Beiträge von Georgie

    Die Heidevölker behandel ich zur Zeit mit Ameisensäure. Hier sind so um die 500 Milben nach drei Behandlungen gefallen. Die Heimat -Völker und Ableger habe ich in diesem Jahr 3x mit Varromed behandelt. Hier fielen im Behandlungszeitraum von zehn Tagen zwischen 50 und 300 Milben. Die geringste Zahl zeigte sich bei den Völkern mit Elgonabstammung. Diese Völker waren allerdings einige Zeit weisellos.

    Also ich würde zur jetzigen Jahreszeit eine Umweiselungszellen belassen. Die Bienen werden die Alte erst beseitigen wenn die junge begattet ist. Möglicherweise behalten sie beide bis zum Frühjahr. Zur Begattung sind immer noch schöne Tage und Drohnen sind auch noch genug in den Völkern.

    Zum Thema schwere Honigraumzargen: In diesem Jahr bin ich dazu übergegangen keine Bienenfluchten mehr unterzusetzen sondern habe mir einen Abkehrfix zugelegt. Die Honigwaben werden dort einzeln durchgezogen und in Transportboxen für 6 DNM gehängt. Die wiegen gefüllt ca. 15 kg und so für mich noch zu tragen und Bienen hab ich nur ganz wenige in den Boxen. Bis 5 Völker a 12 Honigwaben geht das gut. VG

    Hallo Felix Nusko , beim Stippen wird der Honig gelöst aber nur minimal erwärmt, beim Pressen auch nicht, die Waben sollten vorher auf 30 C erwärmt sein. Im Entdeckelungswachsschmelzer passiert dem Honig auch nichts, da er zurrst nach unten abfließt und danach vom Wachs abgedeckt und vor Wärme > 40 C geschützt wird. Presshonig wird von Vielen wegen des intensiveren Geschmacks gekauft. Noch mehr wird Scheibenhonig (Waben Honig aus der Heide) von Liebhabern geschätzt, da wird das Wachs meißt mit gegessen.

    HaroldBerlin , also mit dem Schleudern und Stippen hat wohl jeder seine eigene Methode. Meine Empfehlung: Erst Stippen, dann vorsichtig Schleudern (zweimal Wenden, besser Selbstwendeschleuder) dann wenn nötig noch mal Stippen und Schleudern was die Wabe aushält. Naturbau gleich lieber Pressen oder in den Entdecklungswachsschmelzer. Der Ertrag in diesem Jahr ist überragend aber nicht einmalig. Nur 1991 war bei mir noch besser. Am Ende fehlte noch mal Regen aber ich hätte kein Material zum Aufsetzen mehr gehabt. Die Heide bringt auch deshalb gute Erträge, weil nicht mehr soviel in Brut umgesetzt wird wie im Frühjahr. Da die Heide in diesem Jahr sehr früh blühte und immer gutes Wetter war konnten die Bienen die Tracht optimal nutzen. Überrascht hat es mich in diesem Jahr schon, da nach der Trockenheit 2018 sich die Heide derart gut erholte obwohl auch 2019 zu trocken war. VG

    Hallo hansen77 , die „Bruträume“ sind auch voll verdeckelt, was nicht Honig ist ist Brut, ca. 6 Waben pro Volk. Die am Mittwoch eingeschobenen Windeln zeigen kaum natürlichen Milbenfall. Besser geht nicht. Viel Erfolg beim Stippen. Da wird bei mir vom Naturwabenbau einiges zu Bruch gehen. Leider ist dieser nicht in der Heide ausgebaut, sonst wäre es bester Scheibenhonig. Wird online für 6 Ct das Gramm angeboten. VG Jörg

    Aloha , wieviel Bienen Du auch immer jetzt in den Beuten hast, das sind nicht alles Winterbienen, es werden bis November weniger, die dann garantiert mit zwei Zargen auskommen. Die Bienen bilden im Winter eine Kugel, diese befindet sich im Dezember in der unteren Zarge da in der oberen das Futter gestapelt ist. Mit dem Futterverzehr wandert die Kugel weiter nach oben. Starke Völker besetzen 8 Wabengassen, selten mehr. Also mach Dir da mal keine Sorgen. VG

    Guten Abend hansen77 , bin dann gleich mal los gedüst um Dir zu berichten: Gestern und heute sind Gewitter aufgezogen aber wir haben so gut wie nichts vom Regen abbekommen. Heute waren es wieder 32° und schwül warm. Als ich um 16:00 Uhr in der Heide war, verdunkelte sich der Himmel und die Bienen kam nach Haus. Als ich um 17:00 Uhr nach Hause fuhr war wieder strahlender Sonnenschein. Die Heideblüte ist wohl so gut wie durch. Es ist aber in den letzten Tagen noch etwas reingekommen, ich denke so ein Kilo pro Tag und Volk. Deshalb hoffe ich, dass die oberen Zargen noch komplett verdeckelt werden. Wie Du auf dem beigefügten Foto sehen kannst, fehlt nicht mehr viel. Die Völker haben noch erstaunlich viel Bienen, mag aber sein dass die warme Witterung etwas täuscht. In der nächsten Woche werde ich die Honigräume beziehungsweise alle vollen Honigwaben abfahren. Dann kann ich sagen was wirklich drin ist, da ich die Transportkisten wiegen werde. Von meinem Vater habe ich noch im Ohr „die letzte Woche im August und die erste im September müssen es bringen“. Das war vor dem Klimawandel. In diesem Jahr hat es die zweite und dritte Woche im August gebracht. Es könnte vom Durchschnitt und der Menge nach meine beste Ernte des Jahres werden und ich kann auch ohne die Heide wahrlich nicht klagen. Doch für mich gibt es richtigen Honig nur aus der Heide. Viele die nicht wie ich ständig nachsehen konnten werden sicherlich staunen, wenn sie ihre Völker nach Hause holen. Ohne Hilfe sind die Kästen nicht so heben. VG Jörg