Beiträge von Georgie

    Den Medizinvergleich befürworte ich als Produktwerbung nicht und das nicht wegen rechtlicher Bedenken sondern aus anderem Grund. Honig ist ein unverfälschtes Produkt das für (fast) alle Menschen ein hervorragendes Lebensmittel ist. Für meine bescheiden Mengen muss ich nicht werben. Im letzten Jahr hätte ich gern mehr geerntet, aber hier war wohl leider das Zentrum der Trockenheit. Die Werbung als Medizin könnte auch negative Wirkung entfalten, im Sinne von „Medizin brauch ich nicht“ oder

    „der muss wohl seinen Honig unbedingt verkaufen“. Diese Form von Werbung brauchen wir nicht!

    Hallo, mir wird die Diskussion viel zu verkrampft geführt, es ist für mich ein rein juristisches Problem, einschlägige Rechtsprechung hierzu (den konkreten Slogen betreffend) wurde nicht zitiert. Selbst die Frage „was ist Meddizin“ nicht geklärt. In welchem Sinne ist der Begriff zu verstehen, Medizin im Sinne von Medikament oder die Medizin im Allgemeinen. Allgemein ist der Begriff sehr weit zu fassen, er schließt jedenfalls die Naturheilkunde und sogar die Alternative Medizin (Heilpraktiken) mit ein. Der Slogen ist demnach nicht so streng auszulegen wie „Honig wäre ein Medikament“

    obwohl ich die Wirkung beispielsweise mit Kamillentee mindestens gleichwertig annehme und was ist Kamillentee Bitteschön? Käme das ganze vor Gericht, ich wüsste nicht wie es ausgeht, weil hier eine ganze Reihe unbestimmter Rechtsbegriffe zu klären sind. Und selbst wenn Du einen Volljuristen fragst - „zwei Juristen, drei Meinungen“! Aufgrund jahrelanger Erfahrungen mit unsere Rechtsprechung, kann ich mich bei dem in Rede stehenden Sachverhalt nicht festlegen ob hier die Grenze des Erlaubten überschritten wird. Erst mal lasse ich alle Meinungen so stehen, solange nicht nachgewiesen wird, dass der Fall gerichtlich bereits geklärt ist.

    Hallo Leute,

    sehr interessante Frage die hier diskutiert wird, vor allem aber am Juristenstammtisch, wir sollten das nicht zu verbissen betrachten, man könnte als der in Rede stehende Kollege auch so argumentieren: Ein Gesundheitsversprechen liegt hier nicht vor, vielmehr gebe ich nur in Kurzform wieder was seit Jahrhunderten Algemeinwissen jeder gutiinformierten Hausfrau ist, nämlich dass Honig eine entzündungshemmede Wirkung besitzt und ein Löffel Honig bei Halsentzündung Wunder wirkt. Honig ist Bestandteil der Volksmedizin. Auf jedem Fall ist Bestandteil des örtlichen Brauchtums und das ist EU - rechtlich auch geschützt😜.

    VG vom Winkeladvokaten

    Da schimmelt m.E. nichts. Wenigstens sind Boden und Auslaufstutzen bündig. Früher war eine Auslaufrinne im Boden eingeformt. Die waren aber nicht aus Edelstahl. Bei meiner Schleuder setzt der Auslaufstutzen leider etwas höher an und läuft leider nicht ganz leer.

    Hallo, habe da auch schon dran gedacht und mich erkundigt. Ein Autohaus in meiner Nähe (Gardelegen) wäre bereit mir den Ladekran zu beschaffen und fachgerecht auf einen dort gekauften Hänger zu montieren. EineTÜF - Abnahme oder Eintragung im Anhängerbrief soll es nicht bedürfen.

