Beiträge von Georgie

    Wenn ich sicher bin, dass es ein Varroaschaden ist und die Futterwaben so gut wie unbebrütet, würde ich sie einfrieren und danach für Ableger oder Winterfutter verwenden. Vieren sind dort m.E. nicht mehr dran, die überstehen außerhalb ihres Wirtes nur kurze Zeiten. Da sehe ich keine Risiken. Mann kann davon auch Futterkranzproben untersuchen lassen um noch sicherer zu gehen. VG Jörg

    Alle mir vorliegenden Informationen besagen, dass die Ligustica in Deutschland der Buckfast und Carnica in Summe unterlegen ist. Das verwundert schon, ist es doch andererseits die Ligustica die „Weltbiebe“. Das größte Risiko erscheint mir die fehlende Brutfreiheit im Spätherbst / Frühwinter. Aber das ist in anderen Ländern offensichtlich nicht das Problem, also eine Frage der Betriebsweise. Da habe ich schon Vorstellungen, was da zu machen ist. An meinem Standort habe ich in der Regel ein Trachtband von April bis Ende August, da die Heide vor der Tür ist. Pollenversorgung bis Ende Oktober. Da ist Vieles möglich, wie TBE selbst noch im September. Die Heideimker haben auch im Herbst nackte Völker zusammen geschmissen und über den Winter gebracht. Mein Hauptaugenmerk ist sowieso die Heide. Da wäre eine brutfreudige Biene gut. Eine Brutwabe ergibt 2kg Heidehonig. 2019 war es mehr. In einem Jahr bin ich klüger. VG Jörg

    In der Unterstufe wurde uns erzählt, wie in China die Spatzenplage bekämpft wurde. Danach haben sich die Chinesen auf den Feldern verteilt und die Spatzen so lange aufgescheucht, bis sie nicht mehr fliegen konnten, so dass man sie nur noch einsammeln brauchte. Sicherlich wurden die dann auch gegessen. Demnach müssten alle Imker in Deutschland zur gleichen Zeit eine
    TBE machen, die Brut abtöten und die Völker behandeln. Das wäre doch mal was. VG Jörg

    Dann hat sich die dunkle Biene in den letzten Jahrzehnten aber erheblich verändert. Die Carnica wurde eingeführt, da sie sich im Frühjahr wesentlich schneller entwickelt. Ich kann das nicht aus eigener aktueller Erfahrung beurteilen. Mein Wissen habe ich diesbezüglich von meinem Vater, der bereits vor 85 Jahren Carnica züchtete. Hier in Haldensleben genauer Hundisburg hat der Imkermeister Koch noch in den 60er/70er Jahren die dunkle Biene gezüchtet, er nannte seine Mittelland. An die damaligen Diskussionen im Verein welches die bessere Biene ist kann ich mich noch gut erinnern. Wegen der Obst- und Rapstracht war die Carnica allgemeine Favorit. Die dunkle Biene hatte ihre Stärken im Lindenwald und in der Heide. VG Jörg

    Ligustica ist sicher keine Frühtracht Biene. Wir Imkern In Deutschland erfolgreich mit der Bukfast, die regionale Anpassung war bei der Zucht sicher nicht das wichtigste Kriterium und diese Biene ist in vielen Klimabereichen Europas erfolgreich. Wer hauptsächlich frühe Trachten nutzen möchte oder muss, der ist sicherlich mit der Carnica gut beraten. Diese ist von Natur aus eine Gebirgsbiene, bewährt sich aber im norddeutschen Flachland hervorragend und das von Anfang an ohne Anpassung. Nun schreibe ich das hier eher aus dem Bauch heraus, gibt es wissenschaftliche Untersuchung, welche die kurzzeitige regionale Anpassung einer Biene bestätigt haben? VG

    Königinnenzucht war schon immerhin der Königsweg. Mir genügen F1 bis F3 Kö, also Standbegattung. Königenenzucht habe ich immer gemacht um von den Besten weiterzuzüchten, in den WV am liebsten F1.

    Ich finde die regional angepasste Biene am besten, also die "Regionalrasse".;)

    Die hatte ich vor 30 Jahren, jetzt kaufe ich und schaue mir an, welche Unterschiede es tatsächlich gibt. An lokal angepasste Bienen glaube ich nur bedingt. Alle meine Einkäufe sind hier gut eingeschlagen und im Honigertrag 2019 alles Spitzenvölker. Jetzt will ich mögliche Unterschiede bei der Sanftmut und der Varroaexposition beobachten. Hab aber zu wenig Völker um da wirklich allgemein gültige Ergebnisse erlangen zu können. VG

    FranzXR , der Internetauftritt hat mich überzeugt, hätte ich Italien gewählt, würde auch nachgefragt Kö oder KS? Dann als Nächstes KBK, wie kannst Du nur. Und warum nichT Rumänien, vielleicht sind die für unser Klima besser angepasst und bringen noch ein paar andere Gene mit. VG Jörg