Beiträge von Georgie

    Es gibt im Baumarkt Gummimatten 80x80x2 cm als Dämpfung für Waschmaschinen. Davon habe ich zwei, eine kommt auf dem Boden, darauf eine kleine Plattenpalette und darauf wieder eine Gummimatte, auf die ich dann die Schleuder stelle. So kann ich die Schleuder auch zum Eimer hin ankippen und bequem das Sieb und den Eimer wechseln.

    Hier braucht der Raps noch zwei Wochen. Das Frühjahr war bisher extrem trocken, der Niederschlag diesen Jahres liegt derzeit hier bei 85 l/qm, davon sind in den letzten Tagen 15 l gefallen, das hat dem Raps sichtbar gut getan. Bis zum Monatsende werden meine Völker sich soweit entwickelt haben, dass sie den Brutraum (9 DNM) voll belagern . Sie waren extrem schwach bei der Winterbehandlung, so dass ich damit zufrieden bin. Vor 14 Tagen hatte ich mir den rechten Arm gebrochen, da bin ich nicht traurig, dass ich nicht jetzt schon die Honigräume aufsetzen muss. VG aus dem Raum MD.

    Der Winter hier bei mir verlief ohne längere Perioden mit Dauerfrost. Es haben bis jetzt Völkchen überlebt, von denen ich es zu Weihnachten nicht erwartet hätte. Ein Ableger fliegt und trägt Pollen ein, den ich zur Winterbehandlung als tot angesehen hatte. Vereinigt oder aufgesetzt habe ich nicht, da keiner der Ableger und kein Wirtschaftsvölker stark ist. Aber wenn ich die Hand auf die Abdeckung lege sind sie warm, also geht es aufwärts. Spätestens zur Robinie sollten alle trachtfähig sein. Fazit, ich bin angenehm überrascht, wie gut meine „Schwächlinge“ bis jetzt über den Winter gekommen sind und da die Frühtracht nicht meine Hauptertragsquelle ist, kann ich sagen, noch mal gut gegangen aber es war knapp. VG Jörg

    Hier im Raum Magdeburg blüht die Saalweide zu 1/3, die Pflaumenkirsche fängt an geschützten Standorten an aufzublühen. Es ist aber bei 11 C und Wind noch kein richtiges Flugwetter. VG Jörg

    Meine Winterverluste hatte ich im Oktober/November, was zur Winterbehandlung noch lebte ist immer noch da und holt Pollen. Die Völker lasse ich noch in Ruhe, Flugloch- und Schieberkontrolle genügen mir. Die Volksstärke ist nicht zufriedenstellend über die Gründe hatte ich berichtet. Ich bin jetzt gespannt, wie sich die Frühjahrsentwicklung mit diesen Völkern vollzieht. VG Jörg

    Im Frühjahr 2020 habe ich das Aufsetzen mal ausprobiert, das Ergebnis war besser als erwartet. Andererseits habe ich es schon oft erlebt, das sich „Schwächlinge“ im Frühjahr rasant entwickelt haben. Wer allerdings den Schwerpunkt auf die Frühtracht legt, sollte seIne „Starken“ nicht zu früh schwächen. Ein Starkes bringt in der Frühtracht mehr als zwei normalstarke Völker.

    Nach langer Abstinenz melde ich mich mal wieder hier zu Wort. Bei mir sieht es in diesem Frühjahr sehr besch…. aus. 30% waren schon zur Winterbehandlung nicht mehr. Das zeichnete sich bereits im Herbst ab. Die Heide habe ich erst am 15.09. abgewandert und die Sommerbehandlung habe ich ausfallen lassen müssen, da wir in der Familie einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen mussten, dessen Folgen die Imkerei in den Hintergrund drängt. Die Herbstbehandlung mit Varromed kam dann zu spät. Dazu die späte Auffütterung. Gut, jetzt wurde der erste Pollen eingetragen und die Völker bekommen eine wärmeisolierende Abdeckung und dann werde ich sehen. Die Verluste sind verkraftbar aber ich habe keine Ableger zum Verkauf über. Eins hat sich bestätigt, ohne Sommerbehandlung AS oder TBE geht es hier nicht. VG Jörg

