Beiträge von Georgie

    Hallo ManfredT, auch ich habe 23 Jahre im Nebenerwerb bis 1992 geimkert und im März 2018 wieder mit 3 Ableger begonnen und 6 Völker und zwei Miniplus eingewintert. Auch ich habe nur mit Anfangsstreifen gearbeitet und den Frühjahrshonig und die Robinie gepresst. Dann nach der Linde mir doch eine Schleuder zugelegt, da ich Sorge hatte, nicht genug Waben für zweizargige Überwinterung zu haben. Habe mit 18 Waben begonnen und 110 bauen lassen, davon 20 verpresst. Bei mir steckt aber noch zusehr der Erwerbsimker drinn, Naturwabenbau und Wabenpressen vermindert die Honigleistung. Obwohl ich darauf nicht angewiesen bin, packt mich hier der Ehrgeiz. Ansonsten sehe ich in einer möglichst säurefreien Varoabekämpfung durch TBE und Fangwabe auch angesichts der neuesten Erkenntnisse zu dem Ernährungsverhalten der Varoa für mich die Zukunft. Aufgrund meiner Vita überzeugt mich Dr. Liebig in seiner Betriebsweise. Auch mich interessieren Deine weiteren Erfahrungen und ich wünsche Dir viel Erfolg.

    VG aus der Börde

    Hallo ELK, nehme an, Du meinst mich. Es ist eine Frage, es scheint mir so, dass die Völkerverluste im Winter mit Bienenleeren Beuten zu Beginn der Varoainvasion nach meiner Erinnerung nicht auffällig warenn und im Laufe der Jahre trotz effektiver Bekämpfungsmitteln zunehmen. Kann das in einer Veränderung der Varoa begründet sein, oder unterliege ich einer irrigen Wahrnehmung und Erinnerung? Ich persönlich behandle meine Völker in Abhängigkeit der regelmäßigen Kontrolle.

    VG

    Hallo mal ne Frage: Es scheint der Erfahrung zu widersprechen dass die Lebenserwartung der Bienen proportional zum Befallsgrad ist. Wenn ich einen Befallsgrad im Sommer wie bei dieser Puderzuckerkontralle

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    sehe, bin ich erschüttert. Habe das bei mir im August genauso durchgeführt, es fielen max 5 Milben. Danach mit AS behandelt, bei Restentmilbung immerhin bei einem Volk 150. Da frag ich mich, wie können es Völker schaffen, die im August schon hunderte Milben nur bei der Puderzuckerkontrolle zeigen. In den Achtzigern hatte ich auch einen starken Befall an meinen Völkern mangels Erfahrung in der Bekämpfung, trotzdem keine signifikanten WInterverluste. Haben sich die Ernährungsgewohnheiten der Varoa Möglicherweise auf Apis Milifera verändert?

    VG

    Hallo, über ein Einraumbeute als Ergänzung denke ich auch nach, da ich nicht schwer heben kann. Ein neues zusätzliches Wabenmaß wäre aber kontraproduktiv. In der ERB würde ich Sammelbrutableger bei TBE verwenden, auch um alte BW auszusondern ect.. Da ich mit DNM arbeite käme die Citibox von Holtermann ( Kaltbau) oder die Trogbeute von Bienen-Ruck (Warmbau) in Betracht, konnte mich noch nicht entscheiden, weil die Trogbeutei nicht zwischen meinen Magazinen stehen kann, da die Fluglöcher an den Stirnseiten angeortnet sind.

    Güße aus der Börde

    Hallo Gemeinde, diese Information wurde in einer Facebookgruppe bekannt gemacht.:


    “...Veraltetes Wissen könnte auch der Grund sein, warum bisher kein Mittel gegen die Varroa-Milbe gefunden werden konnte. Mit den neuen Entdeckungen von Ramsey und Kollegen, die Mitte Januar 2019 in der Fachzeitschrift Proceedings der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wurden, eröffnen sich neue Wege, in den Lebenszyklus der Milbe einzugreifen.„ .,..


    Liest sich interessant, leider reicht mein Englisch nicht zum Verständnis der original Veröffentlichung. Könnt ihr helfen?

    Im Sommer ist Eine stabile Folie wie es sie im Imkerhandel gibt sehr praktisch. Zur Überwinderung erscheint mir eine diffusionsfähige Abdeckung wegen der Kondenswasserbildung geeigneter. Habe meine Beuten (schon immer) so aufgestellt, dass ich durch den Unterboden schauen kann, da sehe ich mehr als von oben.

    Hallo Leo, gut dass Du Dir jetzt schon im Januar Gedanken machst. Wichtig ist der Beutentyp und das Rähmchenmaß. Das ist regional unterschiedlich verbreitet. Wer anfängt sollte ernsthaft über Dadant nachdenken und einen hierzu passenden Imkerpaten suchen. Das Imkern lernt man m.E. nicht mit der Bienenenbox und ähnlichen Beuten. Hier ist natürlich auch die Frage, wo will ich mal hin.

    Unsere Altvorderen sagten: „fangen die Tage an zu langen kommt die Kälte angegangen“. Ruhiges Winterwetter mit trockener Kälte in Januar/Februar ist für die Bienen besser als zu mildes Wetter. Hier im Raum Magdeburg fehlt Schnee, da kann der wenige Raps, der im September nur vereinzelt hier gekeimt ist noch auswintern! Das Problem hat der Süden wohl nicht.

    Hallo, noch mal zurück zum eigentlichen Thema. Hier eine mittlere Wasserstandsmeldung aus dem Raum Magdeburg: Jetzt haben wir hier endlich Winterwetter -3 bis +3 C? Das hätte ich mir vor einem Monat gewünscht. Die Oxalsäure Behandlung habe ich deshalb erst kurz vor Weihnachten durchgeführt. Die Kontrolle gestern zeigte einen Milbenfall unter 5 in 5 Tagen. Da meine Beuten auf Gerüstfußböcken stehen (https://pin.it/em2v2jgwf7bb75) ca. 30cm über Erdboden, kann ich den Totenfall der Bienen von unten sehen, derzeit sehr gering. Die belagerten Wabengassen sind seit Winterbeginn eher mehr geworden, sie folgen dem Futter. Anzeichen von Brut konnte ich im Gemüll nicht erkennen. Der Wagstock hat noch min. 15kg Futter. Sie sitzen fast alle auf der rechten Seite. Hoffe, dass das ruhige WInterwetter noch lange anhält. Ein bischen Schnee wäre auch schön.

    Den Medizinvergleich befürworte ich als Produktwerbung nicht und das nicht wegen rechtlicher Bedenken sondern aus anderem Grund. Honig ist ein unverfälschtes Produkt das für (fast) alle Menschen ein hervorragendes Lebensmittel ist. Für meine bescheiden Mengen muss ich nicht werben. Im letzten Jahr hätte ich gern mehr geerntet, aber hier war wohl leider das Zentrum der Trockenheit. Die Werbung als Medizin könnte auch negative Wirkung entfalten, im Sinne von „Medizin brauch ich nicht“ oder

    „der muss wohl seinen Honig unbedingt verkaufen“. Diese Form von Werbung brauchen wir nicht!