Beiträge von Georgie

    Es kommt noch dicker !

    Soeben hat mich meine Frau gerufen weil im Fernsehen unter ihrer geliebten Gartensendung auch eine Honiguntersuchung stattfand.

    Unter vielen Honigen, vergleichbar mit der Stiftung- WT, wurde ausgerechnet der mit dem Imkerbund-Etikett als völlig unbrauchbar herausgehoben, weil er zuviel Glyphosat enthielt.

    Der Honig stammte von "Fürsten-Reform".

    Das haben wir davon, wenn der DIB mit dem Etikett für Imker, Geld von der Industrie verdienen will.

    Dann sollte der DIB denen die Lizenz entziehen. Von Industrieabfüllern ist der Aufwand einer Untersuchung vor Inverkehrbringen zuzumuten.

    VG

    Es war doch zu erwarten, wenn selbst an höchster Stelle die Imkerei als systemrelevand eingeschätzt wird (https://www.imkerverein-olpe.d…-als-systemrelevant-welt/), dass dan deren Interessenvertreter auch Taten sehen möchte. Da drängen sich Vergleiche zu anderen Branchen der Landwirtschaft doch geradezu auf. Deshalb ist es schon verwunderlich, wie wir selbst uns hier mit Gegenargumenten überbieten wollen.

    VG Jörg

    Guten Abend,

    wir müssen hier berücksichtigen, dass die Stiftung WT Prudukte untersucht die im Handel weit verbreitet sind und deshalb bei deutschen Honigen nicht die "wenigen" Direktvermarkter mit DIB-Glas untersucht wurden. "Deutscher Imkerhonig" ist leider mit "Deutscher Bienenhonig" leicht zu verwechseln. Das halte ich für bedenklich. VG

    23112020 und @Bee-geistert:

    Wer soll eigentlich die lückenlosen AFB-Einfuhruntersuchungen ausländischen Honigs (80% des Verbrauchs in D!) und selbstverständlich dann auch des inländischen Honigs durchführen und bezahlen? Und welcher Imker die damit verbundene Bürokratie aushalten?

    Es gibt immer nur Stichproben bei der Einfuhr von Produkten. Der Exporteur hat die Eigenschaften zu erklären, ggf. durch Zertifikat nachzuweisen. Wo die Behandlung der AFB mit Antibiotika zugelassen ist, kann das wohl niemand zertifizieren. Jedensfalls wird der deutsche Steuerzahler nicht belastet.

    VG

    Wie wir sehen, wie auf anderen Gebieten auch, eine sehr komplexe Angelegenheit, noch viel komplizierter als hier im Forum sehr fundiert vorgetragen. Freier Handel ja aber dann zu fairen Bedingungen! Bei den Verhandlungenn zu den Freihandelsabkommen fällt Honig unter ferner liefen. Andererseits „artige Kinder verlangen nichts, artige Kinder kriegen nichts“.


    Übrigens würde ich gern mein negatives Betriebsergebnis bei der Est-Erklärung geltend machen, geht aber nicht, da bei 6 Völkern die Gewinnerzielungsabsicht nicht darstellbar ist.

    VG

    Guten Morgen,

    asimov hat natürlich in Vielem recht. Wir sollten hier auch nur die Erwerbsimkerei betrachten, die ist hier im Forum wohl in der Minderheit. Verglichen mit der Bauernschaft sind die Erwerbsimker unterprivilegiert. Bei mir in der Börde ist ein Feld größer als ein durchschnittlicher Betrieb im Algäu. Diese Agraindustrie bekommt aber trotzdem noch Subventionen. „Gemessen an der außereuropäischen Konkurenz geht es und ganz schlecht“ sagt mein Bauer, der 1.000ha unterm Flug hat mit Bodenwerten so um die 90! Ich kenne such einen Erwerbsimker hier im Landkreis der 800 Völker bewirtschaften lässt. Aber der Gewinn ist nach seinen Angaben bescheiden. Zur Erwerbsimkerei gehört m.E. viel Mut und Idealismus und sie sollte gemessen an dem volkswirtschaftlichen Wert eine viel größere Lobby haben. Meine wenigen Völker halte ich als Hobby und das kann auch etwas kosten. VG aus der Börde

    Hallo, mich stört viel mehr, dass zu wenig dAgegen getan wird, dass Honig aus Staaten importiert wird in denen die AFB mit Antibiotika behandelt wird. Zumindest höhere Importzölle wÄren hier hilfreich um unseren Wettbewrbsnachteil auszugleichen. Jeder Bauer bekommt 230€/ha egal was er darauf macht. Da wären 193€/Volk mehr als gerecht!

    VG

    Beginners sollten sich auf jeden Fall schützen, aber bei richtigen Umgang und normalen

    Völkern ist ein Sschleier eher hinderlich. Meiner liegt ungebraucht im Schuppen aber auffindbar😃 VG