt Argumentiert. Bin aber der festen Überzeugung dass einzelne gut gemeinte und sicherlich auch wissenschaftlich fundierte Methoden in überschaubaren Zeiträumen das Varoaproblem mindern aber nicht zufriedenstellend durch Erwerbs- und Hobbyimker gelöst werden können. Von Instituten, die nur das Ziel verfolgen varoarisistente erbfeste Linien zu züchten schon. Hier muss alle Kompetenz und Kraft gebündelt werden. Von mir aus auch durch eine Sonderabgabe auf alle gehandelten Importhonige (nicht ganz ernst gemeint). VG Jörg

    Wollte nur sagen, dass wir mit den mehrheitlich durchgeführten Methoden der Varoabekämpfung eher Resistenzen der Varoen erreichen als wir unsere Bienen resistent gegen die Varoa gezüchtet bekommen. Es sei denn wir überlassen es unseren Bienen auf dem Weg der natürlichen Selektion (Evolution ) sich selbst, mit der Folge dass die meisten von uns Totalverluste erleiden! Selbst das Ausschneiden der Drohnenbrut fördert langfristig den Befall der Arbeiterbrut, da diese Varoen einen Fortpflanzungsvorteil erhalten. Alles was wir machen dient zu einem Teil der Entwicklung der Varoarisitens der Bienen und andererseits der Entwicklung von Resistenzen bei den Varoen gegen unsere Behandlungsmethoden. Die Varoen sind hier im Vorteil, wegen der höheren Vermehrungsrate, Erwerbsimkerei bei gleichzeitiger Züchtung varoarisistenter Bienen schließt sich somit aus!

    Wir leben nicht auf einer Insel. Solange wir Behandeln, TBE eingeschlossen, kann sich keine Varoaresistenz durch natürliche Selektion herausbilden. Das ginge nur, wenn keine künstliche Besamung, Königenzucht überhaupt nicht, sondern nur noch Schwarmvermehrung und Standbegattung flächendeckeckend stattfindet. 99,9 % von uns müssen sich dann für Jahrzente ein anderes Hobby oder Erwerbsquelle suchen. Selbst wenn die Godlandpopulation erbfest resistent ist, müssen wir unsere Völker abschwefeln und mit Godland neu beginnen. Wollen wir das?

    Hallo Harry,

    Es sind nur einige Honige, bei mir ist es Heide, welche den Bien im Winter belasteten. Wollte 2018 den Rapshonig in Waben für die Heidevölker zurückstellen und diese nach der Heide darauf abfegen, damit sich die Winterbienen nicht abarbeiten müssen, außerdem kann ich dann gleich mit Milchsäure behandeln. Aber, 1. der Raps hat nicht gehonigt und 2. die Heide ist vertrocknet, so dass ich sie nicht abwanderte. 2019 ist der Raps im Herbst nicht aufgegangen. Alle anderen Honige möchte ich gern ernten. Lasse aber immer genug im zweizargigen Brutraum. Wenn ich Fehlinge bilde dann füttere ich sie mit Futterteig oder 1:1 Lösung damit sie zügig bauen. Habe wie fast alle desöfteren Flugbienenverluste wo man natürlich die üblichen Verdächtigen hinter vermutet. Wenn Zucker nicht schadet, wieso dan Honig füttern! Wenn dann in Waben aufheben. VG

    Danke Ede, das deckt sich mit meinen Vermutungen. Man sollte sich auf Die Ergebnisse des natürlichen Milbenfalls deshalb nicht verlassen und alle Völker vorsorglich mit AS im Sommer und OS im Winter behandeln. Dies führt jedoch längerfristig zu Resistenz bei den Varoen! Rein biologisch durch TBE mit anschließender FW Entnahme wäre diesbezüglich besser, es auszuprobieren traue ich mich noch nicht, dieses zu untersuchen überlasse ich den Instituten. Meine Völkerzahl reicht hier ohnehin nicht aus um Allgemeingültige Aussagen zu finden.