    Wenn ich mir bei E***a ein Biohähnchen für 25€ kaufe ist es immer noch aus der Massentierhaltung und nicht Freiland mit grüner Wiese. Sowas muss man sich hier in meiner Gegend bei einem Hühnerhalter suchen der das als Hobby macht. Nichtviel anders ist das mit Schweinen und Rindern. Den „Althergebrachten Bauernhof“ wird es nicht wieder geben weil das harte Arbeit über 12h am Tag bedeutet. Wer will das noch und die vielen gesetzlichen Vorschriften lassen es nicht mehr zu. Aber mehr Tierwohl und Bio - da bin ich absolut dafür, das bedeutet weniger Fleischkonsum da höhere Preise. Auch wir werfen noch viel zu viel Fleisch weg, da man mehr kauft als man dann in der Haltbarkeitsdauer zu essen vermag. Eine Änderung unseres Konsumverhalten muss auch aus Klimaschutzgründen kommen. Mal sehen ob das dann wieder Querdenker auf die Straße treib denn „erst kommt das Fressen und dann die Moral „ (Berthold Brecht). Also genug gute Vorsätze für 2022. VG Jörg

    Nachtrag: Da wir mit der Lösemaschine des Vereins spät dran waren, ist der Honig erst jetzt im Eimer. Der Anteil an Heide ist noch geringer als erwartet. Als Heide kann ich ihn nicht etikettieren. Das ich Sonnenblume mitgenommen hatte war mir bewusst, es wäre kein Problem gewesen wenn die Heide gut gehonigt hätte, es muss aber in der Heide noch eine andere Tracht in der Nähe vorhanden gewesen sein. Am Polleneintrag ist mir da aber nichts aufgefallen. Teilweise waren beim Stippen einige Waben stark kristallisiert, ohne Lösemaschine wäre er da nichts herausgekommen. Mein Verdacht ist Senf. Deshalb werde ich eine Analyse machen lassen. Nun ist auch klar weshalb der Waagstock eines Kollegen der auf dem Truppenübungsplatz stand kaum Zunahme hatte. Mir ist immer noch nicht klar warum die Heide hier in diesem Jahr so wenig gebracht hat. So ist eben die Natur, sie ist voller Rätsel. Gut dass ich noch eine Reserve aus 2020 im Lager habe. VG Jörg

    Meine habe ich nach dem Auswintern auf eine Brutraum-Zarge 10er DNM gesetzt und danach nie wieder unten nachgesehen, nur die Honigräume gewechselt (4 Ernten). Am 15.09. habe ich die Völker aus der Heide geholt und alle bis auf einen mit einem Brutraum aufgefüttert, da ich im Frühjahr die WV umweiseln möchte. So finde ich die Alte Königin leichter und setzte dann die Neue im Miniplus auf. Kein WV hat in diesem Jahr geschwärmt. Drohnenbrut habe ich nicht geschnitten und auch keine Sommerbehandlung gemacht. Erst vor dem Einfüttern mit Varromed behandelt, der Milbenfall danach war unter hundert. Fazit: Ein Brutraum mit 9 Zander geht bedenkenlos. VG Jörg

    Die Erfahrung hier am Stadtrand von MD und meinem Kollegen der einen Stand in MD und mehre „auf dem Land“ hat ist: Die Stadt schlägt das Land! Bei mir hat in diesem Jahr der Heimatstand pro Volk genau soviel gebracht wie der Wanderstand (Robinie, Linde, Sonnenblume und Heide). Allerdings ernte ich zu Hause keine Sortenhonige und das ist für mich das Entscheidene.

    Die Heideimker haben früher Ende September „nackte Völker“ verkauft. Diese dienten meist zur Verstärkung. Es ist kein Problem um diese Zeit Kunstschwärme auf ausgebaute, am besten volle Futterwaben zu setzen. Von Mittelwänden und Einfüttern rate ich ab, dass verschleißt die Winterbienen. Ich selbst Überwintere die Miniplus und weisele die WV damit erst im Frühjahr um.