Beiträge von Georgie

    wBienen , das kannst Du so machen, es schadet dem Futterproduzenten nicht, er wird ordentlich Brut machen und damit den Verschleiß ausgleichen. Futterteig auf allen Völkern ist n.E. besser, da dies die Völker zur Brut anregt ohne dass sie viel Futter einzulagern, welches den Honig verfälscht. VG Jörg

    Wanderungen mit dem Bienenwagen HBB vor Jahrzehnten bin ich auch dazu übergegangen die Fluglöcher nicht zu schließen. Durch den Fahrtwind haben sich die Bienen ins Beuteninnere zurückgezogen. Anders ist das bei Magazinen die auf einer Ladefläche stehen. Es ist auch eine Frage der Fahrtstrecke und des Wetters, fährt man durch geschlossene Ortschaften, Bahübergänge e.c.t.. Derzeit Wandere ich mit einem Transporter, da mach ich lieber alles dicht. Auf einem Hänger ist das was anderes, da kann man es probieren. VG Jörg

    Hier ist der Raps auch in Vollblüte, in der Elbniederung fängt er die nächsten Tage an. Es ist erstaunlich, wie die Völker heute bei 12C und starkem Wind fliegen, leider ist mein Waagstock derzeit wohl in Scharmstimmung und liefert somit keine verlässlichen Werte.

    Mein Waagstock ist leider mein schwächstes WV welches Ich deshalb noch nicht auf einen Brutraum gesetzt hatte. Der Fluglochbetrieb zeigt seit Tagen, dass mit dem Volk etwas nicht stimmt, denn während alle andere jede Sonnenscheinminute nutzen, reagiert dieses Volk träge. Vor drei Tagen war ich erstaunt, dass am Nachbarkasten am Vormittag zwei etwa Apfelsinengroße Bienentrauben an der Fluglochseite hingen, obwohl die Außentemperatur bei 11 C lag. Gestern nun bei Sturm aber 15 C habe ich den Waagstock kontrolliert. Der Honigraum DNM 1.0 mit Bienen gut gefüllt. Der oberste Brutraum ebenfalls aber keine junge Brut, noch mehrere gut gefüllte Futterwaben vorhanden. Der untere Brutraum ebenfalls gut mit Bienen besetzt nur verdeckelte Brut, einige zurückgebaute Weiselzellen unbekannten Alters. Der Bienensitz unruhig. Das Suchen nach der Königin habe ich dann wegen heranziehenden Unwetters abgebrochen. ASG über 1. BR, darauf Flachzarge, darauf HR, darauf Zarge mit Futterwaben und verdeckelter Brut. Wenn in einer Woche die Jungköniginnen kommen, werde ich einen Zwischenboden unter die oberste Zarge einlegen und eine unbegattete Königin einhängen. Meine Diagnose zum Zustand des Volkes: Es hat geschwärmt, wegen schlechtem Wetter wieder eingezogen, ein Teil beim Nachbarvolk, wird bei nächster Gelegenheit wohl wieder Schwärmen, ob dann Vor- oder Nachschwarm bleibt abzuwarten. Wenn ich Glück habe fange ich den Schwarm. Honig werde ich von dem Volk trotz Bienenmasse aus der Frühtracht dann nicht bekommen. Man muss eben immer versuchen, noch das Beste draus zu machen. VG Jörg

    der auf besseres Wetter wartet.

    Nun, hier ganz in der Nähe steht Raps soweit das Auge reicht, 1 Quadratkilometer fast zusammenhängend mit Daumendicken Stängeln auf schweren Elbaueboden. Der fängt jetzt erst an zu blühen. Eine Garantie, dass dieser auch richtig honigt gibt es nicht, die Voraussetzungen dafür sind in diesem Jahr aufgrund der späten Blüte gut.

    Habe die Sendung verfolgt, hier sollen ja auch der normale Zuschauer die Dinge verstehen, als Fachkundiger bleiben einige Fragen offen. Eine Frage drängte sich mir auf, wie deckt er seine Kosten? Wie kommt seine Biene mit der Varroa zurecht und welche Eigenschaften sind dafür maßgeblich?

    Nun blüht der Raps zusammen mit dem Obst und der Traubenkirsche, es honigt auch aber das Wetter lässt den Bienen zu wenig Zeit nennenswerte Erträge einzufahren. Ab Samstag soll sich hier das Wetter stabil in Richtung > 20 C entwickeln. Vorher kommen noch 4 unangenehme Tage, leider mit zu wenig Niederschlag. In diesem Jahr sind es bisher nur 145 l/Quadratmeter, das ist mal wieder zu wenig. VG aus dem Raum Magdeburg

    swissmix , da hast Du nichts falsch gemacht aber der Bien hat seinen eigenen Kopf. Durch Deine Beobachtung hast Du aber erkannt, dass da offensichtlich was nicht stimmt, weil sie nicht gebaut haben. Hier würde ich einen Königinnenableger machen statt immer wieder Zellen zu brechen, am Ende übersieht man eine. Zur Weiterzucht eignet sich das Volk nicht, aber Honig kannst Du so noch ernten. VG Jörg

    Hier passt die Entwicklung der Völker mit der Vegetation gut zusammen. Die Kirsche ist voll aufgeblüht, Apfel und Raps beginnen. Meine Völker habe ich gerade auf einen Brutraum gedrückt und wegen der Bienenmasse und der Trachterwartung 2 -3 HR aufgesetzt. Das die bisherigen Nektareinträge da etwas hinterherlaufen liegt an dem viel zu kaltem Aprilwetter. Trotzdem kann das mit ein paar Tagen gutem Wetter schnell aufgeholt werden. Sorgen macht mir allein das hier herrschende Niederschlagsdefizit. VG Jörg

    Hier fliegen sie auch wie die Teufel aber es kommt nicht viel rein. Habe heute begonnen die starken Miniplus Völker zu teilen, da war nichts von frischem Eintrag zu sehen, Futter nur noch ganz wenig, dafür Brut auf allen Zargen. Habe die Futterzargen drauf, die bekommen heute Abend jeder 1-2 l Sirup.

    Solange die Völker sich vom Futterteig ernähren dürfte Schwarmstimmung nicht aufkommen, hierzu gehört neben einem Überschuss an Ammenbienen auch ein Überschuss an frischem Nektar. Hungerschwärme nicht ausgeschlossen.

    Es ist in diesem Jahr wirklich gefährlich, deshalb war ich ständig beim Kontrollieren und wo ich mir unsicher war habe ich gefüttert. Es ist jedoch nicht ganz einfach bei den verschiedenen Formaten, DNM Liebig, DD, Bino Ableger zweizargig und Miniplus alles unter Kontrolle zu haben. Solange in den Honigräumen der WV frischer Nektar glänzend, hoffe ich dass es bei den anderen auch gut aussieht und die nächsten kühlen Tage überstanden werden. Auf meine analoge Stockwaage möchte ich mich allein nicht verlassen, denn Futter wird in Brut verwandelt, da kann man leicht getäuscht werden. VG Jörg

    Hier kommt jetzt alles zusammen, Kirsche, Raps, Löwenzahn und der Apfel ist auch kurz davor. Leider gehen die Temperaturen für die nächsten 5 Tage wieder unter 15 C. Wir nehmen’s wie es kommt.