    Den Landwirten geht es wie den Imkern - ohne Behandlung geht es (nicht mehr)! Das war vor 50/60 Jahren noch anders. Es fing mit dem Kartoffelkäfer an, dagegen half Wofatox, daravon starb auch der natürliche Feind des Kartoffelkäfers - das Rebhuhn. Unsere Obstplantagen mussten wir damals noch nicht Spritzen, heute unmöglich. Der Mensch greift in die Natur ein ohne zu wissen was er damit anrichtet. Die heutigen Pflanzenschutzmittel werden immer "bienenfreundlicher" entwickelt. Das bedeutet aber nur, dass der Nachweis der Bienenschädlichkeit erschwert wird. Wir Imker gleichen das bei unseren Bienen immer wieder aus. Den Wildinsekten aber hilft keiner. Aber vielleicht sterben die vor allem nur durch den Straßenverkehr an unseren Windschutzscheiben🤔

    Hallo Ludger, alles in Ehren. Jeder Erwerbsimker (also diejenigen wo der Honig im Vordergrund steht) testet seine Königin und behält sie dann mindestens 1 Jahr. Dann kann er frühestens eine möglich Varoarisistenz erkennen, also im Dritten Jahr davon nachzüchten. Das dauert, abgesehen davon wird ggf. gewandert mit all den damitverbundenen Risiken und Einflüssen (Räuberei im Fluggeggebiet). Da ist wirklich wissenschaftliches Forschen und Auswerten schwierig, eigentlich streng genommen unmöglich. Will da niemanden zu nahe treten, bin was Varoarestins betrifft etwas skeptisch. Bin jedoch weit davon entfernt wissenschaftlich mitzureden, Bienen sind mein Hobby, hier halte ich mich für einen guten Handwerker (Praktiker). Von den den Grundsätzen wissenschaftlicher Forschung im allgemeinen kenne ich gewisse Grundsätze. Deshalb eben kritisch aber mit großem Respekt gegenüber denen die mehr wissen und mehr können. Das was Du mir geschrieben hast hilft mir mehr zu verstehen, danke. VG Jörg

    Hallo Ludger,

    natürlich habe ich etwas überspitzt Argumentiert. Bin aber der festen Überzeugung dass einzelne gut gemeinte und sicherlich auch wissenschaftlich fundierte Methoden in überschaubaren Zeiträumen das Varoaproblem mindern aber nicht zufriedenstellend durch Erwerbs- und Hobbyimker gelöst werden können. Von Instituten, die nur das Ziel verfolgen varoarisistente erbfeste Linien zu züchten schon. Hier muss alle Kompetenz und Kraft gebündelt werden. Von mir aus auch durch eine Sonderabgabe auf alle gehandelten Importhonige (nicht ganz ernst gemeint). VG Jörg

    Wollte nur sagen, dass wir mit den mehrheitlich durchgeführten Methoden der Varoabekämpfung eher Resistenzen der Varoen erreichen als wir unsere Bienen resistent gegen die Varoa gezüchtet bekommen. Es sei denn wir überlassen es unseren Bienen auf dem Weg der natürlichen Selektion (Evolution ) sich selbst, mit der Folge dass die meisten von uns Totalverluste erleiden! Selbst das Ausschneiden der Drohnenbrut fördert langfristig den Befall der Arbeiterbrut, da diese Varoen einen Fortpflanzungsvorteil erhalten. Alles was wir machen dient zu einem Teil der Entwicklung der Varoarisitens der Bienen und andererseits der Entwicklung von Resistenzen bei den Varoen gegen unsere Behandlungsmethoden. Die Varoen sind hier im Vorteil, wegen der höheren Vermehrungsrate, Erwerbsimkerei bei gleichzeitiger Züchtung varoarisistenter Bienen schließt sich somit aus!

    Wir leben nicht auf einer Insel. Solange wir Behandeln, TBE eingeschlossen, kann sich keine Varoaresistenz durch natürliche Selektion herausbilden. Das ginge nur, wenn keine künstliche Besamung, Königenzucht überhaupt nicht, sondern nur noch Schwarmvermehrung und Standbegattung flächendeckeckend stattfindet. 99,9 % von uns müssen sich dann für Jahrzente ein anderes Hobby oder Erwerbsquelle suchen. Selbst wenn die Godlandpopulation erbfest resistent ist, müssen wir unsere Völker abschwefeln und mit Godland neu beginnen. Wollen wir das?